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Ausreichende Kapazitäten des Klärwerkes auf dem Priwall 30.09.15

3 Jahre 9 Monate her - 3 Jahre 9 Monate her #731 von Erdmann Eckhard
Auszug aus der Niederschrift 23. Sitzung des Werkausschusses EBL

TOP 5.2.
Abwasserbeseitigungskonzept 2013 – 2017 für die Hansestadt
Vorlage: VO/2015/02850

Fragen des Vereins zur Vorlage am 10.09.15 Werkausschuss
In der vorliegenden Vorlagenfassung die nicht angepasst wurde und wortgleich ist mit dem Konzept von 2008 - 2012, wird die angestrebte Touristische Entwicklung Travemündes (Waterfront, Aja- Hotel und Hotel Parkallee ) nicht berücksichtigt, ebenso nicht die Neubaugebiete Baggersand, Neue Teutendorfer Siedlung, Kittner und weitere Neubaugebiete

Wobei schon jetzt durch den Tourismus bedingt auch Spitzen im Bereich der Bemessungsgröße auftreten können

Um der Vorlage zuzustimmen müssen die vorgenannten Bedingungen zahlenmäßig berücksichtigt werden, um eine gesicherte Aussage zur ausreichenden Kapazität der Kläranlage Priwall zu treffen.


Auszug:
Weiterhin fragt Frau Mählenhoff nach dem identischen Textteil (Travemünde) im Vergleich zum Konzept vor 5 Jahren. Sie weist auf andere, nicht auf dem neuesten Stand befindlichen Konzepte der Hansestadt Lübeck hin, wie z. B. das Wohnungsbaukonzept. Gleichfalls erwähnt sie die Hotelneubauten in Travemünde, die Bauprojekte auf dem Priwall inkl. Schwimmbad sowie den Tourismus und möchte wissen, ob die Kapazitäten der Kläranlagen der größeren Bevölkerungsdichte gewachsen seien.
Herr Garbers weist auf einen wesentlichen Punkt, nämlich den Wegfall des Schwimmbades Aquatop hin sowie auf die Trennung der Mischwasserkanalisation und betont, dass mit diesem wichtigen Ziel die Klärprozesse deutlich besser aufgefangen und enorm unterstützt werden. Auch sollte die Einwohnerzahl eher nicht absinken, damit genügend Abwasser vorhanden sei.
Herr Thyen ergänzt, dass die Kläranlage Priwall rechnerisch für 31.000 Einwohner ausgelegt sei, aktuell versorge sie 16,000 Einwohner. Die Hauptbelastung finde tatsächlich im Sommer statt, wobei durch die wärmeren Außentemperaturen die Kläranlage doppelt so viel Leistung wie im Winter erbringe.
Der stellvertretende Vorsitzende merkt an, dass die EBL bei jedem B-Plan-Verfahren beteiligt werde und ihre Meinung dazu wichtig sei.
Herr Rohlf bedankt sich bei Herrn Garbers für den ausführlichen Vortrag.

Erdmann

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