Herzlich Willkommen auf der Startseite der Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.

Die Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V. wurde 1963 von Priwallern gegründet, mit dem Ziel die Interessen der Priwallbewohner gegenüber der Stadt und Verwaltung der Hansestadt Lübeck zu vertreten.

In den letzten Jahren hat sich der Priwall strukturell verändert, war er noch bis ins Jahr 2005 von gewachsenen Strukturen geprägt, es gab 3 Campingplätze,die Jugendfreizeitstätte, man "kannte" sich, so gehen die zukünftigen Planungen hin zum Massentourismus. Das Waterfront - Projekt ist ein Thema neben anderen auf dem Priwall, die Umsetzung des geplanten Projektes geht mit einer strukturellen Veränderung des Priwalls einher. Die angestrebeten 3000 Betten verändern den Priwall massiv.

Weitere wichtige Punkte der Vereinsarbeit sind das Verkehrskonzept,die Umsetzung des Landschaftsschutzgebietes "Küstenwald" und der Hochwasserschutz,zu allen Punkten gibt es Gespräche mit der Politik/Verwaltung.

Die Gemeinschaft der Priwallbewohner e. V. hat z. Z. 301 Mitglieder, die überwiegend auf dem Priwall wohnen.Einige Mitglieder sind verzogen, aber dem Verein treu geblieben.

Ein wichtiges Thema seit der Gründung des Vereins sind die Fährkosten für die Nutzung der Priwallfähren für die Priwaller, die in den letzten 20 Jahren um 990% gestiegen sind.

Die Gemeinschaft der Priwallbewohner ist im Ortsrat Travemünde vertreten, um die Interessen der Priwaller dort einzubringen.

23. Ausgabe " Wir vom Priwall " 06.2020

Priwallheft 23

Geschichte des Priwalls /des Vereins ab 1963 wird z.Z.überarbeitet !! (2)

Mit der zweiten Gründung von Travemünde im 12. Jahrhundert, direkt an der Ostsee, begann auch die Geschichte des Priwall (damals auch Priwalk, Priwalck).Der Priwall mit seiner dünenartigen Landschaft und seinen flachen Strandbereich war vermutlich eine Insel. Die Insel war durch eine Flachwasserzone mit Mecklenburg verbunden. Im 13. Jahrhundert spülten mehre Sturmfluten den Priwallhals mit seiner Flachwasserzone hinweg, sodass ein neuer Zugang zur Pötenitzer Wiek entstand. Ein zweiter Hafen-Zugang hatte jedoch strategische Nachteile, sodass man im gleichen Jahrhundert eine dauerhafte Landverbindung nach Mecklenburg, durch den Bau eines Steindammes, schuf

1226
Im Juni des Jahres bestätigte der deutsche Kaiser Friedrich II. im Reichsfreiheitsbrief auch die Rechte der Stadt an Travemünde, an dem dortigen Hafen und an den umliegenden Ländereien. In dieser Urkunde wird auch die Halbinsel Priwall erwähnt, die seit dieser Zeit zu Lübeck gehört. „ Wir verleihen der Stadt Lübeck weiter die Insel, die der Burg Travemünde (Standort heutiges Kaufhaus Matzen) gegenüber liegt und Priwolc heißt.“

1229
13. Januar
Lübeck hatte jetzt sein Ziel erreicht: Der Holsteinische Graf Johann III. verkaufte den Ort Travemünde, die Priwall- und die Herrenfähre sowie die Travemünder Feldmark, die kirchliche Schirmherrschaft und die Gerichtsbarkeit für den Ort für 1.060 Reichsmark .

1245
brach die Stauffische Macht im Deutschen Reich zusammen und Lübeck musste versuchen, seine Selbstständigkeit gegenüber den Dänen und dem Holsteinischen Grafen selber zu sichern. Der Lübecker Ratschloss daraufhin 1247 einen günstigen Vertrag mit den Holsteiner Grafen Johann I. und Gerhard I. Diese wurden als Schirmherren von Travemünde anerkannt.

1247
kaufte die Stadt Lübeck den beiden Grafen die Burg Travemünde und die Ortschaft, sowie die beiden Fähren (Priwall- und Herrenfähre) ab, jedoch mit Ausschluss des Priwalls.

1286
brach eine Sturmflut durch den Nehrungshals des Priwalls und trennte diesen von Mecklenburg ab. So war der Priwall für kurze Zeit eine Insel. Der neue Zugang zur Pötenitzer Wiek wurde nun ebenfalls von Schiffen benutzt, so dass der Travemünder Hafen zwei Ein- bzw. Ausgänge hatte. : „ Nota, quod anno domini 1286 in insula priwalk aqua insulam ipsam in uno loco tantum penetraverat, quod portus travene habuit introitus et exitus“. Die Stadt Lübeck schüttete noch im gleichen Jahr den Durchbruch zu

1300
Die Holsteiner Grafen versuchten mehrfach, die Rechte der Lübecker zu beschneiden, und die Besitzverhältnisse wechselten ständig zwischen verschiedenen Holsteiner und Mecklenburger Grafen.

1307
Der Besitz des Turms zu Travemünde sowie einer Befestigung auf dem Priwall, die dem Fürsten von Mecklenburg gehörte, stellten für die Lübecker eine ständige Bedrohung dar. Ihr Ziel war die Zerstörung der Burg und die Inbesitznahme des Priwalls als strategische Maßnahme.

1310
verbündeten die Lübecker sich mit dem Herzog Erich von Sachsen, der dem Lübecker Senat versprach, bei der Zerstörung der Befestigungen von Dassow und dem Priwall zu helfen.

1332
Immer wieder kam es vor, dass an der mecklenburgischen Grenze auf dem Priwall Befestigungsanlagen oder Burgen von Mecklenburgern erbaut worden sind, sehr zum Ärger Lübecks.

1337
Anscheinend blieb das Problem der Burg auf dem Priwall noch Jahre ungelöst. 1337 wurde wieder eine Burg von den mecklenburgischen Vögten errichtet. Endlich folgte dann der Durchbruch. Der Herzog Albrecht von Mecklenburg versprach dem Rat zu Lübeck, die Burg innerhalb von 4 Wochen abzubrechen, was dann auch geschah und 1343 und 1349 urkundlich besiegelt wurde.

1465
erfolgte der Bau der Südermole, und zwar wurden mit Steinen gefüllte Kästen aus Eichenstämmen vor der Hafeneinfahrt versenkt, um dadurch die zunehmende Verlandung der Hafeneinfahrt zu verhindern. Der angeschwemmte Sand stammte von den Abbrüchen am Brodtener und Mecklenburger Steilufer. Um diesen Bau finanzieren zu können, wurden Zölle für die ein- und auslaufenden Schiffe erhoben.

1505
begann eine lübisch-mecklenburgische Fehde. Drei betrunkene mecklenburgische Bauern bepöbelten Lübecker Ratsherren, die den Traveverlauf bei Dassow besichtigen wollten. Sie ließen zwei der Bauern für kurze Zeit gefangen nehmen und ließen sie erst nach geraumer Zeit wieder laufen. Daraus entwickelte sich dann ein Streit zwischen der Stadt Lübeck und den Mecklenburgischen Herzögen, der noch größere Kreise ziehen sollte. Die Mecklenburger legten darauf bei Dassow eine Schanze an, woraufhin die Lübecker über den Priwall nach Mecklenburg einfielen. Erst am 15.7. 1508 kam es zum Friedensschluss. Die Lübecker erhielten ihre Rechte bestätigt (u.a. Fischereirechte auf dem Dassower See) und durften den befestigten Priwall behalten. Dort hatten sie eine mit Faschinenwerk umgebene Festungs-anlage errichtet.

1593
Tatsächlich war die Grenze zu Mecklenburg auf dem Priwall nicht klar definiert, zumal der Mecklenburgische Herzog immer wieder die Oberhoheit über den Priwall beanspruchte, was Lübeck immer wieder aufgrund seiner mittelalterlichen Privilegien zurückwies. Beide waren jedoch nicht in der Lage ihre Forderungen durchzusetzen, sodass beide den Priwall als Weidefläche nutzten. Jahrelang beschäftigte man sich mit dem Problem.

1596
beschlagnahmte der mecklenburgische Adelige Daniel von Buchwald drei Lübecker Viehherden auf dem Priwall und wollte diese ohne ein Lösegeld nicht wieder zurückgeben. Der Lübecker Rat protestierte, konnte jedoch nichts ausrichten, verfügte aber, sobald von Buchwald lübsches Gebiet betreten, man ihn sofort festnehmen sollte. Zwei Jahre später bot sich die Gelegenheit und von Buchwald wurde in Lübeck inhaftiert, konnte aber wenig später fliehen.

1733
Sehr wichtig war die Fähre zwischen dem Priwall und Travemünde, über die der Weg nach Mecklenburg führte, die bereits 1253 urkundlich erwähnt wurde. Besonders häufig wurden Lebensmittel per Fähre nach Travemünde eingeführt. Die Fähre war dem Stadthauptmann von Travemünde unterstellt, der in der Alten Vogtei residierte. Er betrieb die Priwallfähre, durfte die Fährgebühren kassieren, musste aber auf der anderen Seite das Fährpersonal entlohnen und für den ordnungsgemäßen Betrieb der Fähre inkl. Reparaturen sorgen. Da es mehrfach zu Beschwerden wegen der Fährgebühren gekommen war, wurden diese ab dem 12.3. 1733 urkundlich von Lübeck festgelegt. Es wurde zwischen Fußgängern, Wagen, Pferdeanzahl, Ladung, Tieren, sowie zwischen Sommer- und Winterbetrieb unterschieden.

1745
kam es zu einer Grenzprovokation an der Priwall-Grenze. Auf Mecklenburger Seite wurde an der engsten Stelle des Priwalls eine Baracke errichtet, in der einige bewaffnete mecklenburgische Soldaten Stellung bezogen. Daraufhin errichteten auch die Lübecker ein Holzhaus 200m von der Mecklenburger Baracke entfernt, rund um die Uhr besetzt mit jeweils einem Soldaten, ständig in Alarmbereitschaft, mit entsichertem, schussbereiten Gewehr. Der Senat wies den Kommandanten der Travemünder Festung an, die „Postierung“ solange aufrechtzuerhalten, bis das mecklenburgische Wachthaus aufgegeben wurde. Erst dann sollte auch die lübsche Hütte abgerissen werden.

1758
Es kam häufiger vor, dass bei Sturm Schiffe auf der Plate vor der Travemündung, auf dem Priwall oder an der mecklenburgischen Küste strandeten. Die Schiffe galten dann als Strandgut, und Arbeitsleute aus Travemünde und Fischer konnten sich bedienen. Um Plünderungen zu verhindern, sollten lübsche Soldaten vom Senat abgestellt werden, die das Strandgut bewachen sollten. Wegen der ungeklärten Hoheitsrechte auf dem Priwall kam es dazu jedoch nicht, und so bewachten dann die Travemünder Lotsen das Strandgut. Die geborgenen Sachen wurden in die Zitadelle nach Travemünde geschafft.

1763
hatten die Bediensteten des Gutes Johannestorf am Dassower See eine Hütte für die Hirten ihres Viehes auf dem Priwall errichtet. Schon wieder hagelte es Proteste des Lübecker Senats beim Mecklenburgischen Fürsten. Die Hütte wurde umgehend abgerissen.

1780/ 81
Die Errichtung einer Holzbretter-Hütte nahe des Fähranlegers auf der Priwallseite löste umgehende diplomatische Aktionen aus. Die ungeklärten Hoheitsverhältnisse verhinderten bisher den Bau eines Unterstandes zum Unterstellen der Reisenden bei schlechtem Wetter, wenn sie auf die Fähre warteten. Als der Lübecker Bauhof dann die Hütte errichtete kam es sofort zu einem Protest des Mecklenburgischen Grafen. Auf Grund dieses Protestes musste der Travemünder Stadthauptmann als Fährbetreiber den Unterstand wieder abreißen lassen.

1803

Am 20. Januar einigten sich die Vertreter Mecklenburgs und Lübecks über den Grenzverlauf am Priwall. Damit war der Priwall endgültig an Lübeck übergegangen. Die im Jahr 1803 festgelegte Grenze blieb bis heute bestehen, ungeachtet aller politischen und militärischen Geschehnisse seit jener Zeit
Die Herzöge von Mecklenburg verzichteten auf ihre Priwallansprüche und erhielten dafür die Hoheit über einige Dörfer, die zuvor zum Lübecker Heiligen Geist - Hospital gehörten. Im März 1803 wurden die Grenzsteine auf dem Priwall gesetzt. 1862 kam es dann zu einer endgültigen Festsetzung des noch einmal korrigierten Grenzverlaufs.

1806

wurden Lübeck und Travemünde von Truppen des französischen Kaisers Napoleon eingenommen, die unter dem Oberbefehl von Marschall Bernadotte standen, dem späteren schwedischen König.

1813
Am Ende der französischen Besatzungszeit in Travemünde zerstörten die Franzosen an Michaelis das vom Zimmermeister Christoph Henck auf dem Priwall an der Fähre erbaute Wirtshaus. Henck erhielt einen neuen Pachtvertrag vom Lübecker Senat nach dem Abzug der Franzosen.

1815
Auf dem Priwall begannen erste Versuche einer Aufforstung. Laut eines Gutachtens des Lübecker Forstamtes eignete sich nur der mittlere Bereich der Halbinsel dafür. 1821 kam es zu ersten, nicht befriedigenden Versuchsanpflanzungen. 1826 /27 wurden weitere Tannen-, Birken- und Erlenanpflanzungen auf der Südseite des Priwalls durchgeführt, die jedoch auch ohne Erfolg blieben.

1826
12.Juli
Nachdem der Böttchergeselle Wilhelm Henckhaus beim Baden auf dem Priwall ertrunken war, wurde ein generelles Badeverbot im Hafenbereich bis zum Süderbollwerk (heutige Südermole) ausgesprochen.

1830
wurde das verfallene hölzerne Süderbollwerk durch einen steinernen Neubau ersetzt. Die Steine wurden von sogenannten Steinfischern angeliefert, die die Findlinge vor dem Brodtener Steilufer und vor der mecklenburgischen Küste aus dem Meer geborgen hatten. Die neue Südermole war nun 1.040 Fuß lang. Auf ihrer Spitze wurde eine Signalbake sowie eine Seilwinde errichtet, mit der auf der Plate festgefahrenen Schiffe in die Hafeneinfahrt gezogen werden konnten.

1832
wird bereits von einer „Chausseeordnung“ für einen „Weg“ über den Priwall nach Dassow und ins Mecklenburgische gesprochen. Dieser Weg war „chausseegeldpflichtig“, der Verlauf aber noch nicht festgelegt, wie die Klagen der Weideberechtigten aus dem Jahr 1838 zeigen. Diese beklagten ebendieses Fehlen eines eingezäunten Weges, wodurch sämtliche Fuhrwerke eigene Fahrspuren, zum Teil über die Weiden der Weideberechtigten wählten. Erst 1846 wurde ein fester Weg über den Priwall nach Dassow angelegt. 1863 wurde diese zur „Landstraße“, 1864 zur „Chaussee“. Die Aufsicht über diese sowie für das Kassieren des „Chausseegeldes“ oblag dem Pächter der Priwallfähre. 1909 wurde diese Straße „Dassower Chaussee“ genannt, Erst in den frühen 20-er Jahren setzte sich die Bezeichnung „Mecklenburger Landstraße“ durch.

1834
wurde im späteren Bereich der Mittelfähre der sogenannte Kohlenhof eingerichtet. Die dort gelagerte Steinkohle diente zur Befeuerung der Dampfschiffe der St. Petersburger Dampfschiffahrtslinie, die regelmäßig Travemünde anliefen. Auf dem Gelände wurden auch ein Aufenthaltspavillon für die Fährleute der Mittelfähre sowie Lagerhallen errichtet. Ab 1938 wurde dort die Kohle für die Lübeck-Stockholmer Dampfschifffahrtsgesellschaft gelagert.

1836
Nach dem Vorschlag vom Lübecker Forstinspektor Witthauser wurden auf dem seiner Meinung nach für land- und forstwirtschaftlichen Anbau völlig ungeeigneten Priwall Pappeln und Weiden angepflanzt. Erst ab 1860 bis 1890, besonders 1807/ 81 erfolgte eine planmäßige Aufforstung des bis dahin nahezu baumlosen Priwalls.

1838
Gastwirt Meinecke erbaute in der Nähe der Priwallfähre ein neues zwei-geschossiges Wirtshaus mit Wirtschaftsgebäuden. Jahre später übergab er die Wirtschaft seinem Schwiegersohn Otto Heinrich Böther, der zugleich Pächter der Fähre war.

1839
Der Fährpächter Johann Hinrich Buhse erhielt die Genehmigung, in der Sommersaison „Badegäste während der Badezeit ohne Bagage und Sachen gegen Bezahlung eines Fährgeldes“ hin- und zurück zum Städtchen zu rudern.

1840
18.November
Der Senat genehmigte die Errichtung einer Heringssalzerei mit Räucherei auf dem Priwall, „dicht an der Pötenitzer Wiek“. Der Lübecker Kaufmann Johann Gottfried Krueck pachtete dieses Gelände für 10 Jahre.
Er ließ darauf ein 106 Fuß langes, 41 Fuß breites und und 9 Fuß hohes Fachwerkgebäude errichten (31.80m l, 12,30m br, 2,70m h). Am 20.2. 1843 ging das Geschäft an Adolph Heinrich Haacker über, der jedoch 1848 in Konkurs ging. Das Gebäude wurde am 3.7. 1850 versteigert. Da das Gebäude 1878 bei der Anlage des Katasters für den Priwall nicht mehr auftaucht, geht man heute davon aus, dass das Gebäude der Überflutung des Priwalls 1872 zum Opfer fiel.

1845
wurde die Priwall-Hauptfähre von der Stadt übernommen und anschliessend weiter verpachtet. Der Fährprahm wurde mittels eines starken Fahrseils über die Trave gezogen. Regelmäßig kam es vor, dass das Fährseil durch die Schiffsanker zerrissen wurde. 1846 kam dann die sogenannte „Kohlenfähre“, als „Mittelfähre“ dazu.

1846
Die neue Fährordnung löste die alte, am 23.4. 1788 erlassene Ordnung ab.

1847
24.Juli
Die Travemünder „Bade-Direction“ teilte mit, dass ab dem 24.7. eine „zweite wohlfeilere Badeanstalt in der Kunkel auf dem Priwall“ eröffnet werden sollte. Der Preis für das Bad betrug 6 Schilling inkl. Nutzung eines Badekarrens. Der Pächter der Badeanstalt auf dem Festland, Heinrich Behrens, verlangte für die Einrichtung durch ihn auf dem Priwall, dass „ihm keine Konkurrenz gemacht würde und die Stadt ihm das garantiere“. Der Senat lehnte dies ab. Behrens nahm seine Forderung zurück und erhielt am 21.6. 1847 „ in der Entfernung von 1.200 Fuß vom Süderbollwerk (Südermole) eine 1.200 Fuß lange Strecke zu dem angegebenen Zwecke“ zugewiesen. „Die neue Badeanstalt auf dem Priwall hatte sich in den ersten Saisons niemals eines lebhaften Besuches zu erfreuen“, so die Lübecker Zeitung. Wofür es mehrere Gründe gab: schlechtes Wetter, eine sehr unangenehme Überfahrt und „ gänzlicher Mangel an Schatten auf dem Priwall, dazu die höchst primitiven Badeeinrichtungen, die nur in der Aufstellung von drei Badekarren bestanden, vor allem aber der Umstand, dass im Jahre 1851 am Festlandstrand Badehütten für 8 Schillinge eingerichtet wurden.“ In den Jahren 1849/ 50 wurden „ gar keine Badeeinrichtungen auf dem Priwall getätigt“. Ein erneuter Versuch 1879 scheiterte an den zu unterschiedlichen Vorstellungen der beteiligten Parteien.

1848
4.Oktober
Nachdem in Lübeck die Cholera ausgebrochen war, wurde am 3.10. der erste Cholerafall in Travemünde bekannt, der Tod des Erkrankten einen Tag später. Sofort wurde auf dem Priwall ein Cholera-Krankenhaus eingerichtet, u.a. auch für die von See kommenden Kranken. Zwischen dem 29.9. und 29.10. verzeichnete man 53 Kranke, von denen 13 starben.

1861
17.Juni
Der Wirt J. Boether auf dem Priwall beantragte beim Amt „ein Topfschlagen für Dienstmädchen, verbunden mit Tanz“ veranstalten zu dürfen. Bis zum Jahre 1856 hatte das alljährlich auf dem Priwall am Strand stattgefunden. Dasselbe ist von den Mädchen veranstaltet worden, „ welche im Sommer auf dem Priwall weidendes Vieh zu melken hatten“.
Da es in den letzten Jahren immer weniger Melkmädchen auf dem Priwall gab, fand daher kein Fest statt, was sich nun jedoch ändern sollte. Das Lokal auf dem Priwall hatte anscheinend einen hervorragenden Ruf: „ Von allen drei Tanzböden ist unter der weiblichen dienenden Classe das Böthersche das beliebteste, seitens der Dienstherrschaften das gefürchteste.“ Der Amtsverwalter listete in einer Stellungnahme die Möglichkeiten zum Tanz auf: „ Im Winterhalbjahr fänden allsonntäglich abwechselnd beim Wirt Thiel und dem Branntweinbrenner von Qualen Tanzlustbarkeiten für die gedachte Classe von Leuten statt.“ Im Sommer jeden Sonntag zugleich und zudem auch bei J. Böther auf dem Priwall jeweils bis 10.30 abends. Dazu kamen noch Bälle, die gegen Gebühr und Erlaubnis bis in den Morgen gegen 5 / 6 Uhr andauerten, sowie an jedem Jahrmarktstag bei allen Wirten Es gab demnach genügend Vergnügungsmöglichkeiten für das Dienstpersonal. Der Antrag wurde abgelehnt. Die Knechte ihrerseits hatten ein eigenes anderes „Vergnügen“: sie organisierten für sich das Ringreiten, dass der Müller in Gneversdorf veranstaltete.

1862
16. Juli
Der Senat der Hansestadt Lübeck beschloss die Anlegung einer guten Fahrstraße über den Priwall. Von der Fähre bis zur Landesgrenze von Mecklenburg gab es nur einen unbefestigten Hauptweg, dessen Verlauf sich jedoch ständig veränderte. Forstinspektor Witthauer hatte dies bereits ausführlich 1836 geschildert, doch seitdem hatte sich überhaupt nichts geändert: „ Jetzt ist die Passage über den Priwall, namentlich im Dunkeln, wahrhaft fürchterlich. Man muss, wie es dem Verfasser dieser Zeilen vor mehreren Jahren begegnet ist, an einem stürmischen Decemberabend bei heftigem Schneegestöber von Mecklenburg nach Travemünde wollen, durchnässt bei Henk angekommen, und durch die Nachricht, die Fährleute setzten bei einem solchen Wetter auf keinen Fall über, in die Alternation versetzt werden, entweder in Henk’s schmutziger Behausung zu übernachten oder in dunkler Nacht wieder nach Mecklenburg zurückkehren zu müssen, um ganz das Grässliche dieser Passage über den Priwall für Andere unter leicht noch ungünstigeren Umständen beurtheilen zu können. Kein Baum, kein Strauch, selbst nicht einmal Pfähle, wie in der verrufenen Lüneburger und Segeberger Heide, deuten den Weg an, sondern stets ist man im Dunkeln in Gefahr, entweder in eines der tiefen Wasserlöcher zu stürzen oder an einem der vielen Hügel umgeworfen zu werden, oder doch wenigstens stundenlang umher zu irren.“

1865
Der Besitzer der Seebadeanstalt auf dem Festland unterhielt auf dem Priwall in der Kunkel ein „billiges“ Seebad, das „verschiedentlich Gegenstand amtlicher Thätigkeit und Untersuchungen war“. Mehrfach wurde das Seebad „auf einen ordentlichen Betrieb hin“ kontrolliert.

1872
7.März
Beim Baden in der Nähe des Süderbollwerks auf dem Priwall ertrank am 3.Juli der Bäckergeselle Brüggemeier aus Cloppenburg. Daraufhin wurden erstmals für den Priwall strenge Badevorschriften erlassen. „ Zur Verhütung von Unglücksfällen beim Baden wurde dem Besitzer der Badeanstalt eine Reihe von Maßregeln, wie Anstellung eines zahlreicheren Aufsichtspersonals, Abgrenzung eines Badeplatzes für die des Schwimmens Unkundigen u.s.w. vorgeschrieben und auf deren Befolgung strenge geachtet.“

1873
verpachtete das Amt in Lübeck einem Interessenten eine Parzelle auf dem Priwall und die „ ward auf Ansuchen der Pachtkontrakt zum Zwecke einer Spargelcultur auf 12 Jahre mit Genehmigung des Finanzdepartements prolongiert“. Im folgenden Jahr sind 195 Parzellen für Kleingärtner auf dem Priwall neu verpachtet worden.

12./13.11.
Bei der verheerenden Sturmflut, die Travemünde heimsuchte, wurde auch der Priwall großflächig überschwemmt und dort viele Zerstörungen angerichtet.

1878
Der Priwall wurde zunehmend als Badebereich erschlossen. Der Wirt J. Böther stellte einen Antrag auf „Überlassung eines Platzes auf dem Priwall“ zur Erbauung eines Verkaufspavillons. Man vermietete ihm diesen Platz. Gleichzeitig hat der Lübecker Kaufmann F. Ewers beim Amt die „Überlassung einer Strecke des Priwallstrandes zur Aufstellung von Badekarren“ beantragt, dazu lag jedoch keine Entscheidung des Senats vor.

1881
8. Dezember
Ein Großprojekt für den Priwall, das bereits zur Badesaison 1882 eröffnet werden sollte, scheiterte. Für Familien zur Erholung sollte nach einem Plan des Kaufmanns H.P.Fr. Ewers eine Badeanstalt zweiten Ranges mit der Herstellung von Bassinbädern für Damen und Herren sowie ein Logierhaus mit mindestens 40 Stuben sowie Gartenanlagen auf
dem Priwall nahe der Mecklenburgischen Grenze entstehen. Das über 6 Hektar große Gelände konnte gegen Erbpacht genutzt werden.

1883
21.April
Im kleinen Saal des Casinos in Lübeck trafen sich einige interessierte Pferdesportliebhaber, darunter der k.k. österreichische Konsul Herman Fehling und Senator Eschenburg, um den „Lübeck-Travemünder Rennclub“ zu gründen. Ziel des Vereins war die „Förderung der Lübeck-Travemünder Pferderennen im Besonderen und des Sports im Allgemeinen“. Als Austragungsort der geplanten Rennen hatte man das Strandgebiet auf dem Priwall unmittelbar hinter der Südermole ins Auge gefasst. 1884 fanden dann am 27. und 28.7. die ersten Pferderennen statt, die zu einer jährlichen Einrichtung unter Beteiligung tausender Schau-lustiger und Galoppsportfreunden führte. 1904 wurden für die Renntage speziell angefertigte zerlegbare Holztribünen angeschafft.

1886
15. August
Auf dem Priwall fand von 11 - 14 Uhr ein Pferderennen „ohne Unglück“ noch Störung“ statt. Etwa 500 Zuschauer hatte der Fährpächter Kolz mit seinen Booten auf den Priwall gebracht.

1892
Im Herbst wurde an der engsten Stelle des Priwalls, dem „Hals“, ein Damm nördlich der Landstraße entdeckt, der 100m lang und 12 m breit war. Er bestand aus Seegras, das mit Sand beschwert war. An den Außenkanten zur See hin lagen größere Findlinge als Schutz vor dem Wellenschlag. Der Damm schloss einen in Folge einer Sturmflut 1286 entstandenen Durchbruch zwischen Ostsee und Pötenitzer Wiek. (siehe 1286). Der alte Damm wurde mit Sand überdeckt.

1898
15.Juli
Ab diesem Tag bis zum 15.8. verkehrte zum ersten Mal die sogenannte „Norderfähre“ vom neuen Lotsenhafen am Leuchtturm aus zum Priwall. Dazu mussten neue Fährstege angelegt werden. Die Personen wurden mit einem Ruderboot übergesetzt. Erst 1912 wurde der Saisonbetrieb mit einem Motorboot aufgenommen.

1900
Die Badeanstalt auf dem Priwall wurde erneut in Richtung Mole verlegt.

1904
An der Rennbahn auf dem Priwall ließ der Lübeck-Travemünder Rennklub neue feste Zuschauertribünen aus Holz errichten.

Erstmalig ist ein Motorboot auf der Mittelfähre vom Kohlenhof auf dem Priwall zur Vorderreihe zum Hotel „Deutscher Kaiser“ eingesetzt worden.

1911 kam ein weiteres Boot dazu. Beide Boote wurden 1915 verkauft. Nach dem 1. Weltkrieg taten ab 1922 zwei offene Motorboote ihren Dienst an, die wiederum 1928 und 1933 durch Motorbarkassen ersetzt wurden.

1905
wurde der hölzerne Restaurationspavillon der Stadt auf dem Priwall abgebrochen und durch ein Restaurationszelt neben der Rennbahn ersetzt.
In diesem Jahr verlegte Schlichting seine Werft vom gegenüberliegenden Gelände an der Siechenbucht auf den Priwall, südlich des Fähranlegers. Die Werft vergrößerte sich im Laufe der Zeit.

1909
Nachdem ein erster Bebauungsplan für den Priwall verabschiedet worden ist, meldeten sich Kaufinteressenten für einige Grundstücke.
1909 kaufte als erster der Seemaschinist Heinrich Klatt eine Parzelle. 1911 waren es neun Käufer, darunter Charles Coleman, Chef des Lübecker General-Anzeigers (später LN), der einen Bauplatz zur Errichtung eines Ferienheimes an der Dassower Chaussee (später Mecklenburger Landstraße) im Juni erwarb.

1911
Der neue „Concour Hippique“ auf dem Leuchtenfeld war für Polo-Turniere zu klein. Der Lübeck-Travemünder Rennclub beantragte daher Ende 1910 die Anlage eines Poloplatzes auf dem Rennbahn-Gelände auf dem Priwall. Dazu musste Mutterboden für die Rasenanlage aufgetragen werden. Der Senat bewilligte die dazu benötigten Gelder, und der Poloplatz konnte angelegt werden.

Schlichting kauft das 6.470 qm große Grundstück, auf dem sich seine Werft befindet. Bisher war das Gelände von ihm von der Stadt gepachtet worden.

1912
durften auf dem Priwall zum ersten Mal private Strandkörbe aufgestellt werden. Zusätzlich entstanden privat sogenannte „Strandhütten“, die offiziell als „Unterstellhütten“ galten, da Wohnen und Übernachten auf dem Priwallstrand grundsätzlich verboten war.
Zum 1. Juni wurde rechtzeitig zum Beginn der Sommersaison ein Familienbad mit anschließendem Damen -und Herrenbad eröffnet, dass die primitive Vorgängeranlage ersetzte. Ein Bademeister und eine Bademeisterin übernahmen die Aufsicht. In der Badeanstalt konnten auch Badeanzüge und Badelaken ausgeliehen werden. Fa. Karstadt aus Lübeck lieferte Badelaken und Handtücher mit der eingewebten Beschriftung „ Badeanstalt Priwall“, die Fa. Müller aus Lübeck 241 gestreifte Badehosen und 63 blaue Badeanzüge. Der Priwall wurde als Badeort immer beliebter. 1913 erwies sich die Anlage als zu klein und musste noch einmal vergrößert werden.

24.August
Um 1910 vermehrten sich die Anfragen nach dem Erwerb von Bauland auf dem Priwall. Da weite Teile des Priwalls als hochwassergefährdet eingestuft wurden, kam es zunächst zu keinem Verkauf von Bauland. Erst nachdem die Erhöhung des Nehrungshalses als Schutz vor Überflutung erfolgt war, legte Baudirektor Baltzer im November 1911 einen Bebauungsplan vor. Dieser sah eine Siedlung an der mecklenburgischen Grenze mit Strandpromenade vor. Dieser Plan hatte jedoch keinen Erfolg, stattdessen wurde die Bebauung südlich der Mecklenburger Landstraße vorgesehen. Das Gesetz wurde am 24.7. 1912 verabschiedet. Auf den Parzellen durften nur freistehende Häuser mit einem Obergeschoss (Sommerhäuser) erbaut werden. Ein Vorgarten war Pflicht. Diese Villenkolonie entwickelte sich jedoch nicht befriedigend. Trotz Herstellung der Stromversorgung auf dem Priwall konnten bis 1920 nur acht Bauplätze verkauft werden. Die Lärmbelästigung des nahen Flughafens und der Flugzeug-Werke sowie der Schlichting-Werft ließen den Standort zunehmend unattraktiver werden.

1.November
Hans Böbs, Bootsbauer in Travemünde, gründete die Fa. Hans Böbs, Yacht- und Bootswerft und schloss am 21.11. einen Vertrag mit dem Senat. Er erwarb ein 4.500qm großes Grundstück direkt neben der Schlichting-Werft auf dem Priwall südlich der Hauptfähre, um dort seine neue Bootswerft, „ die hauptsächlich für den Bau und Ausbesserung von Fischerbooten und sonstigen kleineren Booten bestimmt ist“, anzulegen. Die Werft diente auch als Winterlager für Segelboote. In diesem Jahr war auf dem Priwall an der Trave - dies nun allerdings nur für die Villenbewohner- ein Yachthafen angelegt worden.

1913
1.Februar
Der Senat stimmte der Vergrößerung der Damenabteilung der Badeanstalt auf dem Priwall um einen Anbau mit 16 Badekabinen zu. In der Saison 1913 wurden 22.000 Badegäste in der Badeanstalt gezählt.

6.Oktober
Der Kriegerverein Travemünde stellt einen Antrag, einen 300m langen Schießstand auf dem Priwall zu bauen, um die „Wehrfähighaltung seiner Mitglieder zu ermöglichen und die Vorbereitung junger Männer zum Militärdienst hier ebenso wie an anderen Orten in Lübeck auch betreiben zu können“. Gegen den Priwall als Standort wurden vom Senat schwere Bedenken erhoben. Die Bewohner dort würden schon genügend durch die dortigen Jagdpächter bei ihren Jagden belästigt, außerdem wurde geplant, dort eine Flugzeugwerft und eine Fliegerschule zu bauen. Der Antrag wurde abgelehnt.

Der Lübecker Staat übernahm die große Priwallfähre auf eigene Rechnung. Die Mittel- und Norderfähre blieben verpachtet und verkehrten weiterhin nur in der Sommersaison.

1914
28.Februar
Ein Vertrag zwischen dem Lübecker Finanzdepartement und der durch den Bauunternehmer Bernhard Meyer von den Deutschen Flugzeugwerken Leipzig neugegründeten „Flugzeugwerft Lübeck-Travemünde GmbH“ auf 5 Jahre leitete den Beginn der Fliegerei und den Bau eines Flughafens auf dem Priwall ein. Zuvor waren Sondierungen vorausgegangen, um einen für das Deutsche Reich geeigneten kombinierten Land- und Seeflugplatz an der Ostsee zu finden. Dem Priwall wurde aus geographischen Gründen der Vorzug gegenüber Warnemünde gegeben. Hier gab die optimale Landemöglichkeit für Wasserflugzeuge auf der genügend großen und mit fast immer ruhigem Wasser aufwartenden Pötenitzer Wiek den Ausschlag für den Zuschlag für Travemünde. Am 9.3. 1914 stimmte der Lübecker Senat dem Vertrag zu. Es entstanden zuerst drei hölzerne Montagehallen, in denen 18 Techniker arbeiteten.
Während des 1. Weltkrieges sind hier zahlreiche Militärflugzeuge gebaut worden. Neben der Flugzeugwerft wurde auch eine Fliegerschule eingerichtet, die am 1.8. 1914 mit ihrem Ausbildungsprogramm begann. Am Tag darauf beginnt der 1. Weltkrieg.

1914 standen neben den Gebäuden der Schlichting-Werft, der Flugzeug-Werft und der Rennbahn 19 Wohnhäuser auf dem Priwall. 1925 waren es bereits 28 (mit 37 Haushaltungen und 104 Einwohnern), 1930 dann 46, von denen allerdings nur 22 ganzjährig bewohnt waren. Den Abschluss der bereits 1914 bestehenden Häuser bildeten zwei Heime und ein Gasthof. Bereits um die Jahrhundertwende bestand der langgestreckte, zweistöckige mit Pappe flach gedeckte Bau des Vereins für Ferienkolonien, und zwar ein Kinderheim an der Ecke Mecklenburger Landstraße /Fliegerweg Nr. 36. Ein weiteres Heim, das Charles-Colemann Heim, ein Erholungsheim für seine Angestellten, bestand ebenfalls bereits vor dem Ersten Weltkrieg an der Meckl. Landstr. Nr. 42.
Das Haus, das wohl als erstes an der Mecklenburger Landstraße stand, war „Krügers Gasthof“, Mecklenburger Landstr.12. Dieser Gasthof war am Ende der 1880-er Jahre erbaut worden; der Bau war zweigeschossig, mit Veranda und Balkon.

2.8. 1914
Der 1. Weltkrieg begann mit dem Einmarsch deutscher Truppen in Luxemburg ohne vorherige Kriegserklärung.
Auf dem Priwall machten die Vogelschützer mobil und wiesen auf die vielen Nistplätze auf der Halbinsel hin. Sie protestierten gegen die Ausbaupläne für den Flughafen.
Mit der „Erich-Rumpler-Taube“ startet am 5.6. das erste Flugzeug vom Flugplatz Priwall zu einem Rundflug über das Ostseebad Travemünde.

Seit Januar 1913 liefen die Verhandlungen zur Anschaffung einer neuen leistungsstärkeren Priwall-Fähre, die auch die Caspar-Werke für ihre vielen Mitarbeiter forderten, die zum Dienstantritt vom Festland auf den Priwall über die Trave übersetzen mussten. Das Übersetzen erfolgte immer noch im Handbetrieb und dauerte 15-20 Minuten, je nach den Strömungsverhältnissen. Eine Kommission von Fachleuten schlug die Anschaffung einer Motorkettenfähre vor, die mit Rohöl betrieben werden konnte. Der Senat bewilligte die Gelder, so dass die neue, 21m lange, 7m breite Fähre mit zwei Motoren je 8 PS am 4.7. in Betrieb genommen werden konnte. Die Baubehörde Lübecks wurde als Betreiber bestimmt. Dieser Kettenfährprahm war bis 1934 im Dienst und wurde danach durch ein neueres Gefährt ersetzt, das bis 1943 fuhr.

1915
Der Priwall wurde in diesem Jahr weiter zu einem Flughafen mit Flugzeugwerft ausgebaut.

1916
lag das am 28.4. 1916 in Dienst genommene Lazarettschiff „Stuttgart“ in Travemünde am Priwall vor Anker.

In diesem Jahr wurde - offenbar allen Villenkolonieplänen zum Trotz – einigen Fischern aus Travemünde die Aufstellung eines Lohkessels in der Nähe des Teer- und Lohkessels der Fischereigenossenschaft gestattet; dieser lag auf dem Kohlenhof an der Mittelfähre.

1918
Nach der Verlegung der Schlichting-Werft und der Anlage der Böbs-Werft wurde in diesem Jahr eine dritte große Fläche auf dem Priwall zur gewerblichen Nutzung vergeben: eine ca. 3.000 qm große Fläche für die Bergungsreederei Drägerwerk, gelegen zwischen der Haupt- und der Mittelfähre. Dabei gab es Streitigkeiten mit den Travemünder Fischern, die auf der vergebenen Fläche Trockenplätze für ihre Netze hatten.
1922 wurde durch eine Kommission festgestellt, dass noch genügend Platz für das Trocknen der Netze zwischen den beiden Fähren bestand, und der Streit wurde beigelegt.

1919
Die Priwallbewohner forderten den Anschluss an das Elektrizitätsnetz, das die Flugzeugwerke versorgte. Um auch dem enorm gestiegenen Elektrizitätsverbrauch der Flugzeugwerke gerecht zu werden, ließ die Betriebsbehörde für die Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke Lübeck und Travemünde einen Verteiler bauen, der an das Grevesmühlener Leitungsnetz angeschlossen wurde.
Im Verlauf des Jahres 1920 wurde eine an der Mecklenburger Landstraße entlangführende Freileitung errichtet und die Häuser daran angeschlossen

1919/1920
Die Pläne für den Neubau einer größeren Badeanstalt auf dem Priwall scheiterten an den zu hohen Kosten.

1920
geriet nach dem Ende des 1. Weltkrieges der Ausbau von Travemünde ins Stocken. Bauplätze standen genügend zur Verfügung, aber das Geld zum Bauen fehlte. Auf dem Priwall gab es 7 Bauplätze an der Mecklenburger Landstraße. Für die Halbinsel gab es Pläne, bis zur Landesgrenze 60-70 weitere Parzellen sowie 31 Parzellen hinter der Rennbahn anzulegen. Baudirektor Baltzer legte am 21.6. einen dritten Bebauungsplan für Travemünde und den Priwall vor.

8.April
Die Flugzeugwerft auf dem Priwall wurde nach dem Namen des neuen Besitzers Karl Caspar in „ Caspar-Werke GmbH“ umgetauft. Nach Inkrafttreten des Versailler Vertrages nach dem verlorenen 1. Weltkrieg stellte man nach außen hin offiziell Möbel und Haushaltsgeräte her, fertigte aber insgeheim weiter Flugzeug-Bauteile an, die nach Schweden exportiert und dort zu kompletten Flugzeugen zusammengesetzt wurden.

1921
Nach dem Krieg änderten sich die Badegewohnheiten vor allem der jüngeren Gäste. Sonnenbäder und Freibaden vom Strand aus wurden trotz Verbot immer beliebter. Die traditionell abgeschottete Herren- und Damenbadeanstalt galt als äußerst unmodern. Die Kurverwaltung stellte diesen Trend in einem Bericht an den Senat fest: „ Mit den Badeverhältnissen in Travemünde und besonders auf dem Priwall ist es übel bestellt. Die große geräumige Badeanstalt am Hauptstrand an der Strandpromenade mit ihren vielen Einzel-Umkleidekabinen wird leider nur sehr wenig benutzt, weil dort keine Gelegenheit gegeben ist, auch Luft- und Sonnenbäder zu nehmen. Der Hauptstrom der Badenden geht deshalb zum Priwall. Diese Anstalt ist aber räumlich sehr beschränkt. Im dortigen Herrenbad sind 8 Umkleidekabinen und 110 Schränke vorhanden, im Damenbad stehen 10 Kabinen und 80 Schränke zur Verfügung. Bei gutem Wetter baden dort aber weit über 500 Personen. Man forderte nun dringlich die Einrichtung einer größeren Badeanstalt auf dem Priwall mit Flächen zum Sonnenbaden, „ 20 m rechts und links am Strand“. Ganz dem zukünftigen Trend öffnen wollte die Obrigkeit sich dann doch nicht: „ Das Freibaden außerhalb der Anstalt hat auf dem Priwall in den letzten Jahren einen bedenklichen Umfang angenommen. Schon aus sittlichen Rücksichten muss alles nur Erdenkliche getan werden, um das Freibaden soweit als möglich zu verhindern“. Der Senat beschloss am 16.3.1921 auf dem Priwall und auch auf dem Festland ein Luft- und Sonnenbad einzurichten, sowie die Erweiterung der Priwall-Badeanstalt nach Plänen von Wasserbaudirektor Leichtweiß. Dieser sollte die notwendigen Arbeiten möglichst vor Saisonbeginn fertig haben.

6.September
Auf Anregung einiger Herren aus Hamburg gründete man in Travemünde den Lübeck-Travemünder Golf-Klub. Der Lübecker Senator Friedrich Ewers wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der neue Verein wollte auf dem Gelände des Rennklubs auf dem Priwall einen Golfplatz einrichten. Dem Plan wurde vom Senat zugestimmt. Die Anlage des 6-Löcher-Platzes bereitete aber wegen des sandigen Untergrunds große Probleme; so konnte die Anlage erst Anfang 1922 eröffnet werden. Aber das junge Unternehmen stand wegen der Inflationszeit unter einem ungünstigen Stern: am 5.3.1923 wurde der Spielbetrieb auf Grund der zu hohen Kosten eingestellt.

Schlichting erwarb weiteres Land vom Senat, um seine Werft zu vergrößern.

Die Hansestadt Lübeck vermietete dem Verein der Naturfreunde zum Bau eines Vereinsheims ein 3.755 qm großes Gelände für 100 Mark pro Jahr an der Pötenitzer Wiek in unmittelbarer Nähe zur Mecklenburgischen Grenze. Das dort erstellte Heim im Fachwerkhaus-Stil diente als Unterkunft für Arbeiterfamilien, die hier günstig Urlaub mit Frau und Kindern machen konnten.

1922
brannten auf der Böbs-Werft ein großer Schuppen mit wertvollem Material, Ausrüstungs-gegenständen sowie eine große Zahl von Jachten durch Brandstiftung ab.

Am 22.7. tritt eine neue Badeverordnung für den Priwall in Kraft. Das Baden war nun von der alten, nun völlig unzureichenden Badeanstalt bis zur Mecklenburgischen Grenze erlaubt. Zusätzlich wurden zwei Bedürfnisanstalten unmittelbar am Strand erbaut.

1923
16.9. 1923
Ein „Groß-Flugtag“ auf dem Flugplatz Travemünde-Priwall lockte zahlreiche Besucher aus nah und fern in das Seebad. Rundflüge konnten vom Priwall aus gebucht werden. Nachmittags konnten die Gäste Fallschirmspringer beim Ausüben ihres Sportes erleben, Flugzeuge konnten aus nächster Nähe in Augenschein genommen werden. Sturzflüge, Loopings, Ziellandungen und Turnen am Trapez unter Flugzeugen, in der Luft unterwegs mit über 125 Std.Km , begeisterten das Publikum. An den öffentlichen Schautag schloss sich die Norddeutsche Segelflugwoche an, an der über 60 Segelflugzeuge teilnahmen.

1924
erfolgte auf einen Antrag der Priwallbewohner hin eine Beleuchtung der Mecklenburger Landstraße.

Im gleichen Jahr kam mit dem Restaurant „Strandperle“ ein zweiter gastronomischer Betrieb mit Halle auf dem Priwall dazu, der schon drei Jahre später erweitert werden musste.

1924 / 25
Das an der Pötenitzer Wiek erbaute Heim des Touristenvereins „ Naturfreunde Lübeck“ wurde bis zum Beginn des Nazi-Regimes vom Verein genutzt. Als die „Naturfreunde-Bewegung“ in den 30-er Jahren durch die Nazis verboten wurde, übernahm die Hitlerjugend das Heim. Das Haus wurde nach 1945 abgerissen.

1925
Die Hansestadt Lübeck richtete auf dem Priwall eine Jugendherberge am Fliegerweg ein, die von einem Lehrerehepaar geleitet wurde. Das Gebäude wurde nach dem 2. Weltkrieg verkauft. ( Grundstück Grommelt u. Reiterhof )

1926
19.April
Die Eröffnung der Fluglinie Berlin-Lübeck/Travemünde-Kopenhagen-Malmö durch die am 6.1. 1926 gegründete Deutsche Lufthansa band den Flugplatz auf dem Priwall in den internationalen Flugverkehr ein. Ein hölzernes Abfertigungsgebäude mit Wartehalle und Schalter sowie kleinem Restaurant gehörte zu den ersten seiner Art in Deutschland.

1926 – 1928
Der Priwall-Flughafen wurde kontinuierlich weiter zu einem kombinierten See- und Landflughafen ausgebaut, einer Einmaligkeit in Europa. Auftraggeber waren die Hanseatische Flughafengesellschaft m.b.H, hinter der die beiden Hansestädte Lübeck und Hamburg, sowie das Deutsche Reich anteilsmäßig standen. Die Kosten für den Bau des Flugplatzes trug zur Hälfte die Hansestadt Lübeck. Um ein ausreichendes Flugfeld von mindestens 1.000m Durchmesser zu erhalten, mussten umfangreiche Aufspülungen vorgenommen werden. Die Sandmassen stammten von den Ausbaggerungsarbeiten für die Trave-Fahrrinne. Um das nur 1m hohe Gelände des geplanten Flugplatzes vor Hochwasser zu schützen, musste zusätzlich ein 1m hoher sogenannter Sommerdeich am Südufer angelegt werden.

6. August
Der Hanseatische Flughafen Lübeck-Travemünde konnte in Anwesenheit von drei schwedischen Militärflugzeugen und dem Dornier-Riesen-Wasserflugzeug „Super-Val“ eingeweiht werden. Am 15.11. 1927 wurde der regelmäßige Flugverkehr aufgenommen. Die Flender-Werft aus Lübeck lieferte für Reparaturarbeiten das erste Schwimmdock der Welt für Wasserflugzeuge, das durch den „Super-Val“ am 2.11. in Betrieb genommen wurde. Durch ihr fast immer ruhiges und genügend großes und tiefes Wasser bot die Pötenitzer Wiek eine ideale Fläche zum Landen von Wasserflugzeugen.

15.Dezember
Der neu erbaute, einstöckige Empfangspavillon auf dem Flugplatz brannte nachts um 21 Uhr völlig ab. Sofort wurde mit einem massiven Neubau aus Stein begonnen, der im Frühjahr 1928 fertig war.

März 1928
Rechtzeitig zum Beginn der neuen Flugsaison konnte nach einem Jahr Bauzeit die stützenfreie Flugzeughalle mit imponierenden Ausmaßen vollendet werden. Sie war die größte Flugzeugbergungshalle für Seeflugzeuge in Deutschland mit ihren Ausmaßen von 60m Breite, 60m Länge und 18m Höhe.

23.März
Mit der Eröffnung der Flugsaison in diesem Jahr richtete die Lufthansa sechs Hauptflugverkehrslinien ein. Travemünde war nun per Flugzeug mit Berlin, Kopenhagen, Göteborg, Oslo, Stockholm Hannover, Düsseldorf, Hamburg, Bremen und im Sommer sogar mit Westerland auf Sylt verbunden.

1928
Das Baden vom Strandkorb aus wird vom Lübecker Senat am Kurstrand und auf dem Priwall offiziell erlaubt.

Für die Familien der Mitarbeiter der ab 1929 tätigen Flug-Erprobungsstelle auf dem Priwall musste neues Bauland für den Bau von Mehrfamilienhäusern erschlossen werden. Die hierfür vorgesehenen Grundstücke an der Strecke der Eisenbahn nach Niendorf zwischen Fehlingstraße, Steenkamp und der Straße Am Fahrenberg kaufte die Stadt von Privat an, nach Zustimmung der Bürgerschaft vom 16.7. 1928.

