Presse

Fisch-Wöbke in Travemünde: Eine Institution schließt ihre Türen

Der Kräutermatjes war bei Petra und Mike Wöbke immer der „Renner“. Zum 30. September gibt das Ehepaar sein Fischfachgeschäft an der Kurgartenstraße auf.
60 Jahre war Fisch-Wöbke Fachgeschäft für Fischspezialitäten, erst in Lübeck und später in Travemünde. Jetzt hören Petra und Mike Wöbke auf, aber nicht ganz: Sie bieten noch einen Lieferservice an.

Travemünde.

Angefangen hatte alles am 7. Dezember 1962. Waltraud Wöbke gründete in Lübeck mit einem VW-Transporter einen mobilen Fischhandel. Daraus wurde im Mai 1963 in der Engelsgrube ein Ladengeschäft. Es folgten weitere Läden, unter anderem in Lübeck, Niendorf und Bad Schwartau. 1970 eröffnete Waltraud Wöbke mit ihrem Ehemann Hugo ein Geschäft in Travemünde, das schnell über die Grenzen des lübschen Seebads hinaus bekannt wurde für seine Fischspezialitäten und Kreationen. Im Oktober 2002 übernahmen Tochter Petra und Schwiegersohn Mike das Unternehmen. Jetzt schließt der kleine Laden, zumindest unter dem Namen Fisch-Wöbke, seine Pforten. Das Ehepaar bietet ab sofort nur noch einen Lieferservice an. Doch Fisch und Salate wird es an der Kurgartenstraße/Ecke Rose weiterhin geben: Ein Ehepaar aus Düsseldorf übernimmt ab 1. Oktober unter dem Namen Fisch-Stengel das Ladengeschäft. Beliefert werden sie von Fisch-Wöbke jedoch nicht.

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„Rosenhof“ Travemünde: 45 Bewohner an Covid-19 erkrankt

Feierte erst kürzlich 30. Geburtstag: die Seniorenwohnanlage „Rosenhof“ auf dem Priwall. Jetzt sind 45 Bewohnerinnen und Bewohner an Corona erkrankt.
Corona-Ausbruch in der Travemünder Seniorenwohnanlage „Rosenhof“: 45 Bewohner sind erkrankt, fünf Mitarbeitende ebenfalls. Gut: Unter den Erkrankten sind keine Bewohner der Pflegestation.

Travemünde.

Es begann am 14. September: Da stellten einige Bewohnerinnen und Bewohner der Apartments eine Corona-Erkrankung fest. Möglicherweise, so André Aue von der Seniorenwohnanlage Betriebsgesellschaft mbH Ahrensburg, hätten Urlaubsrückkehrer die Infektion mitgebracht. Inzwischen sind es 45 Infizierte von insgesamt mehr als 400 Apartment-Bewohnern, wobei die Hälfte davon Paare seien. Und: 20 Prozent der Erkrankten hätten keine Symptome, alle anderen eher Erklältungs-Symptome. Das hat der „Rosenhof“ gemacht, um den Ausbruch unter Kontrolle zu halten.

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Travemünde: Schüler fischen Müll aus dem Passathafen

Auf dem Sprung: Sporttaucher Frank Lender suchte im Hafenbecken nach „Fundstücken“.
Bauzäune, Reifen, Leitern und vieles mehr haben Timmendorfer Schüler aus dem Travemünder Passathafen gefischt. Aus dem Unterwassermüll soll in einem Projekt der Ostseestation etwas Neues entstehen.