1928/ 1929
Im Winter war es so kalt, dass sich Packeis bildete, die Trave zufror, und die Travemünder zu Fuß vom Festland zum Priwall wandern konnten.

4./5.5. 1928
Ein Fußball-Turnier auf dem Rasen der Priwall - Rennbahn erfreute Tausende von Besuchern. Neben Werder Bremen und Borussia Mönchen -Gladbach trat u. a. auch der L.B.V Phoenix aus Lübeck an.

1929
Die „Erprobungsstelle für Seeflugzeuge des Reichsverbandes der Deutschen Luftfahrtindustrie (RDL), kurz E-Stelle genannt, nahm ihre Tätigkeit auf dem Gelände der Caspar-Werke auf. Die Caspar-Werke waren aufgelöst und das gesamte Vermögen dem Reichsfinanzministerium übertragen worden. Von der E-Stelle wurden alle Neuentwicklungen der großen deutschen Flugzeugwerke für Wasserflugzeuge wie Dornier, Heinkel, Junkers, Rohrbach und Arado erprobt, sowie die Verbesserungen von Start- und Rettungsmöglichkeiten getestet. Hier war auch der Lloyd-Dampfer „Westfalen“ stationiert und wurde für seinen Einsatz als schwimmende Auftankstation im Südatlantik für die ersten Schwimmflugzeuge erprobt, die Flugpost von Deutschland nach Südamerika befördern sollten.

1930
6.7. 1930
Der „1. Hanseatische Seeflugtag Travemünde“ auf dem Priwall war einer der Höhepunkte der Badesaison 1930. Für 9 Reichsmark pro Person konnte Gäste an ½ stündigen Rundflügen über die Lübecker Bucht teilnehmen.

1931
14.5. 1931
Das Luftschiff „Graf Zeppelin“ unter der persönlichen Führung von Dr. Eckener nebst Graf Zeppelin selbst, besuchte Lübeck und Travemünde zur Eröffnung des „Ostsee-Jahres“. Von Travemünde aus trat das Luftschiff seine Fahrt über die Ostsee nach Dänemark an, von der es am Abend nach Travemünde zurückkehrte, um von dort aus am nächsten Tag nach Friedrichshafen, seinem Stamm-Liegeplatz am Bodensee, zurückzukehren.

4./5.7. 1931
Der 2. und letzte „Hanseatische Seeflugtag“ fand auf dem Flugplatzgelände des Priwalls statt. Alfred Mahlau entwarf dazu ein Plakat.

6.12. 1931
verunglückte der 29 jährige Travemünder Testpilot Karl Wiborg bei einem Testflug über dem Priwall tödlich. Beim Landeanflug stürzte er mit seiner Maschine in eine Flugzeughalle. Wiborg flog einen Zweisitzer-Zweischwimmer-Doppeldecker von Heinkel neuester Konstruktion, der auf dem Priwall erprobt werden sollte. Dies war der erste tödliche Unfall seit Bestehens des Hanseatischen Seeflughafens Travemünde.

21.7. 1931
Das größte Seeflugzeug der Welt, die 1929 entwickelte Dornier „DO X“ traf am 21.7. nachmittags in Travemünde ein und landete um 15.30 Uhr auf der Pötenitzer Wiek. Die „DO X“ wurde vom Lübecker Bürgermeister begrüßt und mit einem abendlichen Empfang mit „Buntem Programm“ im Spiegelsaal des Kurhaus-Hotels geehrt.

1932
Die Aufstellung von festen, leicht zerlegbaren Wochenendhäusern aus Holz ist erstmals auf dem Priwall gestattet worden. Vorwiegend waren es Handwerker, Facharbeiter und kleine Gewerbetreibende, die sich ein Wochenendhäuschen zulegten.

1933
6.11. 1933
Auf dem Flug von Danzig nach Kiel zu einer Wahlkampfrede in der Ostsee-Halle, musste die Militärmaschine von Hitler mit dem Führer an Bord auf dem Travemünder Flugplatz zwischenlanden. Ein aufkommender Orkan zwang den Führer zu dieser quasi Notlandung. Bei seiner Ankunft auf dem Travemünder Flughafen stand schon seine gepanzerte Mercedes-Limousine bereit, die ihn umgehend in die Ostsee-Halle nach Kiel brachte, wo bereits 20.000 ungeduldige Fans auf den Führer warteten.

1934
Neben Segelyachten, Rettungs- und Fischerbooten entstanden ab 1934 auf der Schlichting-Werft für die Reichsmarine 17 Räumboote, 11 Torpedofangboote, 37 Fluchtsicherungsboote und 54 Schnellboote.

In diesem Jahr wurde ein neues Trinkwasser-Pumpwerk mit zwei Tiefbrunnen für den zunehmenden Bedarf Wasserbedarf der industriellen Anlagen auf dem Priwall gebaut. Bis dahin gab es nur die Wasserversorgung durch Hausbrunnen.

Am 14.Juni wurde der zivile Flugverkehr auf dem Priwall eingestellt. Der Flugplatz ist danach bis 1945 ausschließlich militärisch genutzt worden.

1935
Auf Grund der allgemeinen Aufrüstung in Deutschland und der zunehmend militärisch ausgerichteten Forschungen in der E-Stelle unter Aufsicht des Reichsluftfahrtministeriums entstanden zahlreiche Neubauten. Neben Flugzeughallen,Werkstätten und Barackenlagern sind auch Kasernen an der Mecklenburger Landstraße für die Soldaten der Seeflieger-ausbildungsschule gebaut worden. Die Beschäftigungszahlen stiegen rasant an. 1939 gab es in der E-Stelle 1.200, im Luftwaffenzeugamt im nahen Mecklenburg 1.400 und bei der Lufthansa auf dem Priwall 150 Mitarbeiter.
Die Pötenitzer Wiek wurde nach Errichtung des Seeflughafens für die Fischer gesperrt. 22 von 35 Travemünder Fischern verkauften daraufhin dem Deutschen Reich ihre Fischereirechte auf Rentenbasis, oder ließen sich in bar auszahlen.

1937
Das Zelten auf dem Priwall und die Errichtung von leichten Holzhäusern auf dem Priwall wurde immer beliebter. Schließlich musste die Hansestadt genaue „Bestimmungen für die Aufstellung von Holzhäusern und Zelten in der „Zeltstadt“ auf dem Priwall erlassen. Die Kurverwaltung wies die Plätze an. Gegen Zahlung einer jährlichen Gebühr konnte man vom 1.4. bis 30.9. in seinem Zelt oder Holzhäuschen wohnen. Im Winter überwachte und bewachte ein Wächter der Kurverwaltung die Behausungen, um herbst- und winterliches Bewohnen der Holzhäuser wegen Brandgefahr beim Heizen mit Öfen zu unterbinden.
1931 = 180 Wochenendhäuser
1963 = 375 Wochenendhäuser
2005 = 438 Wochenendhäuser

1939
4.9. 1939
Ein Standortbefehl des Seeflug-Horstkommandanten Oberst Witte unmittelbar nach Ausbruch des 2. Weltkrieges vom 3.9. lautete: „ Es ist bekanntzugeben, dass ab morgen, 4.9., 10 Uhr, der Priwall einschließlich Zeltstadt von allen Nichtangehörigen der Wehrmacht zu räumen ist. Ausgenommen sind die Familien aller Wehrmachtsangehörigen einschl. der Angestellten und Arbeiter der Wehrmacht. Weiterhin wurde der Betrieb der Mittel- und Norderfähre eingestellt, der Durchgangsverkehr gesperrt und eine Personenkontrolle eingeführt. Der Strand, die Zelt-stadt und die Ferienhäuser konnten somit während des 2. Weltkrieges nicht mehr aufgesucht werden.
Mit Kriegsbeginn und dem weiteren Ausbau der Erprobungsstelle/ Luftwaffenzeugamt Priwall entstehen auf dem Priwall Baracken für Kriegsgefangene und Fremdarbeiter, im Bereich des heutigen Kohlenhofes und im Bereich des jetzigen Großparkplatzes des „Vereins der Wochenendhausbesitzer „ an der Pötenitzer Wiek. Insgesamt waren während des Krieges bis zu 800 Kriegsgefangene und Fremdarbeiter in den Baracken untergebracht.

Die Gefangenen kamen aus Lettland, Niederlanden, Polen, Jugoslawien und aus der Ukraine. Die Toten wurden auf dem Friedhof auf der Travemünder Seite bestattet.

1940

Die Pferde- Rennbahn musste einem U-Boothafen weichen (der jetzige Passathafen)

1942

Im Frühjahr wurde auf dem Priwall zwischen Kohlenhof und Südermole ein U-Boothafen angelegt (heutiger Liegeplatz der PASSAT und Priwall- Marina). Um das Hafenbecken herum entstanden Backsteinhallen für Montage - und Lagerzwecke.

1943

Die Kettenfähre zum Priwall wurde durch die freifahrende, mit Propeller angetriebene Fähre, HANS WESTPHAL ersetzt, die die Luftwaffe auf dem Priwall zum Transport von Schwergerät und Schwerlasten benötigte. Sogar Eisenbahnwaggons und Lasten bis zu 75 Tonnen konnten damit transportiert werden. Diese in der Unterhaltung zu teure Fähre verkaufte die HL 1951 nach Göteborg und setzte bereits ab 1948 wieder eine Kettenfähre ein.

1943 / 45
Vom Nordwestdeutschen Kraftwerk in Siems wurde eine 30.000 Volt- Einspeiseleitung nach Travemünde gelegt und ein Umspannwerk am Mühlenberg/Gneversdorfer Weg errichtet. Drei neue 6.000 Volt-Unterwasser-Flusskabel lieferten danach Strom auf den Priwall.

April 1945
Es erfolgten mehrere Luftangriffe auf Travemünde. Ziel war der U-Boothafen und der Flugplatz auf dem Priwall. Im U-Boothafen wurde am 8.4. das U-Boot-Begleitschiff WILHELM BAUER getroffen und versenkt. Dabei kamen 1 Marinesoldat und 17 italienische Militärinternierte ums Leben. Am 23./24.4. fiel bei einem weiteren Bombenangriff eine Bombe in die 1939 erbaute neue Handelsbank-Filiale in der Vorderreihe, detonierte aber Gottseidank nicht. Der Blindgänger konnte entschärft, die Bank aber erst 1952 wieder bezogen werden.

2.5. 1945
Ab 14 Uhr wurden Lübeck, später auch Travemünde und der Priwall von englischen Besatzungstruppen besetzt. Auf dem Fährplatz vor der Vogtei an der Priwallfähre versammelten sich über 10.000 deutsche Wehrmachtsangehörige, die es in letzter Minute geschafft hatten, sich vor den heranrückenden Sowjettruppen nach Travemünde zu retten, die dann von amerikanischen und englischen Soldaten gefangengenommen wurden. Von Travemünde aus wurden die deutschen Kriegsgefangenen dann in die Gefangenenlager in ganz Norddeutschland weitergeleitet. Schon wenige Tage darauf begannen die britischen Besatzer mit der Demontage der militärischen Anlagen, der Flughafengebäude und der E-Stelle auf dem Priwall. Bis 1947 wurden der größte Teil der Gebäude und die Flughafenanlagen gesprengt.

3.5 1945
Britische Bomber der 84. Gruppe der RAF griffen die in der Lübecker Bucht vor Neustadt liegenden, mit Häftlingen der KZs Stutthoff und Neuengamme überfüllten Schiffe CAP ARCONA, DEUTSCHLAND und ATHEN an. Die Schiffe kenterten und über 7.000 hilflose Menschen fanden den Tod. Viele Tote wurden dabei auch am Priwallstrand angetrieben, wie Einwohner vom Priwall berichteten.

Mai 1945

Auf dem Priwall trafen immer mehr Flüchtlinge ein, die sich vor den heranrückenden Sowjettruppen retten konnten. Da der Fährbetrieb eingestellt worden war, mussten Tausende auf primitive Weise im Freien auf dem Priwallstrand campieren. Die in den Wehrmachtsbaracken auf der Halbinsel untergebrachten jugoslawischen Fremdarbeiter holzten den dortigen Baumbestand in großem Umfange ab und verkauften das Holz an die Flüchtlinge. Weihnachten 45 zündeten die Jugoslawen eine Baracke und mehrere Wochenendhäuser an. Die Grenze nach Mecklenburg wurde schließlich von den sowjetischen Besatzern abgeriegelt und blieb bis 1989 geschlossen.

Nach der Kapitulation wurden die nicht zerstörten Betriebe (Werften), die für die Kriegsproduktion eingesetzt waren, von den britischen Besatzern beschlagnahmt. Für die Reparatur englischer Marinefahrzeuge gaben die Engländer die Fa. Hagelstein auf dem Baggersand sowie die Schlichting-Werft auf dem Priwall relativ schnell wieder frei. Letztere baute bis kurz nach 1948 deutsche Marineschiffe zu KFK-Kuttern von 21 – 23 m Länge um.

Das an der Vorderreihe liegende Marinewohnschiff KNURRHAHN diente zunächst als Quartier für Heimatvertriebene und wurde dann zum ersten zivilen Krankenhaus für Travemünde eingerichtet. Da die englischen Besatzer das Schiff für eigene Belange einforderten, verlegte man Ende 1945 das „schwimmende Krankenhaus“ in das Kurgartenhaus am Lotsenberg. Dort konnten bis zu 90 Patienten stationär versorgt werden.

1947 übernahm die Hansestadt Lübeck das Krankenhaus, 1948 erfolgte dann der Umzug in die ehemaligen Kasernen auf dem Priwall.

1945/46

Aus dem im Travemünder Hafen auf Grund liegenden Motorschiff DEUTSCHLAND konnten eine Menge Lebensmittel geborgen werden, die das Ernährungsamt unter der hungernden Bevölkerung im Ort und auf dem Priwall verteiltet.

August 1946
Die englische Militärregierung führte bei allen Einwohnern Travemündes auf dem Festland und auf dem Priwall Hausdurchsuchungen durch, bei denen nach Wehrmachtseigentum wie Waffen, Uniformen etc. gesucht wurde, „ wobei etliche Einwohner“ zur Rechenschaft gezogen wurden.

Winter 1946/47
Der ungewöhnlich lange und strenge Winter vergrößerte die Not in Travemünde und auf dem Priwall enorm. Am 16.3. 1947 fror die Trave zu, sodass auch der Fährverkehr eingestellt werden musste, und der Priwall vom Festland abgeschnitten war. Die Travemünder Fischer konnten erst Anfang April 1947 wieder zu ihren Fanggründen in der Lübecker Bucht und bei Fehmarn auslaufen.

1948
Der aus Ostpreußen vom Gut Brückendorf stammende Pferdezüchter Karl Friedrich Grommelt pachtete auf dem Priwall ein Stück Land vom Bundesvermögensstelle, baute dort mit den Trakehnerpferden, die er vor den heranrückenden Sowjettruppen aus Trakehnen nach Travemünde hatte retten können, eine Trakehnerzucht auf und baute einen Reiterhof auf. Die frühere Waffenmeisterei des Fliegerhorstes und die ehemalige Jugendherberge am Fliegerweg 11 baute er zu einem Wohnhaus mit Ställen um. Ende März 1995 wurde das große Grundstück nach Ablauf des Pachtvertrages und dem Tod von K.F. Grommelt von der Travemünder Familie Matzen erworben, die den idyllisch gelegenen Reiterhof von Grund auf renovierte, modernisierte, mit modernen Appartements für Reiterferien ausstattete und mit großem Erfolg weiterführt.

16.November
Die Besetzung des Priwalls durch die Engländer wurde im Frühjahr beendet und die Luftwaffen-Kasernen an der Mecklenburger Landstraße Nr. 49-59 wurden nach langen Verhandlungen von den Besatzern geräumt, damit die Gebäude zu einem Krankenhaus umgebaut werden konnten. Von September bis November 48 wurden die Verwundeten und Kranken aus den noch bestehenden Hilfskrankenhäusern aus Travemünde und dem Lübecker Raum hierher verlegt.
Das Krankenhaus, das im Kurgartenhaus auf dem Lotsenberg untergebracht war, zieht in die ehemaligen Kasernen auf dem Priwall. Dort bleibt es bis 2004. Am 16.11. wurde das Priwall-Krankenhaus offiziell mit dem Haus III eröffnet. Es gab 63 Betten im Parterre und 58 Betten im 1. Stock, dazu eine Röntgenabteilung und eine Entbindungsstation. In den übrigen Häusern wurden ein Altersheim und ein Kinderheim mit je 240 Betten, sowie ein Mütter- und Säuglingsheim mit 80 Betten untergebracht. Ende 1949 ließ der Strom der Heimkehrer aus russischer Kriegsgefangen-schaft nach, so dass das Krankenhaus um 120 Betten zugunsten des Altersheims verkleinert werden konnte. Später erfolgte die Verlegung des Mütter- und Säuglingsheims nach Lübeck (Krankenhaus Ost) und das Kinderheim wurde aufgelöst.

1949

wurde in einem ehemaligen Wehrmachtsgebäude im Pötenitzer Weg eine Zweigstelle der Stadtschule eine Schule mit 6 Volksschulklassen auf dem Priwall eingerichtet, in der der Unterricht vorwiegend für 6-10 jährige Flüchtlingskinder stattfand

Im gleichen Jahr gründeten das Ehepaar Hans und Gerda Lempe auf dem Priwall eine Jugendherberge mit Zeltunterkünften. Daraus ging 1953 die Trägerschaft „Gesellschaft für Jugendpflege und Jugendförderung Lübeck e.V.“ hervor, die die Einrichtung und den Betrieb als „Jugend-Freizeitstätte Priwall“ unter Leitung von Ehepaar Lempe betrieb. Bis Ende der 50-er Jahre nutzte man alte Wehrmachtszelte, die dann von sogenannten Hauszelten mit festen Fußböden abgelöst wurden. 1952 entstanden in festen Gebäuden 2 Toilettenanlagen und 1958 ein Toiletten- und Waschgebäude sowie ein Wärterhäuschen. 1961 kam dann das große Haupthaus mit Schlafsälen; Speise- und Aufenthaltsräumen dazu.

Die Priwall-Wochenendhaus-Siedlung wurde wieder ihrer Zweckbestimmung zugeführt. Eine Reihe von Häuschen dienten als Notunterkünfte für Flüchtlinge.

3.7. – 7.7. 1949
Zur 1. Travemünder Woche nach dem Krieg waren 150 Jachten am Start. Am 5.7. kenterten bei einer Regatta infolge einer Gewitterbö um 13 Uhr etliche Boote. Sieben Jollen trieben ans sowjetisch besetzte Ufer ab, direkt hinter der Grenze auf dem Priwall. 5 Boote konnten, bedrängt durch Vopos, nach der Bö wieder vom Ufer ablegen und sich paddelnd zur Trave retten. 2 „Piraten“, 1 Kieler und 1 Hamburger Boot, wurden jedoch von der Volkspolizei festgenommen, ihre Boote an Land gezogen und nach Rostock abtransportiert. Alles dies geschah unter den Augen von vielen Schaulustigen auf der Westseite des Priwalls, die sich das Spektakel nahe der Kette der Demarkationslinie nicht entgehen lassen wollten. Nach endlosen Verhören wurden die Segler dann nach 2 Tagen aus DDR-Haft entlassen und ihre Boote erst nach längerer Zeit und Zahlung einer Strafgebühr völlig ausgeräubert zurückgegeben.
Die Wasserwacht des „Deutschen Roten Kreuzes „ ist auf dem Priwall stationiert, in den Jahren 1953 und 1961 wird der jetzige Wachturm errichtet bzw. der Anbau erstellt. In den Jahren 73/75 wird der hölzerne Miniturm durch den Betonturm ersetzt.
1950
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1950

2774 Bewohner, es sind sehr viele Flüchtlinge auf dem Priwall gelandet !!

gründete sich der „Verein der Priwall- Wochenendhausbesitzer e.V. “, der die Interessen der Mitglieder gegenüber der Stadt vertreten sollte. Die Siedlung galt zu der Zeit als wild gewachsen und illegal. Aus feuerpolizeilichen und gesundheitsbedenklichen Überlegungen heraus überlegte die Stadt, ob die Siedlung komplett abgerissen und neu gebaut oder weiter geduldet werden sollte. Unter massiven Protest der Priwallianer und mangels vorhandener Entwicklungspläne wurde der „Status quo“ beibehalten bzw. die bestehende Pacht um jeweils 10 Jahre verlängert. Schließlich verzichtete die Stadt auf weitere Maßnahmen und förderte den infrastrukturellen Ausbau in Bezug auf Elektrizität, Wasser- und Abwasserleitungen.

Im gleichen Jahr gründete sich der Verein der „Naturfreunde Lübeck e.V.“ neu, und noch im gleichen Jahr wurde im Mai das neue „Haus der Naturfreunde“ eingeweiht. Noch heute steht es an der Meckl. Landstr. Nr. 128 und wurde in Eigenarbeit des Vereins ständig modernisiert und den heutigen Verhältnissen und Bedürfnissen angepasst.

29.Dezember
Die 100 m lange Karosseriehalle der Schlichting-Werft brannte ab. Einen Teil des Betriebes hatte man nach 1945 aus Mangel an Aufträgen für Schiffsneubauten auf den Karosseriebau umgestellt. Nach dem Brand wurde dieser Produktionszweig eingestellt. Die Geschäftsleitung konzentrierte sich ab jetzt ausschließlich auf den Schiffbau und begann mit dem Aufbau der Stahlschiffbau-Produktion.

Der Priwall hat die größte Einwohnerzahl, dies ist bedingt durch die Flüchtlige,es leben auf dem Priwall 2774 Personen

1951
Auf dem Priwall in der Wiekstraße wurde die Landesberufsschule eingerichtet mit Fachklassen für sogenannte Splitterberufe (Berufe mit zu geringer Lehrlingszahl, die keine eigenen Fachklassen in Kreis- und Stadtberufsschulen bilden konnten). Dazu gab es eine Gewerbeschulklasse für Schwerbeschädigte zur Umschulung auf das Metallgewerbe. Später kamen Umschulungsmaßnahmen für körperbehinderte Erwachsene und eine überbetriebliche Lehrlingsausbildung dazu.
Heute verfügt die Berufsbildungsstätte Priwall der Handwerkskammer Lübeck über 446 Werkstattplätze sowie 162 Theorieplätze in 35 Werkstätten. Die Landesberufsschule verfügt über 336-Klassen-, 104 Labor- und 186 Werkstattplätze. Für auswärtige Lehrgangsteilnehmer stehen 430 Internatsplätze zur Verfügung. Die Speisesäle umfassen 250 Plätze. Unterricht und Ausbildung umfassen folgende Sparten:
Lehrlingsunterweisung in folgenden Handwerksberufen:
Metall- Elektro- Installateur- und Heizungsbau, Kfz, Nahrungsmittel, Glaser, Bootsbauer, Segelmacher, Augenoptiker, Schuhmacher, Kfz- Mechatroniker.
Überregionales Kompetenzzentrum für maritime Aus-Fort und Weiterbildung sowie für Kfz-Diagnose, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik.
Träger von Bildungsmaßnahmen der Bundesarbeitsagentur in den Sparten: Berufsorientierung, Berufsvorbereitung, Berufsausbildung von benachteiligten Jugendlichen, Anpassungsfortbildung für arbeitslose Fachkräfte sowie Aktivierung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen.
Anbieter von Fortbildungs- und Vorbereitungslehrgängen zur Meisterprüfung in den o.a. Ausbildungsberufen.
Der Bau- und Ausbau, die Ausstattung sowie die Modernisierung der Berufsbildungsstätte werden aus Mitteln des Landes, des Bundes und der EU gefördert
10.6. 1951
Die beiden Viermastbarken PASSAT und PAMIR lagen für ein paar Tage im Travemünder Hafen. Sie wurden vom Lübecker Reeder Schliewen von dem finnischen Reeder Gustav Eriksson erworben und so vor dem Abwracken gerettet. Anschließend wurden sie auf der Howaldts-Werft in Kiel zu frachttragenden Ausbildungsschiffen umgebaut.

1952
5.Mai
In dem ehemaligen Verwaltungsgebäude des Fliegerhorstes auf dem Priwall neben der Landesberufsschule richtete das Land Schleswig-Holstein die „Landesausbildungsstätte Priwall für seemännischen Nachwuchs“ (kurz: „Schiffsjungenschule“) ein. In dem angeschlossenen Internat konnten 90 Jungen in drei Lehrgängen untergebracht werden. Monatlich verließen so 30 Jungen die Schule, heuerten auf Schiffen an und begannen so als geprüfte Schiffsjungen ihren seemännischen Werdegang. Ab dem 15.4.1958 kam dann noch ein vierter Lehrgang hinzu. Ab Mitte 1960 dauerte die Ausbildung dann 3 Monate: 2 Monate in der Ausbildungsstätte und 1 Monat Ausbildung auf der seit Januar 1960 am Priwall liegenden Viermastbark PASSAT. Die Jugendlichen mussten einen umfangreichen Lehrplan absolvieren, so gehörten u.a. Bootsdienst, Schiffskunde, Signaldienst, Wetterkunde, seemännischer Unterricht sowie Sicherheitstraining dazu.

1953
konnte auf der Schlichting-Werft mit der „ Antonia“ das erste Motorschiff abgeliefert werden. Finanzielle Schwierigkeiten führten dann jedoch zur Übernahme der Schiffswerft durch die Bugsier- und Bergungsgesellschaft Alwich Harmstorf aus Hamburg. Sie kauften auch die Trayag-Werft auf der Festlandseite und konnten nun Reparaturen und Neubauten vornehmen. Es konnten nun Schiffe von über 100m Länge gebaut werden. Spektakulär waren die Stapelläufe, weil die Neubauten nach der Schiffstaufe quer zur Trave ins Wasser glitten. Hunderte von Travemündern und Gästen bestaunten diese spektakulären Stapelläufe. Für Interessenten wurden einmal in der Woche Führungen auf der Schiffswerft veranstaltet

Februar 1953 – September 1955
lag die „arbeitslose“ PASSAT in der Siechenbucht vor Anker. Reeder Schliewen war Konkurs gegangen, und erst im September 1955 ging die Viermastbark wieder auf Ausbildungsfahrt, diesmal im Auftrag der „Pamir und Passat-Stiftung“ unter Führung der Landesbank SH, die das Schiff aus der Schliew’schen Konkursmasse erworben hatte. Die letzte Reise der PASSAT endet im November 1957, nachdem 2 Monate vorher am 21.September 1957 die PAMIR bei einem Orkan vor den Azoren gesunken war. 80 Seeleute ertranken, nur sechs Schiffsjungen konnten gerettet werden.

1954
6.März
Der Priwall erhielt seine eigene Feuerwehr unter der Leitung von Brandmeister Erich Siemer, Chef von Siemers Gaststätte an der Mecklenburger Landstraße. Anlass hierfür war ein Zimmerbrand im Hause Ortgies, zu dem die Feuerwehrleute vom Festland nicht gelangen konnten, weil der Fährverkehr wegen Eisgangs eingestellt war. Weitere Ursache war das Hochwasser 1954, das große Teile des Priwalls unter Wasser setzte. Heute besteht die Feuerwehr vom Priwall aus 12 freiwilligen Feuerwehrleuten, denen ab 1968 2 Lösch-fahrzeuge zur Verfügung stehen.

1955
Juli 1955
Der letzte Singabend des Männerchores der Travemünder Liedertafel von 1843 vor der Sommerpause wurde in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Priwall an der Zonengrenze vor einer Vielzahl von Zuhörern „dies (Einheimische und Sommerurlauber) und jenseits der Zonengrenze (Vopos)“ abgehalten. Dies wurde zur lieben Tradition und wurde in den folgenden Jahren mit großem Erfolg wiederholt.

1957

wird zum Schicksalsjahr für die Segelschifffahrt.
Am 21.September gerät die PAMIR im Nordatlantik in einem Hurrikan in Seenot und sinkt nach wenigen Stunden. 80 von 86 Mann Besatzung kommen ums Leben.
Auch die PASSAT gerät in einen Sturm, die Ladung geht über, das Schiff hat Schlagseite, 35°, läuft Lissabon als Nothafen an.
Schließlich erreicht sie aus eigener Kraft unter Segeln Hamburg. Dort endet mit der letzten Reise der PASSAT die Ära der Frachtsegelschifffahrt.

1958

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts bis 1958 wurde der südliche Priwall durch umfangreiche künstliche Aufspülungen stark ver-größert.Pappeln wurden umfangreich angepflanzt.

1959

1.4. 1959
Der städtische Priwall-Fährbetrieb wurde an die Stadtwerke Lübeck übertragen. Gleichzeitig konnte die neue, freie motorgetriebene Fähre MECKLENBURG in Dienst gestellt werden.

1960
8.1. 1960
Die PASSAT traf frühmorgens am Haken eines Schleppers im Travemünder Hafen ein. Die Hansestadt Lübeck hatte das außer Dienst gestellte Schiff für 326.00 DM erworben und so ein letztes Mal vor dem Verschrotten gerettet. Die Viermastbark lag dann im Fischereihafen an den Dalben und wurde ½ Jahr lang zu einer schwimmenden Ausbildungsstätte für die Schiffsjungenschule auf dem Priwall umgebaut. Ab 1960 versah sie ihren Dienst als stationäres Ausbildungsschiff bis zum Sommer 1965.

10.6. 1960
ist auf dem Priwall das vom Hochbauamt geplante, zweigeschossige „Haus des Kurgastes“ am Dünenweg 20 eröffnet worden. Es umfasste eine großzügige Lesehalle sowie Verwaltungsräume der Kurverwaltung. 1963 erfolgte eine Erweiterung um einen 470 qm großen Saal für 350 Gäste mit Bühne, dazu Sanitäranlagen, ein Foyer mit Garderobe und Kiosk. Seit Ende der 1980er Jahre stand es leer, verfiel zusehends und wurde dann im Zuge des Baues der Ferienhaus-Kolonie abgerissen. Die als „singende Wirtin“ bekannt gewordene Paula Rüterbusch fiel vor kurzem einem mysteriösen Mord zum Opfer.

1961
konnte die neu erbaute, um einen Innenhof gruppierte, pavillonartige Anlage der Jugendfreizeitstätte Priwall eingeweiht werden. Das Haupthaus an der Mecklenburger Landstraße 69 umfasste 120 Betten, eine Großküche und diverse Aufenthalts- und Speiseräume. Das Haus wurde dem DJH-Verband angeschlossen.1962 erfolgte der Bau eines Nebengebäudes zur Aufnahme von Fahrrädern und Zeltzubehör. 1967 wurde ein Erweiterungsbau mit Gruppenräumen und technischen Räumen hinzugefügt und Ende der 60-er Jahre die ersten festen Holz-Blockhäuser auf dem weitläufigen Terrain errichtet. 1988 standen 34 Blockhäuser und 66 große Hauszelte mit Holzfußboden zur Verfügung.

1962 
Ab 1962 war die „Zonengrenze“ absolut dicht.

Grundstücksteilungen und eine „Gebietsreform mit anderer Grundstücksaufteilung ließen sie Wochenend-haussiedlung auf ca. 450 Häuser anwachsen.

1963
Mitglieder: 74
24. April:
Gründete sich die „Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.“ „ im Nachfolgendem Priwallverein genannt - Ziel des Vereins ist es, sich für die Anliegen der Bewohner einzusetzen und Planungssicherheit gegenüber dem städtischen Liegenschaftsamt zu erreichen. Selbst zu diesem Zeitpunkt stehen die Fragen der Fährkosten für die Priwallbewohner im Mittelpunkt der beginnenden Auseinandersetzungen mit der Stadt, dies zieht sich bis zum heutigen Datum als Kernproblem für die Priwaller hin.
1. Vorsitzender Hr. Rehaag
2. Vorsitzender Hr. Roth
Schriftführer Hr. Lempe
Kassierer Hr. Braun
Beiräte Hr. Henning,Hr. Menge, Hr. Howold
Kassenprüfer Hr. Begerow und Hr. Nelius

Der Priwall-Fährbetrieb der Stadtwerke wurde mit einer neuen Fähre ausgestattet: SCHLESWIG-HOLSTEIN.
1963/ 1964
Für die Priwall-Autofähre entstanden neue, moderne Anleger. Zudem wurde das Fahrwasser verbreitert. Dazu musste das Ufer auf der Priwallseite zwischen Anleger und Passathafen landeinwärts verlegt werden, wobei das alte Gebäude des „Kohlenhofes“ am Mittelfähranleger abgerissen wurde. An der neu erbauten, 150 m langen Spundwand bzw. Kaianlage, dem sogenannten „Kohlenhof-Kai“, konnten seitdem Angelkutter, Gastyachten und Privatboote anlegen.
Direkt neben dem Fähranleger am „Kohlenhof-Kai“ befindet sich seitdem eine "Tankstelle“ zum Betanken der Freizeitschiffe etc.

1964
Mitglieder:58
wurde die Krankenhausanlage auf dem Priwall der Hansestadt Lübeck entschädigungslos übergeben und damit konnten endlich dringend notwendige Investitionen getätigt werden. Nach dem Umbau 1964/65 waren im Haus III die Chirurgische Klinik, im Haus I die Innere Klinik, im Haus II verwaltungs- und Wirtschaftsbereiche, im Haus IV ein Altenheim und im Haus V das Pflegeheim mit insgesamt 400 Betten untergebracht.
22. März

Versammlung der Priwallbewohner wendet sich scharf gegen Erhöhung des Fährgeldes

29. März
Priwall muss Volksbad bleiben

Der 1. Vorsitzende des Priwallvereins erläutert die Bemühungen bei Land und Bund wegen der Fährfreiheit für Fahrzeuge der Priwallbewohner. Um den Priwall wieder zu bevölkern und dadurch den Gewerbetreibenden die Existenz zu sichern, gab es Gespräche mit den Bürgerschaftsfraktionen. Im Flächennutzungsplan ist daraufhin ein Gebiet zum Bau von Wohnungen ausgewiesen.

30.Oktober

Die Wochenendhaussiedlung wird aufgelöst, es wird ein Untersuchungsausschuss gegen die Senatoren Rüsse und Keller eingesetzt.

11. November

Prodest der Wochenendhausbesitzer gegen den Abriß bis 197

1965
Mitglieder:105
Wahlen:
2.Vorsitzender Hr. Roth
Kassierer Hr. Braun
Beirat Hr. Menge

Kassenprüfer Hr. Begerow und Hr. Nelius

Da die PASSAT für die Schiffsjungenausbildung zu klein geworden war, wurde sie vom Land Schleswig-Holstein an die Hansestadt Lübeck zurückgegeben und versah nun als schwimmendes Museum ihren Dienst, nachdem sie unter Denkmalsschutz gestellt wurde. Zudem wurde sie dem Deutschen Seglerverband als Ausbildungsstätte für den Segelnachwuchs übergeben. Ständiger Gast war das Deutsch-Französische Jugendsegelwerk e.V., das Segelkurse für deutsche und französische Jugendliche mit Übernachtungsmöglichkeit an Bord anbot. Zudem diente die Viermastbark den Rettungsschwimmern von DLRG und der Wasserwacht vom Deutschen Roten Kreuz als Unterkunft während der Sommersaison. Rechtzeitig zur Badesaison wurden auf dem Priwall zwei Beobachtungstürme aus Holz für die Rettungsschwimmer der Wasserwacht errichtet.

Flächennutzungsplan des Priwall hängt aus

Die neuen Fährtarife werden abgelehnt ,wenn ein Fremder das Fahrzeug eines Priwalles fährt, muss er Fährgebühren zahlen
Verstärkt die Presse einschalten ,Protestschreiben an die Stadt

Diskussion im Verein zur weiteren Vorgehnsweise, einige Mitglieder werfen dem Vorstand zu lasches Vorgehen vor.

Der Verein fordert 30KM/H Zonen auf dem Priwall auszuweisen

20.März

Priwall muss Lübecks Volksbad bleiben, bis in die späten 90ziger Jahre bleibt dies eine auch von der Politik unterstützte Position. Weniger einkommensstarke Lübecker sollen preisgünstig auf dem Priwall Ferien machen können

1966

Mitglieder:105

Wahlen:
Kassenprüfer Hr: Begerow und Hr. Nelius
24. April
Viel Interesse für Wohnbauten auf dem Travemünder Priwall

Der Verein zählte 65 Bewerber

 Im Sommer 1966 wurde auf der PASSAT ein Projekt ins Leben gerufen, das der Förderung der deutsch-französischen Freundschaft im Bereich des Jugendaustausches zwischen beiden Staaten dienen sollte: das „Deutsch-französische Jugendsegelwerk e.V.“ . Hier trafen junge Menschen aus beiden Ländern im Alter von 18 – 25 Jahren zusammen, um gemeinsam während der 3- wöchigen Kurse an Bord der PASSAT zu leben und die Grundkenntnisse des Segelns bis hin zum A-Schein zu erlernen. Gedacht war dieses Projekt zunächst für ein Jahr, wurde dann aber auf Grund des großen Erfolges bis 1985 verlängert. Dann wurde diese tolle Begegnungsstätte leider aus Geldmangel eingestellt. Geleitet wurde diese internationale Segelschule von dem gebürtigen Kücknitzer Günther Runge, der nach dem Einstellen der Segelkurse als Hafenmeister des Priwall-Segelhafens mit über 500 Liegeplätzen bis zum Erreichen seines 67. Lebensjahres im Jahr

Es sind wiederholt Anträge auf Mitgliedschaft eingegangen, denen nach der bestehenden Satzung nicht zugestimmt werden konnte. Der Vorstand schlägt deshalb vor, den ersten Satz des § 3 wie folgt zu ändern: Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, deren Wohnung oder Gewerbebetrieb auf dem Priwall ist und darüber hinaus alle Förderer der Interessen des Vereins, die allerdings nicht stimmberechtigt sind. Die Satzungsänderung wird angenommen.

Bauschutt hinter der Schlichting – Werft wahrscheinlich vom Barackenabriß

Bauausschuss gegründet Hr. Hartmann, Hr.Hennig, Hr.Schock

Fußweg sollte bis zur Zonengrenze durchgeführt werden, damit die Fußgänger nicht auf der Straße laufen müssen Zone 30 KM/h fordern

29.Dezember

Neuordnung des Freifahrtwesens für die Priwallfähre tritt zum 1.Januer 1967 in Kraft. Priwaller mit dem 1sten.Wohnsitz haben Fährfreiheit.

1967
Mitglieder:53
Wahlen:
1. Vorsitzender Hr. Rehaag
Schriftführer Hr: Lempe
Beiräte Hr. Katt und Hr. Ortgies

Kassenprüfer Hr: Begerow und Hr. Nelius

entstand auf der Priwallseite die neue Südermole. Im November 1966 war der vollständige Abriss der alten Südermole beendet, so dass ab dem 4.12.1966 der Schwimmkasten gesetzt und mit Ballastsand gefüllt werden konnte. Im Frühjahr 1967 konnte die Mole in Betrieb genommen werden.
Hr. Hoelke zeigt Lichtbilder vom Priwall, Travemünde und Umgebung.
Bebauungsplan wird Ende Juni zur Auslage kommen

1968

Mitglieder:56

Die Wochenendhausbesitzer auf dem Priwall erhielten Pachtverträge von 10 Jahren Laufzeit. Damit wurde die endgültige Endscheidung über die Zukunft der Siedlung wiederum erneut vertagt.

Bausenator Kresse hat neue Pläne für die Gestaltung des Priwall und möchte mit dem Priwallverein Gespräche führen.

Die Nebenstrassen werden im Winter nicht geräumt durch die Stadt, der Priwallverein möchte einen Schneepflug anschaffen, es soll ein Kostenvoranschlag eingeholt werden.

Die Schlichting – Werft möchte ca. 100 Wohnungen bauen für Werksangehörige Wiekstr

1969

Mitglieder:63
Wahlen: Kassenprüfer Hr. Begerow und Nelius

11.April
Auf dem Priwall gärt es

Grund: Fährgeldfreiheit soll den Priwallern nun doch nicht gewhrt werden

1970
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1989
                                              1023 Bewohner

Mitglieder:45

PKW 100 Fahrten  100.-DM

Wahlen Kassenprüfer Hr. Begerow und Hr. Nelius

außerordentliche Mitglieder-Versammlung 28.09.1970
Antrag auf Ablehnung der Teilflächen Nutzungsplan Priwall. Der Antrag wir mit 44 Nein Stimmen, bei 4 Ja-Stimmen und 1 Stimmenthaltung abgelehnt.
Rückerstattung der Fährkosten für Anfuhr von Lebenswichtigen Gütern und Reparaturen.
Hr. Filz Bänke und Papierkörbe aufstellen, Senator Brümmer lässt mitteilen, Hatra spendet eine Bank
Wahlen: Kassenprüfer Hr. Begerow und Hr.Nelius
Der zuständige Senator für Travemünde Hr. Paul Brümmer ist Gast auf der Herbstversammlung des Priwallvereins.
9. Oktober und 12.November
Auf der Schlichting-Werft brannte es zweimal kurz hintereinander, die Brandursache konnte nicht aufgeklärt werden.

Die Mecklenburger Landstraße soll neu asphaltiert werden.

1971
Mitglieder:36
Wahlen:
1. Vorsitzender Hr. Rehaag
Schriftführer Hr. Lempe
Beirat Hr. Katt
Beirat Hr. Ortgies
Kassenprüfer Hr. Begerow und Hr. Schmidt
Im Oktober 1971 wurde mit dem Bau des längst geplanten Klärwerks auf dem Priwall begonnen.
Platz der U-Baracke wird Grünfläche

Antrag an die Kurverwaltung Papierkörbe am Strand aufstellen

Ist wird als ungerecht empfunden, das Priwallbewohner Fährgeld für Taxen bezahlen sollen. Es wird gefragt ,warum Kraftfahrzeuge, wenn sie nicht vom Besitzer selbst gefahren werden, keine freie Überfahrt mit der Fähre haben

Hr. Lütgens regt an der Verein solle eine eigenen Flächennutzungsplan erstellen

1972
Mitglieder:121
Wahlen: Kassenprüfer Hr. Begerow und Hr. Schmidt
Im April 1972 folgte der Bau des Pumpwerks auf dem Baggersand und im November der Bau des 440m langen Dükers hinüber zum Priwall.
Der Vorsitzende berichtet über den Stand der Planungen für die Erstellung eines Flächennutzungsplanes für den Priwall und über den Stand der Fährgelderhöhung

mehr Mitglieder werben.

1973
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1973
                                              944 Bewohner
Mitglieder:117
Wahlen: 2. Vorsitzender Hr. Foith
Kassierer Hr. Zöllner
Beirat Hr. Menge
Kassenprüfer Hr. Begerow und Hr. Schmidt

Vergnügungsausschuss: Hr. Katt, Fr. Ortgies,Hr. Fritz jun.Fr. Priem

1.Mai erneute Fährgelderhöhung. Die Stadt ist angehalten sämtliche Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen, um den Haushalt auszugleichen.Ein Einspruch ist nicht mehr möglich,da der neue Tarif schon zur Genehmigung in Kiel liegt.

Der Priwall-Fährbetrieb der Stadtwerke Lübeck setzt eine neue Priwall- Fähre ein: die BERLIN.

Das Südsee-Cafe „Samoa“ auf dem Priwall, früher „Strandperle“, brannte ab

Ein Bewohner des Priwall strengt einen Prozeß gegen die Schlichting – Werft wegen Lärmbelästigung und Vergrößerung der Werft an. Es hat eine Begehung unter Beteiligung des Vereins stattgefunden, um Möglichkeiten der Lärmreduzierung zu finden

Gespräch mit dem Bürgermeister Aufstellung eines Programmplanes für den Priwall. Hier die wichtigsten Punkte.Keine Einschränkung des Fußgängerverkehrs im Priwall – Hafen durch Kraftfahrzeuge, Familienzeltplatz und Camping-Platz verlegen an die Wiek, ebenfalls die Wohnwagen.

Fortbestand der BBT umstritten, da finanzielle Mittel knapp sind.

Schicksal der Wochenendhaussiedlung offen

Einen Bebauungsplan wird es nicht vor Ende 1973 geben

Hr. Lütgens schlägt vor mit dem Leiter der BBT ein Gespräch zuführen über das Verhalten der Jgdl. In der Öffentlichkeit zu führen.

18.Dezember

Die neue Kläranlage auf dem Priwall konnte in Betrieb genommen werden. Seit diesem Zeitpunkt wurden sämtliche Abwässer Travemündes durch Rohre auf den Priwall geleitet. Die Sickergruben und das unkontrollierte Abfließen von Brauchwasser konnte somit beendet werden

1974

Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1974
                                              978 Bewohner
Mitglieder:49

Klage gegen die Schlichting-Werft wegen Lärmbelästigung ist abgewiesen worden.

5. Mai

Ein verheerender Nord-Ost-Sturm (Anstieg 1,25m über Normal) überflutete den Strandbereich und drang bis zu den ersten Ferienhäusern am Strandweg vor, ohne große Schäden anzurichten.

1975
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1975
                                               885 Bewohner
Mitglieder:154

Gründung des Deutsch-Französischen Segelclubs Passat e.V. 1975 abgekürzt DFSC "Passat" durch Beschluss der Satzung am 25.Juli 1975. Gegründet wurde der Club von Teilnehmern an Segel-Lehrgängen des Deutsch- Französischen Jugendwerkes. Eintragung ins Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn am 29. Oktober 1975, das Vereinsheim ist seitdem an der Wiek.

Die beschlossene Resolution gegen die Auflösung des Krankenhauses wurde an die Bürgerschaft weitergeleitet.

Begehung des Priwalls mit der CDU zur Gestaltung des B- Planes.

1976
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1976
                                              801 Bewohner
Mitglieder:145
3./ 4. Januar

Ein schwerer Orkan mit Windgeschwindigkeiten von 150-170 km pro Std./km fegte über Travemünde hinweg und entwurzelte auch auf dem Priwall zahlreiche Bäume.

Juli

In diesem Monat gab es bei ständigen Ostwinden und um die 30 Grad im Schatten am Priwallstrand eine Invasion von Marienkäfern.

1977
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1977
                                             795 Bewohner
Mitglieder:173
Wahlen:
Kassierer Hr: Braasch
Beisitzer Hr. Strunk und Hr. Matzerath
Kassenprüfer: Hr. Begerow und Hr. Beier sen.
Festausschuss:Fr.Dau,Fr.Nowack,Fr.Beyer,Fr.Schmidtkowski,Fr.Kohlsat, Hr.Kurth und Hr. Runge
Gäste Hr. Hellwig CDU und Hr. Führer 7.Pol.Rev. Travemünde
Verschmutzung von der Fähre bis zum Passathafen,die Kurverwaltung soll Papierkörbe aufstellen
Sperrung der Wege um die Schlichtingwerft zur Kläranlage, für Fahrzeuge aller Art.
Wanderung um den eingezäunten DLRG –Platz z.T. wieder möglich.
Die entwendeten Plastik - Schilder der gestifteten Bänke werden im nächsten Jahr durch Metallschilder ersetzt
Kein Einspruch gegen den Dt. Franz. Segelclub sich an der Wiek einen Stützpunkt einzurichten
Vorschläge zum B-Plan, Yachthafen, neue Wohneinheiten besprochen.
Hr. Lempe ist sehr schwer erkrankt, er kann sein Amt nicht weiter ausüben. Das Amt bleibt offen, es gab keinen Kandidaten.
Hr. Hellwig CDU erläutert den Unterschied zwischen B-Plan und Nutzungsplan, er wird zu Thema B-Plan zu weiteren Veranstaltungen eingeladen.
Hr. Dau legt Schreiben in Sachen Yachthafen vor, dass an betreffende Stellen weitergeleitet wird-43 Jgdl. haben sich zu einer kleinen Gemeinschaft zusammen gefunden im Vereinshaus der ehemaligen Volksschule des Priwalls
Der Bau eines Jachthafens in der Wiek mit ca. 400 – 500 Plätzen wird durch die Gemeinschaft der Priwallbewohner abgelehnt, die Planungen werden nicht weiter verfolgt.

Gründung der Gymnastikgruppe auf dem Priwall, die Gruppe muss sich 2015 auflösen,da es keinen Übungsraum mehr auf dem Priwall gibt.

1978
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1978
                                              743 Bewohner

Mitglieder:180

28. Dezember

An diesem Donnerstag setzten orkanartige Stürme und langanhaltende Schneefälle in ganz Schleswig-Holstein ein. Es kam über Silvester zu einer Schneekatastrophe. Erst nach 14 Tagen normalisierte sich die Lage. Die Nachttemperaturen betrugen – 20 Grad, tagsüber blieb es bei – 15 Grad. Haushohe Schneeverwehungen und Packeis führten zur Einstellung der Priwall-Fährbetriebs. In Schleswig-Holstein wurde im Januar Katastrophenalarm ausgelöst.

1979
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1979
                                              750 Bewohner
Mitglieder:205
Wahlen
Vorgezogene Neuwahlen der bishrige 1. Vorsitzende Hr. Foith legt sein Amt nieder
1. Vorsitzender Fr. Dau
2. Vorsitzender Hr. Kistenmacher
Schriftführer Hr. Stoffer
Kassierer Hr. Braasch
Beiräte Hr. Struck,Fr. Nowak,Hr. Ketels
Kassenprüfer Hr. Beyer und Fr. Ketels
Zu den verbliebenen Themen wie Bebauungsplan, Sportboothafen, Sauberkeit des Priwalls, Zustände der Toiletten an der Fähre wurde noch vieles bemängelt.
Die Aufstellung eines Schildes (Wanderweg usw.) auf dem Priwall ist von der Stadt abgelehnt worden, es soll Einspruch erhoben werden.
Krankenhaus bleibt auf dem Priwall erhalten
Keine Kirche auf dem Priwall, Bemühungen Land für eine Kirche zu bekommen waren erfolglos. Pastor Engel zieht vom Priwall

Fr. Nowak ist Ansprechpartnerin bei der Raumsuche nach einem Kindergarten.

Viele üble Vorkommnisse Schüler der BBT und Seemannsschule sind von Hrn. Führer umrissen worden. Zusätzliche Streifen, Reiterstaffeln, Polizeistreifen mit Hunden usw. sollen Abhilfe schaffen.

Erhöhte Radarkontrollen zur Einhaltung von 50KM/H Höchstgeschwindigkeit

Gründung eines Ortsbeirates weiterhin verfolgen

Herbstversammlung: Als Gast Hr. Pastor Engels und Hr. Fischer von der LN
Spende an die Feuerwehr 750.- DM

Kleiner Krisenstab, Gespräche mit der Freiwilligen Feuerwehr Priwall, Verantwortliche der Schlichting Werft, der Berufsbildungsstätte und der Seemannsschule es soll für die Notsituationen ein „Kleiner Hilfsdienst“ geschaffen werden.

Kostümball angeregt, mit Mehrheit beschlossen

Nach dem Altstadtfest in Lübeck, das unter dem Motto „Rettet die Passat“ stattfand, wurde der Verein „Rettet die PASSAT“ gegründet, der sich zum Ziel setzte, Geld für die Sanierung und Instandhaltung der Viermastbark zu sammeln.15.12.1979

Mit dem 17.000 to großen Containerschiff Sriwijaya für die Djakarta Lloyd lief der bisher größte Neubau der Schlichting-Werft vom Stapel.

Das Krankenhaus bleibt auf dem Priwall erhalten.

Die Gründung des Ortsrates Travemünde soll weiterhin beobachtet werden und ggf. tritt der Verein bei.

1980
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1980
                                             746 Bewohner
Mitglieder:203
Wahlen
Kassenprüfer Hr. Knoch und Hr. Beckmann
Beirat Fr. Sieme
Rehabilitationszentrum für Alkoholiker auf dem Gelände des Krankenhauses, alles ein Gerücht

Hr. Feyerabend wird nicht auf dem Priwall bauen

Keine weiteren Sportbootplätze auf dem Priwall
Hr. Fricke spricht über die Verkehrbelastungen der Fähren

Mögliche Satzungsänderung wird vertagt

07. August: Jugendleiter schieben Wache auf dem Priwall. An den Wochenenden stiften Rowdys Unfrieden auf dem Gelände der Jugendfreizeitstätte
Der Priwallverein ist Mitglied im Ortsrat Travemünde

Das Wasserwerk auf dem Priwall wird geschlossen,da der Salzgehalt im Wasser zu hoch wurde.

1981
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1981
                                              723 Bewohner
Mitglieder:209
Wahlen:

Aktueller Vorstand 1. Vorsitzende Fr. Dau im 3.Jahr
2. Vorsitzender Hr. Kistenmacher im 3 Jahr
Beiräte: Struck im 3 Jahr
Ketels im 3 Jahr
Siemer im 3 Jahr
Kassierer. Hr. Braasch
Schriftführer Hr. Martel
Kassenprüfer Hr. Foith und Hr. Lempe

Kiosk: Hr. Filz keine Verpachtung kein Verkauf mehr in der Wochendendhaussiedlung, Brief an den zuständigen Senator
Vorschlag Hr. Filz Verbot für KFZ ab 22.00 bereits ab der Fähre aufstellen

Südspitze des Priwalls wird aufgeschüttet.Jetzige Natruschutzgebiet Südlicher Priwall

Vorschlag Hr. Nolde Kraftfahrzeuge auf dem Baggersand parken zum Priwall ein Schild „Anlieger frei“. Es gibt Überlegungen den KFZ – Verkehr zu beruhigen, z.B. ab 22.00  Uhr keine KFZ mehr zum Priwall, KFZ auf dem Baggersand abstellen. Für Priwaller gilt „Für Anlieger frei“.

1982
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1982
                                              717 Bewohner
Mitglieder:201
Wahlen: Kassenprüfer Hr. Foith und Hr. Lempe
1983
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1983
                                             724 Bewohner
Mitglieder:187
Fährgeldfreiheit
Wahlen:

1.Vorsitzende Fr. Dau,.bis ein neuer Vorstand gefunden wird
2. Vorsitzender Hr. Kistenmacher
Beisitzer Hr. Hr. Lempe, Hr. Nolde
Kassenprüfer Fr. Räth und Hr. Fritz jun.

Die Insel „Buchholz“ im Dassower – See darf nicht mehr betreten werden, Naturschutzgebiet
Herbstversammlung:
Neuwahlen zum 1. Vorsitzenden erst im Frühjahr 1984
Die Turndamen sind wieder aktiv, es werden weitere Mitturnerinnen gesucht
Kaffeenachmittage wieder regelmäßig dank Fr. Rehag in der Insel
Luftverschmutzung auf dem Priwall angesprochen, Messungen im Juni/Juli 1984
Weitere Mitglieder anwerben
Vereinskasten soll in Höhe Apfeltaler aufgestellt werden, Genehmigungen liegen vor
Bebauungspläne werden in Kürze in den Lübecker Nachrichten veröffentlicht: Einwände können getätigt werden innerhalb von 30 Tagen.
Zebrastreifen bei Feyerabend aufgezeichnet
Spende an die Feuerwehr
Verein hat 2.400 qm an der Wieck gepachtet, zum Wohle der Mitglieder und als kleinen Schutz gegen Spekulationen.

In 1984 werden Messungen bzgl. der Luftverschmutzung stattfinden.

1984
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1984
                                               716 Bewohner

Mitglieder: 215

Fährbeförderungen
Wahlen.

1.Vorsitzender Hr. Foit
Kassenwart Hr. Braasch
Beisitzer Fr. Dau und Hr. Pertsen
Kassenprüfer Hr. Fritz und Hr. Struck

Diskussion zu einer möglichen Satzänderung mit 3 zu 45 Stimmen, daß die nicht auf dem Priwall wohnenden Mitglieder nicht Stimmberechtigt sind.

Radfahrweg wird nicht erstellt

Dem D.F.S.C (Deutsch Französischem Segel Club) sollen keine Schwierigkeiten bereitet werden, beim Erstellen ihre Vereinsgrundstückes an der Wiek

Herbstversammlung:
Danke an Hr. Filz für die Anregung der Sammelaktion „Brot für die Welt“ 244.06 DM

20.August
Der Verein informiert die Verwaltung über die Baumschädn im Bereich Kohlenhof- Ursache Abgase der Fährschiffe


01.November

Besichtigung der Seemannsschule um 17.00 Uhr

Schadstoffmessungen vom 12.07 – 11.09.1984 auf dem Priwall. Hr. Dipl.-Ing Dörre wird über die Ergebnisse berichten

Im Anschluss an die Herbstversammlung fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt:
Einziger Tagesordnungspunkt „Gemeinschaftshaus der Priwallbewohner“
Laterneumzug 21.09.84
Sommerfest 28.07.84
Geschwindigkeitsmessungen 12.07 – 12.09.

1985
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1985
                                               735 Bewohner

Mitglieder:209

Fährgeldfreiheit

Fährbeförderungen
Jahr        Personen      PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1985       2 654 723    433 406     24 776                   108 540

Wahlen:

Kassierer Hr. Braasch
Kassenprüfer Hr. Knoch und Hr. Struck
Schriftführer Hr. Martel
Beisitzer Fr. Dau, Hr. Petersen
Festausschuss: Hr. Hahne,Fr. Knoch,Hr. Petersen,Hr. Östreich,Fr. Schmidtkowski,Hr. Piesick,Hr. Filz und Hr. Runge

Aktion: Unterschriftsammlung Erhalt des Krankenhauses
Besuch der BBT 08.11.1985
Priwallfest 2.3.85

23.Juli

CDU Fraktion zu Besuch: Verkehrberuhigung, Wanderwege, Natur u. Landschaftsschutz. Bessere Bürgersteige, Sauberhaltung des Priwalls, Fahrradständer an der Fähre.

Turnabende und Kaffeenachmittage laufen weiter

Papier und Glascontainer aufstellen
Sich für den Erhalt der öffentlichen Toiletten einsetzen
Kündigung des Vereinsgrundstückes an der Wieck mit 33 zu 9 Stimmen und 5 Enthaltungen beschlossen
Ortsbegehung Wochenendhaussiedlung durch Hr. Suhrbier wird angeregt
Evtl. Beteiligung Schönes Dorf
Fährgeldfreiheit

Die CDU stellt den Antrag Schließung des Priwall-Krankenhauses

Juni
Protest gegen eingezäunte Ufer an der Wiek „Priwaller“ fordern: die Öffentlichkeit muss hier künftig freien Zugang haben

12. Juli. – 11. September:
Schadstoffmessungen auf dem Priwall „Schadstoffbelastungen durch den Fährverkehr“
Hr. Dipl.-Ing. Dörre berichtet über die Ergebnisse.

Auf dem Priwall werden flächendeckend Unterschriften zum Erhalt des Krankenhauses gesammelt.

Das 1983 gepachtete Grundstück des Priwallvereins an der Wiek wird aufgekündigt.

1986

Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1986                                            

                                              725 Bewohner

Mitglieder:220

Fährgeldfreiheit 

Fährbeförderungen
Jahr        Personen      PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
1986     2 716 700      422 674          22 182              111 300
Wahlen:

außerordentliche Mitgliederversammlung Wahl des 1. Vorsitzenden
1.Vorsitzender Hr. Foith
Kassenprüfer Hr. Knoch und Hr. Struck
Festausschuss: Hr. Hahne,Hr. Lorenzen,Hr. Peterse,Fl. Knoch, Hr.Opel, Hr. Östreich,Fr. Schmidtkowski,Hr. Meier,Hr. Borche

Wahl des 1. Vorsitzenden wurde notwendig, der bisherige Vorsitzende Hr. Foith trat von diesem Amt zurück, Hr. Suhrbier kann aus gesundheitlichen Gründen nicht kandidieren. Es gibt keinen Kandidaten, Hr. Foith übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden wieder und gab sein Versprechen in den nächsten 11/2 Jahren sich mit aller Kraft für den Verein einzusetzen

Weg zum Wahllokal sollte im Winter abgestreut werden

Aktion Sauberkeit: Zeltplätze Katt, Howoldt, Naturfreunde und DLRG werden von den Nutzern gesäubert
Hr. Runge hätte gerne Bänke im Passathafen

Es werden keine großen Aktivitäten gestartet, weil man den Verein als „Amüsierverein“ hinstellt

Die Skatabende sollen in verschiedene Lokale verlegt werden.

Der Glascontainer hat seinen endgültigen Platz vor dem Gelände der BBT gefunden.

Vor dem Priwall-Krankenhaus wurde die 4m hohe Marmorskulptur „Zahn der Zeit“ vom Kieler Bildhauer Ben Siebenrock aufgestellt. Das Kunstwerk war im Rahmen eines Bildhauer-Symposiums in Lübeck entstanden.

Juli:
Untersuchungsausschuss zur „Priwall Affäre“ soll die Vergabe von 35 Grundstücken für Ferienhäuser in der Wochenendhaus-Siedlung durch den Bereich Liegenschaften der Stadt klären. Zu klären ist die Rolle der Bauverwaltung und des Liegenschaftsamtes, von den 35 Ferienhäusern/Grundstücken sind 12 an Mitarbeiter der Verwaltung veräußert worden, ebenso wurden einige Grundstücke an Nichtlübecker verkauft.
Ins Zwielicht gerieten die SPD – Senatoren Egon Hilpert Inneres, Gerard Krüger Liegenschaften und Hans Dietrich Schmidt Bauwesen

Aktion Sauberkeit läuft, die Campingplätze Katt, Howold, Naturfreunde und DLRG säubern ihr Gelände. Ein Glascontainer wird vor der BBT augestellt.

1987
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1987
                                               607 Bewohner

Mitglieder:227

Fährgeldfreiheit

Fährbeförderungen
Jahr        Personen      PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
1987     2 205 579      425 306       17 318                   104 220


Wahlen: 2. Vorsitzender Hr. Eisenach
Beiräte: Hr. Lempe.Hr.Nolde,Fr. Hahne
Kassenprüfer Hr. Beyer sen. und Hr.Pettersen
Festausschuss Hr. Hahne,Hr. Runge,Hr. Bochert,Fr. Schmidtkowski,Fr.Knoch

Schlichting – Werft übernimmt evtl. die Schneeräumung auf dem Priwall.

Wegen des Krankenhauses sind keine weiteren Aktivitäten geplant

Maßnahmen zu Abgasmessungen sind noch nicht abgeschlossen.

Verkehrberuhigung auf dem Priwall Tempo 30 wird eingeführt

Hr. Püttcher von der KKL berichtet über das Kabelfernsehen auf dem Priwall und erklärt Preise, Service und Vertrags-konditionen, die Verkabelung soll bis Ende 87 abgeschlossen sein

Schreiben der Feuerwehr liegt vor, Bitte um finanzielle Unterstützung
Gymnastikdamen weiterhin jeden Mittwoch Halle II Passathafen 20.00
Herbstversammlung war gut
Auftritt der Gymnastikgruppe auf dem Stiftungsfest war toll

Die Schlichting-Werft geriet im Sog der internationalen Werftenkrise in finanzielle Schieflage und musste Konkurs anmelden.
Verkehrberuhigung auf dem Priwall Tempo 30 wird eingeführt

Die Einführung des Kabelfernsehens auf dem Priwall ist Ende 87/Mitte 88 abgeschlossen

Es leben nur noch 607 Personen auf dem Priwall, der Priwall hat einen dörflichen Charakter
1988
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1988
                                              628 Bewohner

Mitglieder:240

Fährgeldfreiheit

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1988       2 187 399     430 748    19 946                   17 99

Wahlen:

1. Vorsitzender Hr. Eisenach
Schriftführer Fr. Hahne
Beisitzer Fr. Woboschil
Kassenprüfer Hr. Grohs und Hr. Martel

Einrichtung eines Kindergartens Ansprechpartnerin Fr. Lang
30 KM/H soll beachtet werden.
Herbstversammlung
Schlichting-Werft Zukunft ist völlig ungewiss
Bürgersteige
Freifähren evtl. für Verwandtschaft/Kinder/Angehörige ermäßigte Gebühren
Kinderfest sehr geringe Beteiligung

Kabelarbeiten sorgen für Unmut auf dem Priwall

Fährprobleme: Fahrzeiten werden nicht eingehalten, fast immer Parallelverkehr
KFZ Probleme im Sommer Wochenendhausbesitzer,Gäste,Fremdparker.

7.Polizeirevier macht sporadische Überprüfung, ist aber überlastet. die 30KM/H auf dem Priwall wird nicht eingehalten

Einweihung Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr, die Feuerwehr klagt über Nachwuchs.Die Gastwirte und Jugendfreizeitstätte stiften 1 Hochdruckreiniger

Reinigung auf dem Priwall Hr. Gehrke Amt 70 verlangt schriftliche Beschwerden.
In der Wiekstraße und dem Pötenitzer Weg sind die Papierkörbe entfernt wurden, es erfolgt keine Straßenreinigung
Waldgebiete: Unrat in sehr großen Mengen
Gespräche mit der HWK und der Seemannsschule laufen.
Skatabende werden wieder eingeführt
Open Air Festival auf dem Priwall ?
In Vorbereitung: Freiwillige Feuerwehr mit der Berufsfeuerwehr und anderen Einrichtungen wollen ärztliche Vorsorge verbessern. Notfall 112 Freiwillige Feuerwehr holt Arzt aus dem Krankenhaus, dann Notarzt aus Lübeck oder evtl. Rettungshubschrauber. Krankenwagen hier stationieren bei strengem Winter,

Dezember wegen zugroßem Eisgang fährt die Fähre nicht mehr für 2 Tage

Haus Fr. Nehmert, Pötenitzer Weg 2/Anfrage Verwendung in Zukunft
Fremdenverkehrabgabe Zweitwohnungssteuer

Einweihung des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Fliegerweg auf dem Priwall. Die Feuerwehr klagt über Nachwuchsmangel.

Die Fähren fahren zeitweise nicht mehr, zu dichter Eisgang. Die Bewohner werden tagelang mit dem Schlepper Axel von der Schlichting-Werft zum Festland übergesetzt.

Die Zukunft der Schlichting-Werft ist völlig offen.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung 30KMH wird nicht eingehalten. Im Bereich der Wochenendhausbesitzer gibt es sehr viele Fremdparker dass 7. Polizeirevier macht sporadische Messungen ist aber überlastet.

1989
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1989
                                              768 Bewohner

Mitglieder:239

Fährgeldfreiheit

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

Wahlen:

Kassenprüfer Fr. Meyer und Hr. Martel
Kassierer Hr. Braasch
Fest u. Veranstaltungsausschuss Fr. Eisenach,Fr. Beyer, Fr. Martel, Hr. Hahne, Hr. Runge, Hr. Bochert, Fr. Schmidtkowski, Fr.Knoch

Unsauberkeit der Toilette an der Fähre
Schlichting Werft ist verkauft, Schreiben von Hrn. Suhrbier an die Hansestadt

Ärztliche Notversorgung des Priwalls wurde besprochen am Fall eines Beispiels aus der Seemannschule, der Notarzt muss immer aus HL kommen, der Arzt aus dem Krankenhaus war anwesend, aber es muss auf den Notarzt gewartet werden

Herbstversammlung:
Hr. Gädeke als Investor des ehem. Schliching –Geländes ist als Gast anwesend,unter stellt seine Ideen und Planungen vor.
Herr G. ist Architekt und Geschäftsführer der Rosenhof –Gruppe.
Es sind 200 – 350 Wohnungen geplant 1-3 Zi Wo, geplant sind alle sozialen und ärztliche Einrichtungen. Ab 65 J. kann eingezogen werden.
Zusammengefasst: 320 – 350 Seniorenwohnungen, ca. 240 Ferienwohnungen,ca. 140 div. gesamt ca. 750 Wohneinheiten

Es werden weitere Einzelheiten besprochen, Bauweise, Parkplätze, Fährprobleme ca. 400 PKW, Fertigstellung Sommer 1900, Klärwerk ausreichend – Tiefbauamt keine Probleme, Yachthafen ca. 160 Plätze kein Problem
Optik; Bauten 4 geschossig,in den Priwall hinein 3 bzw. 2 geschossig

Aussiedlerwohnheim ehem. Schlichting Wohnheim ca. 26 Familien untergebracht.

Haus von Fr. Nehmert, neuer Mieter Hr. Hagen/will Ferienwohnungen bauen
Kindergarten auf dem Priwall eröffnet (im Gebäude der BBT Priwall)
Es soll ein Skinhead auf dem Priwall stattfinden, Einspruch es fand nicht statt

Open Air Konzert auf dem Priwall Zahlreiche Popgruppen,es werden Nachforschungen angestellt

Schreiben des Vereins vom 02.10.89 keine Antwort/kein Gespräch

Rüpelhaftes Verhalten der Dachdecker – Azubis auf dem Priwall
Schreiben an den Landesinnungsverband Dachdecker und den Verein der Wochenendhausbesitzer Verkehrregelung auf dem Priwall sowie Schließung des 7. Polizeireviers (Nachts)

9. November
Öffnung der Mauer in Berlin

21. November

Schreiben vom Justizministerium aus Kiel; keine JVA auf dem Priwall

18. November

Die ersten zwei Ausflugsdampfer aus der DDR legten nach dem Mauerfall und der Gewährung von Reisefreiheit für DDR-Bürger mit Ausflüglern aus Wismar und Warnemünde am Travemünder Ostpreussenkai an.

Die ehemalige Schule, im Pötenitzer Weg, auf dem Priwall steht zum Verkauf

Vespa – Treffen fand statt, Priwallbewohner wurden bedroht, an der Wiek wild gezeltet, Lagerfeuer gemacht, wild geparkt und unter Alkoholeinfluss mit den Rollern über den Priwall gerast. Die Polizei ist nicht eingeschritten.

21. November
Schreiben des Justizministerium des Landes Schleswig-Holstein keine Justizvollzugsanstalt auf dem Priwall

28. Dezember:
Priwall: Der Durchgangsverkehr rollt, immer mehr Autofahrer benutzen Ausweichroute- Lübecks Polizei machtlos – Regelung unklar. Mit der Grenzöffnung 1989 war der Priwall nunmehr wie-der von der Landseite erreichbar und wurde somit für Tagesgäste noch attraktiver. Da die Parkmöglichkeiten nicht mitwuchsen entsteht an manchen warmen Tagen, ins besonders an Wochenenden ein Verkehrschaos.Die wartenden Autos zur Fähre stauten sich bis zur Graneze.

1990
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1990

                                               668 Bewohner

Mitgliederzahl:250

Fährgeldfreiheit

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder


Wahlen: 2. Vorsitzender Hr. Kistenmacher
Kassenprüfer Fr. Meyer und Hr. Martel

Als Gast Hr. Dr. Hagelstein 1.Vorsitzender vom Gemeinnützigem Verein Travemünde
Dieser Verein ist 1848 gegründet und hat 500 Mitglieder
Hauptpunkte des Vereins sind: Soziales, Jugendarbeit, Ökologie, historische Ortsgeschichte von Travemünde
Die enge Zusammenarbeit Priwallverein/Gemeinnütziger Verein kam durch die Vorbereitung Grenzöffnung (Diese war 03.02.1990

Beitragserhöhung ab 1991 1.- DM pro Monat, d.h. ab 1991 statt 12.- pro Jahr 24.-pro Jahr (2.- pro Monat)
Herbstversammlung:
Problem Priwallfähre:
Fährgeld auch für Priwallbewohner, es gab diverse Gespräche mit Direktoren, Verunsicherung der Priwallbewohner. Sollten Fährgebühren erhoben werden, dann ist dies eine politische Entscheidung, wenn Fährgebühren, dann gerichtliche Schritte unternehmen.
Der Priwall „Perspektive und Probleme im Zusammenleben mit den mecklenburgischen Nachbarn“
Mecklenburg Vorpommern anderes Bundesland, Engpass Schlutup,
Erhöhung der Fährgebühren von DM 8.- auf DM 10.-,
Parkraum auf dem Priwall nicht vorhanden,
Wartezeiten an den Fähren werden immer länger ,,Baggersand verstopft, Stauraum bis in die B 75, Probleme werden immer größer zur Fähre mangelhaft, Lkw –Verkehr aus Richtung Mecklenburg wird immer größer, Straßen zu eng,

Abbruch der Schlichting – Werft beginnt
Entstehen einer Seniorenwohnanlage, wieder neue Verkehrsprobleme, Infrastruktur Priwall katastrophal,

Erhöhung des Mitgliedsbeitrages nach der Herbstversammlung auf 12.- DM
Verkehrsschild 30KM/H neu aufgestellt.
Problem: Alkohol Jgdl. BBT etc. , Rennstrecke Mecklenburger Landstr., Gespräche mit der Polizei Tr’de, Örtliche Polizei und div. Ämter wollen ständige Kontrollen durchführen – ist aber nicht geschehen
Fährgeldrückerstattung läuft noch nicht positiv
Buspendelverkehr Priwall –Fähre – Dassow nicht kostendeckend,wird eingestellt 

Auf der Herbstversammlung stellt Dr. Hagelstein den Gemeinnützigen Verein Travemünde vor, es wird eine enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeinschaft der Priwallbewohner und dem Gemeinnützigen Verein Travemünde vereinbart.

3. Februar
Auf dem Priwall wurde nach dem Fall der Mauer in Berlin und der Öffnung der Staatsgrenze der DDR die innerdeutsche Grenze um 9.35 Uhr unter großer Anteilnahme der Bevölkerung von beiden Seiten geöffnet.

3. April
Die gelbe Grenztonne, die von 1974 bis 1990 die innerdeutsche Grenze auf dem Wasser vor dem Priwall markierte, wurde eingeholt und als Mahnmal vor der Lotsenstation an der Nordermole auf dem Festland aufgestellt.

12. April
Der Grenzübergang an der Mecklenburger Landstraße wird, obwohl per Hinweisschild „keine Zufahrt für Kraftfahrzeuge nach Pötenitz“ intensiv durch Kraftfahrzeuge genutzt.

3. Oktober
Am ersten „Tag der Deutschen Wiedervereinigung“ trafen sich Travemünder und Pötenitzer Bürger vor dem Pötenitzer Herrenhaus und pflanzten eine Eiche zur Erinnerung an diesen historischen Tag.

Beginn des Abbruchs der Schlichting – Werft.

Problem: Alkohol Jgdl. BBT etc. , Rennstrecke Mecklenburger Landstr., Gespräche mit der Polizei Tr’de, Örtliche Polizei und div. Ämter wollen ständige Kontrollen durchführen – ist aber nicht geschehen.

Dezember 1990 der Durchgangsverkehr über die Verlängerung der Mecklenburger Landstr, hinaus nach Pötenitz/Dassow läuft.

1991
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1991
                                              775 Bewohner

Mitglieder:235

Fährtarife: Sondertarif ab 26.08.1991 120.- DM

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

Wahlen:

Beisitzer: Hr. Lempe und Hr. Martel
Kassenprüfer Hr. Ipser und Hr. Neethen
Fest u. Veranstaltungsausschuss Fr. Eisenach,Fr. Martel, Fr. Hopta,Hr. Hahne, N. Nitt, D. Dietz

Gast: Senator Halbedel
Lübeck-Travemünde Austragungsort olympischer Veranstaltungen-
Travemünde:

Eröffnung „Aqua Top“ im Mai 1991

Beschluß Senat: neues Image verpassen; Konkurrenz der Ostseebäder, auch aus Mecklenburg-Vorpommern, ausreichend Parkplätze

Priwall:
Badeverbot(ernsthafte Situation),was nützt Werbung für Ostseebad, wenn Badeverbot schon Anfang des Jahres bekanntgegeben wird

Ursache: Verklappung der Fährschiffe, fehlende Kläranlagen in der ehem. DDR

Priwallfähre:
Beschluß Senat: Beiseitige Erhebung Fährgeld, denn Besucher aus Mecklenburg/Vorpommern fahren noch unendgeldlich; Verkehr hat sehr stark zugenommen, in der Saison Spitzenwerte
Es gibt Bestrebungen, evtl. Fährfreiheit für Priwaller, Argument Infrastruktur, Handwerker
Fahrpreise enorm, dennoch Erhöhung 91
Verwandschaft/private Besuche der Priwallbewohner/Fährpreis zuhoch
Fährerhöhung: Verkehr soll durch Fährgelderhöhung beruhigt werden
Öffnung einer Straße nach Meck/Pom soll erfolgen
ML: Durchgangsstraße, absulotes Halteverbot
Anwohnerparkrecht/Politessen zum Priwall/ruhenden Verkehr kontrollieren
Segel-Olympia: Lübeck hat sich um die Austragung der Segelwettbewerbe 2000 beworben
Infrastruktur Priwall- Südermole Entstehung 1-2 geschossige Gebäude, später für sanften Tourismus geeignet.
Bürgermeister von Berlin hat sich für Rostock/Warnemünde entschieden
NOK endgültige Entscheidung in Mai bzw. Frühherbst
IOK Entscheidung Berlin, dann Travmünde
NOK pro Berlin-pro Travemünde
IOK dann auch pro Berlin pro Travemünde
Fazit: Der Verein hat große Bedenken

Travemünde sollte zugunsten Rostock/Warnemünde auf die Segel-Olympiade verzichten

DER PRIWALL IST DEM SENAT WICHTIG GEWORDEN.
4 köpfige Senatskommission eingesetzt, die Probleme bearbeiten (z. B. Fähre, Mecklenburger Landstr Badeverbot, Verkehrsberuhigung) Vereinsmeinung: Problematiken bleiben: Verkehrberuhigung; Straßen nach Meck/pom zueng, ehem. Schlichting-Werft/Rosenhofbau ständiger LKW Verkehr

Der neue Kurdirektor möchte schnellstens den Priwall kennenlernen
Kurverwaltung muss ein Dienstleistungsbetrieb sein und keine Verwaltung
„Aqua Top“ ist ein Flop Katastrophale Kosten-Priwall soll kein Kiel- Schilksee werden keine Betonburg
Beschluss der Bürgerschaft
Abwasserprobleme, ungeklärte Abwässer
Wenn BADEVERBOT- dann Priwall
Wenn positive Ergebnisse dann TRAVEMÜNDE/PRIWALL

16.04.1991 Podiumsdiskussion:

Thema Kohlebakterien/Wasser/Priwal /neue Binderländer

Rosenhof bezugsfertig Mai/Juni 1992,ca. 500 – 600 mehr Autos auf dem Priwall, kann der Verein Einfluss nehmen

Herbstversammlung:
Hr. Dr. Kusserow referiert zum Thema:
Juristische Spitzfindigkeiten im Verwaltungsprozeß
„Wir klagen gegen die Fährgebühren“
Fähre Tarife: Politik kümmert sich nicht um Priwall-Probleme.

Klage vorm Verwaltungsgericht zurückgenommen, Privatklage einer Einzelperson vor dem Zivilgericht wird angestrebt

Badeverbote in Travemünde und auf dem Priwal.lMögliche Ursachen Verklappung der Fährschiffe und fehlende Kläranlagen in der ehem. DDR.

Senator Halbedel referiert: Lübeck bewirbt sich um die Austragung der Segelwettbewerbe für die olympischen Spiele 2000.

Der Senat fasst den Beschluss, der Priwall braucht ein neues Image. Die Konkurrenz der Ostseebäder untereinander, aber speziell die Bäder in M-V, es muss ausreichende Parkplätze auf dem Priwall geben.

Es wird eine 4köpfige Senatskommission eingesetzt um vorhandene Probleme zu bearbeiten

Fährproblematik, Verkehrberuhigung, Badeverbote, Zustand der Mecklenburger Landstr., ständiger LKW –Verkehr, die Straße nach Mecklenburg Vorpommern ist zu eng

16. April:

Podiumsdiskussion: Thema Kohliebakterien , Badeverbote und deren Ursachen

Oktober:
Dr. Kusserow referiert zum Thema „Juristische Spitzfindigkeiten im Verwaltungsprozess

„Wir klagen gegen die Fährgebühren „

1992
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1992
                                              1089 Bewohner

Mitglieder:229

Fährtarif: Klage eingereicht
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
Wahlen. 1.Vorsitzender Hr. M. Lempe
2. Vorsitzender Hr. Kistenmacher
Beisitzer Hr. Harms
Kassenprüfer Hr: Neethen und Hr. Ipser

Außerordentliche Mitgliederversammlung Informationen und Beschlussfassung über die Klage gegen Fährgeldgebühren Verein kann nicht klagen, Privatperson wird klagen, die Kosten übernimmt der Verein

Herbstversammlung:
Asylanten: Es wurden diverse Ämter und Ministerien angeschrieben. Es besteht z. Z. keine Möglichkeit die Asylanten woanders unterzubringen. Asylbewerber, Asylanten mit Seemannschule und BBT mögliche Probleme,

Badeverbot: Grund unterschiedliche Meßmethoden in den Bundesländern.

Verkehrprobleme:
Durch Grenzöffnung erhöhtes Verkehrsaufkommen, Staubildung an der Fähre, Gefährdung von Radfahrern. Abhilfe: Aufstellen von Poller im Kohlenhof – Fähre, weitere Poller Kohlenhof – Krankenhaus auf der Waldseite

Überarbeitung der Satzung, Olympia; Entstehung eines Yachthafens an der Südermole
Auf der Mitgliederversammlung des Priwallvereins wird beschlossen die Privatperson finanziell zu unterstützen, die gegen die Fährgeldgebühren klagt. Der Verein kann nicht klagen. Eine Klage bzgl. der Fährgebühren wird beim zuständigen Gericht eingereicht.

Zur Sicherung der Gasversorgung erfolgte der erste Abschnitt des Baues einer Hochdruckleitung auf dem Gebiet von Mecklenburg-Vorpommern zum Priwall. Im Jahr darauf folgte der zweite Abschnitt.

Durch die Grenzöffnung gibt es ein erhöhtes Verkehraufkommen, Staubildung an den Fähren, Gefährdung von Radfahrern.

Diverse Ämter und Ministerien werden angeschrieben, die Unterbringung der Asylanten wird trotz Widerständen auf dem Priwall erfolgen.

19. Februar:
Straße nach Pötenitz wird ausgebaut. Mecklenburgische Behörden wollen jetzige Behelfsstrecke befestigen – Skepsis auf dem Priwall.

17. August:
Erfolgte nach dem Abriss der Schlichting-Werft und der 2 jährigen Bauphase der Senioren-Wohnanlage „Rosenhof“, die feierliche Eröffnung. In der mehrflügeligen Anlage sind Senioren-wohnungen im gehobenen Bereich mit einer Pflegeabteilung entstanden. Zur Anlage gehören außerdem Ferienwohnungen sowie ein eigener Bootsanleger mit Marina

Erneute Badeverbote in Travemünde und auf dem Priwall

1993
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1993
                                              1260 Bewohner

Mitglieder:221

Fährtarife: 01.03.1993 120.- DM
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

Wahlen:
Kassenprüfer Hr: Neethen und Hr. Ipser
Fest u. Veranstaltungsausschuss: H.D. Hahne,C. Neethen,I.Podeyn,W. Neethen,H. Martel und Fr. Dietz

Kurdirektor Herr Nerger als Gastredner
Thema: Entwicklung in den nächsten Jahren in Travemünde und spez. des Priwalls
Tourismus 1992 1.38 Mio DM Steuereinnahmen
7.- Mio. minus Kurverwaltung ohne Hafen und Straßenunterhaltung
800.00 DM Kurabgabe
1991 550.000 DM Unkosten Priwall
1987 60.000 DM Unkosten für Seetankabfahrten
Fazit: für den Priwall keine politische Planung in Aussicht
Prognose: für den Priwall sowie für Travemünde negativ
Badeverbot. Priwall und Travemünde Ursache: Verlängerung der Nordermole; Verschmutzung Trave/Ostsee
Fragen:
Gutachten Störmungsverhältnisse/Lotsenverein dagegen
Toiletten sind nur in der Saison geöffnet
140.00 ,-DM pro Jahr Pacht, keine Pächter gefunden

Strandbereich baufällige Kioske, Verträge zu kurzAbriss Haus des Kurgastes ist abaufällig

Strand:

Tang und Muscheln müssen schneller abgefahren werden
Tang muß 48 Stunden liegenbleiben wegen Gewicht, gilt als Sondermüll muß in OH kompostiert werden. Netz auslegen, die den Tank abfangen, keine Genehmigung dafür erhalten
Die Sauberkeit des Priwalls ist nicht mehr zumutbar
Am 01.10.1993 wurde die Klage „Fährgebühren für Priwallbewohner“ abgewiesen
Begründung: Grenze auf und Stadtwerke ist berechtigt, Gebühren zu erheben

Verkehrsprobleme seit Öffnung der Grenze drastisch zugenommen
Plan Amt für Straßenbau/Eingabe Bürgerschaft: Die neue Straße Richtung Grenze muß so breit sein wie die Mecklenburger.
Antrag beim Amt für Straßenbau: Errichtung eines Radweges , gestrichen, Begründung weil Tempo 30km/h auf dem Priwall
Dr. Zahn: Schild Baggersand “Parkplätze auf dem Priwall besetzt“, neues Schild bei Einfahrt Priwallfähre
Erneuter Antrag des Vereins: Antrag auf Radweg, ältere Leute und Kinder gefährdet, evtl. kombinierter Fuß u. Radweg
Zusage von HR. Zahn und Hrn. Deistler

Parkplätze Priwallfähre Parkscheiben
Fahrradständer an der Fähre
Parkplätze in Pötenitz fallen weg voraussichtlich 1994 Chaos auf dem Priwall.
Die Idee einen Bürgerbus auf dem Priwall einzurichten wurde nachgründlicher Überlegung durch den Verein und durch den Gemeinnützigen Verein zu Travemünde abgelehnt
Zusage von Hrn. Zahn: er kommt zum Verein, um die Neugestaltung des Priwalls vorzutragen.
Schaukasten des Vereins ist neu renoviert 

01. Oktober:
Die Klage „Fährgebühren für Priwallbewohner“ abgewiesen
Durch die Grenzöffnung sind die Stadtwerke berechtigt Gebühren für die Priwallbewohner zu erheben.

Der neue Kurdirektor Nerger referiert auf der Herbstversammlung der Gemeinschaft der Priwallbewohner zum Thema „ Entwicklung in den nächsten Jahren in Travemünde und speziell des Priwalls „

Erneute kurzzeitige Badeverbote in Travemünde und auf dem Priwall
Verkehrsprobleme seit Öffnung der Grenze haben dramatisch zugenommen. Stadt plant die neue Straße Richtung ehemalige Grenze
Bausenator Zahn wird die Neugestaltung des Priwall in einer Versammlung vorstellen.
Die Idee einen Bürgerbus auf dem Priwall einzurichten wurde nach gründlicher Überlegung durch den Priwallverein und durch dem Gemeinnützigen Verein zu Travemünde abgelehnt.

1994
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1994
                                              1315 Bewohner

Mitglieder:214

Fährtarife: 01.07.1994 120.- €

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1994       4 190 141     981 640     28 980                   448 944
Wahlen: Kassenprüfer Hr. Neethen und Hr. Ipser
Fest u. Veranstaltungsausschuss: H.D. Hahne,C. u. W. Neethen,I.Podeyn,H. Martel,K.Meyer

Am 14.06.94 Eingabe zum Thema Fährgebühren beim Landgericht wurde nicht zugelassen,zu geringer Streitwert
Gutachten vom Fachmann: keine weitere Klage


SPD ist gegen weitere Fährpreiserhöhungen
Gespräche mit Stadtwerken, SPD und CDU – Fraktion, Termin beim Stadtsteueramt, unentgeltlicher Vorteil (begrenzter Personenkreis/Priwallbewohner),bis Ende März Rückmeldungen der Parteien
Der Stadtverkehr muss klare Aussagen geben, sind alle Jahreskarteninhaber Priwaller,woher kommen 580 Karten, aus Sicht des Vereins sind 580 Karten zuhoch
Fahrradweg war in Planung,ist aber wieder aus dem Haushalt rausgenommem worden
Bebauung: Werftstr/Fliegerweg Reihenhäuser
Der B –Plan wurde in einem vereinfachtem Verfahren geändert
Blockbauweise 4 Blocks ca. 210 WE
Termin beim Stadtplanungsamt: Prodest/Einspruch einlegen, Eingaben machen; Firsthöhe 14,5- 16,5

14. Juni
Eingabe zum Thema Fährgebühren beim Landgericht wurde nicht zugelassen, zu geringer Streitwert. Gutachter raten von einer weiteren Klage ab.

Gespräche mit Stadtwerken, SPD und CDU – Fraktion, Termin beim Stadtsteueramt, unentgeltlicher Vorteil (verdeckte Gewinnausschüttung) (begrenzter Personenkreis/Priwallbewohner), bis Ende März Rückmeldungen der Parteien

Stadtverkehr muss klare Aussagen darüber geben, sind alle Jahreskarteninhaber Priwaller, woher kommen 580 Jahreskarten, aus Sicht des Vereins sind 580 Karten zu hoch, da es nicht so viele Priwaller mit Jahreskarten gibt.

Die Bebauung von Reihenhäusern Wiekstr. und Fliegerweg hat begonnen.

1995
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1995
                                              1267 Bewohner

Mitglieder:227

Fährgebühren: 133.- €  Auto  17.-€ Fußgänger 10.-€ Fahrrad

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW           Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1995       4 122 075     1 004 592        20 960              542 229

Wahlen:

2. Vorsitzender Hr. Kistenmacher
Kassierers Hr. Braasch für 2Jahre
Schriftführes Fr. Hahne für 2Jahre
2 Beisitzer Hr. Meyer und Hr. Jahnke
Kassenprüfer Hr: K. Meyer und Hr. Ipser
Fest- u. Veranstaltungsausschuss K.Meyer,I.Podeyn,H.Martel,H- d.Hahne und W- Neethen

Wirtschaftsminister hat die Tarife genehmigt, normale Erhöhung für Priwallbewohner
Antrag auf völlige Fährgeldfreiheit stellen und keine Erhöhung

Herbstversammlung:
Entwurf der Änderung der §§ 5 und 7 der Satzung des Priwallvereins
Es wird ein Bürgerstammtisch eingerichtet
Rückschlagventile müssen angebracht werden, Überflutungsgefah

3. Februar
An der ehemaligen Grenze zur DDR auf dem Priwall wurde ein Gedenkstein mit der Inschrift „ Nie wieder geteilt 3. Februar 1990“ aufgestellt. Den Stein stiftete die Lübecker Possehl-Stiftung.

29.Mai
Die Kläranlage auf dem Priwall nahm nach einer grundlegenden Modernisierung wieder ihren Betrieb auf. Die Klärleistung wurde durch den Einbau einer neuen Filteranlage deutlich erhöht.

3. /4. November
Anfang November zog aus Westen ein starker Orkan über Travemünde hinweg. Der Sturm schwenkte dann um, und ein starker NNO-Sturm drückte das Wasser in die Trave. Die Folge war eine schwere Überschwemmung von Teilen der Strandpromenade und des Priwallstrandes. Der Fährbetrieb konnte zeitweise nur eingeschränkt laufen.

Offene Frage: div. PKW mit Kennz. OH,GVM,HRST sind im Besitz von 120.-DM Karten
Diskussion dazu: interne Listen, Weitergabe an den Verein, Datenschutzbedenken

1996
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1996
                                              1248  Bewohner

Mitglieder:241

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW           Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1996       4 169 037     1 079 421         15 572             466 417

Wahlen:

1.Vorsitzender Hr. Lempe
Beisitzer Hr. P. Martel
Kassenprüfer Fr. Meyer und Hr. Ipser
Festausschuss Claudia und Willy Neethen,Dato Kistenmacher,Hans – Dieter Hahne,Hanna Martel,Eiko Quanz,Frank Burmeister,Karin Schmidt und Charly Zuther

Rückschlagventile sind unbedingt erfordertlich, Keller laufen voll
Rückschlagklappen wurden schon 1954 angekündigt

Parksituation Waldabschnitt Richtung Fähre große Steine/Findlinge setzen
Sonderspur für Priwaller, rechtlich nicht möglich

Div. Müll/Platz an der Wochenenhaussiedlung, auch Priwaller laden dort ihren Sondermüll ab. Polizei unternimmt nichts

Anträge an den Petitionsausschuss des Bundestages und auch des Landtages über Fährgeldfreiheit für Bewohner mit 1.Wohnsitz sind noch nicht bearbeitet.Ausage des Wirtschaftsministerium: bei der Gestaltung des Fährtarifes sind die Priwallbewohner angemessen zu berücksichtigen.

Fristgerechte eingegangener Antrag, Antrag von Hrn. Runge
„Erweiterung der Aktivitäten durch den Verein“
Erweiterung des Vereins:
Satzungsänderung, Trennung der Kosten, Änderung des Vereinscharakters vom passiven zum aktiven Verein
Der Vorstand enthält sich einer Wertung
Unsauberkeit auf dem Priwall BBT und SHS werden angesprochen

Wiekstr. ist gibt einen F Plan aber keinen B-Plan Bauphase für 35 Mio.

26. März:
Sitzung mit den Firmen vom Priwall und den Stadtwerken
Organisation, Wirtschaftlichkeit der Fähren,
„Der Priwall ist kein Verkehrsproblem, sondern ein Fährproblem“
Leitung der Fähre wird kritisiert
Unregelmäßigkeiten beim Fährbetrieb: Fähre ist ein Dienstleistungsbetrieb Fahrplan muss eingehalten werden

Eine Sonderspur zur Fähre für Priwaller ist nicht möglich.

Der Verein lässt Findlinge entlang der Mecklenburger Landstr. bis zur Straße „Am Priwallhafen“ auf eigene Kosten verlegen, um das Parken zu unterbinden.

Anträge an den Petitionsausschuss des Bundestages und auch des Landtages über Fährgeldfreiheit für Bewohner mit 1. Wohnsitz sind noch nicht bearbeitet

Aussage des Wirtschaftsministerium: bei der Gestaltung des Fährtarifes sind die Priwallbewohner angemessen zu berücksichtigen.

1997
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1997
                                        1231 Bewohner

Mitglieder:247

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1997       4 262 235     1 209 191     18 569                403 491

Wahlen:
Kassierer Hr.Jahnke
Schriftführer Fr. Hahne
Kassenprüfer Hr: Braasch und Hr. Ipser
Beisitzer: Hr. Zuther
Festausschuss: Claudia und Willy Neethen, Dato Kistenmacher, H.D. Hahne, Hanna Martel, Eiko Quanz, Frank Burmeister, Karin Schmidt, Charly Zuther, Ute und Claudios Rose

Buslinie für den Priwall angefordert
Das Städt. Krankenhaus auf dem Priwall ist die einzige Institution, die nicht mit öffentlichen Verkehrmitteln zu erreichen ist

Baumaßnahme Fußgängerüberweg Alte Werft/Kohlenhof
Einbahnstr. Rundverkehr Alte Werft-Helling-Fliegerweg Der Verein bleibt bei diesem Vorschlag
Herbstversammlung:
Neue Buslinie auf dem Priwall nicht ganz wirtschaftlicht, eine Strecke nach Dassow ist aus Landesgründen nicht möglich.
Neu: Buswendeplatz Wellenschlag. Liegenschaftsamt erhebt Einspruch, Privatperson müsste Gelände kaufen, Baugenehmigung für Haltestelle,
seit 1953 warten wir auf einen Flächennutzungsplan
Bebauung. massiv, Gelände Rosenhof, Pötenitzer Weg, Wiekstrasse, der Verein lehnt weitere Bebauung ab, keine Infrastruktur,
Soll die BBT verkleinert werden, Auszug der Dachdecker ca. Juni 1997,aber neue Zweige geplant, evtl. Hauswirtschaft
Ev. Bessere Zusammenarbeit zwischen Gemeinschaft der Priwallbewohner e. V. und dem Verein der Wochenenhausbesitzer, Vorstand will gute Zusammenarbeit

Frühjahr/Sommer Wartezeiten an der Fähre werden immer größer.
Der Priwall hatte 1988 – 1900: ca. 700 Einwohner: Danach ca. 2300 Einw. Dreifache Bevölkerung, mit steigender Tendenz
Aufstellen von Findlingen Eigeninitiative des Vereins

Mitgliederverwaltung läuft über EDV, Einzug, Datenträgeraustausch über Verein, Adressen und Kontoänderung sind wichtig, bei Rücklastschriften
35. Stiftungsfest
Fährtarife: 12.03.1997 133.- € PKW Erwachsene 17.- € Fahrrad 10.- €

Staubereich der Fähre: An der Einmündung des Kohlenhofes in die Mecklenburger Landstraße
entsteht ein Fußgängerüberweg mit Fahrbahnverengung.

3. August
Die Viermastbark PASSAT wurde mit Schlepperhilfe zur Flender-Werft nach Lübeck verholt und dort aufwendig renoviert. 7 Millionen kostete die Sanierung, wovon die Stadt Lübeck 6 Millionen und der Verein „Rettet die Passat“ 1 Million Euro übernahmen.

Petitionsausschuss und der Landtag Schleswig – Holstein haben in Bezug auf die Fährgebühren negativ entschieden

Buslinie 38 wird durch die Stadtwerke Lübeck eingesetzt

1998
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1998
                                              1373 Bewohner

Mitglieder:250

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1998       4 770 304     1 348 443   16 968                  522 849

Wahlen:
Kassenprüfer H: Ipser und Hr. Braasch
Fest. u. Veranstaltungsausschuss: Claudia und Willy Neethen, Dato Kistenmacher, Hanna Martel, H.D.Hahne,Ulli und Eiko Quanz, Karin Schmidt ,Ute und Claudius Rose)

Herbstversammlung:
Probleme auf dem Priwall:
Massive Bebauung; Gespräche mit dem Stadtplanungsamt, Vorschlag:B – Plan abwarten; Überplanung des Priwall nach §34 Baugesetzbuch.

Dachdeckerhalle neu Einkaufszentrum und drei neue Häuser etc. entstehen

Ein Feriendorf von erheblichen Ausmaß ist im Gespräch. Betroffen Campingplatz der Kurverwaltung und Howoldt, Verein hat auf Ersatz gedrungen, Stadt unternimmt Prüfung

Im Bereich Kohlenhof werden Rückschlagklappen eingebaut, Hochwassersituation auf dem Priwall
Informationskasten: Standort an der Priwallfähre
Aus technischen Haftungsgründen bleibt das Tor des Krankenhaus verschlossen
Fahrradweg ist dringend erforderlich

Die wilde Bebauung auf dem Priwall muss unterbleiben, vernünfigte Überplanung des Priwalls
Fährgebühren 1999 wieder 30% Erhöhung dann Aufruf/Blockade
Normaler Fährtarif/fährgeb. 10% Erhöhung
Es finden vermehrt Verkehrskontrollenstatt
Verträge in der Wochenendhaussiedlung bis 2015,Stadt will verkaufen.

Zum Bau des Wohnparks Priwall: Auf dem Priwall entsteht derzeit der "Wohnpark Priwall" (Wiekstr.), das heißt rund 250 Wohnungen, die als altersgerechte Wohnungen geplant sind. Fertig gestellt sind derzeit etwa 125 der 150 Wohnungen des ersten Bauabschnitts. Der Bezug erfolgt schleppend. Trotzdem sollen zusätzlich zu den derzeit sechs Komplexen des ersten Bauabschnitts vier weitere Blocks erstellt werden

16.März
Begleitet von Hunderten von Segelbooten wurde die PASSAT nach ihrer Schönheitskur von Lübeck nach Travemünde begleitet und Tausende von Zuschauern bereiteten der Viermastbark eine triumphale Rückkehr an ihrem alten Liegeplatz im Priwallhafen, wo sie mit seewärtigem Bug festmachte.

Einbau von Rückschlagventilen im Bereich Kohlenhof, der Hochwasserschutz ist damit verbessert.

Erste Überlegungen zum Bau einer riesigen Ferienanlage, betroffen Campingplatz Howold und der Campingplatz der Kurverwaltung.

1999
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1999
                                              1435 Bewohner

Mitglieder:276

Fährpreise mit 18 Monaten Laufzeit 2009/2010  436 €

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1999       5 166 550     1 443 863   18 108                  500 070

Wahlen: 2.Vorsitzender Hr. Scheler
Beisitzer Hr. Zuther und Hr. B. Meyer
Kassenprüfer: Hr. Ipser und Hr. Kistenmacher
Fest u. Veranstaltungsausschuss: Claudia u. Willy Neethen,Dato Kistenmacher, Hanna Martel,H.D. Hahne,Ulli u. Eiko Quanz,Karn Schmidt, Ute Claudius ,Frank Burmeister,Waldemar Beyer,Birthe Balzasch-Böttger

Bisher keine Säuberungsaktionen auf dem PriwallWiekstr. ist Autorennstrecke

Hr. Brüggmann wird als neuer Hafenmeister vorgestellt

Neues Baugebiet in der Wiekstr. ist geplant
Was geschied mit dem Gelände nach Abriss Haus des Kurgastes B-Plan ist maßgebend: Tui hat Interesse
Wiekstr. keine Neuigkeiten Baustop an der Bauruine ev. unterirdische Öltanks ?
WC im Winter geschlossen auf dem Priwall/Schreiben an die Kurverwaltung
Bebauung auf dem Priwall: Hansestadt hat Vorschläge des Investors/Projektentwicklers zurückgewiesen Kein Disneyland LTZ; Bausenator Dr. Zahn und Bürgermeister HR: Saxe Kritik abgegeben 125.000 DM sind umsonst ausgegeben
Begehung des Priwalls mit Dr. Zahn (Bausenator) und Bürgermeister Saxe
Sauberkeit, Abfahren Seetank,
Marina, Feriendorf Verkaufsstop in der Wochenendhaussiedlung Kioske, Strandhalle
Fam. Nitt Anschlus an das Abwassernetz

Wanderweg Südlicher Priwall Hochwasser/Überschwemmung, Kurverwaltung hat 200.000.- DM eingeworben Brücke ??

Fährgeld:
Demo an der Fähre, Dank an alle Beteiligte, in der Bürgerschaft keine Abstimmung Ende Juni/Anfang Juli wieder Top in der Bürgerschaft

09. Februar :
Reisen ohne Koffer: die Verwaltung bietet eine 14 tägige Seniorenerholung (Haus 4 des ehemaligen Krankenhauses ) auf dem Priwall an.

29. Mai :
Ein Fest für die neuen Priwallfähren. Am Sonnabend, 29. Mai, ist es endlich soweit: Die neuen Priwallfähren "Travemünde" und "Pötenitz" der Stadtwerke Lübeck werden eingeweiht.

12.November
Schlagzeile in der Ausgabe der Lübecker Nachricht „Neuer Priwall-Kanal soll den Hafen fit machen“

Hans-Gerd Gieleßen, einer der beiden Geschäftsführer der Lübecker Hafengesellschaft will an der schmalen Stelle des Priwalls kurz vor der Landesgrenze zu Mecklenburg – Vorpommern einen Durchstich graben lassen. Die Lübecker Kommunalpolitiker lehnen das Projekt ab, die Reeder begrüßen die Vision. 

21. Nov.:
Priwallbegehung mit BÜ Saxe und Bausenator Dr. Zahn: Themen: Sauberkeit, Abfahren Seetank, Marina, Feriendörfer

17. Dez.:
50 Jahre weihnachtliches Singen im Krankenhaus Der Passatchor bringt am, 18 Uhr, den Patienten des Krankenhauses Priwall ein Ständchen mit stimmungsvollen Shanties und Liedern.

2000
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2000
                                              1495 Bewohner

Mitglieder:342

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

2000       5 119 109     1 425 005  26 000                   537 236

Wahlen: 1. Vorsitzender Hr. Lempe
Beisitzer Hr. Moll
Kassenprüfer: Hr. Kistenmacher und Hr. Ipser
Fest. – Veranstaltungsausschuss: H.D. Hahne, Ulli und Eiko Quanz, Karin Schmidt ,Ute und Claudius Rose, Karin Scheler, Karin Moll, Andrea Grube

Reinigungsaktion der freiwilligen Feuerwehr am 08.04. 2000 Zwei Sitzbänke neu beschafft und aufgestellt

Ortsrat der Verein ist mit einem Mitglied vertreten, Thema Priwall in Zukunft beachten
Wanderweg Südlicher Priwall, Geld vorhanden ,aber noch keine Lösung gefunden
Für die Camper soll es Ersatzflächen geben

Politiker einladen, es kamen nur die 3 und 4. Garnitur

Mai:
Warmwasser und Strom von der Sonne. Vergangene Woche hat Umweltsenatorin Dr. Beate Hoffmann auf dem Strandcampingplatz der Familie Katt auf dem Priwall eine Solar- und Photovoltaikanlage eingeweiht.

Das Projekt, auf dem Campingplatz Sonnenenergie zu nutzen, initiierte der Energie-Tisch Lübeck; beteiligt waren der Verein "Minus CO 2" und der Bereich Umweltschutz; Geld kam unter anderem von der Energiestiftung Schleswig-Holstein.

Die Priwallfähren aus den Stadtwerken werden ausgelagert, sie werden in einer Holding zusammengefasst. Mehrheitseigner bleibt die Stadt neben der Hamburger Hochbahn. Während der Stadtverkehr als Betreiber des ÖPNV die Mindereinnahmen durch den Überschuss der Stadtwerke ausgleicht, müssen die Nutzer der Priwallfähren seit Jahren die Mindereinnahmen der Priwallfähren durch die Erhöhung der Fährpreise ausgleichen
Die Gemeinschaft der Priwallbehner e. V. tritt dem Ortsrat Travemünde bei, es gilt die Interessen des Priwalls gegenüber Stadt und Verwaltung zu wahren. 
Der Begriff des Volksbades Priwall tritt immer mehr in den Hintergrund, touristische Planungen in großem Umfang werden die politischen und gesellschaftlichen Diskussionen in den nächsten Jahren auf dem Priwall prägen. Aussagen der Parteien zum Erhalt bzw. Neuanlegung von Campingplätzen/einer Jugendherberge erweisen sich nur als Luftschlösser, sie waren nie politisch

gewollt.

2001
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2001                                              1519 Bewohner

Mitglieder:353

FährbeförderungenJahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

2001       5 004 769     1 381 372   36 097                  476 269

Wahlen:
Kassenwart Hr. Jahnke per Handzeichen gewählt

Schriftführer Fr. Hahne per Handzeichen gewählt

Im September beschloss die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck den Verkauf der Parzellen der Wochenendhaus-Siedlung auf dem Priwall. Die Pächter hatten bis Ende 2012 Zeit, sich für einen Kauf zu entscheiden.

Ebenso für Diskussionen sorgte der Beschluss der Bürgerschaft, auf dem Priwall einen Ferienpark für 100 Mill. DM bauen zu lassen. Der Stadtzeitung vom 30. Januar entnehmen wir, dass das Konzept der mit der Planung und Realisierung beauftragten Sarcon-Gruppe aus Hamburg einen in fünf Bereiche gegliederten Ferienpark vorsieht mit Wohnanlagen, Freizeit-, Sport- und Unterhaltungseinrichtungen, eine Marina mit Yachthafen und selbstverständlich mit Geschäften und Restaurants.
Baubeginn soll im Jahre 2002 sein und bereits zwei Jahre später wird mit der Eröffnung gerechnet.

Die Priwaller werden durch die Gemeinschaft der Priwallbewohner, der BI „Rette den Priwall“ und anderen Vereinen und Institionen in Form einer AG an den Planungen beteiligt

In der Nacht vom 20. zum 21. Februar überraschte die Travemünder und Lübecker Bevölkerung ein sehr starkes Hochwasser. Der Sturm hatte den Pegelstand auf 6,86 Meter gedrückt, das sind 1,86 Meter über normal. (Zum geschichtlichen Vergleich: Der bislang höchste Wasserstand wurde im November 1872 mit 8,37 Meter gemessen. Im Dezember 1904 hatte das Trave-Hochwasser die 7,68 Metermarke erreicht.) Trotzdem waren weite Teile des Priwalles, der Vorderreihe und des Yachthafens in Mitleidenschaft gezogen.

25. Februar:

Die Geldgeber für das Priwall-Feriendorf , Hr. Sarcon und die Bayrische Hausbank, steigen aus den Planungen aus. Während nun nach Ersatz gesucht wird, wittern die Gegner des Projektes Morgenluft.

8.März:

Bürgerversammlung in der Passathalle. Die Bewohner des Priwalls wollen keinen Ferienpark am Strand, drohen sogar mit einem Bürgerentscheid.

13. März:

Bürgerinitiative „Rettet den Priwall „ hält „Marina Park“ für überdimensioniert .

5. Juni:

Die Verwaltung stellt Pläne für das Olympische Dorf vor. Zur Entwicklung der Ferienanlage wurden mit der Betreiber fünf Architektur- und Stadtplanungsbüros beauftrag.

Die Berufsbildungsstätte auf dem Priwall feierte ihr 50- jähriges Bestehen mit einem „Tag der Offenen Tür“.

12. Juli:
Sie fand erstmals vom 12. Juli bis zum 1. September 2002 in Lübeck-Travemünde auf dem Priwall statt. Nach der Eröffnung des Sandskulpturen-Parks „Sandworld“ auf dem Priwall an der Südermole entwickelte sich die Präsentation bis zum 25.8.zu einem großen Publikumserfolg. Dargestellt wurden u.a. Szenen aus der Geschichte der Hanse und

Lübecker Bauwerke wie die Marienkirche und das Holstentor. Auf einem Areal von rund 10.000 Quadratmetern besichtigten 450.000 Besucher die Skulpturen.

Juli:

Zoff auf dem Priwall Bewohner der Halbinsel streiten um das Feriendorf

22. / 23.September

Zusammen mit dem „Passat-Chor“, der seinen 25. Geburtstag feierte, wurde der 90 jährige Geburtstag der PASSAT mit Tausenden von Gästen im Rahmen eines Volksfestes gefeiert.

2002
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2002                                              1509 Bewohner

Mitglieder:344

Fährtarife:SONDERTARIF:

PKW mit Fahrer und Insassen 301.00 € Ab 1.1. 02 Fußgänger 43.00 € Fahrräder kostenlos

FährbeförderungenJahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

2002  1) 5 182 000      1 149 000   25 000                  18 000

1) ab Mitte 2002 kostenlose Mitführung von Fahrrädern

Wahlen
Kassenprüfer. Hr. Ipser und Hr. Kistenmacher Fest. – Veranstaltungsausschuss: H.D. Hahne,Ulli und Eiko Quanz,Karin Schmidt ,Ute und Claudius Rose,Karin Scheler,Karin Moll,Andrea Grube,Hr. Böhlen,Hr. Anderson
Fährgeld:
Ab 01.01.2002 eine Verdreifachung der Gebühren,
höherer Verwaltungsaufwand, Ratenzahlung, Wertmarken, Porto, Buchung (7.-€ pro Person) pro Person 17%,ein Privatbetrieb wäre Pleite
Beschluss im Januar 2002 CDU und Grüne Erhöhung um 10%
Bürgermeister Saxe müsste Widerspruch einlegen, Abgewimmelt, Beschluss gilt.
Stadtwerke hat Betriebsprüfung: OFD hat verdeckte Gewinnausschüttung an die Stadtwerke zurückgegeben, wenn es keine verdeckte Gewinnausschüttung ist, dann bleibt es bei den 10 %
Fährtarif: Festlegung 300.- €
Aufsichtsrat Stadtverkehr Festlegung 100.- €
Hr. Pluschkell: Vorsitzender des Aufsichtsrates Verzögerung bis September, Klärung im September Prüfung Fährgebühren nach verdeckter Gewinnausschüttung, 70% sind zuversteueren,3 Millionen Nachzahlung
Verhandlung mit der Geschäftsführung der Stadtbetriebe ,es soll ein Tarif geschaffen werden 300 – 321 €
Beschluss Aufsichtsrat 400.-€
Vorschlag Hr. Pluschkell 324.-€
Wegen anstehenden Wahlen Vorschlag 324.-€
Vorschlag SPD 400.- und für eine Zweijahreskarte 648.-€, aber keine Zustimmung für Ratenzahlung Zweijahreskarte
CDU und Grüne unterstützen die Gemeinschaft

Überplanung des Priwall:
Informationspolitik ist sehr dürftig, Schuld liegt bei Bausenator Dr. Zahn, die BI zeigt nicht immer ein aufrichtiges Verhalten, Hansestadt Lübeck führt keine Gespräche mehr mit der Projektgruppe, der Investor ist abgesprungen, Projektgruppe arbeitet weiter.

Wanderweg an der südl. Priwallspitze keine Neuigkeiten, Umweltverbände haben Einspruch getätigt
Schreiben Haus des Kurgastes Abriss
Abschaffung der Buslinie

In der Nacht von Montag, dem 28. Januar zu Dienstag, dem 29. Januar tobte der erste schwere Orkan in diesem Jahr über Norddeutschland, nachdem es am Vortage über Travemünde bereits kräftig gewittert hatte. Der Sturm mit dem schönen Namen „Jennifer“ richtete auch in Travemünde erhebliche Schäden an. Die Deutsche Bahn mußte den Schienenverkehr wegen umgestürzter Bäume zwischen Lübeck und Travemünde einstellen. Das Ausflugsschiff MARITTIMA hatte sich von seinem Anlegeplatz gerissen und konnte nur mühsam in den sicheren Hafen zurückmanöveriert werden. Am schlimmsten traf es den Hafenschlepper Axel, der von der Schwedenfähre Nils Dacke mit Wucht auf die Uferböschung des Priwalls gedrückt wurde und dabei an der Backbordseite erheblich beschädigt wurde. Nach Angaben der Reederei beläuft sich der Schaden auf mindestens 250.000 EURO.

14.02.2002 Treffen mit der Projektgruppe, Olympia kann kommen, Zeitplan
Dr. Zahn Rückgabe der Vorschläge von fünf Architekturbüros
Powerbootrennen, die finanziellen Verhältnisse des Veranstalters müssen geklärt werden
Die Stadt lässt sich die Planungshoheit nicht aus der Hand nehmen z.B. das Badehaus. alle Vorschläge und Anträge sind von der Stadt abgewiesen worden
Feriendorf und Fährpreiserhöhung

Der Priwall soll überplant werden, die Informationspolitik der Stadt dazu ist dürftig.

2003
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2003
                                              1604 Bewohner

Mitglieder:333

Fährtarif: Sondertarif ab 1.1. 03                   Zweijahreskarten

PKW incl Fahrer                                            648

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

2003   1) 4 875 900     1 014 000   9 000                   18 000

1) ab Mitte 2002 kostenlose Mitführung von Fahrrädern

Wahlen:
2.Vorsitzender Hr. Scheler
Beisitzer Hr. B. Meyer und Wihelm Zuther
Kassenprüfer: Hr. Kistenmacher und Hr. Ipser
Fest. – Veranstaltungsausschuss: H.D. Hahne,Uli Quanz,Karin Schmidt , Andrea Grube,Hr. Briem

Fährpreise: es gibt keine zugesagte Vergleichszahlen, Forderung des Vereins. Extra Fußgängerkarte, Ratenzahlung Einjahreskarte 324.-€
Herbstversammlung:

Haus des Kurgastes, es wird vom Investor abhängen ob das Haus abgerissen wird. Die Stadt wird den Abriss nicht vornehmen.

Straßensanierung: Die Straßen auf dem Priwall sind untergeordneter Natur. Eine Sanierung der ML ist zur Zeit nicht vorgesehen.

Parkplatzsituation ist dramatisch, bei Großveranstaltungen wie bei der Sandworld, Travemünder Powerbootrennen und Cutty-Sark-Race gibt es nicht genügend Parkraum auf dem Priwall. Der Vorstand wird Gespräche mit der Stadt und der LTS versuchen zu klären ob es zusätzliche Parkplätze geben kann, eventuell Krankenhausgelände. Die öffentlichen Parkplätze im Bereich der Wochenendhaussiedlung fallen weg.In Verlängerungder Naturfreunde werden in Verlängerung der Naturfreunde 

Rundwanderweg "Südlicher Priwall": der BUND hat dem Bau einer Überwegung in südlichen Teil des Priwalls zugestimmt, man wartet auf die Freigabe von Landesmitteln
Feriendorf Priwall:
es bestehen Gerüchte nach denen schon ein Investor vorhanden sein soll. Dies ist nicht der Fall. Ein Projektentwickler will das Ganze in mehrere Objekte aufteilen und dann verschiedenen Investoren anbieten.

Sobald die Planung abgeschlossen ist soll dies dann vorgestellt werden.

Krankenhaus:
Neubau Krankenhaus nicht am Gneversdorfer Weg, neuer Standort Vogteistrasse, kleines Haus 30 – 40 Betten Zukunft der Gebäude des Krankenhause Priwall ist nicht geklärt,es besteht die Gefahr einer nächsten Bauruine.
Beantragung einer Satzänderung
Es sollen alle Mitglieder wahlberechtigt sein,auch die,die nicht auf dem Priwall wohnen.

Die neue Halle für die Bootsbauer auf dem Gelände der Berufsbildungsstätte auf dem Priwall wurde mit einer Feier festlich eingeweiht.

12. Februar
Was ist mit der ehemaligen Reha – Klinik.Können wir nicht beantworten,da es eine private Immobilie ist.

Haus Feyerabend ist verkauft worden, es entsteht eine Therapieklinik für Sucht und Drogenkranke
Pflegeheim Haus Feyerabend wird Pflegezentrum Priwall ca. 60 Patienten Eröffnung Sommer 2003
Therapieklinik „Haus Feyerabend“Therapie – Klinik DO IT an der Mecklenburger Landstr. wird nach Umbau eröffnet

Mai 2003 Aus der Traum, und dies zum dritten Mal, keine Olympischen Segelwettbewerbe in Lübeck/Travemünde

2004
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2004
                                             1625 Bewohner
Mitglieder:324
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

2004  1) 5 503 200      1 416 000   9 000                    8 000

1) ab Mitte 2002 kostenlose Mitführung von Fahrrädern

Wahlen: 1.Vorsitzender Hr. Lempe
Beisitzer Hr. Moll
Kassenprüfer Hr. Kistenmacher und Hr Ipser
Fest u. Verabstaltungsausschuss M.Brüggmann,Dieter Hahne,Ulli Quanz,Karin Schmidt, James Anderson,Peter Betz,Andrea Grube,Horst Briem

Fährgebühren:
Zuerst Zusage 2002 ,dann zum Ende 2003/Anfang 2004
Extra Fußgängerkarte
Ratenzahlung Einjahreskarte 324.-€
Absenkung der Fährgebühren ist unwahrscheinlich, da der Ausgleich durch die Stadt erfolgen muss, diese aber kein Geld hat

Brücke an der Südspitze des Rundwanderweges Südlicher Priwall ist fertig

Gespräch mit dem neuen Bausenator:
Das Krankenhausgelände wird voraussichtlich von SANA gekauft Es wird dort über eine Wohnbebauung nachgedacht.
Einigung mit dem Bausenator:

Abriss der Bauruinen auf dem Priwall(Haus des Kurgastes, Badehaus)

Probleme mit den Jgdl. der BBT Seemannschule, Hr. Hartke SHS und Herr Seidel wollen versuchen durch interne Maßnahmen Problem zu lindern.

Sperrung Wanderweg südlicher Priwall

Krankenhaus ist jetzt SANA –GmBH, wird nach Travemünde verlegt, wenn Neubau dann Gneversdorfer Weg

Wohin mit den Priwall-Campern. Die Verwaltung schlägt vor, die Wohnwagen ins Naturschutzgebiet „Nördlicher Priwall“ umzusiedeln

Ebenfalls am 12. Mai konnte man in den LN lesen, daß die Lübecker Politiker wieder einmal begeistert waren, und zwar über einen neuen Priwall-Bebauungsplan, der vom dänischen Ferienhausvermieter Dan-Center vorgelegt wurde. Vorgesehen für die Bebauung sind verschiedene Typen von Holzhäusern im dänischen Stil und unterschiedlichen Größen. Die Privateigentümer, die die Häuser erwerben können, sollen zur Vermietung verpflichtet werden. Sowohl Richard Schrader, 1. Vorsitzender des GVT und des Ortsrates, und Michael Lempe, der die 250 Mitglieder des Vereins der Priwallbewohner vertritt, fanden die geplanten Hauseinheiten als durchaus ansprechend.

Am 9. August wurde mit 31,7 Grad in Lübeck ein Hitzerekord aufgestellt. In Travemünde waren die Strände an der Strandpromenade und auf dem Priwall voll besetzt.

Am 18. November erfahren die Travemünder aus den LN, dass die dänische Firma Planet-Haus auf dem Priwall bauen will. Geschäftsführer Sven Hollesen bestätigte das Interesse seines Unternehmens. Insgesamt sind 120 Häuser, die ausschließlich touristisch genutzt werden sollen, geplant.

Im August wurde die Holzstatue „Fiete“, eine vom Bildhauer Claus Görtz aus Holz geschnitzte 3m hohe Skulptur, auf einem Dalben zwischen der PASSAT und der Südermole vom Verein „Rettet die PASSAT“ aufgestellt.

Das Priwall-Krankenhaus wird geschlossen. Dafür eröffnet 2005 die neue Sana Praxis-Klinik am Ortseingang von Travemünde am Dreilingsberg.

Schließung des Familiencampingplatzes der Kurverwaltung, er muss den Feriendörfern weichen. Der Minigolfplatz am Dünenweg wird geschlossen, das Grundstück wird für die Erstellung der Feriendörfer gebraucht

50 Jahre Freiwillige Feuerwehr auf dem Priwall, 

Abriss des ehemaligen „Haus des Kurgastes“ am Dünenweg hat begonnen

2005
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2005
                                              1567 Bewohner

Mitglieder:297

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

2005   1) 4 443 300     1 091 00    12 000                   12 000

1) ab Mitte 2002 kostenlose Mitführung von Fahrrädern

Am 4. Februar hatten mehr als 8000 Bürger in Travemünde, auch auf dem Priwall, kein Wasser. Bei Erdarbeiten an der Ivendorfer Landstraße war ein Hauptwasserrohr beschädigt worden. Nach kurzer Zeit stand die Ivendorfer Landstraße zwischen Teutendorfer und Rönnauer Weg unter Wasser. Auch der Bahnverkehr musste unterbrochen werden.

Am 14. April trafen sich Anwohner und Freunde des Priwalls zu einer Spontandemonstration gegen die Sperrung des ufernahen Weges entlang der Pötenitzer Weg. Angeblich soll diese unpopuläre Maßnahme wegen des Vogelschutzes getroffen worden sein.

Aus den Medien erfahren wir, daß ab der Saison 2006 die ersten dänischen Ferienhäuser auf dem Priwall bezugsfertig sein sollen. Viele Priwallianer protestieren gegen das „Luxus-Feriendorf“.

Dem neuen Wanderweg Südlicher Priwall wird nach langen Verhandlungen mit einem Kompromiss zugestimmt. Die Possehl-stiftung hat die Planung finanziell unterstützt.

In der Nacht zu Freitag, den 29. Juli tobte über Travemünde ein fürchterliches Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen. Die Feuerwehr war im Großeinsatz, um vollgelaufene Keller abzupumpen. Straßen waren überflutet, Bäume entwurzelt. Es gab Gott sei Dank keine Verletzten. Auch die Gestalten der Sand World hatten gelitten.

09. November:
Informationsveranstaltung durch den Vorstand des „Priwallvereins“ zum Thema Fährgebühren

Gespräch mit dem BÜ Saxe und Herrn Nibbe zum obígen Thema

2006
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2006
                                              1513 Bewohner

Mitglieder:297

Fährbeförderungen
Jahr             Personen       PKW            Nutzfahrfahrzeuge    Zweiräder
2006        2) 3 642 000     856 000       12 000                     99 000
2) ab 2006 Fahrräder wieder kostenpflichtig

Wahlen: Kassenprüfer Hr: Braasch und Hr.Jahnke

Fest u. Veranstaltungsausschuss Karin Schmidt,Helga Rath,Gudrun Lempe,D.Hahne,H.Briem,M. Brüggmann,James Anderson und P.Betz

Informationsveranstaltung durch den Vorstand:
Hochwasserschutz mit der Feuerwehr in Verbindung setzen, Gullies mit Sandsäcken absperren,das Thema Küstenschutz ist ganz schwierig zu behandelnFähre: ab 2007 geplant 5 % Erhöhung, Kritik an den Abfahrtszeiten, die Schulkinder kommen nicht pünktlich zur Schule Hr. Petzel klärt
Herbstversammlung:
Überplanung des Priwalls soll lt. Schreiben vom Stadtplanungsamt vom 27.09.96 demnächst erfolgen.

Fährtarife: ab 01.01.2006 PKW 320.- € fahrzeugbezogene Jahreskarte,ohne Fahrer/Insassen

Informationsveranstaltung durch den Vorstand des Priwallvereins: Hochwasserschutz auf dem Priwall mit der Freiwilligen Feuerwehr. Das Thema Küstenschutz ist ganz schwierig zu behandeln.

LN: Bericht zur Planung des Ausbau der Mecklenburger Landstr. die Anlieger sollen 50% der Kosten zahlen. Der Verein wird sich weigern etwaige Kosten zu tragen, damit der Ferien-hausbetreiber eine neue Straße bekommt.

Ab 23. März werden auf dem Priwall Pappeln gefällt, um das Waldkonzept umzusetzen. Ziel ist das Entstehen eines naturnahen Waldes.

Die Firma Planet-Haus GmbH baut auf dem Priwall eine Ferienanlage. Der erste Spatenstich am 23. Mai wird von Bürgermeister Saxe, Senator Boden, Geschäftsführer Sven Hollesen und Wilfried Doll gesetzt.

5. August:

Blaualgen in der Ostsee vorm Travemünder Strand bewirken ein Badeverbot. An mehreren Tagen im August verhindern die Algen das Baden.

30. Sept.:

Die Bürgerschaft schließt einen Optionsvertrag mit Hollesen ab. Es soll die Planung für das 2000 Betten-Projekt auf dem Priwall vorangetrieben werden.

21. Sept.:

Es wird bekannt, dass der Geschäftsführer der Planet-Haus GmbH, Sven Hollesen, ein Konzept für 90.000 qm Gelände auf dem Priwall, das überwiegend an der Trave liegt, entwickeln will. Hotels, Schwimmbad, Open Air Bühne und anderes sollen für Familienurlauber entstehen. Jetzt sucht man Investoren, für das 100 Mill. Euro teure Projekt.

1./2. Nov.:

In der Nacht bringt starker Nordwind den Pegelstand der Trave auf 6,73 m. Promenade, Vorderreihe und Fischereihafen sind überflutet, auch auf der Mecklenburger Landstraße steht Wasser. Die Fähre stellt ihren Betrieb mehrere Stunden ein.

16. Nov.:

Der Verein Priwall-Wochenendhausbesitzer protestiert gegen die Abholzung der Kiefern rund um das neue Feriendorf der Planet Haus GmbH. Die Bauverwaltung weist die Vorwürfe als ungerechtfertig zurück. Radikalrodung im Bereich

Campingplatz Howold, bis zu 200 Kiefern werden gefällt. Nach über 50 Jahren wird der Campingplatz geschossen, er muss den Feriendörfern weichen. Wo sind die Schwarzohreulen geblieben ? Es wird über Sinn und Zweck von Ersatzpflanzungen auf Rügen und bei Büsum, als Ersatz der Großfällaktion geredet
2007
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12 2007
                                             1524 Bewohner

Mitglieder:257

Fährtarife: ab 01.01.2007 PKW 336.- € fahrzeugbezogene Jahreskarte, ohne Fahrer/Insassen

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

2007       3 910 000     1 124 000  10 000                   96 000


Wahlen:
Kassenprüfer Hr: Neethen und Hr. Ipser

keine Reaktion des Stadtverkehrs zu gemeinsamen Gesprächen und Auswertungen der Befragungen der Priwaller

Hochwasserschutz, Gespräch mit Senator Geissler, es gibt unterschiedliche Vorschläge (Geissler) mobile Schutzwand am Fähranleger, Erhöhung des Fährvorplatzes in Form einer Welle (Boden)

Im Schaukasten hängt eine überholte Priwallkarte

Die Gelder für Reinigung der Wege auf dem Priwall wurden gestrichen, Grünpflege und Sauberkeit in Travemünde top, auf dem Priwall katastrophal

03. Februar:
Projekt Waterfront Priwall: der optionale Kaufvertrag für das 70.000 Quadratmeter große Grundstück wird mit Hrn. Hollesen unterzeichnet.
B-Plan für Objekt Waterfront soll erstellt werden

Der „Priwallverein“ geht von zu vielen Betten aus, die negative Auswirkungen für den Priwall überwiegen. Die Problematik Verkehrssituation Fähre – Straße nicht gelöst, bei Neubau der ML müßten 60% der Lasten die Anlieger tragen. Bei 3000 Betten ist die Gefahr der mangelnden Auslastung sehr hoch. Kritik wird von Seiten der Verwaltung/Politik wird nicht zur Kenntnis genommen, man muss der Annahme sein, dass in Travemünde/Priwall mit aller Macht diese hohe Bettenzahl geschaffen werden sollen.

25. Februar:

Verkaufsstart für die Priwall-Dörfer 2 und 3 – Besichtigung der Musterhäuser erstmal möglich

Musterhaus vom Typ Mars. Foto: Projektgesellschaft Priwall Strand GmbH

19. März:

Projekt Waterfront: Hollesen stellt seine Pläne vor.

April: Kleine Havarie der Priwallfähren »Travemünde« und »Berlin«

Deutliche Spuren der Havarie – und dankenswerterweise ist niemand zu Schaden gekommen. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

21. April:

Priwall: SPD – Travemünde unterstützt Forderung der Interessengemeinschaft »Behutsame Priwallentwicklung.

22. April:

Eine bronzene Meerjungfrau sitzt auf einem Stein vor dem Priwallstrand 

Travemünde Aktuell: Nikolaus-Nymphe

Mai:

Nach Jahrzehnten: Es gibt wieder eine Strandkorbvermietung auf dem Priwall. In früheren Zeiten rückten die Strandkorb-vermieter jedes Jahr einen Schritt Richtung Priwall, so musste jeder Vermieter auch einmal auf den Priwall. Neben dem Standort Priwall war der Schattenbereich des Maritims bei den Strandkorb-Vermietern unbeliebt

Bald gibt es auf dem Priwall auch wieder Tretboote und mehr. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

13. Juni:
Wasserflugzeug landet vor dem Priwall

Ein kaum hörbares Motorengeräusch lies Karl Erhard Vögele, Fotochef von »Travemünde Aktuell«, neugierig werden. Kaum hatte er die Kamera an das Teleobjektiv angeflanscht, da war es schon passiert. Mit deutlichem Abstand wasserte vor dem Priwallstrand eine Cessna 206. Ein kleines Motorboot nahm Kurs auf das Wasserflugzeug und alsbald zeigten sich agierende Personen. »Travemünde Aktuell« recherchierte und stieß auf nichts Sensationelles. Nein, keine Abenteuergeschichte spielte sich da ab, kein Stunt für einen Krimifilm wurde gedreht, nein, es war ganz normales Business einer Fluggesellschaft.

Travemünde Aktuell: Wasserflugzeug landet vor dem Priwall

3 .-7. Juli:

Es brennt viermal auf dem Priwall. Zwei Ferienhäuser im Landal-Park, ein Lagerschuppen, eine Holzgarage und eine Segelyacht wurden zerstört.

25.Juli:

Stadt sucht Käufer für das ehemalige Priwall-Krankenhaus.

18.Juli
Tag der offenen Tür
Freiwillige Feuerwehr Priwall lädt ein
Die Freiwillige Feuerwehr auf dem Priwall veranstaltet am Samstag, 23.06.2007, ab 11.00 Uhr einen »Tag der offenen Tür« auf dem Feuerwehrgelände (Fliegerweg 3).

Eine Fahrzeug- und Geräteschau gehört dazu. Foto: ARCHIV TRAVEMUENDE AKTUELL

20. August:

Die Serie von insgesamt sechs Bränden auf dem Priwall in Travemünde ist von der »Ermittlungsgruppe Priwall« aufgeklärt worden. Seit dem 3. Juli war es auf dem Priwall zu insgesamt sechs Bränden mit einem Gesamtschaden von über 400.000 Euro gekommen. Personen kamen glücklicherweise nie zu Schaden. Der Täter war Mitglied in der Jugendfeuerwehr des Priwalls

Wieder wurde ein Ferienhaus zerstört. Foto: KARL ERHARD VÖGELEDas Segelboot von Rolf Perrey erlitt bei dem Brand Totalschaden. Montag hätte es zu Wasser gelassen werden sollen. Foto: RD

30. August:

Der heftige Sturm vom 21. August hat seine Spuren am Travemünder Strand hinterlassen, umfangreiche Aufräumarbeiten waren erforderlich

30. Sept.:

Die Jugendfreizeitstätte auf dem Priwall schließt für immer 59 Jahre lang boten Haupthaus, 46 Blockhäuser und 51 Zelte Ferienmög-lichkeiten für Kinder und Jugendliche. Alles wird abgerissen. Auf dem 20 ha großen Gelände werden Ferienhäuser des dänischen Investors Planet-Haus entstehen.

Travemünde Aktuell: Ende September ist Schluss:

 

2. Oktober:

Die Projektgesellschaft Priwall Strand eröffnet offiziell das Feriendorf. 64 Holzhäuser sind gebaut, 70 sollen folgen

08.Oktober
Tschüss, Peter II
Das letzte Hochseeangelschiff verlässt Travemünde!
»Wir hätten noch 30 Jahre weiterfahren können«, sagt Hannelore Tuchtenhagen vom Hochseeangelschiff »Peter II«. Aber in 9 Jahren gehen die Tuchtenhagens in Rente, und die beiden Töchter wollen das Angelschiff vom Priwall nicht übernehmen.
Nach jeder Fahrt gibt es für Bordkater Bacci einen Hering. Foto: HELGE NORMANN
30. Oktober:

Die riesigen stinkenden Muschelberge auf dem Priwall können nicht entsorgt werden, weil nach Aussage von Kurdirektor Kirchhoff das entsprechende Budget aufgebraucht ist.

Stinkende Muschellandschaft.

01./02.

November: In der Nacht bringt starker Nordwind den Pegelstand der Trave auf 6,73 m. Promenade, Vorderreihe und Fischereihafen sind überflutet, auch auf der Mecklenburger Landstraße steht Wasser. Die Fähre stellt ihren Betrieb mehrere Stunden ein.

02. Dezember:

Priwallfähre »Berlin« bald wieder wie neu Grundüberholung läuft seit Wochen in unserem Fischereihafen

02. Dezember:

Die Seemannsschule auf dem Priwall wird für 800.000 € modernisiert.

11.Dezember
beauftragte die Hansestadt Lübeck, Bereich Wirtschaft, Hafen und Liegenschaften – den Sachverständigen für Altlasten Diplom-Ingenieur Mücke, mit der Untersuchung des nordöstlichen Priwalls zur Feststellung von Altlasten im Passathafen.
Die Sand World 2007 war die letzte ihrer Art. Die Besucherzahlen waren – nicht zuletzt infolge des verregneten Sommers – mit rund 140.000 deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

2008
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2008        1500 Bewohner
Mitglieder:255 

Fährtarife: 01.01.2008 PKW - €

Fährbeförderungen Jahr           Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
 2008                 4 035 000      1 132 000   9 000                    108 000
Fährtarife: 01.01.2008 PKW - €
Wahlen :
1.Vorsitzender Hr. Lempe
2. Vorsitzender für 3 Jahre Hr. Moll
Beisitzer Hr. Brünn
Kassenprüfer Hr.Braasch und Hr. Jahnke
Fest u. Veranstaltungsausschuss Karin Schmidt,Helga Rath,Gudrun Lempe,D. Hahne,H.Briem und P.Betz

Mittel aus dem Konjunkturpaket für die Sanierung der Fähranleger einwerben, dadurch fallen die Argumente für eine Fährpreiserhöhung wegen Investionen weg

Bebauung:
Durch Protest sind die politischen Parteien überzeugt worden dass eine Überarbeitung nötig ist Anzahl der Betten und die geplanten Bauhöhen sollen reduziert werden, abwarten bis neuer Plan vorliegt. Es muss eine Bürgerbeteiligung (Versammlung) stattfinden.

Überarbeitung der Pläne durch den Investo

Spaziergänge der BIP mit allen Parteien aus der Bürgerschaft über das geplante Waterfront- Areal

06. Februar:

Priwall-Fähre: Wochenendhausbesitzer fordern Gruppenermäßigung bei den Fährpreisen


07. Januar:

16 Ferienhäuser aufgebrochen, Unbekannte stahlen auf dem Priwall Travemünde Flachbild-Fernseher im Wert von 20.000 Euro

03.Februar
Projekt Waterfront Priwall:
Während Aqua-Top- und Grünstrand-Pläne in Travemünde weiter auf Eis liegen, haben die Pläne für die »Priwall Waterfront« eine weiter Hürde genommen. Der Kaufvertrag für das 70.000 Quadratmeter große Grundstück wurde unterzeichnet und von der Bürgerschaft abgesegnet
Bausenator Peter Boden, Bürgermeister Bernd Saxe, Sven Hollesen und Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel bei einer Vertragsunterzeichnung im September 2006. Jetzt wurde das nächste Geschäft unter Dach und Fach gebracht. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Bausenator Peter Boden, Bürgermeister Bernd Saxe, Sven Hollesen und Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel bei einer Vertragsunterzeichnung im September 2006. Jetzt wurde das nächste Geschäft unter Dach und Fach gebracht. Foto: ARCHIV TA
11. Februar:

Unbekannte plündern Jugendfreizeitstätte Priwall

Gerümpel in der Jugendfreizeitstätte: Für Mini-Spenden kann man die Sachen kaufen – manchen war wohl auch das noch zuviel. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

27. Februar:

Jugendfreizeitstätte: Abriss hat begonnen. Weitere Ferienhäuser nach Dänischem Vorbild entstehen.

Die Abbrucharbeiten am Gebäude der ehemaligen Jugendfreizeitstätte Priwall haben begonnen. Foto: <b>JK</b>

01. März:

Ehemaliges Priwall-Krankenhaus vor dem Verkauf: Mit »Low-Budget-Hotel« bald wieder preiswerter Urlaub auf dem Priwall möglich ?

Wird das Priwall-Krankenhaus zum Low-Budget-Hotel? Die Waterfront AG um Sven Hollesen, der schon die Feriendörfer nach Dänischem Vorbild realisierte, gilt als Favorit unter den Bietern. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

08.März:

Fährpreise rauf oder runter? Wochenendhausbesitzer wollen Rabatt – Stadtverkehr will Verluste ausgleichen

24. März:

Die „Neue Interessengemeinschaft " hat ihre Bürgerbefragung nun abgeschlossen und ausgewertet.

13. April:

Ab 2009: Priwall-Fähre wird noch teurer

19. April :
Neue Interessengemeinschaft protestiert: »Wald an der Mecklenburger Landstraße soll bleiben« »Der vordere Wald an der Mecklenburger Landstraße ist in Gefahr«, schreibt die »Interessengemeinschaft Behutsame Priwallentwicklung (IP)

Für das Priwall Waterfront Projekt sollen zwei Drittel des alten Baumbestandes abgeholzt werden, Zugunsten eines Winterliegeplatzes für Boote und einer besseren Sichtachse.

9. Mai:

Die Priwallfähre PÖTENITZ hat für eine Million Euro zwei neue dieselmechanische Antriebe erhalten. Ein Zweirichtungsfahrstand ersetzt den bisherigen traditionellen Führerstand. Im Herbst soll die Fähre PRIWALL modernisiert werden. Auch die Anleger sollen erneuert werden.

14. Mai:

Die BIP wurde am 14.5.08 von mehreren Priwallern als Verein gegründet. Er ist vom Finanzamt Lübeck als gemeinnützig anerkannt worden und hat inzwischen viele Fördermitglieder gewinnen können.

22. Mai:

Auf dem Priwall im Feriendorf werden 266 Betten von Landal Green Parks und 212 Betten von Novasol angeboten. Die Statistik gibt für 2007 397 861 Übernachtungen in Travemünde an, für 2008 werden über 10 % mehr erwartet.

24. Mai:
1. Bürgerversammlung der BIP

Die Bürgerbefragung ist abgeschlossen und ausgewertet. Die Ergebnisse werden auf der Bürgerversammlung den Priwaller vorgestellt.

30. Juni

Zum ersten Mal in Travemünde: Die neuen Gäste im Priwall-Feriendorf sind da.

16. Juli:

Der Bebauungsplan für das Waterfront-Projekt auf dem Priwall wird erst 2009 vorliegen. Fragen des möglichen Traveausbaus und der Schwimmhalle sind noch offen

16.August:

Eingeschränktes Badeverbot: Feuerquallen auf dem Priwall

18. September:

Der Stadtverkehr setzt den Preis für eine Jahreskarte für Autos auf der Priwallfähre nach Einspruch der Bürgerschaft auf 436 € statt der geplanten 630 € fest.

26. September:

Der Investor Sven Hollesen stoppt auf dem Priwall den Bau von weiteren Ferienhäuser, 89 von 135 geplanten Häusern sind fertig. Frühestens 2010 sollen die Arbeiten am Waterfront-Projekt beginnen.

05. Oktober:

Niedrigwasser auf der Trave zeitweise unter 4 Meter. Niedrigwasser lies so manches Boot auf Grund setzen und gab den Blick auf den Grund am Ufer der Trave frei

14. Oktober:

2. Bürgerversammlung der BIP „Rechtsanwalt Dr. Klinger kommt und stellt sich vor“

24. Oktober:

Priwallfähre "Travemünde" wird grundüberholt, neue Motoren und neues Steuerhaus sind die wichtigsten Änderungen an Bord der Travemünde

15. November:

Sven Hollesen erläutert der CDU-Fraktion seine Vorhaben auf dem Priwall. Er hat bereits mit allen anderen Fraktionen der Bürgerschaft gesprochen

19. November:
Zukunft der Priwall-Fähre gesichert
Der Aufsichtsrat der Stadtverkehr Lübeck GmbH hat sich in einer erneuten fast vierstündigen Sitzung am 18.11.2008 mit der Zukunft des Fährbetriebs beschäftigt. Der Aufsichtsrat lehnt eine Privatisierung der Priwall-Fähren trotz Defizits ab.Die wirtschaftliche Entwicklung der Priwall-Fähre ist seit Jahren zunehmend negativ. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Investitionsstau, Fahrgastrückgänge, ausstehende Tarifanpassungen.

Travemünde Aktuell: Zukunft der Priwall-Fähre gesichert

18. November:

Hollesen im Kurbetriebs-Ausschuss: Schwimmbad-Tür noch nicht geschlossen

Travemünde Aktuell: Hollesen im Kurbetriebs-Ausschuss:

30. November:

Priwall-Fähre: Wut über Erhöhung der Kfz-Jahreskarten. Verluste für Travemündes Einzelhandel durch Abwanderung der Kundenströme nach Mecklenburg?

Spalten die Fähr-Tarife Travemünde? Für den Einzelhandel werden Umsatzeinbußen befürchtet. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

10. Dezember:

Priwall-Fährtarife Infos, Meinungen, Diskussion in Halle II am Priwallhafen

Für viele Besucher gab es nur noch Stehplätze im hinteren Teil der Halle.

19. Dezember:

Aufsichtsrat der Holding schwächt Preisanstieg für die Priwall-Fähre ab.

Durch Protest des „Priwallvereins“ sind die politischen Parteien überzeugt worden, dass eine Überarbeitung des B- Planes nötig ist, die Anzahl der Betten und die geplanten Bauhöhen sollen reduziert werden.

Es muss eine Bürgerbeteiligung (Versammlung) stattfinden,Überarbeitung der Pläne durch den Investor

2009
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2009
                                              1477 Bewohner

Mitglieder:257

Fährpreise mit 18 Monaten Laufzeit 2009/2010  436 € ohne Fahrer/Insassen

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

2009       3 622 000     1 094 000  10 000                   91 000

Waldplausch 1 - 10 der BIP in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr
Wahlen:
Kassierers C. Mortega
Schriftführer Fr: Siemer-Luca
Kassenprüfer Hr: Braasch und Hr. Jahnke

Fest – Veranstaltungsausschuss Fr.Schmidt,HelgaRaht,Gudrun Lempe,H.Briem und P.Betz

4. Februar

Die „Bürgerinitiative Behutsame Priwallentwicklung“ (BIP) veröffentlicht den Waterfront - Vertrag der Stadt mit Planet House AG. Die Strafanzeige gegen die BIP „der Waterfront – Vertrag wurde veröffentlich „ wird von der Staatsanwaltschaft nicht weiter verfolgt.

20. Februar:
3. Bürgerversammlung der BIP „Wie soll der Priwall in 10 Jahren aussehen?
Eine Podiums- und Bürgerdiskussion mit:
Mathias Beyer (Tourismusberatung mascontour, Berlin)
Prof. Dr. Klaus Dierßen (FB Ökologie der Universität Kiel)
Sven Schindler (Vorsitzender des Lübecker Bauausschusses)

Dr. Dirk Schubert (FB Städtebau der HafenCity Universität Hamburg

01. April
Fährtarife: Gespräche mit Parteien im Rathaus.
Alle Gespräche mit Parteien haben nichts gebracht, Stadtverkehr blockiert die Gespräche,
Angedrohte Veränderungen im Service (Einstellung der Nachtfahrten, Einstellung der Norderfähre, falls notwendig

Gerichtlich bekämpfen

12. April:

Am Karfreitag demonstrierten drei Stunden lang die „Gemeinschaft der Priwallbewohner“, der „Verein der Wochenendhausbesitzer“ und Bewohner des Rosenhofes gegen die Erhöhung der Fährpreise. Sie blockierten eine Fähre, indem 200 Personen ständig hin- und herfuhren.

22. April:

Neuer Leiter der Schleswig-Holsteinischen Seefahrtsschule auf dem Priwall ist Studiendirektor Holger Garbelmann

29. April:

Bürgerversammlung BiP legt Bürgerleitbild für den Priwall vor. 

1. Mai:

Mit zwei Demonstrationszügen an den Fähren zeigen die Priwallbewohner ihren Ärger über die Fährpreise

20. Mai:

Auf der Passat öffnet eine museale Funkbude

10. Juni

Bürgerversammlung Konzept Priwall: BiP stellt Maßnahmenkatalog den Fraktionen vor

16. Juni:
Der Umwelt- und Schulausschuss der Bürgerschaft vertagt das Priwall-Waterfront-Projekt.

Die schwedische Frachtfähre „TransPulp“ läuft am frühen Morgen auf der vor dem Priwall liegenden Sandbank auf. Nach zwölf Stunden wird sie von Schleppern freigeschleppt. Die Ursache der Havarie ist noch unbekannt. Am Abend kann das Schiff wieder auslaufen.

26. Juni:

Mehr als 1000 Unterschriften gegen eine Anhebung der Priwallfährpreise übergibt die Interessengemeinschaft der Priwallbewohner Bürgermeister Saxe.

03. August:

Priwall-Fährtarife: Bürgerversammlung.

26. Juli:

Die „Interessengemeinschaft Priwall-Bewohner und Rosenhof“ fordert Politiker und Bürgermeister auf, die neuen gesetzlichen Grundlagen umzusetzen. Die verdeckte Gewinnausschüttung, die gegen die Subventionierung der Fährgebühren sprach, sei gemäß der Auskunft des Finanzministeriums nicht mehr gültig für den öffentlichen Nahverkehr. Die Subventionierung der Fährtarife für Priwallbewohner sei möglich.

29. August:
Natürlicher Priwall meets Erlebnisort Travemünde - Ergebnisse des TEK stützen Positionen der BiP.

Die wesentlichen Ergebnisse des »Touristischen Entwicklungskonzeptes« (TEK) der Hansestadt Lübeck wurden gestern im Rahmen des »Marketingfiebers« der LTM vorgestellt und bestärken zentrale Positionen der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung.

11. August:
Sünnenwold: Fährgebühren unerträglich hoch
15. Sept.:
Auf dem Priwall ist eine 2004 ins Leben gerufene Stranddistelaktion gelungen. Der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer säte Stranddisteln, die hier ausgestorben waren, zwischen Sanddorn in den Dünensand und kann jetzt ca. 20 cm hohe Pflanzen beobachten
19. Sept.:
Das Finanzministerium hält stark ermäßigte Priwall-Fährpreise für die Bewohner für rechtlich erlaubt. Die Stadt Lübeck bleibt vorerst bei ihren Forderungen von 1050 € für ein Jahr inklusive Autotransport. 
02. Oktober
Possehl – Stiftung fördert BiP - Bürgerschaftliches Engagement wird unterstützt
03. Oktober
Priwaller lassen nicht locker Weiter »faire Fährpreise gefordert« – Bürgerversammlung
09. Oktober:
Priwaller im spontanen Kreisverkehr. Eine Demo war nicht angemeldet, und so herrschte zunächst leichte Irritation: Eine Gruppe Priwaller hatte sich am Donnerstagvormittag mit Fahrrädern auf dem Fährenvorplatz beim Rosenhof wohl zufällig getroffen.
27. November:
Priwallfähre: Aufsichtsrat setzt Preiserhöhung von Jahreskarten aus.
Der Aufsichtsrat des Stadtverkehr Lübeck hat auf seiner jüngsten Sitzung die Preiserhöhung für alle Jahreskarten der Priwallfähre bis Ende März 2010 ausgesetzt. Die Jahreskarten werden nicht erhöht – zumindest bis Ende März.
Ob die Priwaller Sonderpreise bekommen, wollte Marion Lembke-Stark (CDU) auf der Ortsrats-Sitzung vergangenen Dienstag von Willi Nibbe, Geschäftsführer des Lübecker Stadtverkehrs, wissen. »Vom Stadtverkehr wird es keine Sonderpreise für Priwallbewohner geben.
Das Rechnungsprüfungsamt rügt die Stadt Lübeck, sie habe die Flächen des Waterfront - Prokektes auf dem Priwall zu billig an den Investor Sven Hollesen verkauft Es wird der geheime Bericht des Rechnungsprüfungsamtes veröffentlicht, einer Strafanzeige sieht die BIP gelassen entgegen.
2010
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2010
                                              1504 Bewohner
Mitglieder:251
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
2010  3)  2 550 000     896 000     13 000                  125 000
3) ab 01.07.2010 kostenlose Beförderung der Priwallbewohner mit erstem Wohnsitz zu Fuß und mit Fahrrad (nicht mitgezählt)
Wahlen: Kassenprüfer Hr. Braasch und Hr. Jahnke
Fest – Veranstaltungsausschuss Fr. Schmidt, Helga Raht, Gudrun Lempe, H. Briem und P. Betz
Gespräche mit der BBT und der Seemannsschule haben stattgefunden, es hat sich nur kurzzeitig gebessert
Die ML ist auch betroffen, Schule macht zuwenig, Polizei anrufen Störung der Nachtruhe, viel Ärger am Strand.
Sachbeschädigungen an Zäunen, Polizei kommt spät, Verdrossenheit macht sich breit
Waldplausch 11 – 15 der BIP in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr
09./10. Januar:
Ein Nord-Ost-Sturm bis Windstärke 10 lässt die Trave über die Ufer steigen. Das Wasser überflutet den Strand, richtet Schäden an der Promenade an, zerstört Brücken und den Hundebadesteg. Der Wasserstand erreicht 6,48 m. Die Priwallfähre stellt zeitweise den Betrieb ein.
10.Januar
Seebrücke an der Travepromenade hält Sturm und Brandung nicht mehr stand. Anleger der Priwallpersonenfähre auf dem Priwall ist weitgehend zerstört.Inzwischen hat sich die Anlegebrücke der kleinen Priwallpersonenfähre priwallseitig zerlegt. Ein Teilstück ist etwas in Richtung Passat abgetrieben.
27.Januar:
Wintereinsatz an der Priwallfähre. Viele Travemünder haben mit dem nunmehr schon länger anhaltenden Winter alle Hände voll zu tun. Auch die Besatzungen der Priwallfähre kämpfen mit den Naturgewalten. Nach der Sturmflut vor zwei Wochen, tagelangem Schneeräumen ist nun der Verkehr auf der Trave seit Tagen durch erheblichen Eisgang stark behindert
30. Januar
Hochwasser im Keller, Rohrbruch auf dem Priwall beschädigt gleich vier Häuser. Die Feuerwehrleute der FF Priwall konnten zunächst gar nicht feststellen, wo das Wasser eigentlich herkam. Am Samstagmorgen waren die Freiwilligen wegen eines Rohrbruchs in die Straße »Helling« gerufen worden, wo viele Reihenhäuser stehen.
03. Februar
Heute vor 20 Jahren öffnete sich die Grenze auf dem Priwall. Plötzlich standen sich die Menschen aus dem geteilten Land am Priwall-Strand gegenüber
20. Februar:
Die Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof hat das Ergebnis ihrer auf dem Priwall durchgeführten Erhebung hinsichtlich der Fährbenutzung, speziell mit Jahres-fährkarten, veröffentlicht.
26. Februar
BiP veröffentlicht Alternativentwurf für den Priwall. Die BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) hat heute ihren alternativen Entwurf für die Weiterentwicklung auf dem Priwall veröffentlicht und online gestellt ( www.bipriwall.de ). So soll der Priwall nach Plänen der BiP aus der Flugperspektive aussehen.
27. Februar:
Die „Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung“ legt ihr Konzept vor. Es sieht 10 000 m² Baufläche statt 70 000 m² vor, 500 statt 3000 neue Betten und bessere Erlöse für die Stadt Lübeck als beim Waterfrontprojekt.
27.März
Müllsammelaktion auf dem Priwall, die BiP bittet um Unterstützung
01. Mai
Berufsjubiläum: 25 Jahre in der Fischbratküche.
Die Gründer der »Fischbratküche Priwall«, Familie Cordes, kannte sie schon seit ihrem 6. Lebensjahr. Als Jugendliche hatte sie dann in der alten Fischbratküche die Tische abgeräumt. Inzwischen ist Gabriele Augustin selbst Chef und nun seit 25 Jahren.
02.April:
Fährtarife: Bürgerversammlung mit SPD und LINKEN die »Interessengemeinschaft »Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof«.
5. April:
4. Bürgerversammlung der BIP „Priwall ohne Waterfront“ stellt die BiP ihr Konzept vor.
22. April
Leichenteile in Travemünde angespült entdeckte ein 76-jähriger Spaziergänger auf dem Priwall Leichenteile, die offensichtlich ans Ufer angespült wurden. Beim Schiffsanleger des dortigen Klärwerks lag auf den Ufersteinen der untere Teil eines Leichnams.
01. Mai:
Ostsee Card ist keine Fähr Card mehr:
Wer ist denn nun verantwortlich?
Seit Januar 2010 können Touristen mit der Ostsee Card (Nachfolger der Kurkarte) nicht mehr wie bisher kostenlos die Priwallfähre nutzen. Der Kurbetrieb Travemünde hatte dem Stadtverkehr Lübeck in den Vorjahren dafür entsprechend Gelder überwiesen.
12.-15. Mai:
Der 100. Geburtstag der Viermastbark Passat beginnt mit dem Einlaufen der eingeladenen Segelschulschiffe, Großsegler und Traditionssegler. Es werden mehr als 25 Schiffe erwartet, darunter viele Großsegler. Die Geburtstagsparty geht weiter mit einem umfangreichen Musikprogramm und maritimer Gastronomie. Höhepunkt ist die Lichtinszenierung der Passat mit Aufsehen erregenden Lichteffekten. Das Fest endet mit einer großen Auslaufparade der Großsegler
19.Mai:
Priwall-Vereine warnen vor wirtschaftlicher Verödung der Halbinsel, falls die ansässigen Camper, Segler und Kanuten ihr Gelände räumen müssen, bevor das Waterfront-Projekt endgültig nach evtl. langjährigem Gerichtsverfahren gebaut werden kann.
22. Mai:
Teerfunde am Passathafen. BiP: »Sachverständiger Mücke stellte vor 2 Jahren fest: Keine Altlasten«
Am 11.12.2007 beauftragte die Hansestadt Lübeck, -Bereich Wirtschaft, Hafen und Liegenschaften – den Sachverständigen für Altlasten Diplom-Ingenieur Mücke, mit der Untersuchung des nordöstlichen Priwalls zur Feststellung von Altlasten im Passathafen.28. Mai:
Auf dem Priwall dürfen weitere neue Ferienhäuser gebaut werden. Die Bürgerschaft hat das neue Konzept des Investors Hollesen mit Mehrheit in der Bürgerschaft abgesegnet.
04. Juni
IHK Lübeck und BiP trafen sich zum Gespräch
18.Juni:
Waterfront mit öffentlichem Schwimmbad ? IG Priwall veröffentlicht Hollesen-Pläne »Waterfront kommt! Die Priwallentwicklung nimmt positive Gestalt an. Das Projekt macht Fortschritte«, schreibt Wolfgang Hovestädt, Sprecher Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof, in einer aktuellen Pressemitteitlung.
22. Juni:
Neues von der Priwall-Waterfront: Die Verhandlungen zwischen Hansestadt und Segelverein SVH sind gescheitert. Die Stadt will den Wassersportlern das Areal am Passathafen kündigen und das Heimfallrecht ausüben. Man hofft trotzdem immer noch auf eine außergerichtliche Einigung.
19. Juli
Waterfront: Erste Strafanzeige gegen Stadtspitze »Der schwebend unwirksame Vertrag zwischen der Stadt Lübeck mit der Priwall-Waterfront AG vom 20.12.07 stellt aus meiner Sicht einen groben Verstoß gegen geltendes Recht bzw. strafbares Verhalten zu Lasten der Hansestadt Lübeck dar.
28. Juli:
Priwallfähre Berlin wieder im Einsatz: Neuer Fahrstand bringt optimale Sicherheit.  20. Juli:
»Zukunft des Passathafen« Segler ruft zum Protest au »Was sich auf dem Priwall im Bereich des Passathafens von Seiten der Stadtverwaltung und der Politik an Ideen und Entscheidungen anbahnt, zeugt von absoluter Unkenntnis der Materie YACHTHAFEN und darf so nicht verwirklicht werden«, sagt Heino Haase,
04. August:
Der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer hat auf dem Priwall in der Passathalle 2 eine Natur-Infostation eingerichtet. Ökologisch interessierte Touristen und Einheimische können sich hier weiterbilden.
05. August:
Wut auf Waterfront: Uferpromenade am geplanten Hotel soll für Öffentlichkeit gesperrt werden – Publikum pfeift Projekt aus.
10.August:
Gegenüberstellung des „Entwicklungskonzeptes für den Priwall“ von der Bürgerinitiative behutsame Priwall Entwicklung e.V. (BIP) (Stand: September 2010,mit dem „Städtebaulichen Konzept Priwall Waterfront“ von der Priwall Waterfront AG in Lübeck Travemünde (Stand 01.07.2010 )
Das Konzept der BIP ist für die Stadt nicht umsetzbar, da es keinen finanziell und inhaltlich verantwortlichen Projektentwickler gibt, der gegenüber der Stadt haftbar wäre und die Entwicklungskosten tragen wurde.“
17.August:
Umsatzkiller Ostsee Card: Gastronomiebetriebe auf dem Priwall leiden unter Wegfall der freien Fährnutzung für Urlauber und gestiegenen Fährpreisen.
20. Oktober:
»Berge von Giftflaschen« BiP untersucht Tunnel im Passathafen.
»Hier finden wir Berge von Flaschen, circa fünf Liter, mit dem Warnhinweis Gift« stellte Abfallexperte Günter Wosnitza am Mittwoch bei der Untersuchung eine Tunnels im Passathafen fest. Vor Ort waren auch Mitglieder der BIP.
29. Oktober:
5. Bürgerversammlung der BIP „ Passathafen erhalten oder Segel streichen wegen Waterfront?
Ein Diskussionsveranstaltung mit Heino Haase (Anlieger), Michael Voigt (SVH) und Andreas Stülcken (LYC).
19.15 – ca. 20.45 Uhr: Dr. Klinger kommt
Dr. Klinger, der Anwalt der BiP und vieler Mitstreiter gegen das geplante Waterfront- Projekt, erläutert die nächsten Schritte und steht für Ihre Fragen zur Verfügung
06. Nov.:
Die Stadtverwaltung lehnt das Konzept der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung BIP ab. Die Verwaltungbehörde bevorzugt das Waterfrontprojekt.
25. Nov.:
Die Bürgerschaft beschließt einen Flächennutzungsplan für den Priwall, der für das Waterfrontprojekt von Sven Hollesen die Voraussetzungen schafft. SPD, CDU, FDP und Bürger für Lübeck stimmen zu, die Grünen dagegen, die Linken enthalten sich. Im kommenden Jahr wird der Bebauungsplan für den Priwall aufgestellt. In diesem Jahr wird es beim Priwall Waterfront Projekt keinen Baubeginn geben. Der Chef der Stadtplanung, Herbert Schnabel, und der Chef des Liegenschaftsamtes, Claus Strätz, geben als Grund das fehlende Planungsrecht an
28. Dez.:
Eis zerquetscht Brücke: 20.000 Euro Sachschaden Der Eiswinter hat sein erstes Opfer gefunden. Die Brücke am südlichen Wanderweg auf dem Priwall ist beim letzten Eisgang zerstört worden. Das Eis hat die massive Holzbrücke regelrecht zerquetscht.
2011
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2011
                                              1494 Bewohner
Mitglieder:252
Fährpreise mit 18 Monaten Laufzeit 2011/2012  PKW 483.- € fahrzeugbezogene Jahreskarte, ohne Fahrer/Insassen
Fährbeförderungen
Jahr       Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
2011     1 956 000      827 000     10 000                   55 000
Waldplausch 16 – 18 der BIP in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr
03.Januar
Stochern im Nebel:
Auf der Suche nach dem fairen Fährpreis
Die neuen Fährtarife für die Überfahrt zum Priwall stehen erneut zur Diskussion. Damit die Bewohner der Halbinsel die Fähre kostenlos nutzen können, muss jetzt für die Mitnahme eines Fahrrades gezahlt werden. Dazu gibt es Kritik.
Der Stadtverkehr hat mehr Einnahmen – der Radtourist mehr Kosten. Nach dem fairen Fährpreis wird weiter gesucht. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Der Stadtverkehr hat mehr Einnahmen – der Radtourist mehr Kosten. Nach dem fairen Fährpreis wird weiter gesucht. Foto: ARCHIV TA
25.Januar6. Bürgerversammlung der BiP »Priwall – jetzt im Sonderangebot«-BiP startet zweite Spendenkampagne –»Waterfront wird den Priwall nachhaltig schädigen und die Anwohner teuer zu stehen kommen«, so der erste Vorsitzenden der BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) Eckhard Erdmann in der Einladung zur 6. Bürgerversammlung der BiP. Diese findet am Sonnabend, den 29.1.11 in der Zeit von 16.00 – 18.00 Uhr in der Passathalle statt.
Siegbert Bruders (Foto) und Eckhard Erdmann laden wieder in die Passathalle. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Siegbert Bruders (Foto) und Eckhard Erdmann laden wieder in die Passathalle. Foto: ARCHIV TA
30.Januar
Solidarität an der Fähre
Auf der Fahrt vom BiP-Treffen auf dem Priwall zurück wurde T
A-Fotochef Karl Erhard Vögele am Samstagnachmittag als Radfahrer an der Fähre von einer Gruppe junger Leute angesprochen, ob er mit der Grupp
                                                                     enfahrkarte rüber fahren möchte, sie hätten noch
»einen Platz frei«.
»Wer will noch mitfahrer?«, fragt Liedermacher Heinz Ratz (rechts) die Umstehenden. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
»Wer will noch mitfahrer?«, fragt Liedermacher Heinz Ratz (rechts) die Umstehenden. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Travemünde 03.Januar

Hovestädt:

Keine Gäste-Beschwerden über Fährpreise

Wolfgang Hovestädt, Vorsitzender der SPD Travemünde und »Motor« der Interessengemeinschaft »Priwall-aktuell«, die sich, wie Hovestädt erklärt »für eine vernünftige Lösung der Fährtarife eingesetzt hat und das noch immer tut«, zur aktuellen Berichterstattung über die Preisgestaltung der Priwall-Fähre:
Wolfgang Hovestädt. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Wolfgang Hovestädt. Foto: ARCHIV TA
»Ständig über Fährpreise reden, mag zwar viele Leser bringen, aber mitnichten eine vertretbare Lösung.Zunächst ist festzustellen, dass die Bewohner des Priwalls Lübecker Bürger sind, die, wie auch andere, einen Anspruch darauf haben, ihre Einkäufe dort zu tätigen und notwendige Versorgungsleistungen da in Anspruch nehmen zu können, wo sie wohnen – in Lübeck, also in »ihrer« Stadt.Die Bewohner des Priwalls nehmen nicht mehr in Anspruch, als es andere Lübecker Bürger auch tun, die zum Beispiel über eine Brücke schreitend, die Einrichtungen ihrer Stadt fußläufig erreichen können. Die Priwaller sind nicht privilegierter als Moislinger oder Bewohner des Stadtteils Buntekuh. Das Portemonnaie der Priwaller ist nicht voller als das der Bewohner von Marli oder von Schlutup. Denn nicht alle, die auf dem Priwall wohnen, haben eine »dicke Rente« oder ein exorbitantes Auskommen. Nein, auf dem Priwall wohnen ganz normale Leute in ganz normalen Häusern bzw. Wohnungen. Und kaum ein Bewohner des Priwalls wohnt direkt am Wasser. Ohne Neid, aber wenn davon gesprochen wird, können nur diejenigen gemeint sein, die sich hin und wieder in der Wochenendsiedlung aufhalten – aber diese Leute müssen die Fähre auch bezahlen.Doch immer wieder darauf abzuheben, dass alle anderen (wer immer das auch sein mag) für die Priwaller zahlen sollen, ist einfach ebenso unwahr wie einfältig.Genauso falsch ist es, fortwährend die Meinung zu verkünden, ich, Wolfgang Hovestädt, habe diese Entwicklung der Fährpreissteigerung zu vertreten, schlimmer noch, sie initiiert. Wir, die Priwaller, sind vehement für eine Gleichbehandlung eingetreten – für nicht mehr und nicht weniger. Ich war das Sprachrohr. Das jedoch gern.Drei politische Parteien – SPD, Bündnis 90/Grüne, Die LINKE – haben dafür gesorgt, dass es diese erfreuliche Situation der kostenfreien Möglichkeit seit fast einem Jahr gibt, Einkäufe, Arztbesuche und dergleichen mehr in Lübeck erledigen zu können.Natürlich kostet die Fähre Geld. Natürlich müssen »Fremde« (Gäste, Urlauber, Zweitwohnungsbesitzer, Bootsliegeplatzinhaber) die Überfahrt bezahlen. Aber, und darauf sei hingewiesen, nicht dadurch, dass die Priwaller die Fähre zu Fuß kostenfrei nutzen können, sind die Fährpreise gestiegen. Sie wären auch ohne diese Maßnahme angehoben worden. Auf der Internetseite »priwall-aktuell.de« kann man sich diese mögliche Tarifentwicklung ansehen – und einiges andere darüber hinaus auch noch.Ebenso wenig stimmt die Behauptung, der Urlauber würde den Priwall wegen der Fährgebühren meiden. Zum Beispiel verkündet die BiP das Gegenteil und plädiert dafür, dass nicht zu viele Urlauber das Eiland aufsuchen.Nein, der Priwall muss sich für Urlauber öffnen. Nur dann kommen mehr Gäste und nur so kann auch die Fähre andere (vielleicht günstigere) Fährtarife anbieten. Der erste Schritt in diese richtige Richtung ist getan! Das Feriendorf mit den über sechzig Häusern ist das ganze Jahr über gut belegt – das bestätigt auch die LTM. Alles Menschen, die die Fähre nutzen. Und unseres Wissens hat sich noch keiner dieser Gäste darüber beschwert! Wohl aber, dass es auf dem Priwall nichts gibt, was den Urlauber zum Wiederkommen anregen würde.«
29. Januar:
»Priwall21«
BiP startet Spendenkampagne für Klage gegen Waterfront.
Ein großes Foto des Priwalls wurde am Samstagnachmittag feierlich enthüllt. Ein weiteres hat die »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP) in 1.000 Teile zerschnitten. Gegen eine 10-Euro-Spende kann sich jeder nun ein Puzzle-Teil holen, mit dem Geld soll die gerichtliche Auseinandersetzung um den B-Plan für das touristische Großprojekt »Priwall Waterfront« finanziert werden.
Siegbert Bruders und Eckhard Erdmann enthüllten das Priwall-Puzzle. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Siegbert Bruders und Eckhard Erdmann enthüllten das Priwall-Puzzle. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Travemünde Aktuell: »Priwall21«
1.000 Teile für je 10 Euro: Wenn die Kampagne erfolgreich läuft, und es sieht ganz danach aus, dann kommen 10.000 Euro für die Klage gegen Waterfront zusammen. Zusätzlich haben bereits vier Travemünder Geschäftsleute zusammen 1.500 Euro gespendet.
6. Bürgerversammlung der BIP „Priwall – jetzt im Sonderangebot“
BiP startet 2. Spendenkampagne zum Einwerben der Prozesskosten. Die Puzzle – Aktion 1000 Teile des Priwalls werden für jeweils 10.- € verkauft.
03.Februar
Schildbürgerstreich?
sinnloser Parkplatz im Halteverbot gefährdet Schiffsversorgung
Bei der Erneuerung von Parkplatz-Markierungen kam auf dem Priwall ein Platz dazu. An und für sich eine gute Sache, sind Parkmöglichkeiten auf der Halbinsel doch nicht allzu üppig gesät. Autofahrer sind allerdings irritiert: Direkt hinter der Parkplatzmarkierung steht ein Schild, das absolutes Halteverbot signalisiert. Und ein Gewerbebetrieb macht sich nun Sorgen, dass er nicht mehr beliefert werden kann.
Frank Thierfeldt zeigt den neuen Priwall-Parkplatz im Halteverbot: Was gilt nun? Parkscheibe oder absolutes Halteverbot? Außerdem blockiert der Platz noch den Lieferverkehr für die Bunkerstation. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Frank Thierfeldt zeigt den neuen Priwall-Parkplatz im Halteverbot: Was gilt nun? Parkscheibe oder absolutes Halteverbot? Außerdem blockiert der Platz noch den Lieferverkehr für die Bunkerstation. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
 04.Februar
Kaputte Priwall-Brücke: Schaden durch Eisgang höher als gedacht
Im Dezember 2010 hatte Eisgang eine Brücke am südlichen Wanderweg auf dem Priwall zerstört (TA berichtete). Der Kurbetrieb Travemünde schätzte den Schaden auf 20.000 Euro, genaueres konnte man nicht sagen, solange alles mit Schnee und Eis bedeckt ist.
30.000 Euro Schaden: Die Brücke am Priwall-Wanderweg ist durch Eisgang stark beschädigt worden. Fotos: <b>PL</b>
30.000 Euro Schaden: Die Brücke am Priwall-Wanderweg ist durch Eisgang stark beschädigt worden. Fotos: PL
Inzwischen sind Schnee und Eis verschwunden, Fachingenieure von Lübeck Port Authority (LPA) waren vor Ort. Sie schätzen den Schaden auf etwa 30.000 Euro. Das Geld muss jetzt aufgebracht werden. Der Kurbetrieb Travemünde wird nach nach Genehmigung des Wirtschaftsplanes 2011 durch die Bürgerschaft im Februar versuchen, das Geld für eine Reparatur zusammenzutragen. TA

Travemünde Aktuell: Kaputte Priwall-Brücke:

05.März
Die 50-Prozent-Petitesse
Diskussion um Verkehrsverträglichkeit des Waterfront-Projektes endet mit Mathe-Nachhilfe
Wie viel zusätzliche Betten denn die Fähre abarbeiten kann, wollte Carl Howe (GRÜNE) auf der Bürgerversammlung der »Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung« (BiP) am Freitag wissen. »Ich würde schätzen zwischen 500 und 1.000« antwortete Dietrich Stempel, Entwickler des Verkehrskonzeptes der BiP.
»Wenn an zwölf Tagen im Jahr möglicherweise es zu einem Engpass kommen kann, ist das aus Sicht von Verkehrsplanern eine Petitesse«, meint Ulrich Pluschkell, Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtverkehrs Lübeck, Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Hier im Gespräch mit Carl Howe (Grüne). Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Wenn an zwölf Tagen im Jahr möglicherweise es zu einem Engpass kommen kann, ist das aus Sicht von Verkehrsplanern eine Petitesse«, meint Ulrich Pluschkell, Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtverkehrs Lübeck, Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Hier im Gespräch mit Carl Howe (Grüne). Foto: KARL ERHARD VÖGELE
06.März
Waterfront wegen stundenlangem Stau nicht zu erreichen
Bürgerversammlung der BiP zum Thema Verkehr
»Wie kann man so ein großes Projekt überhaupt planen, ohne vorher wenigstens ein paar grundlegende Fragen geklärt zu haben?«, so die zusammenfassende Äußerung einer engagierten Priwallerin zum Ende der 7. Bürgerversammlung der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP). Gut zwei Stunden diskutierten die Fachleute Ulrich Pluschkell und Dietrich Stempel mit Interessierten zum Thema Waterfront und Verkehr.
Vermisste den Ortsrat auf der Versammlung: Siegbert Bruders (BiP). Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Während Verkehrsexperte Dietrich Stempel viele Fragen nach einer zu erwartenden Zunahme des Verkehrs, anhand von Zahlen und Dokumenten beantworten konnte, machte Ulrich Pluschkell (SPD), Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtverkehrs Lübeck, eher die politischen Abwägungen zum Thema Waterfront und Verkehr deutlich.

Beantwortete anhand vorhandener Zahlen und Dokumente Fragen zur zu erwartenden Zunahme des Kfz-Verkehrs: Verkehrsexperte Dietrich Stempel. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Beantwortete anhand vorhandener Zahlen und Dokumente Fragen zur zu erwartenden Zunahme des Kfz-Verkehrs: Verkehrsexperte Dietrich Stempel. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

08.März
Damit der Priwall GRÜN bleibt!Am 7.März haben die Lübecker GRÜNEN 10 Teile des sog. Priwall-Puzzle der Bürgerinitiative Behutsame Priwallentwicklung erstanden. BI-Sprecher Eckart Erdmann übergab im Lübecker Rathaus die 10 Teile im Wert von je 10 €.

Die GRÜNEN haben 10 Puzzleteile bei der BiP erstanden. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Die GRÜNEN haben 10 Puzzleteile bei der BiP erstanden. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Auf ihrer Mitgliederversammlung am 28.2. hatten die Grünen den Kauf beschlossen, der sofort in die Wege geleitet wurde. Das Puzzle dient der Absicherung der zu erwartenden Gerichtsauseinandersetzungen zum geplanten Waterfront Projekt, das viele Priwaller wie auch die GRÜNEN ablehnen.
Travemünde 12.März
Demonstrationsgeschehen in Travemünde
Für diesen Samtstag waren in Travemünde zwei Demonstrationen bei der Hansestadt Lübeck angemeldet und unter Auflagen genehmigt worden.
Großes Polizeiaufgebot am Samstag in Travemünde. Viele Bürger wussten gar nicht, was los war. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Großes Polizeiaufgebot am Samstag in Travemünde. Viele Bürger wussten gar nicht, was los war. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Zum einen haGroßes Polizeiaufgebot am Samstag in Travemünde. Viele Bürger wussten gar nicht, was los war. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>tte der NPD-Kreisverband Lübeck/Ostholstein unter dem Motto »Bomben für den Frieden« eine Mahnwache angemeldet. Kurz darauf folgte die Anmeldung für eine Gegendemonstration unter dem Motto »Kein Naziaufmarsch in Lübeck und auch nicht anderswo«.
Die NPD hatte sich vor dem ehemaligen Fährkiosk aufgebaut. Auf der anderen Seite die Gegner, in der Mitte die Polizei. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Die NPD hatte sich vor dem ehemaligen Fährkiosk aufgebaut. Auf der anderen Seite die Gegner, in der Mitte die Polizei. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Travemünde Aktuell: Demonstrationsgeschehen in Travemünde
Etwa 30 NPD-Anhänger waren gegen 11.30 Uhr auf dem Vorplatz der Privallfähre erschienen, um ihre Kundgebung durchzuführen. Dagegen hatten sich zirka 100 Personen des linken sowie bürgerlichen Spektrums ebenfalls in der Nähe eingefunden. Es kam beiderseits zu lauten Unmutsäußerungen und Beleidigungen.
»Nazis Raus!«-Rufe tönten von der anderen Seite des Fährplatzes. Die Polizei trennte die Gruppen, ab und an versuchte jemand durchzubrechen. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
»Nazis Raus!«-Rufe tönten von der anderen Seite des Fährplatzes. Die Polizei trennte die Gruppen, ab und an versuchte jemand durchzubrechen. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Zwischen einer Gruppe von etwa acht Personen des linken Spektrums und der Gruppe des rechten Spektrums kam es zu Handgreiflichkeiten. Die eingesetzte Polizei schritt ein. Hierauf wurden vier Personen des linken Spektrums dem Polizeigewahrsam zugeführt. Es werden zwei Strafanzeigen gegen sie geschrieben.
Vier Personen wurden festgenommen. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Vier Personen wurden festgenommen. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Bei diesem Einsatz wurden drei Lübecker Polizeibeamte leicht verletzt. Einer erlitt aufgrund eines Schlages eine Prellung am Kopf, zwei weitere Beamte bekamen von den Demonstranten eingesetztes Reizgas in die Augen. Alle drei Polizeibeamte blieben dienstfähig.
Travemünde Aktuell: Demonstrationsgeschehen in Travemünde
Travemünde Aktuell: Demonstrationsgeschehen in Travemünde
Travemünde Aktuell: Demonstrationsgeschehen in Travemünde
Travemünde Aktuell: Demonstrationsgeschehen in Travemünde
Nach Abschluss der Kundgebung der NPD auf dem Vorplatz der Priwallfähre gingen die Teilnehmer unter Polizeibegleitung zu Fuß zum ZOB des Strandbahnhofes, von wo sie mit dem Bus ihre Fahrt gegen 13.45 Uhr fortsetzten. Es kam zu keinen weiteren Zwischenfällen. CAQuelle: Text: Pressemitteilung Polizeidirektion Lübeck, Fotos: Karl E
04. März:
7. Bürgerversammlung der BIP „Hurra, hurra – der Verkehr ist da“
Wie viel Verkehr würde Waterfront zusätzlich auf den Priwall bringen? Was passiert, wenn ein Krankenwagen kommen muss? Was kostet der Ausbau der Mecklenburger Landstrasse die Anwohner ? Mit Ulrich Pluschkell Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtverkehrs Lübeck, Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Dietrich Stempel, Entwickler des Verkehrskonzeptes der BiP
04. März:
Ortsrat tagt: Waterfront-Projekt Thema in der Mai-Sitzung.
Der Travemünder Ortsrat lädt zur öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 11. Mai 2011, um 19.00Uhr im Gesellschaftshaus, Torstraße 1. Thema ist das touristische Großprojekt »Priwall Waterfront«.
Travemünde 21.03.2011
Warnstreik legte Busverkehr lahm
Leere Haltestellen, volle Straßen: Am frühen Montagmorgen streikten in Lübeck die Busfahrer und das Fährpersonal zum Priwall. Die Busse der LVG waren nicht betroffen. Der Warnstreik war bereits am Freitag angekündigt worden. Viele Fahrgäste stiegen deshalb auf das Auto um.
Travemünde Aktuell: Warnstreik legte Busverkehr lahm
Am frühen Montagmorgen warteten nur vereinzelt Fahrgäste an den Haltestellen. Sie hatten Pech: Beim Stadtverkehr fuhr kein einziges Fahrzeug. Erst nach 7 Uhr kam der Busverkehr wieder in die Gänge und um 8.15 Uhr fuhren alle Linien wieder nach Plan. Für viele Berufstätige war das zu spät. Sie mussten sich nach Alternativen umsehen. Die Taxi-Fahrer hatten gut zu tun. Besonders zum Ende des Streiks kamen zum üblichen Berufsverkehr aber noch viele private Autos auf die Straßen. Stellenweise bildeten sich lange Staus.
Travemünde Aktuell: Warnstreik legte Busverkehr lahm
Auch die Priwallfähre wurde bestreikt. Fußgänger konnten aber stündlich übersetzen. Krankentransporte, Notdienste und Sicherheitsdienste wurden im Einsatzfall sofort gefahren. Alle anderen mussten warten.
Travemünde Aktuell: Warnstreik legte Busverkehr lahm
Zur Stärkung wurden die Streikposten gut versorgt: frische Brötchen, Bouletten und Kaffee waren bei Temperaturen knapp über null Grad willkommen.Willi Nibbe, Geschäftsführer des Stadtverkehrs, bedauerte, dass ausgerchnet die treuesten Fahrgäste, Pendler und Schüler, unter dem Arbeitskampf leiden müssen.
Travemünde Aktuell: Warnstreik legte Busverkehr lahm
Für ihn war der Streik überflüssig. Silvia Reichert von Ver.di forderte dagegen ein neues Angebot in der aktuellen Tarifrunde. Weitere Streiks schließt sie nicht aus. Unterstützung bekommt sie dabei offensichtlich von den Busfahrern: Alle hätten sich beteiligt. Am Donnerstag verhandeln Arbeitgeber und Arbeitnehmer weiter. HL-Live/KEV
 23.03.2011
8. Bürgerversammlung der BiP – Jetzt geht’s um Geld
– BiP Entwicklungskonzept auf dem Prüfstand –
Volker Spiel, Gründer und Inhaber der Lübecker Projektberatungsgesellschaft Conplan GmbH und Berater der BiP bei der Erstellung der Finanzierung des Entwicklungskonzeptes ist Gast auf dem Priwall. Die 8. Bürgerversammlung findet am Freitag, den 25.3.11 von 18.00 Uhr – 19.30 Uhr in der Passathalle statt.
Die BiP lädt wieder zur Info-Veranstaltung: Diesmal geht es ums Geld. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Die BiP lädt wieder zur Info-Veranstaltung: Diesmal geht es ums Geld. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
»Jetzt haben Interessierte und Skeptiker die Möglichkeit Fragen zu stellen und unser Konzept von der finanziellen Seite her zu beleuchten«, erklärt Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP.»Im Gespräch mit Volker Spiel können die Vorteile des BiP – Konzeptes für die Travemünder Handwerker ebenso verdeutlicht werden, wie der echte Gewinn für die Stadt. Wir zeigen auf, dass alle jetzigen Nutzer bleiben können und wir Neue hinzugewinnen werden«, so Erdmann weiter.»Wir haben immer den Dialog gesucht«, ergänzt Siegbert Bruders, stellvertretender Vorsitzender der BiP, »und hoffen, dass dies auch für die Skeptiker und Gegner unseres Konzeptes gilt. Sachliche Argumente zum für und wieder unseres Konzepts bereichern jede Diskussion.« BIP8. Bürgerversammlung
8. Bürgerversammlung der BIP „Wer soll das bezahlen – wer hat soviel Geld?
Welche Vorteile hat das Entwicklungskonzept der BiP für die Travemünder Geschäftswelt und für Lübeck?
Ist der Tourismus auch genug berücksichtigt? Ist euer Konzept nicht nur etwas für Reiche?
Diese und anderen Fragen wurden dis mit Volker Spiel, Gründer und Inhaber der Lübecker Projektberatungsgesellschaft Conplan GmbH, 
08.April
Manifest gegen Waterfront
Priwaller Vereine bilden Kooperationsbündnis und veröffentlichen Manifest
Bereits auf dem ersten Kooperationstreffen der auf dem Priwall ansässigen Wassersportler, der Camper und der Bürgervereine wurde deutlich: Das geplante Waterfront-Projekt ist viel zu groß für den Priwall und seine Einwohner, vertreibt die jetzigen Nutzer und zerstört den Hafen. Und wird aus diesem Grund von den Unterzeichnern abgelehnt.Gemeinsam erstellten die Vereine
  • Travemünder Segelclub e.V.
  • Segelverein Herrenwyk
  • Verein der Priwall -Wochenendhausbesitzer
  • Lübecker Yacht- Club
  • Turn und Sportbund Lübeck
  • Travemünder Woche
  • Verein für Kanusport Lübeck e.V.
  • Verein der Priwallbewohner
  • BI behutsame Priwallentwicklung
  • Heino Haase (Kenner des Hafens)
  • Campingplatz Katt
...und private Unterstützer das Manifest gegen Waterfront.Hierin fordern die Vereine die Verwaltung und die Lübecker Politik auf, endlich auch Rücksicht auf die Priwaller und die langjährigen Nutzer des Priwalls (Wassersport, Wochenendhausbesitzer und Camping) zu nehmen und nicht nur die touristische Entwicklung im Fokus zu haben.
Vereine vom Priwall arbeiten jetzt gemeinsam gegen das Waterfront-Projekt und für das BiP-Konzept. Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b>
Der Initiator des Manifestes, Heino Haase, langjähriger Kenner des Hafens erklärt hierzu: »Dieser Schritt war dringend nötig um zu zeigen, dass wir Wassersportler und Camper mit der jetzigen Entwicklung nicht einverstanden sind, da sie den Hafen zerstören würde. Wir wollen Entwicklung, aber ein deutlich anderes Konzept, indem sich auch die jetzigen Nutzer wieder finden.«
Bereits auf dem ersten Kooperationstreffen der auf dem Priwall ansässigen Wassersportler, der Camper und der Bürgervereine wurde deutlich: Das geplante Waterfront-Projekt ist viel zu groß für den Priwall und seine Einwohner, vertreibt die jetzigen Nutzer. 
Travemünde 10.April
Waterfront: Kommt jetzt der B-Plan?
»Ein weiterer Schritt der SPD in die richtige Richtung: Der Flächennutzungsplan für die Neugestaltung des Passathafens (und damit eines Teils des Priwalls) ist von Kiel genehmigt worden«, schreibt Wolfgang Hovestädt, Vorsitzender des SPD Ortsverbandes Travemünde, in einer Pressemitteilung. Hovestädt verweist für weitere Informationen auf seine Seite www.priwall-aktuell.de.
Der Flächennutzungsplan für den Passathafen ist nach Angaben des SPD-Ortsverbandes genehmigt worden. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Auf der Seite, die nach eigenen Angaben »überparteilich und unabhängig« über den Priwall berichtet, heißt es, der Bebauungsplan könne nun aufgestellt werden.
Internetauftritt »Priwall aktuell«, der von Wolfgang Hovestädt betrieben wird. Screenshot: <b>TA</b>
Internetauftritt »Priwall aktuell«, der von Wolfgang Hovestädt betrieben wird. Screenshot: TA
Scharf angegriffen wird die »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP). »Eine Anmaßung ist es ja allemal, im Namen aller Priwaller zu sprechen und den Stopp der Investition zu fordern. Denn die am Manifest beteiligten, sind mitnichten Bewohner des Priwalls«, schreibt Hovestädt. Auf dem Priwall würden 1.500 Menschen leben. »Davon ist lediglich eine Handvoll gegen das Projekt. Dies spricht doch für sich!«
6.April
BiP informiert: Infostand in der Vorderreihe
Am Donnerstag, den 28.4.11 von ca. 10-12 Uhr informiert die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) über den aktuellen Sachstand zum geplanten Waterfront –Projekt. Der Infostand befindet sich in Höhe der Sparkasse in der Vorderreihe / Ecke Rose.Travemünde 28.04.2011
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. informierte am Donnerstag mit einem Infostand in Höhe der Sparkasse an der Vorderreihe über den aktuellen Sachstand zum geplanten Waterfront-Projekt.
Der BiP-Vorsitzende Eckhard Erdmann konnte sich über viel Interesse an der Arbeit der BiP freuen. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
In eingehenden Gesprächen, auch mit vielen Besuchern von Travemünde, informierten Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP, und auch viele BiP-Mitglieder über die Konsequenzen, welche die unausweichliche Folge des momentanen Verhaltens der Verwaltung für den Priwall sein werden.
Mit der Kündigung des Zeltplatzes bestehe die große Gefahr, dass der Priwall für die nächsten Jahre in großen Teilen zum Brachland wird. Besucher des Priwalls, die zum ersten Mal in Travemünde sind und in diesen Tagen auch den Priwall besucht hatten, waren sichtbar irritiert über diese ins Haus stehenden Folgen durch das uneinsichtige Verhalten der Lübecker Verwaltung.
08. Mai:
Priwall-Feriendorf: »Entwicklung stagniert seit 2008«
Stadt will Vermietungsregeln für Hauskäufer lockern
Auf dem Priwall ist die Weltwirtschaftskrise offenbar immer noch nicht vorbei: »Die weitere Entwicklung und Realisierung der Häuser in den Dörfern 4 und 5 stagniert seit der Wirtschaftskrise 2008«, heißt es in einer Beschlussvorlage aus dem Fachbereich 5 (»Planen und Bauen«) von Bausenator Franz-Peter Boden. Jetzt soll das Geschäft mit den Holzhäusern nach skandinavischem Vorbild wieder in die Gänge kommen: Indem die Stadt die strengen Eigennutzungsregeln für Käufer lockert.
Die Stadt will den 2005 geschlossenen Grundstücks-Kaufvertrag für das Ferienhausgebiet ändern und die Regeln für die Eigennutzung durch die Hauskäufer lockern. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Die Stadt will den 2005 geschlossenen Grundstücks-Kaufvertrag für das Ferienhausgebiet ändern und die Regeln für die Eigennutzung durch die Hauskäufer lockern. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
09.Mai
Das Aus nach 80 Jahren:
Verein für Kanusport Lübeck e.V. zum Thema Waterfront
Was das touristische Großprojekt Priwall-Waterfront für den Verein für Kanusport Lübeck e.V. bedeutet, hat der Vorsitzende Peter Voigt in einer Stellungnahme zusammengefasst: Das Aus nach mehr als 80 Jahren.
An der Wand des Vereinhauses hängen Fotos aus der langen Geschichte des Kanuvereins: Hier wurde, wie man auf dem Bild sieht, schon gerudert, lange bevor das Maritim auf der anderen Seite der Trave stand. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
An der Wand des Vereinhauses hängen Fotos aus der langen Geschichte des Kanuvereins: Hier wurde, wie man auf dem Bild sieht, schon gerudert, lange bevor das Maritim auf der anderen Seite der Trave stand. Foto: ARCHIV TA
Kanuten und andere Kleinboot-Wassersportler, die sich im Bereich Lübecker Bucht und Trave auf Gepäckfahrt befinden, hätten dann nicht mehr 365 Tage im Jahr eine Möglichkeit, auf dem absolut zentralen Kanuten-Stützpunkt zu übernachten, nennt das Papier einen der Folgen. Weiter wird von einem »Entzug von sportlicher Lebensqualität« gesprochen und von den Belastungen für die Gäste des Vereins, zu denen auch Teilnehmer der Travemünder Woche gehören. Der VKL ist der älteste Lübecker Kanuverein. TA
09. Mai
Der kürzeste Weg nach Wien führt auf den Priwall: Direkt ins Restaurant Ambiente. Von der Fähre aus rechts halten und schon nach ein paar Metern können die Gäste österreichische Spezialitäten mit herrlicher Aussicht genießen. Die ruhige Lage, der gemütlich gestaltete Gastraum und die schöne Terrasse mit Panoramablick sorgen für einen entspannten Aufenthalt. Genügend kostenfreie Parkplätze befinden sich in der Nähe.
Travemünde 10.Mai
Camping-Gäste:
Waterfront bedeutet das endgültige Aus für den von uns und vielen Gästen aus dem In- und Ausland geschätzten CampingplatzGäste des Travemünder Camping-Platzes Katt protestieren gegen die Kündigung des Platzes durch die Stadt. Das Gelände soll für das touristische Großprojekt »Priwall Waterfront« geräumt werden.

»Warum verzichtet die Stadt auf sichere Pachteinnahmen und vertreibt Camping-Gäste anstatt sich um die sonst so wichtigen Übernachtungszahlen zu kümmern?« Peter Kludas und viele weitere Camper haben eine Erklärung zum Thema Waterfront verfasst. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

 »Warum verzichtet die Stadt auf sichere Pachteinnahmen und vertreibt Camping-Gäste anstatt sich um die sonst so wichtigen Übernachtungszahlen zu kümmern?« Peter Kludas und viele weitere Camper haben eine Erklärung zum Thema Waterfront verfasst. Foto: ARCHIV TA

»Es ist der letzte öffentliche Campingplatz auf dem Priwall und in Travemünde!«, schreiben die Camper in einer Erklärung. »Damit stirbt hier dieser Teilbereich der Touristik für Travemünde unwiederbringlich, was wir als Schande für den auf Gäste aller Art angewiesenen Seebadeort empfinden.«

Der letzte öffentliche Campingplatz des einstigen »Volksbad Priwall«. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Der letzte öffentliche Campingplatz des einstigen »Volksbad Priwall«. Foto: ARCHIV TA

10.Mai
»Waterfront bedeutet für uns...«
Die BiP zum Thema Priwall-Entwicklung
Im Rahmen des Kooperationsbündnisses aller Priwaller Vereine wurde vor 4 Wochen das »Manifest gegen Waterfront« veröffentlicht (TA berichtete). Im Anschluss daran wollen die Vereine in Pressemitteilungen verdeutlichen was Waterfront aus ihrer Sicht bedeutet
»3.000 Betten zusätzlich, das heißt im Hochsommer auch tatsächlich annähernd 3.000 Menschen mehr auf dem Priwall«: Siegbert Bruders von der BiP. Foto: ARCHIV TA
11.Mai
BiP informiert beim Passatgeburtstag:
Infostände in der Vorderreihe und vor der PassatAm Donnerstag, den 12.05.2011 von etwa 10:00 bis 12:00 Uhr informiert die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) über ihre Arbeit. Der Infostand befindet sich in Höhe der Sparkasse in der Vorderreihe / Ecke Rose.

Die BiP informiert beim Passatgeburtstag auf der »Vereinsmeile«. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Die BiP informiert beim Passatgeburtstag auf der »Vereinsmeile«. Foto: ARCHIV TA

Am Samstag, den 14.05.2011 und am Sonntag, den 15.05.2011 jeweils ab 10 Uhr ist die BiP dann mit einem Infostand vor der Passat vertreten (Höhe Halle 4).Dort können auch die begehrten Puzzleteile der Aktion: Priwall – jetzt im Schlussverkauf erworben werden. Aber Eile ist geboten, denn die Aktion befindet sich in der Zielgeraden. BIP
17.Mai
ALDI und IKEA auf dem Priwall?
Der Bau der neuen Ferienhaussiedlung auf den Priwall ist ins Stocken geraten. In der Sitzung des Bauausschusses am Montag hatte der Investor Sven Hollesen einräumen müssen, dass das kleinste Haus in der Siedlung höhere Umsätze abwirft als das größte. Das wird nicht ohne Folgen bleiben: In einem Teilbereich werden demnächst weitere Häuser gebaut, die wesentlich kleinere Wohneinheiten enthalten und damit aus dem bisherigen Rahmen und Standard herausfallen.

Die Ferienhaussiedlung auf dem Priwall beschäftigt Politik und Verwaltung. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Die Ferienhaussiedlung auf dem Priwall beschäftigt Politik und Verwaltung. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

»Die Eigentümer von ALDI und IKEA haben bewiesen, dass nicht im Premium-Segment die großen Gewinne erzielt werden, sondern durch das Anbieten preisgünstiger Standardprodukte. Das hat jetzt auch Herr Hollesen lernen müssen«, sagt Tim Stüttgen, für DIE LINKE Mitglied im Bauausschuss. »Bezeichnend war auch die Äußerung von Herrn Hollesen, dass sie sich damit an das Segment der Campingtouristen wenden wollen.«
20. Mai:
Zeltplatz Katt für 2012 gesichert
Wirtschaftssenator bestätigt VertragsverlängerungDer Zeltplatz Katt auf dem Priwall ist auch für die Saison 2012 gesichert. Dies bestätigt ein Schreiben des Wirtschaftssenators Sven Schindler an die BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP).
Travemünde Aktuell: Zeltplatz Katt für 2012 gesichert
»Wir freuen uns sehr, dass auch die Kooperationspartner die Gefahr der Verödung des Priwalls wahrnehmen und entsprechend reagiert haben«, erklärt Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP. »Wichtig ist nun, dass auch die Hafenanlagen in einem funktionsfähigen Zustand erhalten bleiben und die Wassersportler ebenfalls sicher planen können. Die unklare Situation führt ansonsten dazu, dass Sportler abwandern – dies will ja wohl keiner der Beteiligten?!«
Mai:
Priwall-Vereine warnen vor wirtschaftlicher Verödung der Halbinsel, falls die ansässigen Camper, Segler und Kanuten ihr Gelände räumen müssen, bevor das Waterfront-Projekt endgültig nach evtl. langjährigem Gerichtsverfahren gebaut werden kann.
25.Mai
Entwicklung ja, aber..
Wochendhausbesitzer und Priwallbewohner zum Thema Waterfront»
Waterfront bedeutet für uns, dass die Möglichkeit besteht, den Priwall und Travemünde insgesamt als Erholungsgebiet zu verbessern. Deshalb sind wir nicht grundsätzlich gegen das Projekt Waterfront«, schreiben der Verein der Priwall – Wochenendhausbesitzer e.V. und die Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V. in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Der Priwall soll sich weiter entwickeln, aber mit Rücksicht auf die Bewohner. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Der Priwall soll sich weiter entwickeln, aber mit Rücksicht auf die Bewohner. Foto: ARCHIV TA

Die Vereine knüpfen allerdings einige Bedingungen an ihre Zustimmung: Die geplante Zahl von dreitausend Betten soll erheblich reduziert werden, es darf nicht zur weiteren Vertreibung (nach Jugendfreizeitstätte und Wohnwagen etc.) von Nutzern und Bewohnern führen und bei der Neubebauung müsse »strikt darauf geachtet werden, dass die durch den Rosenhof vorgegebene Bauhöhe, die bereits als sehr hoch empfunden wird, grundsätzlich nicht überschritten wird. TA
28. Mai:
Auf dem Priwall dürfen weitere neue Ferienhäuser gebaut werden. Die Bürgerschaft hat das neue Konzept des Investors Hollesen abgesegnet
04. Juni:
Travemünde erwartet einen Menschenansturm: Gegen 7 Uhr läuft das Kreuzfahrtschiff „Queen Elizabeth“ in Travemünde ein. Am Ostpreußenkai macht die „Costa Marina“ fest. Beide Schiffe werden am frühen Abend mit großem Jubel verabschiedet

18.Juni
BiP: Rückblick und Ausblick
Erdmann: Gute Zusammenarbeit mit Grünen bei Campingplatz-Vertragsverlängerung
Zufrieden blickt die »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« BiP auf das erste Halbjahr 2011 zurück. Der 1. Vorsitzende Eckhard Erdmann erwähnte dabei besonders die Vertragsverlängerung für den Campingplatz: »Ich denke mal, dass die Grünen und die BiP da ganz gut zusammengearbeitet haben, was die Verlängerung von Katt betrifft«, meinte Eckhard Erdmann.

Am Vormittag warb die BiP in der Vorderreihe für ihr Anliegen. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Am Vormittag warb die BiP in der Vorderreihe für ihr Anliegen. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

Aktionen der letzten Monate waren unter anderem die Stellungnahmen verschiedener Vereine zum Thema Waterfront, die in »Travemünde Aktuell« veröffentlicht wurden. Weiter gab es einen Vortrag von Heino Haase über Waterfront und den Wassersport im Ortsrat und die BiP hat ja auch beim Passat-Geburtstag mitgemacht.

Am Nachmittag berichteten Siegbert Bruders (links) und Eckhard Erdmann beim Waldplausch am Feuerwehrhaus. Bruders nutzte auch die Gelegenheit, für neue Mitglieder bei der FF Priwall zu werben. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Am Nachmittag berichteten Siegbert Bruders (links) und Eckhard Erdmann beim Waldplausch am Feuerwehrhaus. Bruders nutzte auch die Gelegenheit, für neue Mitglieder bei der FF Priwall zu werben. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

Der erste Tag beim Passat-Geburtstag sei sehr schön gewesen, berichtete Eckhard Erdmann. Der zweite fürchterlich. »Weil wir regelmäßig abgesoffen sind, wir haben noch kleine Kanäle gegraben«, berichtet er.

Travemünde Aktuell: BiP: Rückblick und Ausblick

Genau 962 Puzzle-Teile (von 1000) haben bis Samstag einen Spender gefunden. Aus dem Erlös soll gegen den Bebauungsplan geklagt werden. Bei der Vorstellung des B-Planes soll bereits BiP-Anwalt Dr. Klinger dabei sein.

Mehrfach wurde die Meinung vertreten, dass das Projekt Waterfront zum Scheitern verurteilt sei. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>Travemünde Aktuell: BiP: Rückblick und Ausblick

Mehrfach wurde die Meinung vertreten, dass das Projekt Waterfront zum Scheitern verurteilt sei. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

Die BiP wird Anfang August ihren dritten Geburtstag feiern. Vorher soll noch das Riesen-Puzzle zusammengesetzt werden. Im Herbst soll dann noch einem das BiP-Konzept neu in die Diskussion gebracht werden. Und 2013, erinnerte Eckhard Erdmann, sind dann ja schon Kommunalwahlen. Die seien ja nicht mehr so weit weg. TA

22. Juni:
Neues von der Priwall-Waterfront: Die Verhandlungen zwischen Hansestadt und Segelverein SVH sind gescheitert. Die Stadt will den Wassersportlern das Areal am Passathafen kündigen und das Heimfallrecht ausüben. Man hofft trotzdem immer noch auf eine außergerichtliche Einigung
 22.Juni
Herzlichen Glückwunsch Ulrike Quanz!
Erste Schiffsführerin auf den Priwallfähren nimmt offiziell ihren Dienst auf
Gerald Pätzel, Chef Bereich Priwallfähren, meinte auf die schon Jahre zurückliegende Frage, wie sich denn die beiden neu eingestellten Damen fühlen würden und eingearbeitet hätten: »Sehr gut«, so Pätzel damals, »… und das Betriebsklima hätte sich auf einen Schlag verbessert…«

Ulrike Quanz in der Frühschicht unmittelbar vor Anlegen der Fähre auf dem Priwall. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Ulrike Quanz in der Frühschicht unmittelbar vor Anlegen der Fähre auf dem Priwall. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Beliebt waren die beiden Damen von Anfang an bei den Kollegen und bei der Kundschaft. Sie machten den selben Dienst Tag und Nacht , ob bei eisiger Kälte, oder am Wochenende, wenn der »Laden« brummt.
25.Juni
Miss Nicole und der Grüne Leguan
Kita Arche Noah feierte tolles Zirkus-Fest auf dem Priwall»Miss Nicole und ihre gefiederten Freunde« zeigten, was ein Taubenkarussell ist, Ziegenbock »Elvis« balancierte und der Grüne Leguan ließ sich geduldig streicheln: Der Besuch des Hamburger »Zirkus Benjamin« begeisterte am Samstag die Kinder der Evangelischen Kindertagesstätte »Arche Noah«.

»Miss Nicole und ihre gefiederten Freunde« am Tauben-Karussell. Foto: <b>TA</b>

»Miss Nicole und ihre gefiederten Freunde« am Tauben-Karussell. Foto: TA

Sieben Vorschulkinder aus der 20köpfigen Gruppe wurden jetzt aus der kleinen Kindertagesstätte verab-schiedet. Für das Fest hatte Erzieherin Bärbel Schröder-Ostmann diesmal den Hamburger Zirkus engagiert. Der hätte im Internet sehr gute Kritiken bekommen, erzählte sie.

Ziegenbock Elvis ist ein Balancier-Künstler. Foto: <b>TA</b>

Ziegenbock Elvis ist ein Balancier-Künstler. Foto: TA

Travemünde 01.07.2011
Brandeinsatz auf dem Priwall
Am Donnerstag (30.06.2011) kurz nach 14:00 Uhr gab es einen kleineren einen kleineren Brandeinsatz auf dem Priwall.
Auf dem Priwall kam es am Donnerstag zu einem Feuerwehr-Einsatz. Fotos: <b>TA</b>Travemünde Aktuell: Brandeinsatz auf dem Priwall
Travemünde 04.07.2011
Lebensrettung nach Selbsttötungsversuch
Bereits am letzten Freitag versuchte sich ein 53-Jähriger in der Trave das Leben zu nehmen. Der stark betrunkene Mann sprang gegen 18.45 Uhr in der Mitte des Fahrwassers von der Priwallfähre »Travemünde«
Die Priwallfähre »Travemünde«. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
.Die Priwallfähre »Travemünde«. Foto: ARCHIV TA
Obwohl die RoRo – Fähre »Finnlady« dem Ort des Geschehens gefährlich nahe kam, sprang ein 51-Jähriger von der Priwallfähre hinterher und konnte den Mann bis zum Eintreffen des Lotsenbootes über Wasser halten. Als Grund für den Versuch sich selbst zu töten, nannte der Mann erhebliche familiäre und gesundheitliche Probleme.
Travemünde 02.08.2011
Albig auf Radtour in Travemünde
...und die Sache mit dem Mäppchen
Als Wolfgang Hovestädt noch in Sachen Priwall-Fährpreise Demonstrationen organisierte, dürfte er so manchen Politiker kräftig geärgert haben. Inzwischen ist er selbst SPD-Ortsverbandsvorsitzender in Travemünde und lernt so die andere Seite kennen.
Eckhard Erdmann (BiP) informierte Wolfgang Hovestädt über die bevorstehende Mäppchen-Übergabe. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Eckhard Erdmann (BiP) informierte Wolfgang Hovestädt über die bevorstehende Mäppchen-Übergabe. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Schon auf der Stadtseite erwarteten Eckhard Erdmann und weitere Vertreter der »Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung« (BiP) auf Albig (SPD), derzeit Bürgermeister von Kiel und je nach Wahlausgang vielleicht Nachfolger von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU).Das Verhältnis zwischen BiP und SPD Ortsverband Travemünde ist nicht immer ganz frei von Spannungen. Und so entspann sich eine Diskussion zwischen Eckhard Erdmann und Wolfgang Hovestädt, ob Albrechts Radtour nun eine öffentliche Veranstaltung sei oder nicht. Erdmann erklärte, Hovestädt habe ihm die Übergabe von BiP-Unterlagen zum touristischen Großprojekt »Priwall Waterfront« verwehren wollen.

Am Ende wurde die BiP-Mappe dann aber doch übergeben und Albig verstaute das Material bereitwillig auf seinem Gepäckträger, bevor es zur wohlverdienten Kaffeepause mit der Travemünder SPD ging.

Gut gelaunt nahm Thorsten Albig (SPD) das Info-Material von einer Vertreterin der BiP entgegen. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Das verbiete ich Ihnen« (Zitat) so die Reaktion von Wolfgang Hovestädt.
»Ich dachte ich habe mich verhört – wie kann der Mann so anmaßend sein? Es handelt sich um öffentliches Gelände und ich kann reden mit wem ich möchte«, so Erdmann kurz nach dem Konflikt, »was hat Herr Hovestädt denn für ein Verständnis von demokratischer Gesprächskultur? Möchte er entscheiden wer mit wem redet? Wie kommt er dazu Herrn Albig abschirmen zu wollen – der Kandidat ist ja wohl für alle da«, so Erdmann abschließend.
Die BiP überreichte dann trotz des »Abschirmversuchs« ihren Brief und das Konzept.
Weitere Infos erhalten Interessierte auf der Homepage der BI: www.bipriwall.de
BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BIP)

Die Pressemitteilung der BiP zum Thema: »Das verbiete ich Ihnen«
-SPD Travemünde versucht BiP an politischer Arbeit zu hindern-

»Das ist ein undemokratisches Verständnis «, empört sich Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BI behutsame Priwallentwicklung, »mit welchem Recht versucht der SPD Ortsvorsteher Wolfgang Hovestädt unsere politische Arbeit im öffentlichen Raum zu behindern?«
Hintergrund dieser Verärgerung ist folgender: Der SPD-Landtagskandidat Torsten Albig radelt zurzeit durch Schleswig-Holstein und machte heute Station in Travemünde. Dies wurde auch öffentlich auf der Homepage der SPD verkündet. Anlass für die BiP Torsten Albig einen Brief und das Entwicklungskonzept für den Priwall überreichen zu wollen.

Gut gelaunt nahm Thorsten Albig (SPD) das Info-Material von einer Vertreterin der BiP entgegen. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Travemünde Aktuell: Albig auf Radtour in Travemünde
Travemünde Aktuell: Albig auf Radtour in Travemünde
Wolfgang Hovestädt (links) und Thorsten Albig. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Wolfgang Hovestädt (links) und Thorsten Albig. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
 07.August
»BiP-Konzept umsetzbar«
Bürgerinitiative vom Priwall feiert dreijähriges Bestehen
Drei Jahre »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwickelung« (BiP): Das musste am Samstag natürlich gefeiert werden. Mehr als 100 Gäste fanden sich am frühen Abend im Passathafen ein. »Wir werden immer beliebter, weil wir effektiv in unserer Arbeit sind«, stellte der 1. Vorsitzende Eckhard Erdmann fest.

Der erste Vorsitzende der BiP Eckhard Erdmann begrüßte die Gäste. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Der erste Vorsitzende der BiP Eckhard Erdmann begrüßte die Gäste. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

Siegbert Bruders, 2. Vorsitzender der BiP, berichtete von den Ergebnissen in den vergangenen drei Jahren. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Siegbert Bruders, 2. Vorsitzender der BiP, berichtete von den Ergebnissen in den vergangenen drei Jahren. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Von den 1.000 Puzzleteile der Aktion »Priwall jetzt im Schlussverkauf« waren am Samstag nur noch 10 Stück übrig. Die BiP hat damit das Geld für den Klageweg gegen das Waterfront-Projekt beisammen.
Travemünde 15.08.2011

Hovestädt: »Was ist denn in die Linke gefahren?«

In einem »Offenen Brief« reagiert Wolfgang Hovestädt, Vorsitzender des SPD Ortsverbandes Travemünde, auf das TA-Interview mit der Lübecker Landtagsabgeordnete Antje Jansen (LINKE) (TA berichtete). »Enttäuschend, kann man nur feststellen, da unqualifiziert. Und unprofessionell« nennt er die Aussagen der Politikerin zu den Themen Waterfront und Grünstrand.
»Von einer Politikerin, die auch noch im Landtag sitzt, war das eine schwache Leistung«, sagt Wolfgang Hovestädt von der Travemünder SPD. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
»Von einer Politikerin, die auch noch im Landtag sitzt, war das eine schwache Leistung«, sagt Wolfgang Hovestädt von der Travemünder SPD. Foto: ARCHIV TA
Nur eine »Handvoll« Priwall-Bewohner würde hinter der »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« stehen, meint Wolfgang Hovstädt in seinem Schreiben. »Und das sind
16. August:
Hr. Hollesen tritt von seiner Option zum Kauf des Krankenhausgeländes zurück
Travemünde 30.08.2011

Geldspende für Seniorenfreizeit auf dem Priwall

Gemeinnützige Sparkassenstiftung unterstützt Maßnahme »Reisen ohne Koffer«

Die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck unterstützt die Seniorenfreizeiten auf dem Priwall »Reisen ohne Koffer« mit 1.000 Euro. Und Sozialsenator Sven Schindler überreichte ein Gastgeschenk der Hansestadt Lübeck – vier Liegestühle.
Tradition ist, dass zu den Seniorenfreizeiten auch der jeweilige Sozialsenator vorbeischaut. Sven Schindler brachte als Gastgeschenk vier Liegestühle mit. Foto: <b>TA</b>
Tradition ist, dass zu den Seniorenfreizeiten auch der jeweilige Sozialsenator vorbeischaut. Sven Schindler brachte als Gastgeschenk vier Liegestühle mit. Foto: TA
Die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände führt schon seit mehr als 25 Jahren Reisen ohne Koffer durch. Damit ermöglichen die Organisatoren Arbeiterwohlfahrt, Diakonisches Werk und Caritasverband, älteren und körperlich eingeschränkten Senioren an betreuten Tagesfreizeiten teilzunehmen.
Travemünde 06.09.2011

Fähre: Auch die Polizei soll zahlen

An der Priwallfähre gibt es immer viel zu hören. Jetzt macht eine neue Geschichte die Runde: Angeblich soll demnächst auch die Polizei für die Fähre zahlen. Schon macht sich die Sorge breit, dass auf dem Priwall dann weniger Streife gefahren wird, um Kosten zu sparen. Oder dass die Aufnahme von Unfällen auf dem Priwall dann vielleicht Gebühren kostet, um das Fährgeld wieder reinzuholen.
Die Polizei muss auch weiterhin vorm Priwall-Einsatz keine Fährkarten abstempeln. Wegen des Transports von Polizeifahrzeugen gibt es aber Gespräche zwischen Stadtverkehr und Polizeiverwaltung. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Die Polizei muss auch weiterhin vorm Priwall-Einsatz keine Fährkarten abstempeln. Wegen des Transports von Polizeifahrzeugen gibt es aber Gespräche zwischen Stadtverkehr und Polizeiverwaltung. Foto: ARCHIV TA
Travemünde 08.09.2011

FDP gegen Priwallfährengebühren für die Polizei

Am Dienstag enthüllte »Travemünde Aktuell«, dass nun auch die Polizei Fährgebühren zahlen soll (Bericht hier). Hierzu erklärt die FDP Lübeck in einer Pressemitteilung:
Carsten Stier (FDP). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Carsten Stier (FDP). Foto: ARCHIV TA
»Als ich das erste Mal davon hörte, hielt ich es für einen schlechten Scherz«, so Carsten Stier. Weiterhin erklärt der sicherheitspolitische Sprecher der FDP Lübeck, dass er erwarte, dass der Stadtverkehr seine Entscheidung ausset
Travemünde 12.09.2011

BiP will Entwicklung des Priwalls

Bürgermeister-Kandidat Thorsten Fürter informierte sich über die Bürgerinitiative

Im November wählt Lübeck aus voraussichtlich vier Kandidaten einen Bürgermeister. Einer der Bewerber ist Thorsten Fürter (GRÜNE). Der besuchte am Sonntag den Waldplausch der »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP). Dabei ging es neben Priwall-Themen auch um den Grünstrand auf der Stadtseite.
»Ich nehme das sehr interessiert zur Kenntnis, dass Sie sagen, Sie wollen auch eine Entwicklung des Priwalls«: Thorsten Fürter, Bürgermeister-Kandidat der GRÜNEN, war am Sonntag zu Gast bei der BiP. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
»Ich nehme das sehr interessiert zur Kenntnis, dass Sie sagen, Sie wollen auch eine Entwicklung des Priwalls«: Thorsten Fürter, Bürgermeister-Kandidat der GRÜNEN, war am Sonntag zu Gast bei der BiP. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Rund 50 Zuhörer waren zum Waldplausch gekommen. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Rund 50 Zuhörer waren zum Waldplausch gekommen. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
13.Travemünde 14.09.2011

Havarist verlässt Travemünde

Wie bereits in TA berichtet, wurde der russische Frachter »VOLGO BALT 136« am gestrigen Dienstagabend von der Priwallfähre »Pötenitz« gerammt. Das 114 m lange und 13 m breite Schiff befand sich auf der Fahrt nach See und die »Pötenitz« war dabei, vom Priwall auf die Travemünder Seite überzusetzen.
Travemünde Aktuell: Havarist verlässt Travemünde
Travemünde Aktuell: Havarist verlässt Travemünde
Das bei der Kollision im Frachter auf der Steuerbordseite entstandene Loch wurde heute von der Travemünder Firma Maschinenbau Tiedemann mit einem aufgeschweißten Stahlblech verschlossen. Der Frachter erhielt daraufhin die Genehmigung, auszulaufen.September:
Kollision auf der Trave. Augenzeugen berichten von drei Warnsignalen, die die Priwallfähre am Montagabend noch abgegeben haben soll, aber da war es schon zu spät: Ein lautes Krachen folgte, die Fähre war mit einem russischen Frachter kollidiert. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Travemünde 22.09.2011

Richtfest im OstseeStrandpark Travemünde

Neues Feriendorf startet mit neuem Vermietungskonzept

Die zwei Musterhäuser im neuen Feriendorf auf dem Priwall bei Travemünde sind bereits fertig gestellt. Dies wurde mit einem großen Richtfest mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft gefeiert. Hauptinvestor ist die deutsch-dänische PLANET-Gruppe, der größte Hersteller von Ferienhäusern in Dänemark und Norddeutschland mit Erfahrung von insgesamt über 8.000 Häusern.
Begrüßte die Gäste zum Richtfest: Sven Hollesen. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Begrüßte die Gäste zum Richtfest: Sven Hollesen. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Travemünde Aktuell: Richtfest im OstseeStrandpark Travemünde
Im Frühjahr 2012 werden alle 33 Ferienhäuser des neuen Bauabschnittes mit einem Investitionsvolumen von 7 Millionen Euro fertig gestellt sein. Die Feriengäste des neuen Dorfes werden bereit zu Weihnachten erwartet.
05.Oktober
Brutinsel in der Pötenitzer Wiek wird aufgeschüttet
100 Flussseeschwalben (Sterna hirundo) wurden in dieser Brutsaison auf der 2009 mit Mitteln des Umweltministeriums Schleswig-Holstein neu gebauten Seeschwalbeninsel in der Pötenitzer Wiek gezählt, 45 Paare haben sich schließlich zum Brüten niedergelassen. Ein Hochwasser im Sommer hat die Hälfte der Eier und Jungvögel allerdings fortgespült. Deshalb wird die Insel jetzt erhöht.

Das Sand-Kiesgemisch nebst Schubkarren befindet sich bereits auf der Insel.

Das Sand-Kiesgemisch nebst Schubkarren befindet sich bereits auf der Insel.

07. Oktober
Priwall: Zwei weitere Betriebe gefährdet
1065 Protest-Unterschriften an Saxe übergebenBislang klagten Gastronomen auf dem Priwall vor allem über die steigenden Fährpreise (TA berichtete). Jetzt droht eine andere Gefahr: Die Grundstückspreise, die die Stadt von zwei Unternehmern verlangt. Die Häuser gehören den Betrieben, die Grundstücke sind von der Stadt gepachtet. Am Donnerstag wurden mehr als tausend Protest-Unterschriften im Lübecker Rathaus abgegeben.

Andrea Grube sorgt seit Jahrzehnten für die gastronomische Versorgung auf dem Priwall und auch für Veranstaltungen. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Andrea Grube sorgt seit Jahrzehnten für die gastronomische Versorgung auf dem Priwall und auch für Veranstaltungen. Foto: ARCHIV TA

 

Der Verein der Wochenendhausbesitzer auf dem Priwall kämpft mit einer Unterschriftensammlung um den Erhalt der Nahversorgung. Die kleinen Einzelhändler und Gastronomen sollen ihre Grundstücke zu einem sehr hohen Quadratmeterpreis kaufen, die Mietverträge mit der Hansestadt laufen aus.
13. Okt.:
Auf einer sehr gut besuchten Ortsratssitzung erläutert Sven Hollesen sein auf dem Priwall geplantes Bauprojekt. 150 bis 200 Millionen € will er investieren, 2500 bis 3000 Betten sind für den Tourismus geplant. Am 25. November wird die Bürgerschaft über den Flächennutzungsplan entscheiden.
24.Oktober
Fährmann – Hol öwer!
Neue BiP-Spaziergänge für TravemünderAm Sonnabend, den 29.10.11 ist es soweit. Die BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) startet ab 14 Uhr mitneuen Spaziergängen zum Gelände des geplanten Waterfront-Projektes.

Die BiP lädt wieder zu Spaziergängen ein. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Die BiP lädt wieder zu Spaziergängen ein. Foto: ARCHIV TA

»Unser erster Spaziergang in diesem Jahr richtet sich vor allem an die Travemünderinnen und Travemünder«, so Siegbert Bruders, der neue Vorsitzende der BiP. »Wir wollen zeigen, welche zerstörerische Wirkung das geplante Projekt auch für die Travemünder hätte – und ihnen gleichzeitig unsere Planung, die von Vielen begrüßt wird, vorstellen«, so Bruders weiter.
25.Oktober
»Chance vertan – Stillstand gewählt«
BIP: »Dinges-Dierig leider ohne Konzept für den Priwall«
Im heutigen Artikel der Lübecker Nachrichten erklärt Frau Dinges-Dierig zum geplanten Waterfront-Projekt, dass sie »den Eindruck hat, das der Investor bereits sehr viele Kompromisse eingegangen ist, um den Interessen der Anwohner gerecht zu werden.« Weiter führt sie aus: »Auch das Defizit der Priwallfähren kann beispielsweise nur gesenkt werden, wenn sie von vielen Gästen genutzt werden.«

Will mit der Bürgermeister-Kandidatin spazieren gehen: Siegbert Bruders von der BiP. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Will mit der Bürgermeister-Kandidatin spazieren gehen: Siegbert Bruders von der BiP. Foto: ARCHIV TA

31.Oktober
Priwall-Verein: Kandidaten stellen sich vorAm 25. November sind Vorstandswahlen bei der »Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.« Zwei Kandidaten bewerben sich mit ihren Teams um den ersten Vorsitz. Interessierte Vereinsmitglieder und Priwaller können Uwe Hildebrandt und Eckhard Erdmann im Restaurant Siemer kennen lernen.

Der Verein der Priwall-Bewohner wählt einen neuen Vorstand. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Der Verein der Priwall-Bewohner wählt einen neuen Vorstand. Foto: ARCHIV TA

Als erstes stellt sich Eckhard Erdmann vor, und zwar jeweils Freitags am 04.11.2011, 11.11.2011 und 18.11.2011, immer um 18:00 Uhr.Uwe Hildebrandt stellt sich am Montag, 07.11.2011, öffentlich vor. Diese Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr.Alle Vorstellungen im Restaurant Siemer, Mecklenburger Landstraße 36, Priwall. TA
05.November
»Die Vereinsziele sind bindend«
Eckhard Erdmann stellte sich als Kandidat für den Priwall-Verein vorEine spannende Wahl gibt es am 25. November auf dem Priwall: Dann sind Vorstandswahlen bei der »Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.«. Zwei Kandidaten und ihre Teams stellen sich im Vorfeld vor. Den Anfang machte am Freitag Eckhard Erdmann.

»Der Priwallverein soll politisch neutral sein«, sagte Eckhard Erdmann auf der gut besuchten Veranstaltung. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

 »Der Priwallverein soll politisch neutral sein«, sagte Eckhard Erdmann auf der gut besuchten Veranstaltung. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

08.November
Vernetzung:
Zweiter Kandidat für Priwall-Verein stellt sich vorNachdem sich vergangene Woche Eckhard Erdmann als Kandidat für den Vorsitz beim Verein »Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.« vorgestellt hatte (TA berichtete), sorgte am Montagabend nun Uwe Hildebrandt für einen voll besetzten Saal im Restaurant »Siemer«.
»Wichtig ist, über die Grenzen hinaus aktiv zu sein, um zu sagen, hier bin ich!«, sagt Kandidat Uwe Hildebrandt. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
»Wichtig ist, über die Grenzen hinaus aktiv zu sein, um zu sagen, hier bin ich!«, sagt Kandidat Uwe Hildebrandt. Fotos: KARL ERHARD
25.November
Priwallverein hat neuen Vorstand
Eckhard Erdmann zum 1. Vorsitzenden gewählt
Das habe es selten gegeben, so der amtierende langjährige Vorsitzende Michael Lempe vom Verein der »Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.« bei der Begrüßung der Mitglieder und Gäste auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung, dass bei einer Mitgliederversammlung so viele Mitglieder anwesend gewesen seien. Kein Platz war in der Seglermesse am gestrigen Freitagabend auf dem Priwall mehr frei. Stühle mussten aus dem Nebenraum noch geholt werden und dennoch fanden nicht alle Anwesenden Platz.

Michael Lempe bei seinem kurzen Vorstandsbericht. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Michael Lempe bei seinem kurzen Vorstandsbericht. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

Michael Lempe gab einen kleinen Rückblick über die langen Jahre seiner Tätigkeit. Es sei eine schöne Zeit gewesen. Er dankte den bisherigen Mitgliedern im Vorstand für ihre Arbeit. Sie waren bis auf die Schriftführerin Dörte Siemer zurückgetreten und machten so die Neuwahl notwendig. Daher sei der wichtigste Punkt der Tagesordnung die Wahl des neuen Vorstandes, damit der Verein in eine neue Zukunft gehen könne.
außerordentliche Mitgliederversammlung
Die außerordentliche Mitgliederversammlung wurde notwendig, da der gesamte Vorstand bis auf Fr. Siemer- Luca nicht mehr kandidieren wird, es gab 2 Varianten Auflösung des Vereins oder vorgezogene Neuwahlen des Vorstandes Der bisherige 1. Vorsitzende bedanke sich bei allen Mitgliedern für die jahrelange Unterstützung und dankte dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit
Wahlen 1. Vorsitzender bis 2012 Hr. Erdmann
2. Vorsitzende bis 2015 Fr. Kerschl
Kassier/in Fr. Kokemoor
1.Beisitzer Fr. Rosenwald
2. Beisitzer Hr. Hinz
3. Beisitzer Vorschläge:Hr. Thierfeld
Kassenprüfer Hr. Braasch und Hr. Jahnke Fest-u. Veranstaltungsausschuss: Fr. Scharly,Hr. Bretz.Fr Breining,Fr.Räth, Hr.Erdmann
Travemünde 14.November
Dichter Bodennebel
Kaum 100 Meter Sicht oder weniger herrschten heute Morgen an der Küste. Die Nebeldecke war nicht hoch. Der Mond schien sehr hell und das Leuchtfeuer des Maritim lag über dem Nebel. Der Leuchtturm selbst war erst auf der halben Strecke entlang der Nordermole zu sehen. Vom Leuchtturm aus gab es keine Sicht weder auf das Maritim, noch auf die Uferbeleuchtung des Fahrwassers auf der Priwallseite noch auf der Travemünder Seite.
Travemünde Aktuell: Dichter Bodennebel
15./16. Nov.:
Die Fahrpreise der Priwallfähren sollen 2012 nicht erhöht werden. Trotzdem muss das bisherige Tarifmodell neu überdacht werden. Die kostenfreie Überfahrt der Priwallbewohner geht zu Lasten der Besucher und Touristen
 22.November
Großeinsatz der Feuerwehr auf dem Priwall
Kurz danach EntwarnungGegen 17.15 Uhr schlug die Brandmeldeanlage in der Seniorenresidenz auf dem Priwall an. Gleichzeitig wurde eine Rauchentwicklung aus einem der Gebäude gemeldet. Die Feuerwehr gab Großalarm, da befürchtet werden musste, dass zahlreiche ältere und gebrechliche Menschen gerettet werden müssen.
https://travemuende-aktuell.de/data/bilder/2011/b_16236_1.jpg
03.Dezember
Der Verein steht nach wie vor hinter dem Konzept der BiP«Der Seglerverein Herrenwyk (SVH) hat mit der Stadt einen Vertrag für einen möglichen Umzug ausgehandelt.
Das war natürlich auch Thema beim Waldplausch der »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP) am Samstagvormittag.

»Der Verein steht nach wie vor hinter dem Konzept der BiP«, sagte Siegbert Bruders, Vorsitzender der BiP, zum zwischen Stadt und Seglerverein ausgehandelten Vertrag. Fotos: <b>TA</b>

»Der Verein steht nach wie vor hinter dem Konzept der BiP«, sagte Siegbert Bruders, Vorsitzender der BiP, zum zwischen Stadt und Seglerverein ausgehandelten Vertrag. Fotos: TA

16.Dezember
Priwall-Fähre: Fahrgastzahlen trotz Tariferhöhungen stabil
Bericht zur umstrittenen Fährgebühr für Fahrräder im 1. Quartal 2012
Die Höhe der Fährpreise sorgt immer wieder für Diskussionsstoff in Travemünde. Dabei haben die Erhöhungen der letzten Jahre offenbar keine Auswirkungen auf die Nutzung der Fähre: »Wir halten unseren Stamm von Fahrgästen auch nach Einführung des neuen Tarifmodells«, heißt es von Seiten der Pressestelle des Stadtverkehrs Lübeck auf Nachfragen
Die Priwall-Fähre wird nicht teurer, aber das Tarifmodell ist weiter in der Diskussion. Foto: <b>TA</b>
Der Stadtverkehr gibt die Zahl der Fahrgäste auf der Fähre mit 3,9 Millionen pro Jahr an. »Wir wollen jetzt einen deutlichen Anreiz geben, damit zukünftig die Fahrgastzahlen steigen«, heißt es als Begründung für die Aussetzung der urprünglich zum 1. Januar 2012 geplanten nächsten Preiserhöhung (TA berichtete).
19.Dezember
Abbruchbagger auf dem Priwall
BiP bedauert Abriss der Passat-Terrasse
Es hat sich schnell herumgesprochen auf dem Priwall, dass ein Abbruchbagger im Passathafen aktiv ist. Der Abbruch des Restaurants »Passat Terrassen« ist bereits in vollem Gange, dieselbe Firma wie beim Aqua-Top, nur ohne offiziellen Festakt diesmal. Der Restaurant-Abriss stößt auf Kritik.
Die Passat-Terrasse ist Geschichte. Fotos: <b>TA</b>Travemünde Aktuell: Abbruchbagger auf dem Priwall
Die Passat-Terrasse ist Geschichte
Travemünde Aktuell: Abbruchbagger auf dem Priwall
»Völlig unnötig ist dieser Abriss zum jetzigen Zeitpunkt«, erklärt Siegbert Bruders, Vorsitzender der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung (BiP) auf Nachfrage von TA. »Statt zunächst die rechtliche Grundlage für eine mögliche Bebauung zu schaffen, wird bereits im Vorfeld ein funktionierendes Stück Infrastruktur am Passathafen beseitigt. Die Segler und Touristen werden es merken. Und wie soll es weitergehen?«, fragt Bruders.
Priwall Vereine beginnen sich zu organisieren – Kooperationstreffen der Vereine auf dem Priwall "Manifest gegen Waterfront" Priwaller Vereine bilden Kooperationsbündnis und veröffentlichen Manifest
Reeder gegen Waterfront: Nadelöhr bremst den Hafen/Travemünder Enge
2012
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2012
                                              1484 Bewohner
Mitglieder:261
Fährbeförderungen
Jahr       Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
Datzen werden nachgeliefert 
Waldplausch 19 - 23 der BIP in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr
Wahlen
Es wird eine geheime Wahl für den 1. Vorsitzenden beantragt.
Hr. Erdmann wird zur Wiederwahl vorgeschlagen, es gibt keinen Gegenkandidaten.
Hr. Erdmann gewählt
1.Beisitzer 
Fr. Rosenwald wird wiedergewählt.
Kassenprüfer:
Hr. Braasch kandidiert nicht wieder.
Hr. Jahnke wird zur Wiederwahl vorgeschlagen, es gibt keine weiteren Vorschläge.Hr. Jahnke wird mit 76 Jastimmen wieder-gewählt, er nimmt die Wahl an wird zur Wahl vorgeschlagen.
Hr. Sievert wird mit 60 Jastimmen,7 Neinstimmen und 10 Enthaltungen gewählt, er nimmt die Wahl an.
Fest u. Veranstaltungsausschuss: Fr. Scharly, Hr. Bretz, Hr. Erdmann, Fr. Räth, Fr. Breining.
Der Festausschuss wird einstimmig gewählt.
Travemünde 01.01.2012
FROHES NEUES JAHR!
Das Travemünder Feuerwerk vom Priwall aus gesehen
Gegen 23:00 Uhr war die Priwall-Fähre fest in Fußgänger-Hand: Im breiten Pulk strömten die Menschen auf der Travemünder Seite Richtung Vorderreihe. Alle wollten das Feuerwerk sehen und sich ein gutes neues Jahr wünschen.
Mit drei Feuerwerken feierte Travemünde ins neue Jahr. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Mit drei Feuerwerken feierte Travemünde ins neue Jahr. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Auf dem Priwall selbst war am Passathafen der kleine Kiosk gut besucht. Es herrschte Nieselregen und deutlich spürbar steigende Temperaturen mit etwas Südwind.
Travemünde Aktuell: FROHES NEUES JAHR!
Südwind war auch den Fotografen sehr willkommen, die von der Priwall-Seite das Geschehen rund um den Brügmanngarten ablichten wollten: Der Wind trieb die dunklen Schwarzpulverwolken hinweg auf See.
Travemünde Aktuell: FROHES NEUES JAHR!
Pünktlich begannen die Feuerwerke. Zunächst das AROSA Feuerwerk, von dem man auf dem Priwall durch das Maritim verdeckt nicht so viel wahrnehmen konnte bis dann eben im Finale das bengalische Rot die ganze Szenerie in einen glutroten Horizont verwandelte.
Travemünde Aktuell: FROHES NEUES JAHR!
Das Feuerwerk vom Columbia vermischte sich mit den »privaten« Feuerwerken, die einen beachtlichen Feuerzauber hingelegt haben.
Travemünde Aktuell: FROHES NEUES JAHR!
Absoluter Höhepunkt war dann das vom Maritim gesponserte Höhenfeuerwerk, das seinem Namen alle Ehre machte und eine drei bis vier Mal so große Fläche mit seinen Sternen und Lichtvorhängen überdeckte.
Travemünde Aktuell: FROHES NEUES JAHR!
Auf dem Priwall selbst hielt sich die private Feuerwerksaktivität in Grenzen.
Travemünde Aktuell: FROHES NEUES JAHR!
Kurz nach dem Feuerwerks-Spektakel war schon wieder normaler Fährbetrieb. Auch auf der Vorderreihe und den Parkplätzen dünnte es sich sehr schnell aus.
Travemünde Aktuell: FROHES NEUES JAHR!
Travemünde Aktuell: FROHES NEUES JAHR!
Beobachter aus dem Maritim meinten, dass der Nebel das Feuerwerk von oben gesehen diesmal ziemlich verdeckt hätte. In Lübeck seien überdies die Kirchtürme nicht mehr zu sehen gewesen. KEV
Travemünde 16.01.2012
Küchenbrand auf dem Priwall
Am Montag gegen 16.20 Uhr wurde der Feuerwehr ein Brandmeldealarm von der Seniorenwohnanlage auf dem Priwall gemeldet. Ein Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Wehren vom Priwall und Travemünde rückten an.
Mit Blaulicht setzten die Feuerwehren zum Priwall über. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Mit Blaulicht setzten die Feuerwehren zum Priwall über. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Nach wenigen Minuten wurde eine Verrauchung aus dem Bereich einer Küche gemeldet. Der Brand sei aber durch die Mitarbeiter gelöscht worden.
Die Rauchentwicklung war auch von weitem deutlich erkennbar. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
20.Januar
Info-Nachmittag: Hochwasser- und Katastrophenschutz
Um die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr Priwall geht es auf einer Informationsveranstaltung am Samstag, 21. Januar 2012. Themen sind zum Beispiel Hochwasserschutz und Katastrophenschutz.
22.Januar
Angler räumen Priwall auf
Der Priwall ist natürlich schön, er lockt zum Wandern, zum Genießen der Natur und zur Besinnung. Der Wanderweg hinter dem ›Rosenhof‹ Richtung Pötenitzer Wiek bietet einen besonders schönen Blick auf das alte Travemünde mit Fischereihafen und Fähre. Weiter entlang folgen die Fährschiffe am Skandinavienkai.
Ausgerüstet mit blauen Müllsäcken räumten die Angler den Müll weg. Fotos: <b>ANDREAS HARDT</b>
Ausgerüstet mit blauen Müllsäcken räumten die Angler den Müll weg. Fotos: ANDREAS HARDT
Einige Lübecker Angler haben sich bei einem Ausflug an das Wasser allerdings kräftig über den Wohlstandsmüll geärgert, der dort abgelegt worden ist. Leere Flaschen, Umverpackungen aus unverrottbarem Plastik, Farbeimer, Fischkisten – alles findet sich an dem Wasserweg.
30.Januar
Grenzöffnung vor 22 Jahren:
Freigabe der neuen Infotafel am Freitag, 03. Februar 2012, um 10:00 Uhr
Am 03. Februar 1990 öffnete sich auch auf dem Priwall die Grenze zur ehemaligen DDR. Ein Gedenkstein an der Landesgrenze nach Mecklenburg erinnert daran. Der Stein war ein Geschenk des Gemeinnützigen Vereins zu Travemünde (GVT) an die Stadt Dassow und Pötenitz. Nun wurde der Findling um eine Gedenktafel ergänzt (TA berichtete), die rechtzeitig zum 22. Jahrestag des historischen Ereignisses enthüllt werden soll.
»Nie wieder geteilt«-Inschrift des Gedenksteins mit den Wappen von Travemünde und Mecklenburg und dem Datum der Öffnung der Grenze an der Ostsee, dem nördlichsten Teil der deutsch/deutschen Grenze. Der Stein wird nun um eine Hinweistafel ergänzt. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>»Nie wieder geteilt«-Inschrift des Gedenksteins mit den Wappen von Travemünde und Mecklenburg und dem Datum der Öffnung der Grenze an der Ostsee, dem nördlichsten Teil der deutsch/deutschen Grenze. Der Stein wird nun um eine Hinweistafel ergänzt. Foto:
01.Februar
»Nur mit uns wird es Entwicklung auf dem Priwall geben«
– BiP startet Kampagne –
»Nur mit uns wird es eine behutsame Entwicklung des Priwalls geben«, erklärt Siegbert Bruders, Vorsitzender der BiP. »Alle anderen bekannten Pläne sind für den Priwall viel zu groß und vertreiben darüber hinaus die jetzigen Nutzer. Wir wollen aber, dass alle bleiben können und neue hinzukommen.«
»Nur mit uns wird es eine behutsame Entwicklung des Priwalls geben«, erklärt Siegbert Bruders, Vorsitzender der BiP, hier auf dem Waldplausch im Januar. Foto: <b>TA</b>
»Nur mit uns wird es eine behutsame Entwicklung des Priwalls geben«, erklärt Siegbert Bruders, Vorsitzender der BiP, hier auf dem Waldplausch im Januar. Foto: TA
Die Bi behutsame Priwallentwicklung beginnt ab sofort mit ihrer Kampagne »Nur mit uns…. Entwicklung für den Priwall«, in der sie in Anzeigen in verschiedenen Travemünder Medien für ihre Ideen wirbt. Für diese Kampagne werden noch weitere Unterstützer gesucht, die mit eigenen Slogans für die behutsame Entwicklung des Priwalls eintreten.
1.Februar
»Nur mit uns wird es Entwicklung auf dem Priwall geben«
– BiP startet Kampagne –
»Nur mit uns wird es eine behutsame Entwicklung des Priwalls geben«, erklärt Siegbert Bruders, Vorsitzender der BiP. »Alle anderen bekannten Pläne sind für den Priwall viel zu groß und vertreiben darüber hinaus die jetzigen Nutzer. Wir wollen aber, dass alle bleiben können und neue hinzukommen.«
»Nur mit uns wird es eine behutsame Entwicklung des Priwalls geben«, erklärt Siegbert Bruders, Vorsitzender der BiP, hier auf dem Waldplausch im Januar. Foto: <b>TA</b>
»Nur mit uns wird es eine behutsame Entwicklung des Priwalls geben«, erklärt Siegbert Bruders, Vorsitzender der BiP, hier auf dem Waldplausch im Januar. Foto: TA
Die Bi behutsame Priwallentwicklung beginnt ab sofort mit ihrer Kampagne »Nur mit uns…. Entwicklung für den Priwall«, in der sie in Anzeigen in verschiedenen Travemünder Medien für ihre Ideen wirbt. Für diese Kampagne werden noch weitere Unterstützer gesucht, die mit eigenen Slogans für die behutsame Entwicklung des Priwalls eintreten.
03. Februar
Vor genau 22 Jahren, 03. Februar 1990 öffnete sich auch auf dem Priwall die Grenze zur ehemaligen DDR. Ein Gedenkstein an der Landesgrenze nach Mecklenburg erinnert daran. Und jetzt auch eine Info-Tafel, die auf Initiative von Angela Radtke aufgestellt wurde (TA berichtete). Gleichzeitig wurde der Bereich um den schon recht zugewachsene Gedenkstein in Ordnung gebracht (TA berichtete). Zu den Rednern bei der gut besuchten Veranstaltung gehörten neben Hans Jahnke und Angela Radtke auch Rolf Fechner, der kurz auf die Geschichte der Grenze, der Grenzöffnung und die Gedenksteineinweihung einging.
Nach der Veranstaltung setzte eine stattliche Gruppe noch im Priwall-Treff die Gespräche fort. Die Gaststätte hatte auf Initiative von Eckhard Erdmann (Gemeinschaft der Priwall-Bewohner) extra geöffnet. Was sich bei der Kälte als gute Idee erwies... TA
Angela Radtke ist die Initiatorin des Projektes. Sie berichtete von den erstaunlich vielen Stationen, die man nehmen muss, bis so eine Tafel gestaltet und finanziert ist und aufgestellt werden kann. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Angela Radtke ist die Initiatorin des Projektes. Sie berichtete von den erstaunlich vielen Stationen, die man nehmen muss, bis so eine Tafel gestaltet und finanziert ist und aufgestellt werden kann. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Rudi Lichtenhagen vom Gemeinnützigen Verein zu Travemünde, Angela Radtke und Rolf Fechner. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Rudi Lichtenhagen vom Gemeinnützigen Verein zu Travemünde, Angela Radtke und Rolf Fechner. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Travemünde Aktuell: »Man konnte sehen, aber nicht hin«
Travemünde Aktuell: »Man konnte sehen, aber nicht hin«
Travemünde Aktuell: »Man konnte sehen, aber nicht hin«
Hans Jahnke, zweiter stellvertretender Bürgermeister der Stadt Dassow, gehörte ebenfalls zu den Festrednern. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Hans Jahnke, zweiter stellvertretender Bürgermeister der Stadt Dassow, gehörte ebenfalls zu den Festrednern. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Travemünde Aktuell: »Man konnte sehen, aber nicht hin«
Travemünde Aktuell: »Man konnte sehen, aber nicht hin«
Rolf Fechner wird im Rahmen seiner Vortragsreihe zur Geschichte Travemündes später auch noch über die Grenze berichten. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Rolf Fechner wird im Rahmen seiner Vortragsreihe zur Geschichte Travemündes später auch noch über die Grenze berichten. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Artikel-Info:
Artikel veröffentlicht: 03.02.2012, 15:53 Uhr
»Man konnte sehen, aber nicht hin«. Vor 22 Jahren wurde die Grenze auf dem Priwall geöffnet – Infotafel enthüllt
ravemünde 09.02.2012
Eis bedrängt Priwall-Fähre
Die Priwallfähre konnte am Donnerstag wegen des Eisgangs und des Sturms zeitweilig nicht fahren. Sie drohte, in den Fischereihafen gedrückt zu werden.
Travemünde Aktuell: Eis bedrängt Priwall-Fähre
Inzwischen fährt die Fähre wieder. T
09. Februar:
Travemünde 09.02.2012

Priwallfähren stellten vorübergehend ihren Betrieb ein

Wegen zu starker einlaufender Strömung und Eisgang wurde der Betrieb der Priwallfähren vorübergehend von 13 Uhr bis 14.20 Uhr eingestellt. Die Fähren Pötenitz und Travemünde lagen während dieser Zeit am Anleger Priwall fest. Ab 14.20 ist wieder betrieb, nach dem die Strömung etwas nachgelassen hatte.
Die Fähren konnten aufgrund des Eisgangs eine Zeitlang nicht fahren. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Die Fähren konnten aufgrund des Eisgangs eine Zeitlang nicht fahren. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Travemünde Aktuell: Priwallfähren stellten vorübergehend ihren Betrieb ein
Eis bedrängt Priwall-Fähre Die Priwallfähre konnte am Donnerstag wegen des Eisgangs und des Sturms zeitweilig nicht fahren. Sie drohte, in den Fischereihafen gedrückt zu werden.
07./17. Feb.:
Bei Temperaturen von minus 17 Grad friert sogar die Ostsee zu. Dicke Eisschollen und Eispanzer sind an den Brücken am Strand zu sehen. Die Priwallfähren mussten zeitweise ihren Betrieb einstellen, weil Eisschollen, starker Wind und Strömungen die Überfahrt unmöglich machten.
Travemünde 15.02.2012
»Eigentlich schon zu wenig«
Priwall-Wehr kämpft weiter mit Personalproblemen
Der Chronik zufolge war ein Hochwasser Anlass für die Gründung der Priwall-Feuerwehr. Bei einem Wasserstand von 3,30 Metern war die Halbinsel damals zu zwei Dritteln überspült. Im Gründungsjahr 1954 zählte die Wehr unter der Leitung von Erich Siemer elf engagierte Priwallbewohner, heute sind es neun.
»Die kleine Feuerwehr auf Lübecks schöner Halbinsel«: Thorsten Clausen berichtete über die Priwallwehr. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
»Die kleine Feuerwehr auf Lübecks schöner Halbinsel«: Thorsten Clausen berichtete über die Priwallwehr. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Travemünde Aktuell: »Eigentlich schon zu wenig«
Auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Priwall-Feuerwehr mit der »Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V« berichtete im Januar Wehrführer Thorsten Clausen über die Situation der Feuerwehr auf der Halbinsel, die bei Hochwasser auch schon mal zur Insel werden kann. Ohne die kleine Feuerwehr vom Priwall gäbe es dann keinen Brandschutz. »Bei Eisgang und Hochwasser ist diese Halbinsel vom Festland teilweise abgeschnitten«, erinnerte Clausen. Auch die »Rückseite« nach Mecklenburg läuft dann voll. Folge: Komplette Insellage.
»Neun freiwillige Feuerwehrleute bei 1500 Priwallbewohnern, das ist schon sehr sehr wenig«, sagte Wehrführer Thorsten Clausen (links), hier mit Eckhard Erdmann, Vorsitzender der Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.« Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE </b>
»Neun freiwillige Feuerwehrleute bei 1500 Priwallbewohnern, das ist schon sehr sehr wenig«, sagte Wehrführer Thorsten Clausen (links), hier mit Eckhard Erdmann, Vorsitzender der Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.« Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Travemünde Aktuell: »Eigentlich schon zu wenig«
Travemünde 26.02.2012
Info-Abend beim Priwall-Verein
Der Vorstand der Gemeinschaft der Priwallbewohner e. V. lädt alle Mitglieder zu einer Infoveranstaltung ein. Themen sind der Rückblick auf die Vorstandsarbeit seit November 2011, weitere Planungen für 2012 und die Mitgliederversammlung am 23. März 2012.
Travemünde Aktuell: Info-Abend beim Priwall-Verein
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 1. März 2012, um 18:00 Uhr im Restaurant Siemer, Mecklenburger Landstraße 36, statt. Gäste sind herzlich willkommen. TA
Travemünde 29.02.2012
Herzlichen Glückwunsch: Uwe Führer feiert 17. Geburtstag
Er ist schon seit Sommer 2004 Pensionär, feierte aber heute trotzdem seinen 17. Geburtstag: Uwe Führer, ehemaliger Polizeihauptkommissar von Travemünde. Das Schaltjahr macht es möglich.
Zum 17. Mal feiert Uwe Führer heute seinen Geburtstag an einem 29. Februar. Foto: <b>TA</b>
Zum 17. Mal feiert Uwe Führer heute seinen Geburtstag an einem 29. Februar. Foto: TA
Am 29. Februar kann Uwe Führer, früher bekannt als »Sheriff von Travemünde«, nur alle vier Jahre feiern. Die übrigen Jahre gibt es den Tag ja nicht.
Travemünde 03.MärzRehe lieben Rosen:Travemündes neuer Stadtjäger Bernd Böstrow zum Thema Wild auf dem PriwallViermal die Woche ist Bernd Böstrow in Travemünde unterwegs, aber meist merkt man nichts von ihm: Als Stadtjäger hat er eine Sondergenehmigung, mit Schalldämpfer zu schießen. Ein Service für die Bürger, die nicht vom lauten Knall der Flinte aufgeschreckt werden sollen.
Bernd Böstrow ist seit sechs Montagen Stadtjäger von Travemünde. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Bernd Böstrow ist seit sechs Montagen Stadtjäger von Travemünde. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Travemünde Aktuell: Rehe lieben Rosen:
Er sei kein großer Redner, meinte Bernd Böstrow und hielt dann doch einen kurzweiligen Vortrag: Auf Einladung der »Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.« war er im Februar ins Restaurant »Siemer« gekommen und berichtete über das Thema »Wild auf dem Priwall«.
Rehe lieben Rosen: Travemündes neuer Stadtjäger Bernd Böstrow zum Thema Wild auf dem Priwall.
»Was der Priwall braucht sind fachliche Informationen zu fachlichen Themen«
Info-Veranstaltung der »Gemeinschaft der Priwall-Bewohner e.V.« wieder gut besucht
Zu einer Info-Veranstaltung hatte am 1. März die der Verein »Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.« ins Restaurant Siemer geladen. Themen waren ein Rückblick auf die bisherigen Aktivitäten unter dem neuen Vorstand, die Zukunft und natürlich die Wahlen am 23. Februar 2012.
»Was der Priwall braucht sind fachliche Informationen zu fachlichen Themen«, erklärte der Vorsitzende Eckhard Erdmann auf der jüngsten Veranstaltung des Vereins, zu der wieder auch interessierte Gäste begrüßt werden konnten. Fotos: <b>TA</b>
»Was der Priwall braucht sind fachliche Informationen zu fachlichen Themen«, erklärte der Vorsitzende Eckhard Erdmann auf der jüngsten Veranstaltung des Vereins, zu der wieder auch interessierte Gäste begrüßt werden konnten. Fotos: TA
Der 1. Vorsitzende Eckhard Erdmann berichtete zunächst von den gut besuchen Info-Veranstaltungen mit der Priwall-Feuerwehr (TA berichtete) und dem Stadtjäger (TA berichtete). Weitere Themen werden voraussichtlich die ökologische Situation auf dem Priwall sein, aber auch das Thema »Pflege« könnte auf Interesse stoßen. Der Altersschnitt im Verein liege bei 64 Jahren, berichtete Eckhard Erdmann. Weiter soll eine Begehung des südlichen Priwalls mit Matthias Braun vom Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer angeboten werden. »Was der Priwall braucht sind fachliche Informationen zu fachlichen Themen«, erklärte der Vorsitzende Eckhard Erdmann.
Lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Kurbetrieb: Eckhard Erdmann, Vorsitzender des Priwall-Vereins. Foto: <b>TA</b>
Lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Kurbetrieb: Eckhard Erdmann, Vorsitzender des Priwall-Vereins. Foto: TA
Auch von konkreten Erfolgen konnte bereits berichtet werden: So erzählte Eckhard Erdmann von einer Begehung des Priwalls mit Travemündes Kurdirektor Uwe Kirchhoff. Dabei ging es um Müll-Ecken, die nun beseitigt wurden, aber auch um Bänke und Fahrradbügel im Bereich der kürzlich aufgestellten Info-Tafel zur Grenze (TA berichtete). Wobei der Kurbetrieb hier besonders schnell gewesen sei, denn eigentlich hatte man bei der Begehung erst noch mal gucken wollen, aber dann standen Bank und Bügel bereits: »Die Zusammenarbeit mit Herrn Kirchhoff hat wunderbar geklappt«, lobte Eckhard Erdmann.
Freude, im Verein mitzuarbeiten: Johanna Rosenwald, Beisitzerin. Foto: <b>TA</b>
Freude, im Verein mitzuarbeiten: Johanna Rosenwald, Beisitzerin. Foto: TA
Da der Priwall-Verein im November 2011 vorzeitig neu gewählt hatte (TA berichtete), sind am 23. Februar schon wieder Neuwahlen dran. Der 1. Vorsitzende Eckhard Erdmann und die 1. Beisitzerin Johanna Rosenwald erklärten, dass sie wieder kandidieren werden.
»Ich möchte weitermachen«, sagte Johanna Rosenwald. »Es ist für mich eine Freude, in diesem Gremium mitzuarbeiten«. Der Verein solle auch Sprachrohr für den Priwall sein, sagte sie. Er solle aber keine politischen Interessen vertreten. Johanna Rosenwald kümmert sich auch um die Pressearbeit des Vereins, will ein Informationsblättchen herausgeben und vielleicht auch einen Jahreskalender. TA
08. März
Travemünde 18.03.2012

Neues Leben im Passathafen

Andrea Grube übernimmt die bekannte Seglermesse

Jeden Samstag und Sonntag, soweit Wetter und Heringssaison das zulassen, brät Andrea Grube vor der Seglermesse im Passathafen grüne Heringe. Auch am Restaurant selbst tut sich einiges: Offiziell zum 31. März übernimmt die Wirtin des beliebten Priwall-Treff die Seglermesse im Passathafen.
Andrea Grube übernimmt die bekannte Seglermesse im Passathafen. Und legt gleich los: Am Wochenende gibt es grüne Heringe frisch aus der Pfanne, wahlweise mit Kartoffelsalat oder frischen Bratkartoffeln. Foto: <b>TA</b>
Andrea Grube übernimmt die bekannte Seglermesse im Passathafen. Und legt gleich los: Am Wochenende gibt es grüne Heringe frisch aus der Pfanne, wahlweise mit Kartoffelsalat oder frischen Bratkartoffeln. Foto: TA
Am 31. März wird offiziell Neueröffnung der Seglermesse im Pas­sat­hafen gefeiert. Am Außen- und Innenbereich wird bereits gewerkelt, es soll unter anderem Billard im Obergeschoss und eine Beachlounge mit Strandkörben im Außenbereich geben. So entsteht ein ganz neuer Treffpunkt auf dem Priwall.
Neues Leben im Passathafen Andrea Grube übernimmt die bekannte Seglermesse. Jeden Samstag und Sonntag, soweit Wetter und Heringssaison das zulassen, brät Andrea Grube vor der Seglermesse im Passathafen grüne Heringe. Auch am Restaurant selbst tut sich einiges: Offiziell zum 31. März übernimmt die Wirtin des beliebten Priwall-Treff.
Travemünde 20.03.2012
Kanuten und BiP – die sammeln mit!
– Erst der Müll, dann die Suppe –
Natürlich beteiligt sich die BiP am Müllsammeln«, erklärt Siegbert Bruders, Vorsitzender der BiP, »denn was nützt alles reden – man muss auch zupacken können.«
Travemünde Aktuell: Kanuten und BiP – die sammeln mit!
Im Rahmen der Aktion »Saubere Stadt« findet lübeckweit eine jährliche Müllsammelaktion statt. Die BiP beteiligt sich hieran nun zum vierten Mal. Mit dabei sind auch die Gemeinschaft der Priwallbewohner, die Nachsorgeeinrichtung Do-it und Einzelpersonen.
Die Kanuten und die BiP werden sich auf besondere Art bei den Beteiligten bedanken und für alle eine kostenlose Gulaschsuppe anbieten. Diese wird auf dem Gelände der Kanuten am Passathafen ausgegeben – Helfer sind herzlich willkommen.
05. April:
Priwallfähre: Die ersten beiden neuen Fähranleger sind montiert Seit geraumer Zeit steht den Priwall-PKW-Fähren im sogenannten vis-à-vis-Verkehr nur ein Anlegerpaar auf der Priwall und der Travemünder Seite zur Verfügung. Im November letzten Jahres wurden in einem ersten Schritt zur Erneuerung aller Anlegerpaare.
Travemünde 24.03.2012
Erdmann im Amt bestätigt
So eine gut besuchte Jahreshauptversammlung sieht man nicht oft: Im Saal der Seglermesse auf dem Priwall wurden noch Stühle hin und her getragen, damit alle Platz fanden zur Jahreshauptversammlung des Vereins »Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.«
Eckhard Erdmann und Johanna Rosenwald wurden für weitere vier Jahre in den Vorstand gewählt. Foto: <b>TA</b>
Eckhard Erdmann und Johanna Rosenwald wurden für weitere vier Jahre in den Vorstand gewählt. Foto: TA
Der umgangssprachlich knapp »Priwallverein« genannte Verein zählt inzwischen 263 Mitglieder. Einstimmig wurde dem Vorstand die Entlastung erteilt, bevor es zu den Wahlen ging. Nachdem im November außerplanmäßig Neuwahlen stattgefunden hatten (TA berichtete), waren nun die regulären Wahlen dran, bei denen der Vorstand auf vier Jahre gewählt wird.
Die Jahreshauptversammlung des Priwall-Vereins war sehr gut besucht. Fotos: <b>TA</b>
Die Jahreshauptversammlung des Priwall-Vereins war sehr gut besucht. Fotos: TA
Beim Vorsitzenden und der ersten Beisitzerin äusserte jeweils ein Mitglied den Wunsch nach geheimer Wahl, so dass auf Zetteln anstatt per Handzeichen abzustimmen war. 77 stimmberechtigte Mitglieder waren anwesend. Gegenkandidaten gab es nicht. Der 1. Vorsitzende Eckhard Erdmann wurde mit 66 JA-Stimmen wiedergewählt, 11 Stimmzettel blieben leer. Die 1. Beisitzerin Johanna Rosenwald wurde ebenfalls mit 66 JA-Stimmen wiedergewählt, 11 Stimmen waren ungültig, erklärte der Wahlleiter Herr Kistenmacher.
Travemünde Aktuell: Erdmann im Amt bestätigt
Travemünde 27.04.2012
Warnstreik: Fähre fuhr nur alle Stunde
Nur Fußgänger durften auf die Fähre und das auch nur zur vollen Stunde: Am Freitag hatte die Gewerkschaft Ver.di zum Warnstreik an der Priwallfähre aufgerufen. Die Lage blieb relativ entspannt.
Nur zur vollen Stunde fuhr die Fähre und transportierte auch ausschließlich Fußgänger. Foto: <b>TA</b>
Nur zur vollen Stunde fuhr die Fähre und transportierte auch ausschließlich Fußgänger. Foto: TA
Travemünde 29.04.2012
Hüttenzauber auf dem Priwall
Stadt erneut im Clinch mit dem Ostsee-Shop
Im Dezember 2011 kaufte die Hansestadt Lübeck den Pächter der Passat-Terrasse aus seinem Mietvertrag und ließ das Gebäude im Passathafen abreißen (TA berichtete). Was blieb, waren eine Freifläche und die Verkaufshütte des Ostsee-Shops. Jetzt gibt es Streit: Sowohl Stadt als auch Ostsee-Shop beanspruchen die kleine blaue Holzhütte für sich.
Geschäftseröffnung mit dem Bolzenschneider: Christian Jäger vom Ostsee-Shop beansprucht die Hütte im Passathafen für sich. Foto: <b>TA</b>
Geschäftseröffnung mit dem Bolzenschneider: Christian Jäger vom Ostsee-Shop beansprucht die Hütte im Passathafen für sich. Foto: TA
Als Christian Jäger kürzlich seinen Shop öffnen wollte, war die Hütte mit einer Kette und einem Schloss versperrt. Kein Hinweis, wer die Kette angebracht hatte. Kurz entschlossen kehrte er mit einem Bolzenschneider zurück und öffnete die Tür wieder.
Mai:
Travemünde 04.05.2012
Streik an der Priwallfähre
Auch die Priwallfähre war heute vom Streik betroffen. PKW’s und LKW’s wurden nicht befördert, dagegen fuhr eine Fähre stündlich für die Fußgänger.
Auch Brummis müssen umdrehen: An der Priwallfähre wird gestreikt. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Auch Brummis müssen umdrehen: An der Priwallfähre wird gestreikt. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Die vereinzelt eintreffenden Fahrzeuge mussten dann wohl oder übel den ca. 40 km langen Umweg über Schlutup in Kauf nehmen, um auf die andere Seite zu kommen.
Auch die Priwallfähre war heute zum wiederholten Male in diesem Jahr von Streiks betroffen. PKW’s und LKW’s wurden nicht befördert, dagegen fuhr eine Fähre stündlich für die Fußgänger. Auch Brummis müssen umdrehen. Die Gewerkschaft fordert mehr Lohn für die Beschäftigten im ÖPNV.
13. Mai:

Familienbetrieb in vierter Generation:

Restaurant Pension Siemer feierte mit vielen Gästen 80. Geburtstag

Am 2. Mai 1932 erhielt Bernhard Rudolph Siemer die erste Konzession und legte damit den Grundstein für einen Familienbetrieb, der jetzt schon in vierter Generation geführt wird. Am Sonntag feierte das Restaurant und Pension Siemer auf dem Priwall 80jähriges Bestehen.
Seit 80 Jahren Familienbetrieb: Das Siemer in der Mecklenburger Landstraße 36. Fotos: <b>TA</b>
Seit 80 Jahren Familienbetrieb: Das Siemer in der Mecklenburger Landstraße 36. Fotos: TA
Travemünde Aktuell: Familienbetrieb in vierter Generation:
Den Gastronomie-Betrieb auf dem Priwall gibt es sogar noch ein bisschen länger: Seit 1918. Ein echtes Travemünder Familienunternehmen: »Soweit ich mich erinnern kann haben immer drei Generationen unter einem Dach gewohnt«, sagt Reinhold Siemer, der für die 3. Generation steht, gefolgt von Dörte Siemer, die den Betrieb in vierter Generation führt und eines Tages an Sohn Rafael übergeben wird.
Reinhold Siemer (rechts), hier mit Eckhard Erdmann vom Priwall-Verein, ist im Familienbetrieb aufgewachsen. Fotos: <b>TA</b>
Reinhold Siemer (rechts), hier mit Eckhard Erdmann vom Priwall-Verein, ist im Familienbetrieb aufgewachsen. Fotos: TA
Dörte Siemer bedankte sich bei den zahlreich erschienen Gästen und Freunden des Hauses für die Treue. Die Gäste feierten mit leckerem Kassler im Blätterteig, einem frisch gezapften Pils und Live-Musik.
Travemünde Aktuell: Familienbetrieb in vierter Generation:
Travemünde Aktuell: Familienbetrieb in vierter Generation:
Travemünde Aktuell: Familienbetrieb in vierter Generation:
Travemünde Aktuell: Familienbetrieb in vierter Generation:
Travemünde Aktuell: Familienbetrieb in vierter Generation:
Natürlich schaute auch Eckhard Erdmann als Vorsitzender des Priwall-Vereins vorbei und gratulierte. Es sei schon bemerkenswert, dass ein Retaurant über Generationen im Familienbetrieb sei, meinte er. TA
Familienbetrieb in vierter Generation: Restaurant Pension Siemer feierte mit vielen Gästen 80. Geburtstag
Travemünde 15.05.2012
Warnstreik III
Die Priwallfähre wurde am Montag nun schon zum Dritten Mal bestreikt. Inzwischen wissen auch die meisten Fahrgäste, worum es geht: 150 Euro mehr für die Beschäftigten von Fähre und Bus. Aufgerufen zum Streik hat die Gewerkschaft Ver.di.
Nur Fußgänger und Radfahrer wurden während des Streiks auf den Priwall gebracht. Zu jeder vollen Stunde. Um 12 Uhr war der Warnstreik beendet. Foto: <b>TA</b>
Nur Fußgänger und Radfahrer wurden während des Streiks auf den Priwall gebracht. Zu jeder vollen Stunde. Um 12 Uhr war der Warnstreik beendet. Foto: TA
Sollte es weiter zu keiner Einigung mit dem Arbeitgeber, dem Stadtverkehr Lübeck, kommen, könnte der Streik auch auf einen ganzen Tag ausgeweitet werden.
Die Fähre setzte allerdings auch während des Streiks zur jeder vollen Stunde Fußgänger und Radfahrer über. Priwall-Bewohner Wolfgang Hovestädt sieht darin immerhin bestätigt »dass niemand den Priwall so ohne weiteres von der übrigen Welt abschneiden darf«, wie er auf seiner Seite Priwall-Aktuell.de schreibt. »Wir Priwallianer haben ein Recht, die Fähre kostenfrei zu nutzen! Die Fähre gehört zur Daseinsvorsorge! Gut zu wissen!« TA
ravemünde 21.05.2012
Fähre wird wieder bestreikt
Seit heute morgen um 5 Uhr wird die Priwallfähre wieder »eingeschränkt«, wie es in einer Mitteilung vom Stadtverkehr heißt, bestreikt. Jede Stunde fährt die Fähre für Personen. Polizei, Feuerwehr und Notarzt werden im Einsatz sofort befördert.
Travemünde Aktuell: Fähre wird wieder bestreikt
Travemünde Aktuell: Fähre wird wieder bestreikt
Die vom Streik Betroffenen nahmen es gelassen, wenngleich es Gäste doch hart an kommt, die von stundenlanger Autofahrt aus dem Süden kommen und sich nach einer Pause und den Urlaub auf dem Priwall sehnen. Jetzt zusätzlich 40 km außen herumzufahren oder so kurz vor dem Ziel erst noch einmal wie im Stau die kostbare Zeit vertrödeln, ist nicht gerade erfreulich.
Travemünde 24.05.2012
Ein Morgen auf dem Priwall
Am frühen Donnerstagmorgen (24.05.2012) Sonne pur bei 13 Grad und 3 Windstärken aus NO. Der Wind hat über Nacht nachgelassen. Das Brausen und Donnern der Ostseewellen an der Nordermole war einem eher sanften Rauschen gewichen.
Travemünde Aktuell: Ein Morgen auf dem Priwall
Travemünde Aktuell: Ein Morgen auf dem Priwall
Auf dem Priwall angekommen, scheint Travemünde von jenseits der Trave betrachtet, eine andere Welt. Klein die Häuser der Vorderreihe, kaum noch hörbar sind Verkehrslärm und das emsige Treiben am Markt.
Travemünde Aktuell: Ein Morgen auf dem Priwall
28. Mai:
Travemünde 28.05.2012

Eigentor nach Verlängerung

– Vertragsverlängerung Waterfront die Zweite –

Ohne politischen Beschluss – ohne Nachfrage an die Bürgerschaft – ohne Auflage. Der Vertrag für das geplante Waterfront-Projekt ist zum zweiten Mal vom Leiter des Liegenschaftsamtes verlängert worden. Diesmal bis Ende 2014.
Von der Waterfront ist im Passathafen auch 2012 noch nichts zu sehen. Foto: <b>Archiv TA</b>
Von der Waterfront ist im Passathafen auch 2012 noch nichts zu sehen. Foto: Archiv TA
Hatte schon die erste Verlängerung für Unmut bei einigen Bürgerschaftsfraktionen gesorgt, wird diese vielleicht endlich ein Nachspiel (!) haben. Bereits nach der ersten Verlängerung war in einigen Fraktionen Unmut entstanden und eine Beteiligung der Bürgerschaft am weiteren Verfahren angemahnt worden.
Eigentor nach Verlängerung – Vertragsverlängerung Waterfront die Zweite – Ohne politischen Beschluss – ohne Nachfrage an die Bürgerschaft – ohne Auflage. Der Vertrag für das geplante Waterfront-Projekt ist zum zweiten Mal vom Leiter des Liegenschaftsamtes verlängert worden. Diesmal bis Ende 2014. Grund ist das lange Planungsverfahren.
Schneller voran geht es beim Waterfront-Projekt auf dem Priwall. 2013 soll der Bebauungsplan verabschiedet werden, 2014 wäre dann Baubeginn.
12. Juni:
Mit der HYLA zur Seeschwalbeninsel. Im Sommer 2010 haben zum ersten Mal seit fast 50 Jahren wieder Flußseeschwalben im Lübecker Stadtgebiet gebrütet: Auf der künstlich angelegten »Seeschwalbeninsel« in der Pötenitzer Wiek.
06. Juli:
Wegweiser zur BiP: Absperrbänder im Bereich der Kohlenhof - Spitze sollen Dimensionen des Waterfront-Projektes verdeutlichen
Travemünde 02.06.2012
BiP auf beiden Seiten
Gleich zweimal und auf beiden Seiten der Trave konnte man sich am Samstag bei der »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP) informieren: Vormittags am Info-Stand in der Vorderreihe, Nachmittags beim Waldplausch auf dem Priwall.
In der Vorderreihe gab es neue Info-Briefe für die Passanten. Fotos: <b>Karl Erhard Vögele</b>
In der Vorderreihe gab es neue Info-Briefe für die Passanten. Fotos: Karl Erhard Vögele
Travemünde Aktuell: BiP auf beiden Seiten
In der Vorderreihe erkundigte sich zum Beispiel eine Sponsorin der BiP über den Sachstand. Der 1. Vorsitzende Siegbert Brudes konnte berichten, dass Waterfront sehr, sehr lange dauere. »Das ist ein gutes Zeichen«, meinte Bruders. Außerdem wurden der »Info-Brief Nr. 1« verteilt und viele weitere sollen folgen.
Eckhard Erdmann, Vorsitzender der Gemeinschaft der Priwallbewohner. Fotos: <b>Karl Erhard Vögele</b>
Eckhard Erdmann, Vorsitzender der Gemeinschaft der Priwallbewohner. Fotos: Karl Erhard Vögele
Am Nachmittag traf man sich dann im Gerätehaus der Feuerwehr auf dem Priwall. Eckhard Erdmann, Vorsitzender der Gemeinschaft der Priwallbewohner, dankte zu Beginn der Veranstaltung für das Vertrauen das er als ehemaliger Vorsitzender der BiP bekommen habe. Ihm sei an einer guten Zusammenarbeit des Priwallvereins mit der BiP gelegen und er wolle seine Aufgaben als Schatzmeister der BiP weiterhin mit Sorgfalt ausüben.
Travemünde 04.06.2012
Fahrräder kostenlos auf der Priwallfähre für Inhaber einer Personenjahreskarte
Gute Nachricht für alle Inhaber einer Personen-Jahreskarte und der Monatskarte für Personen im 12-er Abonnement für die Priwallfähre: ab 1. Juli 2012 kann kostenlos das Fahrrad mitgenommen werden. Bisher kostete die Fahrradmitnahme auch für diesen Personenkreis pro Fahrt 70 Cent oder die zusätzliche Fahrrad-Jahreskarte für 106 Euro. Wer eine Monatskarte im 12er Abonnement besitzt, musste dazu einen Einzelfahrschein für das Fahrrad lösen.
Für die Mitnahme des Fahrrades auf der Fähre musste bislang in jedem Falle für das Rad extra bezahlt werden, egal welche Personenfahrkarte man hatte. <b>Foto: KARL ERHARD VÖGELE</b>
Für die Mitnahme des Fahrrades auf der Fähre musste bislang in jedem Falle für das Rad extra bezahlt werden, egal welche Personenfahrkarte man hatte. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
ravemünde 05.06.2012
Dornröschen hinterm Maschendraht:
Nicht viel neues zum Priwall-Krankenhaus im Bauausschuss
Hinter Bauzäunen schläft das ehemalige Priwall-Krankenhaus seinen Dornröschenschlaf. Üppig wuchert das Grün, man könnte den Eindruck haben, die Natur holt sich das Gelände zurück. Im Bauausschuss war das Gelände am Montag kurz Thema, da Christopher Lötsch, Baupolitscher Sprecher der CDU, in der Sitzung vom 5. März nach dem Sachstand gefragt hatte.
Eingezäunt und alleingelassen: Während über seine zukünftige Nutzung debattiert wird, verfällt das Priwall-Krankenhaus. Zumindest die Pflanzenwelt profitiert. Fotos: <b>TA</b>
Eingezäunt und alleingelassen: Während über seine zukünftige Nutzung debattiert wird, verfällt das Priwall-Krankenhaus. Zumindest die Pflanzenwelt profitiert. Fotos: TA
Das Ensemble umfasst fünf beziehungsweise sechs Gebäude: Bei den Gebäuden 1 und 3 handelt es sich um das eigentliche ehemalige Krankenhaus. Gebäude 4 und 5 beherbergen ein Archiv der Stadt. Eine Verlegung der Archivflächen sei nicht möglich, das sei überprüft worden, hieß es. Und Gebäude 6 soll Parkplatz-Fläche werden. In Sachen Low-Budget-Hotel und Jugendherberge würden noch Gespräche laufen.
Travemünde 05.06.2012
»Vertrag zum Priwallkrankenhaus muss geprüft werden«
BiP fordert erneut Akteneinsicht
»Wir wollen uns den Vertrag zum ehemaligen Krankenhaus einmal anschauen« erklärt der erste Vorsitzende der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP), Siegbert Bruders, »es ist ja wichtig zu wissen wem das Gelände nun gehört und welche möglichen Lasten darauf liegen«.
Travemünde Aktuell: »Vertrag zum Priwallkrankenhaus muss geprüft werden«
Travemünde Aktuell: »Vertrag zum Priwallkrankenhaus muss geprüft werden«
Travemünde 12.06.2012
Mit der HYLA zur Seeschwalbeninsel
Info-Veranstaltung des Priwallvereins am 16. Juni 2012
Im Sommer 2010 haben zum ersten Mal seit fast 50 Jahren wieder Flußseeschwalben im Lübecker Stadtgebiet gebrütet: Auf der künstlich angelegten »Seeschwalbeninsel« in der Pötenitzer Wiek. Die Aktion ist jetzt Thema bei Priwall-Verein.
Mit der »HYLA« geht es zur Seeschwalbeninsel in der Pötenitzer Wiek. Fotos: <b>Karl Erhard Vögele</b>
Mit der »HYLA« geht es zur Seeschwalbeninsel in der Pötenitzer Wiek. Fotos: Karl Erhard Vögele
Travemünde Aktuell: Mit der HYLA zur Seeschwalbeninsel
Travemünde 13.JuniMal sonnig mal wolkig, aber bis zu 18 Grad warmPünktlich erhob sich die Sonne um 5.44 Uhr über den Horizont. Auf der Richtung Priwall fahrenden Priwallfähre kam sie hinter dem Maritim hervor, lag über einer einlaufenden Fähre und verschwand schließlich, am priwallseitigen Anleger angekommen, hinter den Bäumen.
Travemünde Aktuell: Mal sonnig mal wolkig, aber bis zu 18 Grad warm
Travemünde Aktuell: Mal sonnig mal wolkig, aber bis zu 18 Grad warm
Sie wird uns den ganzen Tag begleiten, allerdings wird sie hin und wieder von Wolken bedeckt sein. Die Temperaturen werden um die 18 Grad erreichen und der Wind kommt aus Nordwest bis West mit 2-3 Windstärken.
Travemünde Aktuell: Mal sonnig mal wolkig, aber bis zu 18 Grad warm
Travemünde Aktuell: Mal sonnig mal wolkig, aber bis zu 18 Grad warm
So schlecht war der Sommer selten. Regen, Sturm, Gewitter und schlechte Laune machen sich bei Temperaturen um die 18 Grad breit. War's das schon? Die Gefahr einer gefährlichen Algenblüte der Rot- und Braunalgen ist gebannt.
Die Algen wurden in großen Mengen abgefahren, der Wind drehte ablandig und die kühlen Temperaturen verhindern eine weitere Blüte
13.Juni
Fertigstellung aller Feriendörfer auf dem Priwall bis März 2013
Planungen für Priwall Waterfront laufen auf Hochtouren: Baubeginn könnte in 2014 sein
Die Fertigstellung aller Feriendörfer auf dem Priwall schreitet zügig voran. Wie die Priwall Strand GmbH mitteilt, wird das letzte Ferienhaus voraussichtlich im März nächsten Jahres bezugsfertig sein.
Voraussichtlich im März 2013 sollen alle Feriendörfer komplett sein. Foto: <b>Karl Erhard Vögele</b>
Voraussichtlich im März 2013 sollen alle Feriendörfer komplett sein. Foto: Karl Erhard Vögele
Mit diesem Tempo haben selbst die größten Optimisten der Hansestadt Lübeck nicht gerechnet. Die einschlägigen Kaufverträge zwischen der Stadt und Sven Hollesen als Geschäftsführer der Priwall Strand GmbH sahen eine Fertigstellung der Gebäude und Erschließungsanlagen bis Ende 2015 vor. Die Umsetzung des über 40 Millionen Euro teuren Projektes der PLANET-Gruppe spült damit – trotz Finanzkrise – bereits zweieinhalb Jahre eher als geplant jährliche touristische Mehrumsätze in sechsstelliger Höhe in Lübecks Kasse.
Travemünde 13.06.2012
BiP: »Potemkinsche Dörfer auf dem Priwall schon heute fertig«
»Presseartikel der Hansestadt Lübeck wirkt ängstlich«
»Na, dass nenne ich doch mal einen Jubelartikel«, erklärt der erste Vorsitzende der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP), Siegbert Bruders Bezug nehmend auf die heutige Pressemitteilung der Hansestadt Lübeck zu den Feriendörfern auf dem Priwall (TA berichtete).
»Liest man nicht nur die Überschrift des Artikels erkennt man schnell, dass alles in der Möglichkeitsform gehalten ist«, sagt Sigbert Bruders, Vorsitzender der BiP, zur aktuellen Pressemitteilung der Stadt. Foto: <b>Archiv TA</b>
»Liest man nicht nur die Überschrift des Artikels erkennt man schnell, dass alles in der Möglichkeitsform gehalten ist«, sagt Sigbert Bruders, Vorsitzender der BiP, zur aktuellen Pressemitteilung der Stadt. Foto: Archiv TA
Travemünde 14.06.2012
Morgens auf dem Priwall
»Es gibt doch immer noch welche, die so verrückt sind, und früher aufstehen als ich« meinte ein Crewmitglied des Besan-Ewers »JOHANNE« aus dem Museumshafen in Lübeck, die am Kohlenhof auf der Priwallseite festgemacht hatte. Mit Handtuch und Waschzeug war der Seemann auf dem Weg zu den Waschräumen des Passathafens.
Travemünde Aktuell: Morgens auf dem Priwall
Travemünde Aktuell: Morgens auf dem Priwall
Die regelmäßigen Frühaufsteher in Travemünde kennen sich, seien es Berufstätige die von der Schicht nach Hause wollen oder deren Schicht beginnt. Flotte Sprüche sind das Salz in der Suppe dieser Menschen und so war diese kräftig-herbe Begegnung eine weitere Variante herzlicher Begrüßungen am frühen Morgen.
19.Juni
Ein Nachmittag der Kirchengemeinde auf dem Priwall
Am 13.6.2012 traf sich zum Wiederholten Male ein Teil der Travemünder Kirchengemeinde im Restaurant A
mbiente auf dem Priwall zum gemeinsamen Kaffeetrinken.
Pastorin Anja Möller erzählte ein wenig über ihre Heimatstadt Kassel. Fotos: <b>PRH</b>
Bei Topfen- und Apfelstrudel erzählte Pastorin Möller ein wenig über ihre Heimatstadt Kassel. Es gab einiges zu lernen über die in Kassel beheimatete Dokumenta und über eine Frau Namens Dorothea Viehmann. Was viele nicht wussten: Sie ist eine der eigentlichen Geschichtensammlerinnen gewesen, deren Erzählungen von den Gebrüdern Grimm zusammengefasst und veröffentlicht wurden.
Travemünde Aktuell: Ein Nachmittag der Kirchengemeinde auf dem Priwall
Sonnenaufgang am längsten Tag
Heute am längsten Tag des Jahres, der Sommersonnenwende, erreicht die Sonne den mittäglich höchsten Stand über dem Horizont. Ab heute werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger.
Travemünde Aktuell: Sonnenaufgang am längsten Tag
22.Juni
Feierliche Zeugnisübergabe der Seemannsschule auf der Passat
Die auf dem Priwall ansässige Schleswig-Holsteinische Seemannsschule hat erstmalig zur Zeugnisübergabe auf die Viermastbark Passat eingeladen. Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung hat Schulleiter Holger Garbelmann 35 Abschlussprüflinge des Ausbildungsgangs »Schiffsmechaniker« verabschiedet sowie sechs Absolventen zur bestandenen Zwischenprüfung gratuliert.
Travemünde Aktuell: Feierliche Zeugnisübergabe der Seemannsschule auf der PassatTravemünde Aktuell: Feierliche Zeugnisübergabe der Seemannsschule auf der Passat
Freikarten-Krach:
SPD Travemünde bestreitet Einsparungen
Die SPD Travemünde hat die Umstellung der Jahres-Freikarten für Priwall-Bewohner auf Monats-Freikarten kritisiert (TA berichtete), der Stadtverkehr spricht von Einsparungen durch die Systemumstellung (TA berichtete). Das glauben die Travemünder nicht.
»Die Stadtverkehr Lübeck GmbH versucht die Einführung von Abo-Monatskarten für die Priwallianer mit Einsparungen zu rechtfertigen. Aber davon kann wohl keine Rede sein«, sagt Wolfgang Hovestädt (SPD). Foto: <b>Archiv TA</b>
»Die Stadtverkehr Lübeck GmbH versucht die Einführung von Abo-Monatskarten für die Priwallianer mit Einsparungen zu rechtfertigen. Aber davon kann wohl keine Rede sein«
Travemünde 26.06.2012
Fährkarten-Diskussion:
Priwallverein fordert Gegenüberstellung der Abbuchungssysteme
In die Diskussion um die Fahrkarten-Umstellung für Priwallbewohner hat sich auch der Verein »Gemeinschaft der Priwallbewohner e. V.« eingeschaltet. Statt kostenloser Jahreskarten sollen dauerhaft auf dem Priwall wohnende Bürger jetzt kostenlose Monatskarten bekommen. Der Verein würde gern eine Gegenüberstellung der Buchungssysteme sehen.
»In einer Gegenüberstellung der unterschiedlichen Abbuchungssysteme nachweisen, dass die angestrebten Veränderungen kostengünstiger sind«: Eckhard Erdmann, Vorsitzender der »Gemeinschaft der Priwallbewohner e. V.«, hofft auf weitere Informationen die zu einer Versachlichung der Diskussion führen. Foto: <b>Archiv TA</b>
»In einer Gegenüberstellung der unterschiedlichen Abbuchungssysteme nachweisen, dass die angestrebten Veränderungen kostengünstiger sind«: Eckhard Erdmann, Vorsitzender der »Gemeinschaft der Priwallbewohner e. V.«, hofft auf weitere Informationen die zu einer Versachlichung der Diskussion führen. Foto: Archiv TA
Travemünde 28.06.2012
»Punkt eins setzte er die Flex an und machte den Asphalt kaputt«
Priwall-Camper genervt von Baustellenlärm – Erste Gäste reisen ab
Matthias Mengel war nach Travemünde geflüchtet um Ruhe zu haben: Zuhause in Köln hatte er eine Baustelle vor der Tür. Doch daraus wurde nichts: Pünktlich zu den Sommerferien rückten auf dem Priwall schwere Baumaschinen an, donnert der Presslufthammer auf Asphalt. In der Straße vorm Campingplatz werden Kabel und Rohre verlegt
Sein Zelt ist regendicht, aber nicht schalldicht: Urlauber Matthias Mengel aus Köln bleibt noch bis Samstag, die gesuchte Ruhe und Erholung vom Großstadtleben wird er in Travemünde aber nicht finden. Foto: <b>TA</b>
30.Juni
Mister Knister in der Arche Noah
Der Evangelische Kindergarten »Arche Noah« auf dem Priwall lässt sich immer etwas besonderes einfallen zum »Rausschmeißfest«. Als im Vorjahr die zukünftigen Schulkinder verabschiedet wurden, kam ein kleiner Zirkus vorbei (TA berichtete). Diesmal war es Zauberer »Mister Knister«, der nicht nur die Kinder unterhielt.

Zauberer »Mister Knister« trat am Freitag auf dem Priwall auf. Fotos: <b>TA</b>

Zauberer »Mister Knister« trat am Freitag auf dem Priwall auf. Fotos: TA

Travemünde 06.07.2012
Wegweiser zur BiP
Absperrbänder sollen Dimensionen des Waterfront-Projektes verdeutlichen
Der Weg zum Info-Stand der »Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung« (BiP) ist an diesem Wochenende leicht zu finden: Immer an den Flatterbändern entlang, die praktisch die ganze Wasser-Front gegenüber der Stadtseite einnehmen.
»Reserviert für Waterfront – Das wollen wir nicht« steht auf dem Zettel, den der erste Vorsitzende Siegbert Bruders ans Flatterband tackert. Auch Passanten von außerhalb sollen ja wissen, wozu die Aktion dient. Fotos: <b>TA</b>
Die rot-weißen Absperrbänder sollen die Dimensionen des Waterfront-Projektes deutlich machen. Zettel weisen zusätzlich den Weg zum Info-Stand. Fotos: <b>TA</b>Eckhard Erdmann befestigt das Markierungsband. Eine ordentliche Arbeit der Größe des abzusteckenden Geländes. Fotos: <b>TA</b>
Travemünde 06.07.2012
Übung für den Ernstfall
Ein PKW ist nach einem Unfall auf dem Dach gelandet, der Fahrer hängt noch im Gurt, die Türen sind blockiert, jetzt müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Travemünde und Priwall übten am Donnerstagabend für den Ernstfall. Natürlich mit einem Dummy. Ernsthaft zu Schaden kam nur das Auto
Travemünde Aktuell: Übung für den Ernstfall
07.Juli
Neue Zeitung für den Priwall»Wir vom Priwall« nennt sich die neue Zeitung der »Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.«. Die erste Ausgabe ist am Freitag in einer Auflage von 700 Exemplaren erschienen.
Die Nummer 1 von »Wir vom Priwall« ist erschienen. Foto: <b>TA</b>
Themen der ersten Ausgabe sind unter anderem »Wie Lübeck zum Priwall kam« und »100 Jahre Naturfreunde auf dem Priwall«. Umgesetzt wird das Nachbarschaftsblatt von einem fünfköpfigen Team um Johanna Rosenwald. Den Druck übernahm Baginski Media aus Travemünde. Die Hefte sollen kostenlos an die Haushalte auf dem Priwall abgegeben werden. TA
Travemünde
19.07.2012
Priwall saß zweieinhalb Stunden auf dem Trockenen
Auf dem Priwall – hinter dem Rosenhof in Richtung Südspitze – ist am Donnerstag eine 30 Zentimeter starke Trinkwasserleitung gebrochen. Dadurch kam es in ganz Travemünde zu einem kompletten Druckabfall.
Da ohne Druck kein oder kaum Wasser in die Hausanschlüsse gelangt, war Travemünde von 6:00 Uhr bis 7:45 Uhr ohne Trinkwasserversorgung.
Der Priwall ging zwischen 8:30 und 8:45 Uhr wieder ans Netz. Der Schaden wurde aufgrund des abfallenden Drucks im Travemünder Trinkwassernetz bemerkt. Ein Wasseraustritt – wie meistens üblich – wurde in diesem Fall nicht gemeldet.
Travemünde Aktuell: Priwall saß zweieinhalb Stunden auf dem TrockenenTravemünde Aktuell: Priwall saß zweieinhalb Stunden auf dem Trockenen
20.Juli
BiP bei der Travemünder Woche dabei
Viele kleine Aktionen rund um das Sportgeschehen
»Auch die Travemünder Woche ist ja massiv von dem geplanten Waterfront-Projekt betroffen«, erklärt der erste Vorsitzende der BI behutsame Priwallentwicklung (BiP), Siegbert Bruders heute, »und wenn die Planungen umgesetzt werden sollten, ist die TW insgesamt in großer Gefahr.«
»Auch die Travemünder Woche ist ja massiv von dem geplanten Waterfront-Projekt betroffen«, erklärt der erste Vorsitzende der BI behutsame Priwallentwicklung (BiP), Siegbert Bruders, heute. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
»Auch die Travemünder Woche ist ja massiv von dem geplanten Waterfront-Projekt betroffen«, erklärt der erste Vorsitzende der BI behutsame Priwallentwicklung (BiP), Siegbert Bruders, heute. Foto:
Travemünde 26.07.2012
Travemündezyklus: Der Priwall
Trotz Travemünder Woche und der widersprüchlichen Information in einer Tageszeitung war der große Saal des Gesellschaftshauses zum Thema Priwall bis zum letzten Platz besetzt. Rolf Fechner referierte in seinem 90-minütigen Vortrag in etwa 150 Bildern zunächst über die Geschichte des Priwalls, um sich dann der Einzelthemen anzunehmen: Zunächst ging es um den Fährbetrieb mit Frachtfähre und den Personenfähren über die Trave
23.Juli:
Geschichte des Priwall Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Der große Travemünde Zyklus« hält Rolf Fechner regelmäßig Vorträge zur Geschichte Travemündes.
Travemünde Aktuell: Travemündezyklus: Der Priwall
05.August
Hundestrand verlegt
Der Hundestrand auf dem Priwall wurde aus der Badeverbotszone am Beginn des Strandes heraus einige hundert Meter verlegt. »Wir haben den Hundestrand etwas in Richtung Osten verschoben«, bestätigt Travemündes Kurdirektor Uwe Kirchhoff.
Der neue Hundestrand auf dem Priwall. Foto: <b>TA</b>
Der neue Hundestrand auf dem Priwall. Foto: TA
»Durch die Strömung der ausfahrenden Schiffe
wurden die Hunde gefährdet«, erklärt er. Der neue Hundestrand ist deutlich ausgeschildert. Die Vermieter wurden laut Kurverwaltung über die Verlegung des Hundestrandes informiert. TA
15.August
BiP wird 4 Jahre
Geburtstagsfest der BI behutsame Priwallentwicklung-
»Schon wieder ein Jahr vorbei – und Waterfront ist immer noch nicht erkennbar«, freut sich der erste Vorsitzender der BI behutsame Priwallentwicklung (BiP), Siegbert Bruders, »ein guter Grund mit den Priwallern und vielen Unterstützern, aber auch Kritikern der BiP, wieder ein schönes Fest zu feiern. Wir laden alle, die dies lesen, herzlich ein uns zu besuchen.«
Die BiP feiert ihren vierten Geburtstag in der SVH-Halle. Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b>
 
16.August
Priwallfähre für Fahrzeuge über sechs Tonnen gesperrt
Aufgrund von notwendigen Reparaturarbeiten für die Hauptanleger der Priwallfähre wird ab sofort aus Sicherheitsgründen eine Lastreduzierung für Fahrzeuge bis sechs Tonnen Gesamtgewicht maximal und einer Achslast von vier Tonnen ausgesprochen.
Mehr als sechs Tonnen darf zur Zeit kein Fahrgast wiegen. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
17.August
Abbruch-Bagger statt Low-Budget-Hotel?
Gebäude des ehemaligen Priwall-Krankenhauses nach fünf Jahren teilweise baufällig
Im März 2008 hat die Stadt das Gelände des ehemaligen Priwall-Krankenhauses an die Priwall Waterfront AG verkauft. Unter einigen »aufschiebenden Bedingungen«. Die wurden offenbar bislang nicht erfüllt.
Vor fünf Jahren wurde das Gelände des ehemaligen Priwall-Krankenhauses an einen Investor vergeben. Ausser Verfall hat sich seitdem wenig getan. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
23.August
Priwall-Versorgung:
Zwei weitere Unternehmen zum Jahresende weg?
Vor knapp einem Jahr wurden mehr als 1.000 Unterschriften an Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe übergeben (TA berichtete). Genützt hat es nichts: Zum Jahresende laufen die Pachtverträge für die Grundstücke von zwei Gewerbebetrieben aus. Die Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer sieht die Versorgung auf dem Priwall gefährdet. Das Thema kommt jetzt in die Bürgerschaft.
Beliebte Gaststätte: Auch der Priwall-Treff wird möglicherweise zum Jahresende verschwinden. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Die Gaststätte »Priwall-Treff« und der »Strandbasar« sind vom Priwall eigentlich nicht wegzudenken. Trotzdem könnte zum Jahresende Schluss sein: Die Gebäude stehen auf Grundstücken, die von der Stadt gepachtet sind. Ulrich Klempin vom Verein der Wochenendhausbesitzer fürchtet sogar, dass die Geschäftsleute ihre Läden noch auf eigene Kosten abreißen müssen.
Grund-, Nah- und Strandversorgung: Aus für den Strand-Basar am 31. Dezember 2012? Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b>
23.August
60 Jahre Schleswig-Holsteinische Seemannsschule in Lübeck Travemünde
Verkehrs-Staatssekretär Nägele: »Seemännische Ausbildung hat Zukunft«
Seit 1952 werden an der Schleswig-Holsteinischen Seemannsschule in Lübeck-Travemünde auf dem Priwall junge Menschen zu Fach-kräften in der Seefahrt ausgebildet und Fachkräfte der Seefahrt fort- und weitergebildet. Zehntausende Seeleute haben so Ihre Ausbildung bzw. Fortbildung erhalten.
Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
»Auch nach 60 Jahren ist es noch das Ziel, für die Handelsschifffahrt sehr guten seemännischen Nachwuchs auszubilden«, sagte Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele heute (23. August) auf der Feier zum 60jährigen Bestehen der Seemannsschule. Die Seemannsschule habe sich stets äußerst flexibel auf geänderte Rahmenbedingungen eingestellt. So sei aus einem Provisorium der Nachkriegszeit ein modernes maritimes Leistungszentrum geworden.
29.August
Küstennebel am Morgen
Der Küstennebel kam langsam von See. Nur allmählich legte er sich über das Land und die Trave. Halb war das Maritim zeitweise zu sehen und vom Priwall aus mit Blick nach Travemünde hielten sich schemenhaft noch eine Weile die Umrisse der Vorderreihe und Travepromenade, bis sie dann schließlich ganz verschwinden sollten.
Travemünde Aktuell: Küstennebel am MorgenTravemünde Aktuell: Küstennebel am Morgen
09. September
Fähre kollidierte auf der Trave mit Sportbooten um 06.40 h, fuhr die einlaufende norwegische Ro/Ro Fähre »Antares« bei dichtem Nebel im Fahrwasser der Trave zu weit nach steuerbord und kollidierte im Bereich der Autofähre zum Priwall mit 8 Sportbooten, einem Leuchtpfahl.
Die norwegische Ro/Ro Fähre kollidierte auch mit dem Leuchtpfahl. Foto: <b>TA</b>
14.September
Fähre: TÜV hat Sicherheitsbedenken
Fußgänger können seit Wochen nur die linke Seite nutzen
An den Priwallfähren wird zur Zeit gearbeitet (TA berichtete). Die damit verbundenen Einschränkungen für Fußgänger und Radfahrer waren auch Thema der Ortsrats-Sitzung im August. »Man wird da wie Rindvieh durch Barrieren geleitet«, sagte Marion Lembke-Stark (CDU).
Fußgänger können die Fähre nur auf der linken Seite betreten, der Unterstand ist aber auf der rechten Seite. Laut Gemeinschaft der Priwallbewohner sollen Sicherheitsbedenken des TÜV die Maßnahme erforderlich gemacht haben. Foto: <b>TA</b>
27. September:
Eine Aufgabe für Jahrzehnte: Landschaftspflegeverein will Info-Zentrum im Fliegerweg errichten und das Seevogelschutzgebiet Priwall wieder aufleben lassen.
Lübeck 12.Oktober
Seemannsschule: Feierliche Zeugnisübergabe im Rathaus
Ein besonderer Ort für einen besonderen Moment: Die Absolventen der Schleswig-Holsteinischen Seemannsschule auf dem Priwall erhielten am Freitagmittag ihre Zeugnisse im Bürgerschaftssaal des Lübecker Rathauses. Auch die Verwandten, die zur Zeremonie gekommen waren, freuten sich, denn den historischen Saal sieht man sonst ja nur bei Rathaus-Touren. Und für sich genommen ist es schon ein sehenswerter Raum.
Stadtpräsident Peter Sünnenwold begrüßte die jungen Seeleute im Bürgerschaftssaal. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>Ein denkwürdiger Tag für die jungen Seeleute und ein gut merkbares Datum: Der 12.10.12. Schulleiter Holger Garbelmann war gut aufgelegt. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Travemünde Aktuell: Seemannsschule: Feierliche Zeugnisübergabe im Rathaus
04.Oktober
Abgrillen auf dem Priwall
»Auf zum Grillen!« heißt es für dieses Jahr zum letzten Mal im Restaurant »Ambiente« auf dem Priwall.
Zum letzten Mal in diesem Jahr wird im Ambiente gegrillt. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
 
22.Oktober
Tötungsdelikt in Travemünde: Haftbefehl wurde erlassen
Am Donnerstagnachmittag (18. 09.) kam es zu einem Tötungsdelikt auf dem Priwall in Lübeck Travemünde. Eine 85-jährige Frau wurde tot am Fuße der Kellertreppe aufgefunden. Der 57-jährige Sohn steht unter Tatverdacht. Die Lübecker Staatsanwaltschaft beantragte am Freitag, 19. Oktober 2012, Haftbefehl wegen Totschlags beim Amtsgericht Lübeck. Das Gericht ordnete die Untersuchungshaft an. MU
22. Oktober:
Infoveranstaltung »Regeneration des Seevogelschutzgebietes Priwall« Der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer e.V. lädt in Kooperation mit dem Gemeinnützigen Verein Travemünde zu einer Infoveranstaltung über die geplante »Regeneration des Seevogelschutzgebietes Priwall
25. Oktober:
Tschüss, Priwall:
Künstlerin Sabine Arndt räumt ihr Atelier – Waterfront-Unsicherheit macht Abschied leichter
»Tschüss, Priwall«, steht auf dem Flyer, den Malerin Sabine Arndt ins alte Zollhaus im Passathafen gehängt hat. Nach fünf Jahren räumt sie ihr Atelier auf dem Priwall leer. Sie hat ein neues Atelier in Lübeck gefunden. »Die Waterfront-Unsicherheit hat es mir etwas leichter gemacht, mich ab Oktober vom Priwall zu verabschieden«, sagt sie.
Künstlerin Sabine Arndt räumt ihr Atelier auf dem Priwall aus. Foto: <b>ARNDT</b>
02. November:
Schafe statt Sense, 400 Tiere halten Sanddorn auf dem Priwall im Bereich Naturschutzgebiet Südlicher Priwall kurz.
15. November:
Letzter Bauabschnitt:
Priwall-Feriendörfer sollen im März 2013 komplett sein
Über 100 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft nahmen am Donnerstag am feierlichen Spatenstich für den letzten Bauabschnitt der Priwall Strand Ferienhäuser teil, den Wirtschaftsstaatssekretär Ralph Müller-Beck, Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe und PLANET-Haus AG Vorstand Sven Hollesen gemeinsam begingen.
Nicht zimperlich: Wirtschaftsstaatssekretär Ralph Müller-Beck (links) stieß mit PLANET-Haus AG Vorstand Sven Hollesen stießen mit einem Gammeldansk an. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Travemünde 19.November
Priwallfähreanleger: Haupt- und Vorklappe abgebaut
Mit abschließenden Arbeiten begann heute in der Früh die LMG Stahl- und Maschinenbau GmbH gemeinsam mit der Travemünder Maschinenbaufirma Tiedemann, um das Verholen des Pontons mit der als Schlepper eingesetzten »MS Büffel« der Port Authority vorzubereiten. Die Hauptklappe war bereits in der letzten Woche auf einen Ponton aufgesetzt worden, der zwischen den Hubtürmen festgemacht war. Einige überstehende Teile mussten jedoch noch abgeschweißt werden, damit der Ponton durch die beiden Türme hindurchgezogen werden konnte.
Travemünde Aktuell: Priwallfähreanleger: Haupt- und Vorklappe abgebautTravemünde Aktuell: Priwallfähreanleger: Haupt- und Vorklappe abgebaut
19.November
Hollesen, »Gammel Dansk« und der Kater nach der Feier…..
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung (BiP) erklärt in einer Pressemitteilung: »Wenn die Feierlaune vorbei ist, die Lokalprominenz wieder abgereist, wenn wieder Ruhe einzieht auf der Passat, dann, ja dann ist es Zeit eine kleine Nachlese zu betreiben.«
Siegbert Bruders (BiP). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
28.November
Demo gegen Saxe
Es geht wieder um die Fährkarten für Priwaller
»Der Bürgermeister will uns die kostenfreie Überfahrt nehmen. Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen!«, schreibt Wolfgang Hovestädt in einer Rundmail an die Priwall-Bewohner. Und ruft für Donnerstag zu einer »Demo zur Warnung« auf.
Die Priwaller hatten dem Lübecker Bürgermeister schon einmal die »Rote Karte« gezeigt – mit Erfolg. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
29. November:
Priwallverein zur Fährfreiheit
Eckhard Erdmann erklärt für den Vorstand der Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V. zur Diskussion über die mögliche Aufhebung der Fährfreiheit für Priwallbewohner: »Auf der Tagesordnung der Bürgerschaftssitzung vom 29.11.12 taucht der Tagesordnungspunkt nicht auf, in dem ein Antrag von Seiten des Bürgermeisters eingebracht wird, um die Aufhebung des gefassten Beschlusses der Gewährung der
Eckhard Erdmann, Vorsitzender des Vereins der Priwallbewohner e.V. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Fährfreiheit von Priwallbewohnern zu beschließen.«
Eckhard Erdmann, Vorsitzender des Vereins der Priwallbewohner e.V. Foto: ARCHIV TA
Nov.:
Die Neugestaltung der Priwall-Promenade soll den Planungsausschüssen im Februar 2013 vorgestellt werden. Man hofft auf einen Beginn des ersten Bauabschnittes im gleichen Jahr. Ab 2014 soll es Baurecht geben für das Waterfront-Projekt hinter dem Passathafen.
Wird das ehemalige Krankenhaus vielleicht sogar eine Jugendherberge? 
Die Priwall-Fähranleger werden modernisiert. Einige der tonnenschweren 40 Jahre alten Klappen wurden abmontiert und Richtung Herrenwyk abtransportiert. Der Fährbetrieb ist eingeschränkt. Fährpreiserhöhungen ab Januar 2013 sind vorgesehen, um die Kosten auch auf die Fahrgäste umzulegen
08.Dezember
Priwallverein feiert Weihnachten
Am Samstagnachmittag gab es die ersten Weihnachtsfeiern in Travemünde. Der Verein der Priwallbewohner e.V. traf sich in der Seglermesse bei Kaffee, Kuchen und Live-Musik.
Eckhard Erdmann begrüßte die zahlreichen Gäste zur Weihnachtsfeier des Priwall-Vereins. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
»So viele waren wir noch nie«, freute sich da ein Mitglied. Und tatsächlich, Eckhard Erdmann als erster Vorsitzender sprach in seiner Begrüßungsansprache von 30 Mitgliedern im Vorjahr und kam dann auf die aktuellen Gästezahlen: »Wir liegen bald bei 50«, sagte Erdmann. Vielleicht sogar ein bisschen mehr.
14. Dezember:
BIP – Entwicklungskonzept für den Priwall , Präsentation des neuen Konzeptes auf dem Priwall.
15.Dezember
Naturschutz-Vision:
Drei Hektar große Brutinsel in der Pötenitzer Wiek
Es sollte eine kleine Spendenübergabe auf dem Priwall werden: Der Gemeinnützige Verein zu Travemünde wollte seiner Satzung entsprechend den Naturschutz fördern, hatte für das Boot »Hyla« des Landschaftspflegevereins Dummersdorfer Ufer einen »Fischfinder« besorgt. Was Naturschützer Matthias Braun dabei als »Vision« auf den mitgebrachten Plänen zeigte, wird nun aber für Gesprächsstoff sorgen: Eine riesige zweite Vogelinsel in der Pötenitzer Wiek.
Matthias Braun (rechts) und Angela Klatt vom Landschaftspflegeverein erklärten Rudi Lichtenhagen und Rolf Fechner (links) vom GVT die Pläne. Der GVT will das Projekt auch weiterhin zu unterstützen. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
18.Dezember
Schafe sicher überm Fluss
Mit Blaulicht voraus zog am Dienstagmorgen wie angekündigt (TA berichtete) der Schaf-Trek vom Dummersdorfer Ufer durch Travemünde. Die Bio-Schafe trabten vorbei am Bioladen Haferkorn und dann auf die Priwallfähre. Ganz entspannt gab Schäfer Christian Sahm seine Interviews, denn Schafe auf der Fähre sind immer noch ein kleines Ereignis im Seebad.
Schäfer Christian Sahm zog mit der Schafherde durch Travemünde. Fotos: <b>TA</b>
 
Ihren 60. Geburtstag feiert die Schleswig-Holsteinische Seemannsschule mit einem bunten Programm auf dem Priwall.
Grenzöffnung vor 22 Jahren: Freigabe der neuen Infotafel
2013
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2013
                                              1471 Bewohner
Mitglieder:259
Fährpreise mit 18 Monaten Laufzeit 2013/2014  PKW 530.- € fahrzeugbezogene Jahreskarte, ohne Fahrer/Insassen
Fährbeförderungen
Jahr       Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
Daten werden nachgeliefert
Waldplausch 24 - 26 der BIP in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr
Wahlen:
Der Vorstand setzt sich somit wie folgt zusammen:
1.Vorsitzender Hr. Eckhard Erdmann
2.Vorsitzende Fr. Viktoria Kerschl
Kassierer Hr. Frank Thierfeldt
Schriftführerin Fr. Dörthe Siemer – Luca
1. Beisitzer Fr. Johanna Rosenwald
2. Beisitzer Hr. Matthias Hinz
3. Beisitzer Fr. Ines Zimmermann
Die Hrn. Jahnke und Sievert kandidieren für ein weiteres Jahr als Kassenprüfer, sie wurden einstimmig gewählt.
20.Februar
Containerbrand auf dem Priwall
Mittwochnacht kam es zu einem Containerbrand auf dem Priwall. Der Altpapiercontainer mit dem blauen Deckel ist dabei halb weggeschmolzen. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der beschädigte Container wurde inzwischen entsorgt.
Ein Altpapiercontainer am Rodelberg ist einem Brand zum Opfer gefallen. Foto: <b>TA</b>
Ein Altpapiercontainer am Rodelberg ist einem Brand zum Opfer gefallen. Foto: TA 
02.März
Vermüllt der Priwall?
Möglicherweise haben die freiwilligen Helfer beim traditionellen Müllsammeln zu Saisonstart einiges zu tun auf der Halbinsel Priwall. In jüngster Zeit häuften sich die Beschwerden, vergangenen Mittwoch gab es sogar einen Gesprächstermin »Sauberkeit auf dem Priwall« beim Kurbetrieb.Auf dem Priwall gab es in jüngster Zeit Beschwerden über die Sauberkeit. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Auf dem Priwall gab es in jüngster Zeit Beschwerden über die Sauberkeit. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
06.03.2014
Waterfront und Feriendörfer: Hollesen legt Zahlen vor
Möglichst schon Ende November soll der erste Spatenstich für »Priwall Waterfront« erfolgen.
13.März
Leuchtender Nebel über dem Priwall
Über dem Priwall lag eine flache Nebeldecke, von unten hell beschienen durch die Straßenlaternen. Bodennebel, einem leuchtenden Teppich gleich, wie ihn bisher aus 80 m Höhe des Maritim noch niemand gesehen hatte. Auch von unten war die Erscheinung einmalig, doch bei weitem nicht so spektakulär. Die Nebelwand verzog sich Richtung See. Später gab es Nachschub aus südlicher Richtung.
 
16.März
Müllsammeln abgesagt
Die Veranstaltung »Müllsammeln« ist abgesagt. Grund ist der ungewöhnlich späte Winter: Die Schneedecke verbirgt Flaschen, Dosen, Tüten und ähnliches. Ursprünglich hatte am Samstag, 16. März, auf dem Priwall (TA berichtete) und auf der Stadtseite gesammelt werden sollen.
Travemünde Aktuell: Müllsammeln abgesagt
01.April:
Eiersuche auf dem Priwall
Ein wenig umdisponieren musste am Ostermontag die Priwall-Feuerwehr: Witterungsbedingt fand die traditionelle Ostereier-Suche nicht im Wald statt, sondern auf einer Wiese in der Nähe des GerätehausesLaila Laila (2) aus Travemünde ist fündig geworden. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Ostereiersuche auf dem Priwall. Ein wenig umdisponieren musste am Ostermontag die Priwall-Feuerwehr: Witterungsbedingt fand die traditionelle Ostereier-Suche im Haus statt. 
06. April:
Priwall-Mord vor Gericht. Im vergangenen Oktober wurde das als „singende Wirtin vom Priwall“ bekannte Opfer brutal getötet. Der angeklagte Sohn äußerte sich bislang nicht zum Tathergang
17. April:
Ein Beobachter machte die Polizei auf mehrere tot auf der Weide liegende Rinder aufmerksam. Die übrige Herde sei in erbärmlichem Zustand. Das Veterinäramt ermittelt.
02.Mai
Halbzeit bei den Fähranlegern
Schluss mit den Umwegen: Monatelang waren die Priwallfähren für den Schwerlastverkehr nicht nutzbar. Grund waren die Arbeiten an den neuen Anlegern, die die Jahrzentealten bisherigen Anlagen ersetzen sollen. Jetzt sind die Arbeiten zur Hälfte fertig und das wurde gefeiert.
Anke Klein von der Priwallfähre begrüßt den ersten Busfahrer, der mit seinem schön sauber gewaschenen LVG-Bus auf den neuen Anlegern zum Priwall gefahren ist. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Anke Klein von der Priwallfähre begrüßt den ersten Busfahrer, der mit seinem schön sauber gewaschenen LVG-Bus auf den neuen Anlegern zum Priwall gefahren ist. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
01/02. Mai:
Der nördliche Hauptanleger der Priwallfähre wurde nach 40 Jahren saniert und feierlich mit maritimem Gesang des PASSAT-CHORES eingeweiht. 
04. Mai:
Verendete Rinder auf dem Priwall: Todesursachen stehen fest
Halter der Welsh-Black-Rinder muss Auflagen erfüllen – Amtstierärzte kontrollieren
Die Todesursachen für die Mitte April tot auf einer Weide auf dem Priwall in Lübeck-Travemünde aufgefundenen Rinder stehen jetzt fest: Demnach ist das Kalb verhungert, weil dessen Mutter keine oder nicht genügend Milch hatte oder die Mutter des Kalbs verstorben ist
Die Rinder, die auf dem Priwall tot aufgefunden wurden, sind verhungert und waren hochträchtig. Auch der Rest der Herde war unterversorgt. Die Amtstierärzte schalteten sich ein. 
12.Mai:
Die beste Werbung für den Priwall: Kuchen bei Eis Klaus im Passathafen
Es gibt Bewohner im Maritim, die gucken zum Priwall rüber um zu sehen, ob Eis Klaus schon aufhat. Andere kommen von weiter her, an der Bude im Passathafen treffen sich Gäste aus Lübeck wie aus Australien. Und natürlich die Priwallianer.
Ein echtes Stück Priwall: Eis Klaus aus dem Passathafen. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Das Jugendherbergswerk Nord-Mark möchte eine Herberge auf dem ehemaligen Gelände des Priwall-Krankenhauses errichten. Bestehende Gebäude sollen mit einbezogen werden. Jetzt müssen nur noch Politik und Verwaltung den Weg frei machen für eine Jugendherberge mit Sportanlagen und Schwimmbad 
 
21.Mai
Hovestädt: »Nein, der Priwall versinkt nicht im Verkehr durch Waterfront«
Wolfgang Hovestädt, Kandidat für die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck, erklärt: »Nein, der Priwall versinkt nicht im Verkehr durch Waterfront. Auch wenn das von bestimmten Leuten immer wieder behauptet wird, es stimmt nicht, dass die Fähren den Verkehr nicht mehr schaffen würden, wenn durch Waterfront zusätzliche Hotelbetten auf dem Priwall entstehen.«
»Nein, der Priwall versinkt nicht im Verkehr durch Waterfront«, sagt Wolfgang Hovestädt (SPD). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
 »Nein, der Priwall versinkt nicht im Verkehr durch Waterfront«, sagt Wolfgang Hovestädt (SPD). Foto: ARCHIV TA
08. Juni :
Der Priwall feierte:
50 Jahre »Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V«
Die Band kündete akustisch schon von weitem, dass da ein Fest ist, aber auf dem Priwall wird es wohl ohnehin jeder gewusst haben: Am Samstag feierte der Verein »Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V« seinfünfzigjähriges Bestehen (TA berichtete)
Der Vorsitzende des Priwall-Vereins Eckhard Erdmann (rechts) begrüßte unter anderem CDU-Bürgerschaftsmitglied Thomas Thalau aus Travemünde (links) sowie Travemündes Kurdirektor Uwe Kirchhoff (mitte). Foto: <b>TA</b>
Der Vorsitzende des Priwall-Vereins Eckhard Erdmann (rechts) begrüßte unter anderem CDU-Bürgerschaftsmitglied Thomas Thalau aus Travemünde (links) sowie Travemündes Kurdirektor Uwe Kirchhoff (mitte). Foto: TA
18. Juni:
Das Urteil im Priwall-Mordprozess ist gefällt. Zwölf Jahre Haft wegen Totschlags für den angeklagten Sohn des Mordopfers.
19.Juni
Feueralarm auf dem Priwall
Deutlich hörbar eilten Feuerwehren, Rettungswagen und Polizei am Mittwochabend zum Einsatz auf dem Priwall. Der Rauchmelder einer Wohnanlage hatte Alarm gegeben.
Einsatz auf dem Priwall am Mittwochabend. Fotos: <b>TA</b>
Travemünde 20.Juni
Travemünde und Priwall nach dem nächtlichen Gewitter
Bei einem schwachen westlichen Wind von einer Windstärke hatte sich das nächtliche Getöse heute morgen schon lange beruhigt. 18 Grad Lufttemperatur waren von der Hitze gestern geblieben. Und viel Wasser. Der Parkplatz Leuchtenfeld war zu einem großen Teil überschwemmt und spiegelte Maritim und Leuchtturm in ganzer Größe.
Auf dem Priwall zeigte sich die Mecklenburger Landstraße als besonders wasserdicht. Mit Schmackes durcheilten die PKW aus MVP die Makropfützen und verteilten so die Wassermassen stückweise auf die angrenzenden Flächen. Aber ohne großen Erfolg.
Travemünde Aktuell: Travemünde und Priwall nach dem nächtlichen GewitterTravemünde Aktuell: Travemünde und Priwall nach dem nächtlichen Gewitter
18. Juli:
Aufgrund der guten Witterung und der vorherrschenden Strömung haben sich in der Ostsee vor dem Strand in Travemünde Blaualgen stark vermehrt. Daher hat der Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz (UNV) der Hansestadt Lübeck am Donnerstagnachmittag ein Teilweises Badeverbot vor Travemünde/Priwall erlassen
05. August:
Die Sanierungsarbeiten für das zweite Anlegerpaar der Priwallfähre beginnen. Bis Oktober rollt der Verkehr über den bereits erneuerten ersten Anleger.
09. August:
Aus drei mach eins Drei gleichrangige Preisträger im städtebaulichen Wettbewerb für »Priwall Waterfront« Die Stadtplaner und Architekten der Büros eins:eins architekten (Hamburg), GPK Architekten GmbH (Lübeck) und DFZ-Dinse Feest Zurl Architekten (Hamburg) sind die drei gleichrangigen Preisträger im städtebaulichen Wettbewerb »Priwall Waterfront«.
12.Juli
Arche Noah macht Zirkus
Eine tolle Aktion gab es am Freitag bei der evangelischen Kindertagesstätte »Arche Noah« auf dem Priwall: Als Projektwoche hatten die Kinder mit einem Mitmachzirkus trainiert und sorgten für volle Ränge im Zelt.
Der »Zirkus Arche Noah« spielte vor ausverkauftem Haus. Fotos: <b>TA</b>
Der »Zirkus Arche Noah« spielte vor ausverkauftem Haus. Fotos: TA
16.Juli
45 Jahre für das DRK auf dem Priwall
Matthias Krebbers (68) ist seit 57 Jahren Mitglied im Deutschen Roten Kreuz, kam damals über das Jugendrotkreuz zum DRK. Seit 45 Jahren ist er jeden Sommer auf Strandwache auf dem Priwall. Dafür gab es nun ein Dankeschön.
Matthias Krebbers (68) ist seit 45 Jahren für das DRK auf dem Priwall im Einsatz. Fotos: <b>TA</b>
22.August
»5 Jahre BIP – und ich feier mit«
BI behutsame Priwallentwicklung lädt zum Geburtstagsfest
»Keine Waterfront weit und breit – und das wo doch 2010, 2011 und 2012 begonnen werden sollte«, freut sich der erste Vorsitzender der BI behutsame Priwallentwicklung (BiP), Siegbert Bruders, »und in diesem Jahr wird das auch nichts! Ein guter Grund mit allen Priwallern und vielen Unterstützern, aber auch Kritikern der BiP, wieder ein schönes Fest zu feiern. Wir laden alle, die dies lesen, herzlich ein uns zu besuchen. Kommen Sie vorbei«
»Und in diesem Jahr wird das auch nichts!«: Siegbert Bruders berichtet vom Fortschritt des Waterfront-Projektes. Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b>
05.September
Waterfront: Architekten-Entwürfe werden ab Dienstag ausgestellt
Am Freitag (06. September 2013) tagt das Preisgericht für den Architektenwettbewerb zu »Priwall Waterfront« dem touristischen Großprojekt auf der Halbinsel Priwall. Die Pläne sollen dann ab Dienstag öffentlich in den Passathallen ausgestellt werden.
Im Passathafen werden von Dienstag bis Donnerstag die Waterfront-Pläne ausgestellt. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
10. - 13. September:
Seit sieben Jahren wird das Waterfront-Projekt auf dem Priwall geplant. Das Jury-Ergebnis des Architektenwettbewerbes setzt auf drei Entwürfe, die zusammengeführt werden sollen. Ende Dezember sollen die Pläne den Bürgern vorgestellt werden. Mit der Fertigstellung wird es wohl bis 2020 dauern.
21.September
Großeinsatz im Krankenhaus
Freiwillige Feuerwehren absolvieren Bereitschaftsübung auf dem Priwall
Als die ersten Detonationen zu hören waren, dachten Anwohner auf dem Campingplatz seien Gasflaschen explodiert. Es handelte sich aber um eine Bereitschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehren, die von professionellen Pyrotechnikern auf dem Gelände des ehemaligen Priwall-Krankenhauses begleitet wurde.
Zwei brennende PKW mussten gelöscht, die eingklemmten Personen mit schwerem Gerät befreit werden. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Zwei brennende PKW mussten gelöscht, die eingklemmten Personen mit schwerem Gerät befreit werden. Fotos: KARL
27.September
Schafe auf dem Weg nach Ratekau
Erst haben sie die große Wiese auf dem Priwall geschoren, jetzt suchen sie sich eine neue Aufgabe: Die etwa 600 Schafe und Ziegen vom Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer. Am Freitagmorgen setzten sie mit der Priwallfähre auf die Stadtseite über, auf dem Weg zu neuen Weideflächen im Kreis Ostholstein.
Schäfer Olaf Holtz zog mit der Herde von Travemünde nach Ratekau um. Foto: <b>TA</b>
28.September
Radführung »Der Priwall im Wandel der Zeiten«
Wolf Rüdiger Ohlhoff, bekannt durch seine sehr vielseitigen, informativen und unterhaltsamen Veranstaltungen über Travemünde, lud am Samstag zu einem Fahrradausflug auf den Priwall ein. Mehr als 30 Interessierte vom »Festland« und auch vom Priwall versammelten sich auf dem Fährplatz am Rosenhof.
Eine Radtour durch die Geschichte des Priwalls konnte man am Samstag erleben. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
28. September:
Eine Aufgabe für Jahrzehnte:
Landschaftspflegeverein will Info-Zentrum im Fliegerweg errichten und das Seevogelschutzgebiet Priwall wieder aufleben lassen
Der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer e.V. will ein Grundstück auf dem Priwall kaufen und dort ein Info-Zentrum errichten. Von hier aus sollen über Jahrzehnte Maßnahmen begleitet werden, die »dieses ehemalige Seevogelschutzgebiet wieder zum Leben erwecken«, wie Matthias Braun vom Landschaftspflegeverein es beschreibt. Für das Projekt sind 1,3 Millionen Euro veranschlagt.
Matthias Braun vom Landschaftspflegeverein zeigt die Baracke im Fliegerweg. Hier soll ein modernes Informationszentrum entstehen, die »Naturwerkstatt«. Foto: <b>TA</b>
Der Priwall soll ein riesiges Vogelparadies werden. Naturschützer planen, eine künstliche Insel in der Pötenitzer Wiek zu errichten. Dazu soll ein Betreuungs- und Infozentrum gebaut werden. Darf so der Priwall touristisch aufgewertet werden? 
09. Oktober:
Zweiter Brückenanleger für die Priwallfähre wird montiertMit einem 400 t schweren Kran wurde heute der neue Brückenanleger an der Fähre in Travemünde auf der Priwallseite auf ein schwimmendes Ponton gehoben. Damit ereignete sich einer der spektakulärsten Abschnitte der Erneuerungsarbeiten für das zweite Anlegerpaar an der Priwallfähre. Der Transport und die Montage auf der Travemünder Seite schließen sich unmittelbar an.
Travemünde Aktuell: Zweiter Brückenanleger für die Priwallfähre wird montiert
Der zweite neue Brückenanleger für die Priwallfähre ist eingetroffen. Die Montagearbeiten beginnen umgehend bei laufendem Fährbetrieb.
23. Oktober:
Elektro-Zaun für Kiebitz-Kolonie
Landschaftspflegeverein plant im kommenden Jahr Versuch im Rahmen der geplanten Regeneration des Seevogelschutzgebietes Priwall
Viele interessierte Gäste fand am Mittwochabend die Info-Veranstaltung »Regeneration des Seevogelschutzgebietes Priwall« (TA berichtete) im Travemünder Gesellschaftshaus.
Matthias Braun vom Landschaftspflegeverein berichtete über die Pläne für den Priwall. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
28.Oktober
1.000 Wiesen-Küchenschellen für den Priwall
Seit 2010 wird vom Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer ein Artenschutzprojekt zur »Wiederansiedelung der Wiesen-Küchenschelle (Pulsatilla pratensis)« durchgeführt.
Senator Bernd Möller (mitte) pflanzte selbst einige Wiesen-Küchenschellen. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖELE</b>
28. Oktober:
Sturm an der Küste
Seit den Nachmittagsstunden hat der Wind kontinuierlich zugenommen. Gegen 16:00 Uhr wurden knapp 9 Windstärken mit Böen über 10 Windstärken erreicht. Der Sturm weht von Süden her und treibt das Wasser der Trave auf die Ostsee hinaus.
29.Oktober
Niedrigwasser nach dem Sturm
Tagelang blies der Wind aus südlichen Richtungen. Zuletzt trieb er in Sturmstärke das Wasser der Trave in die Ostsee. Die Folge ist ein in diesem Herbst bislang tiefster Niedrigwert mit etwa 1,40 unter dem normalen Wasserstand. Etliche Wasserflächen fallen trocken.
Travemünde Aktuell: Niedrigwasser nach dem Sturm
Travemünde 06.November
Sturm beschädigt Schiffe
Segler lieben den Wind. Auch wenn er mal etwas stärker bläst. Hohe Windstärken und ein Schiff in gutem Zustand sind bei guter Seemannschaft kein großes Problem.
Ein im Sturm entwurzelter Baum beschädigte Boote im Winterlager auf dem Priwall. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Auch wird ein Skipper, der seine Segeltour gut plant und die Wetterberichte kennt, rechtzeitig von einem Unwetter ausweichen und Schaden von Mannschaft und Schiff abwenden können. Nicht so wenn die Saison vorbei ist. Sturm zur falschen Zeit am falschen Ort.
15. November:
Priwallfähre: Sanierungsarbeiten an beiden Brückenanlegern beendet
Die Ingenieure des Stadtverkehrs können aufatmen: ein einjähriges Sanierungsprojekt ist wie geplant abgeschlossen. »Die Sanierungsarbeiten sind reibungslos erfolgt«, berichtet sichtlich erleichtert Jens Lottmann, Leiter des Bereiches Technik. Am Montag wird nach Ende der Nachtschicht um 6.30 Uhr mit Einsatz der zweiten Fähre auch der neue Nebenanleger in Betrieb genommen. Die gesamte Baumaßnahme wurde durch die Hansestadt Lübeck mit 5 Mio. € finanziert.
18. November:
Priwallfähren: Es ist vollbracht!Zwar fuhren zum jetzt fertiggestellten südlichen Fähranlegerpaar die Fähren und Fahrzeuge schon einige Zeit, doch ganz offiziell erst seit Montag, 18. November 2013. Und so ließ es uns die Pressemitteilung des Stadtverkehrs wissen: «Am Montag wird nach Ende der Nachtschicht um 6:30 Uhr mit Einsatz der zweiten Fähre auch der neue Nebenanleger in Betrieb genommen.« 
Die Arbeiten am zweiten Fähranleger sind ebenfalls abgeschlossen. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>,
 03.Dezember
Priwall 2015
BiP präsentiert überarbeitetes Konzept für Passathafen und Krankenhausgelände
»Entwicklungskonzept Priwall 2015« hat die »Bürgerinitiative Behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP) ihre Alternative zum Waterfront-Konzept genannt. Am Montagabend wurde es auf einer Veranstaltung der GRÜNEN im Travemünder Gesellschaftshaus vorgestellt.
Travemünde Aktuell: Priwall 2015
05./06. Dezember:
Das Orkantief „Xaver“ sorgt für extremes Niedrigwasser in den Travemünde Häfen. Im Fischereihafen liegen Boote auf dem Trockenen, die Skandinavienfähren laufen nicht aus, und die Priwallfähre musste zeitweise ihren Verkehr einstellen
07.Dezember
Weihnachtsfeier auf dem Priwall
Verein der Priwallbewohner traf sich zu einem gemütlich-besinnlichen Nachmittag in der Seglermesse
Fast schon traditionsgemäß eröffnet der Verein der Priwallbewohner e.V. den Reigen der Weihnachtsfeiern in Travemünde. Viele Mitglieder trafen sich in der Seglermesse. Der Aufruf, Kuchen zu spenden, wurde voll erhört, und so war für alles gesorgt, um bei Live-Musik einen gemütlich-weihnachtlich gestimmten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen zu verbringen.
Travemünde Aktuell: Weihnachtsfeier auf dem Priwall
12.Dezember
BiP präsentiert Entwicklungskonzept
Die BI behutsame Priwallentwicklung stellt am Sonnabend, den 14.12.12 ihr überarbeitetes Entwicklungskonzept in einer Bürgerversammlung auf dem Priwall vor. Um 15 Uhr beginnt die Präsentation in Halle 2 am Priwallhafen 10.
»Hätte sich die Politik damals für unseren Entwurf entschieden, könnte das Entwicklungskonzept in wesentlichen Teilen bereits umgesetzt sein«, sagt Siegbert Bruders, Vorsitzender der BiP. Foto: <b>KEV</b>
9. Bürgerversammlung der BIP „Das neue BIP Konzept gegen Waterfront „ Sie möchten nicht, dass der Priwall zugebaut wird? Sie möchten nicht im Verkehr ersticken? Sie möchten die Natur erhalten? Sie wollen wieder eine Jugendherberge auf dem Priwall?

2014
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2014
                                            1448 Bewohner
Mitglieder:238
Fährbeförderungen
Jahr       Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
Daten werden nachgeliefert
Fährgeld
Waldplausch 27 - 29 der BIP in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr
03.Januar
Fähre Pötenitz aus Hamburger Werft zurück
Es ist schon vielen Passagieren und Fans der Travemünder Priwallfähren aufgefallen, dass seit geraumer Zeit die Fähre »Pötenitz« durch Abwesenheit glänzt und durch die kleinere »Berlin« ersetzt wurde, die wacker ihren Dienst tut.
Travemünde Aktuell: Fähre Pötenitz aus Hamburger Werft zurück
15.Januar
Landschaftspflegeverein erweitert Wasservogelschutzgebiet auf dem Priwall
Um den bedrohten Wasservögeln auf der Pötenitzer Wiek einen geschützten Brut- und Rastplatz an Land zu verschaffen, richtet der LPV als Schutzgebietsbetreuer in diesen Tagen mit Unterstützung durch die Untere Naturschutzbehörde Lübeck und dem Bereich Stadtwald eine geschützte Uferwiese in der Nähe der Priwall-Südspitze ein.
Der Rundwanderweg wird durch die Maßnahme nicht beeinträchtigt. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
05.Februar
Dreizehn oder dreiundzwanzig Millionen?
Die Pläne für den »Teilbereich I« des Projektes »Priwall Waterfront« wurden am Mittwochabend im Passathafen vorgestellt. Dabei geht es um viele Millionen bei der Investitionssumme, beim Umsatz den später die Touristen machen und auch bei dem, was dann in der Kasse der Stadt hängen bleibt. Darum entspann sich eine kleine Diskussion zwischen dem Wirtschaftssenator und dem Vorsitzenden der Bürgerinitiative.
Mehr als 300 Bürger nahmen an der Präsentation teil. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
21. Januar:
Leerstand statt Verkauf: Stadt lässt ehemaliges Schlichting-Wohnheim in der Wiekstr. Ecke Pötenitzer Weg zum Schandfleck verkommen
Weitere Modernisierungen am Anleger der Priwallfähre
Im Rahmen umfangreicher Modernisierungsarbeiten am Fähranleger der Priwallfähre werden ab Montag den 27.01.2014 bis voraussichtlich Mittwoch den 12.02.2014 neue Lagerungen in die Klappen der vier Anleger montiert. Dazu wird es notwendig sein, mit Hilfe eines Krans die Klappen herauszunehmen, um die Arbeiten durchführen zu können.
Alle Bilder stammen aus den Sanierungsarbeiten der Anleger im letzten Jahr. <b>Fotos Karl Erhard Vögele</b>
 04.Februar
Waterfront: Stadt stellt Konzept vor
Ziemlich genau sechs Jahre ist es jetzt her, dass der Kaufvertrag für das Waterfront-Gelände unterzeichnet wurde (TA berichtete). Am Mittwoch werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Passathafen die neuesten Pläne für das touristische Großprojekt präsentiert.
»Die Bürgerinitiative hat ja dazu beigetragen, dass mehrere Runden gedreht werden mussten, nun haben wir eine Konzept«, sagt Bausenator Franz-Peter Boden (SPD). Am 5. Februar 2014 soll es vorgestellt werden. Foto: <b>ARCHIV TA</b>Die Bürgerinitiative hat ja dazu beigetragen, dass mehrere Runden gedreht werden mussten, nun haben wir eine Konzept«, sagt Bausenator Franz-Peter Boden (SPD). Am 5. Februar 2014 soll es vorgestellt werden. Foto: ARCHIV TA
04. Februar:
Segelmacher Volker Martel zahlt jährlich Bettensteuer an die Stadt und kassiert für die Stadt die Kurtaxe von seinen Gästen. Seine Gäste wiederum blicken aus ihrer Ferienunterkunft auf dem Priwall auf ein zunehmend verwahrlostes Gebäude der Stadt.
Waterfront: Stadt stellt Konzept vor. Ziemlich genau sechs Jahre ist es jetzt her, dass der Kaufvertrag für das Waterfront-Gelände unterzeichnet wurden. Nun wird das Konzept für den Teilbereich I „Priwall- Waterfront“ vorgestellt 
08.Februar
Kleine »Salzwiese« im Bau
Spaziergänger, die in diesen Tagen den beliebten Rundwanderweg auf dem Priwall ablaufen, werden bemerken, dass sich auf dem südlichen Priwall etwas tut: Der »Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer« legt eine rund 2,5 Hektar große Uferweise an (TA berichtete)
Auf dem Priwall entsteht eine neue Uferwiese für Wasservögel. Schafe sollen sie kurzhalten. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
10.Februar
Naturwerkstatt Priwall: Wirtschaftsausschuss gibt grünes Licht
Am Montag beriet der »Wirtschaftsausschuss und Ausschuss für den Kurbetrieb Travemünde« im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung über den Verkauf einer Immobilie der öffentlichen Hand an einen gemeinnützigen Verein: Die geplante »Naturwerkstatt Priwall« (TA berichtete). Die Vorlage wurde einstimmig angenommen.
Der Wirtschafts- und Kurbetriebsausschuss stimmte dem Verkauf des Geländes im Fliegerweg zu. Das Gebäude gilt als abbruchreif. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
25.Februar
Engagierter Pächter gesucht!
Erste Architekturstudie für das Promenaden-Restaurant auf dem Priwall
Seit 2007 entwickelt die PLANET-Gruppe in Kooperation mit der Lübecker Stadtplanung Ideen und städtebauliche Konzepte auf der Grundlage des von der Bürgerschaft beschlossenen Masterplans und des schon rechtskräftigen F-Plans für die Flächen rund um den Passathafen.
Studie Promenadenrestaurant an der Südermole. Copyright <b>eins:eins architekten BDA</b>
03. März: Priwaller drohen mit Sperrung des Ostseeküstenradwanderweges Die Höchstgeschwindigkeit von sechs Stundenkilometern gilt für Radfahrer wie Autofahrer, Parken ist verboten, Hunde sind anzuleinen und auf spielende Kinder ist Rücksicht zu nehmen: Mit einem Schild voller Piktogramme weisen die Eigentümer der Wochenendhäuser.
07. März:
Das große Fest: 1954 – 2014; 60 Jahre Freiwillige Feuerwehr Priwall
10.März
Mit dem Landschaftspflegeverein über den Priwall
Ab 5. April 2014 starten neue Führungen durch das Naturschutzgebiet
Wer etwas über Natur und Geschichte der Halbinsel Priwall lernen möchte, ist bei den neuen Führungen des Landschaftspflegevereins Dummersdorfer Ufer e.V. richtig. Ab 5. April 2014 geht es immer samstags ab 10:00 Uhr durch das Naturschutzgebiet.
Matthias Braun, Ulrike Westphal und weitere Kollegen vom Landschaftspflegeverein erzählen auf der Führung von der wechselvollen Geschichte des Priwalls. Foto: <b>TA</b>
21./22. März:
Wegen sehr starker einlaufender Strömung und stürmischen Winden musste die Priwallfähre ihren Betrieb gegen 18 Uhr für ca. drei Stunden einstellen. Das Hochwasser stieg sehr schnell an.
Ist es der verunglückte Skipper?
Naturschützer machen grausigen Fund auf dem Priwall
Den länglichen Knochen hielten die Naturschützer für einen Tierknochen und schenkten dem Fund nicht weiter Beachtung. Was einige Meter weiter lag, wurde zunächst für ein Stück Plastik und dann für einen Tierschädel gehalten. Erst als ein Helfer den Schädel anhob zeigte sich, dass hier Menschenknochen einfach so auf der Erde lagen.
Ein einzelner Knochen blieb zunächst unbeachtet. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
12.April : »Wir brauchen diese Fläche definitiv im nächsten Jahr schon« Stadt zahlte 275.000 Euro Abfindung für Auflösung eines Mietvertrages, der 2016 ohnehin ausgelaufen wäre. Im Dezember 2011 rissen Abbruchbagger auf dem Priwall das Restaurant »Passat-Terrassen« ab. Auf dem Priwall erzählt man sich, der Pächter hätte über die Abfindung gut verhandelt. Ein Kostenaufstellung der Stadt zeigt, wie gut: 275.000 € 
10./12. April:
Eine Segelkommission, besetzt aus DOSB-Vorstandsmitgliedern, dem Hamburger Sportsenator und anderen Funktionären des Segelverbandes und Wassersports, besucht Travemünde, um dann zu entscheiden, ob der Ort für Olympia als Partner von Hamburg gerüstet sein wird. Die Kommission entscheidet sich für Kiel-Schilksee als olympisches Segelrevier. Das Lübecker Konzept hat nicht überzeugt. Es gab viele offene Fragen z. B. hinsichtlich des privat zu errichtenden Feriendorfes auf dem Priwall, Sicherheitsbedenken am Grünstrand. An den Projekten „Wellenbrecher vor dem Grünstrand“ und „Regattazentrum am Mövenstein“ soll lt. Travemünder Woche-Chef und Seglerverband weiter festgehalten werden. 
22/23. April:
Ein Sonderausschuss soll den Verkauf eines städtischen Grundstückes in der Wiekstraße/Priwall klären. In der ersten Sitzung wurde zwei Stunden über das Verfahren gestritten.
Die Gebäude I bis III des ehemaligen Priwallkrankenhauses sind fast abgerissen. Auf der Fläche soll ein Supermarkt entstehen. In die übrigen Gebäude sollen eine Jugendherberge, die Magazine der Stadtbibliothek sowie die Rezeption der Ferienanlage Waterfront einziehen.
26.April
Schnäppchen auf dem Priwall
Filzpantoffeln, einen antiken Brotkasten und einen Geschwindigkeitsmesser für Boote: Auf dem Platz der Kanuten startete am Samstag bei schönstem Sonnenschein ein kleiner Flohmarkt. Veranstalter des Flohmarktes ist der Verein der Priwallbewohner.
Travemünde Aktuell: Schnäppchen auf dem Priwall

Schluss mit dem wilden Parken an der Strasse »Am Passathafen« sollen Baumstämme für Ordnung sorgen
 01. Mai :
Eis Klaus jetzt am Badehaus. Da hat ein Anlaufpunkt gefehlt im Passathafen, nicht nur für die Menschen, sondern auch für Tiger »Mauzi«: Jetzt ist »Eis Klaus« wieder da, mit neuem Standplatz beim ehemaligen Badehaus. 
27. Mai:
Nebel und Sonne
Der Nebel kam schnell. Die Sicht lag bei 100 bis 200 m. Das gegenüber liegende Ufer des Priwalls war gerade noch von der Nordermole aus in Travemünde zu erkennen. Doch es kam noch dicker. Minuten später war der Priwall weg und von den Anlegebrücken an der Travepromenade war nur die nächst liegende in Umrissen zu sehen. 20 m oder vielleicht 30 m – weiter reichte das Auge nicht.
Travemünde Aktuell: Nebel und Sonne
Sturm: Erhebliche Schäden an Strandkörben
Am Montag hatten Strandbesucher sich noch in der Sonne aalen können, am Dienstag schlug dann der Sturm zu: Besonders die Strandkorbvermietung auf dem Priwall traf es.
Auf dem Priwall standen Strandkörbe im Wasser, bei einem Korb brach die Rückwand heraus. Fotos: <b>TA</b>
  Sturm: Erhebliche Schäden an Strandkörben. Am Montag hatten Strandbesucher sich noch in der Sonne aalen können, am Dienstag schlug dann der Sturm zu: Besonders die Strandkorbvermietung auf dem Priwall traf es. Auf dem Priwall standen Strandkörbe im Wasser, bei einem Korb brach die Rückwand. 
28.Mai
Vortrag in der Seglermesse
In mehr als 150 Bildern zeigt Rolf Fechner in einem weiteren Vortrag den Priwall, wie er früher war: Schiffswerften, das Flugwesen und die militärische Nutzung, die Pferderennen, Strandleben seit 1900, Zeltlager und Wochenendhaussiedlungen seit den 1920er Jahren, den Aufbau nach dem 2.Weltkrieg, die Grenze zur DDR und ihre Öffnung im Jahre 1990.
Rolf Fechner zeigt in der Seglermesse die Geschichte des Priwalls in historischen Bildern. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
03.Juni
Kurbetrieb räumt auf
Algenberge kosten jedes Jahr ein kleines Vermögen
Touristische Visitenkarte der Seebäder sind die Promenaden und die Strände. Die touristische Infrastruktur entscheidet mehr als alles andere über die Gunst der Gäste. Wichtigster Baustein der Tourismuswirtschaft in den Seebädern sind die Kurbetriebe, die mit viel Engagement die jüngsten Sturmschäden beseitigen.
Welche Mengen an Seetang jedes Jahr bewegt werden müssen, wird leicht unterschätzt. Der Kurbetrieb Travemünde kümmert sich drum. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
3. Juni:
Die Schafherde für die neue Uferwiese reiste per Boot an. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Priwall: Schafe kamen per Landungsboot. Der Priwall-Wanderweg wird attraktiver: An der Pötenitzer Wiek wurde eine neue Uferkoppel angelegt, die seit Dienstag von einer kleinen Schafherde beweidet wird. Die Tiere reisten recht spektakulär mit einem kleinen »Landungsboot« über die Pötenitzer Wiek ein.03./06. Juni: Die Pläne für die Neugestaltung der Priwall-Promenade zur Flaniermeile liegen vor. Baubeginn soll im Frühjahr 2016 sein, Fertigstellung im Laufe des Jahres. Zuvor muss aber Baurecht für das Waterfront-Projekt geschaffen werden. Die Vorarbeiten für die Uferbefestigung beginnen im Oktober 2015. 
08. Juni:
Marita und Peter Kludas verlassen den Priwall, der Campingplatz wird nach Saisonende geschlossen. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Und Tschüss! Letzter Camping-Sommer auf dem Priwall »Es tut uns leid, dass wir nach so langen Jahren aufgeben müssen«, steht auf einem Aushang an der Rezeption des »Strandcamping Priwall«. Ende September ist Schluss. »Da von der Stadt Lübeck eine negative Antwort auf die Anfrage nach dem Erhalt kam. 
15. Juni:
Schon seit dem Jahre 2005 stehen die Häuser stehen die Häuser I-III des ehemaligen Priwall-Krankenhauses leer. So etwas bleibt nicht ohne Folgen für die Gebäudesubstanz: Die Häuser seien seit dem Leerstand »dem Verfall durch die jahreszeitlichen Witterungsbedingungen schutzlos ausgeliefert«, heißt es in einem Bericht der Stadt. Nun müssen sie abgerissen werden.
Travemünde Aktuell: Flieger-Denkmal wächst zu
Flieger-Denkmal in der Wiekstr. wächst zu, ausgerechnet im Jubiläums-Jahr – Neue Initiative vom Priwall sucht Unterstützer.Im Juni 1914 begann die Ära der Seefliegerei auf dem Priwall, eine Ausstellung im Kreuzfahrt-Terminal erinnerte kürzlich daran. Doch das Fliegerei-Denkmal auf dem Priwall ist ausgerechnet im Jubiläums-Jahr in traurigem Zustand.
16. Juni:
Schon seit dem Jahre 2005 stehen die Häuser stehen die Häuser I-III des ehemaligen Priwall-Krankenhauses leer. So etwas bleibt nicht ohne Folgen für die Gebäudesubstanz: Die Häuser seien seit dem Leerstand »dem Verfall durch die jahreszeitlichen Witterungsbedingungen schutzlos ausgeliefert«, heißt es in einem Bericht der Stadt. Nun müssen sie abgerissen werden.
Travemünde Aktuell: Nach 10 Jahren Leerstand:
Nach 10 Jahren Leerstand:
Priwall-Krankenhaus teilweise einsturzgefährdet – 600.000 Euro Abbruchkosten Seit dem Jahre 2005 stehen die Häuser stehen die Häuser I-III des ehemaligen Priwall-Krankenhauses leer. So etwas bleibt nicht ohne Folgen für die Gebäudesubstanz: Die Häuser seien seit dem Leerstand »dem Verfall durch die jahreszeitlichen Abfolgen ausgesetzt. 
20. - 22. Juni: Die mit großer finanzieller Hilfe von Stiftungen entstandene Naturwerkstatt auf dem Priwall öffnet ihre Pforten. Das zukünftige Betreuungs- und Informationszentrum hat sich zwei große Projekte vorgenommen: Die Regeneration der Großen Salzwiese auf dem südlichen Priwall sowie die Schaffung einer Düneninsel in der Pötenitzer Wiek für die Küstenvögel. 
26.Juni
Da rockt der Priwall
Eine ganze Menge Voranmeldungen gibt es schon im Dünen-Pavillon, was kein Wunder ist: Das tolle Konzert, das die Rockband »Vehikel« im vorigen Jahr gegeben hat, ist vielen noch im Gedächtni
Travemünde Aktuell: Da rockt der Priwall
 27.Juni
Seemannsschule Priwall: die hohe Kunst der Diplomatie
Zur Kieler Woche hat die Landesregierung das Diplomatische Korps am Donnerstag zur »Fahrt ins Land« eingeladen. Das Ziel war der Priwall und Lübeck. Hier lernten die rund 50 Diplomaten erst die Schleswig-Holsteinische Seemannsschule und dann das Museumsquartier in Lübeck kennen. Die Seemannsschule hat sich in perfektem Englisch und Deutsch dargestellt.
 Travemünde Aktuell: Seemannsschule Priwall: die hohe Kunst der DiplomatieTravemünde Aktuell: Seemannsschule Priwall: die hohe Kunst der Diplomatie
27. Juni:
10. Bürgerversammlung der BIP „ Neuer Ortsteil „ Waterfront – Priwalls ?
Auf dem Podium erwarten Sie Vertreter von SPD, CDU, FDP, Die Linke, Bündnis90/Die Grünen und Freie Wähler
29. Juni:
Brand auf Gelände der geplanten Naturwerkstatt
Am frühen Sonntagmorgen ist ein Haus auf dem Priwall komplett heruntergebrannt, mehrere Feuerwehren waren stundenlang mit den Löscharbeiten beschäftigt (TA berichtete). Passanten bietet sich jetzt ein gespenstisches Bild aus verkohlten Balken in einer Winterlandschaft aus Löschschaum.
Der Rauch war noch am morgen weithin sichtbar. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Aufgrund des gefährlichen Sogs der auslaufenden Fähren an der Südermole erwägt die DLRG-Wasserwacht die Badebegrenzung weiter Richtung Osten zu verlegen. Viele Badegäste, vor allem Kinder, unterschätzen die Strömung und geraten in Lebensgefahr.  Die Investoren der Waterfront AG auf dem Priwall und des Aja-Hotels mit Apartmenthaus neben der Verkehrsleitzentrale haben sich zusammengetan, um ihre Projekte besser zu vermarkten, damit gemeinsam in 2018 eröffnet werden kann.
Travemünde 13.07.2014
Boot versenkt Auto
Am Sonntag gegen 12 Uhr kam es zu einem Unfall an der Slipanlage des Priwallhafens. Ein Bootsbesitzer wollte sein Schiff aus dem Wasser holen. Er fuhr mit seinem Audi mit Anhänger ans Wasser. Dann machte sich der Wagen selbstständig.
Nicht der erste PKW, der an der schwierigen Slipanlage im Passathafen ins Rutschen kommt. Aber selten endet es so spektakulär. Fotos: <b>TA</b>
3. Juli:
  Boot versenkt Auto. Am Sonntag gegen 12 Uhr kam es zu einem Unfall an der Slipanlage des Priwallhafens. Ein Bootsbesitzer wollte sein Schiff aus dem Wasser holen. Er fuhr mit seinem Audi mit Anhänger ans Wasser. Dann machte sich der Wagen selbstständig. 
20. Juli :
Die BIP informiert auf dem Priwall flächendeckend die Bürger zum anstehenden B-Plan – Verfahren.
24. Juli:
Waterfront: Partei-Piraten-Fraktion informiert im Passathafen , Halle 2.
01. August;
Waterfront: Verbaut sich Travemünde seine Olympiade? »Wir sind dabei, Priwall-Waterfront zu realisieren«, sagt der Lübecker Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) im Interview mit Radio Travemünde. »Und ich bin sicher, dass Priwall-Waterfront dann sich hervorragend eignet auch für die Unterbringung der Olympischen Teilnehmer
2. September:
Eis-Klaus packt ein »Badehaus« im Passathafen soll abgerissen werden Kaffee, Kuchen, Kecke Sprüche: Eis-Klaus ist mit seinem Verkaufswagen längst eine Institution auf dem Priwall. Als Treffpunkt für Priwallianer hat er auch eine soziale Funktion. Doch nun muss er zum zweiten Mal dem Waterfront-Projekt weichen. 
05.September
BIP: »Kann man diesem Projekt zustimmen?«
BIP – Zeichnungen lösen notwendige Diskussion um Waterfront aus
»Wir wollten sehen wie Waterfront wirkt«, erklärt Siegbert Bruders, Vorsitzender der BI behutsame Priwallentwicklung e.V., »und sind von dem Ergebnis entsetzt. Ich kenne keinen, der diesem Projekt in dieser Form zustimmen will.«
Travemünde Aktuell: BIP: »Kann man diesem Projekt zustimmen?«Travemünde Aktuell: BIP: »Kann man diesem Projekt zustimmen?«
Travemünde 07.09.2014
Das große Fest: 1954 – 2014
60 Jahre Freiwillige Feuerwehr Priwall
Wehrführer und Oberbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Priwall, Thorsten Clausen freute sich »… dass so eine kleine Feuerwehr so viel auf die Beine stellen kann!« In der Tat: Schon am Eingang standen symbolisch eine Kameradin in Ausgehuniform und ein Kamerad in der früheren Einsatzuniform als stille Vertreter und begrüßten die Gäste.
8/10. September: Die umstrittene Immobilie Wiekstraße auf dem Priwall ist immer noch nicht freigegeben zur Anmietung von Flüchtlings-unterkünft. Der Käufer konnte bisher keinen Investitionsplan nachweisen, damit einem entsprechenden Mietvertrag mit der Stadt Lübeck zugestimmt werden kann 
11./15. Sept.:
Die „Bürgerinitiative Behutsame Priwallentwicklung“ - BIP - feiert siebten Geburtstag und stellt dem Bauausschuss ein selbsterstelltes Modell der geplanten Priwall-Waterfront zur Verfügung, um noch einmal die Dimensionen des Projektes zu veranschaulichen und neu zu diskutieren.
Der Investor stellt zum letzten Mal seine Pläne auf einer außerordentlichen Sitzung des Ortsrates Travemünde in der Aula der Stadtschule vor.
 21./24. Sept.:
Der Bauausschuss stimmt mit großer Mehrheit für das Priwall-Waterfront-Projekt. Die Bürgerschaft der Stadt Lübeck hat Baurecht für das 126-Millionen-Projekt geschaffen. 
22. September
Priwall-Grundstück für zukünftige »Naturwerkstatt« gekauft
Bereits am 11. September hat der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer e.V. ein städtisches Grundstück auf dem Priwall erworben.
Die Brandruine auf dem Grundstück soll noch in dieser Woche entsorgt werden. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
07. August: Das große Fest: 1954 – 2014 60 Jahre Freiwillige Feuerwehr Priwall Wehrführer und Oberbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Priwall, Thorsten Clausen freute sich »… dass so eine kleine Feuerwehr so viel auf die Beine stellen kann!« 
01. Oktober:
Der Priwall-Strandcampingplatz Katt ist nach 55 Jahren geräumt worden, um Platz für das Waterfront-Projekt zu machen, es gibt jetzt keinen öffentlichen Campingplatz mehr auf dem Priwall. Das Campen bei den Naturfreunden bzw. auf dem Campingplatz der DLRG bleibt Mitgliedern vorbehalten.
01. Oktober:
Diskussion über Fährpreise »Kein Ende in Sicht bei den Fährpreiserhöhungen!!« lautet der Titel einer Informations-veranstaltung, die von der Gemeinschaft der Priwallbewohner e. V. und dem Verein der Wochenendhausbesitzer e. V. organisiert wird.
Travemünde 01.10.2014
Bund fördert Berufsbildungsstätte Priwall
Es sind 266.148 Euro, die vom Bund nach Lübeck fließen: Die Modernisierung der Ausstattung der Berufsbildungsstätte Travemünde auf dem Priwall wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Dies hat das Ministerium nun der Handwerkskammer zu Lübeck mitgeteilt. Jährlich werden dort rund 700 Teilnehmer in 20 Lehrberufen ausgebildet.
»Noch im Juli 2014 habe ich mich vor Ort über die Berufsbildungsstätte informiert und freue mich, dass die Modernisierung vom Bund zu 60 Prozent getragen wird«, sagt die BundestagsabgeordneteAlexandra Dinges-Dierig (CDU). Foto: <b>KEV/ARCHIV TA</b>»Noch im Juli 2014 habe ich mich vor Ort über die Berufsbildungsstätte informiert und freue mich, dass die Modernisierung vom Bund zu 60 Prozent getragen wird«, sagt die BundestagsabgeordneteAlexandra Dinges-Dierig (CDU). Foto: KEV/ARCHIV TA
06. Oktober: Priwallfähre: Mit Waterfront zur schwarzen Null. Eine einfache Fahrt mit der Priwallfähre kostet Fußgänger 1,10 Euro. Für das Auto sind es 3,40 Euro, Insassen gehen extra. Denn zum 1. Januar sollen die Fährtarife erhöht werden.  Die Präsentation zeigte, um wie viel die Preise nach zwei Jahren steigen. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b> 
25./31. Oktober:
Der Stadtverkehr hat eine neue Norderfähre in Auftrag gegeben. Mit dem neuen Schiff können auch Rollstuhlfahrer und Radler transportiert werden
28. Oktober:
Priwallbewohner: »Wir waren auch mal jung, aber…«
Dauerthema: Besucher der Schulen und immer wieder Ärgerliches
Die Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V. hatte zur Herbstversammlung eingeladen. Hochkarätig war das Podium besetzt. Weder die Fährtarife oder das Waterfrontprojekt sollten die Themen der Herbstversammlung sein, sondern Alltägliches, wie Moderator Rudi Lichtenhagen eingangs in einem Statement vortrug. Es ging um Krach in der Nacht, Gejohle, abgerissene Antennen oder Autospiegel und Müll – also schlicht weg um alles, was jungen Leuten – offenbar aus den beiden Schulen des Priwall – beim Feiern und auch meist einen Tag vor Abreise immer wieder einfällt, wenn sie oft unter Alkoholeinfluss ihrer Unterkunft zustreben.
V.l.n.r Moderation Vorsitzender Gemeinnütziger Verein Travemünde Herr R. Lichtenhagen, Reha Einrichtung Doit Priwall Herr Guiddir, Gesamtleiter BBT Priwall (Berufsbildungsstätte Lübeck-Travemünde) Herr Baehr, stellv. Internatsleiter BBT Herr Becker, Gemeinschaft der Priwallbewohner Vorsitzender Herr Erdmann, Leiter der Schleswig-Holsteinischen Seemannsschule Priwall Herr Garbelmann, Polizeistation Travemünde Herren Beckmann und Notbom, stellv. Leiter Berufsschule Herr Blau, Sprecher der Schülervertretung.V.l.n.r Moderation Vorsitzender Gemeinnütziger Verein Travemünde Herr R. Lichtenhagen, Reha Einrichtung Doit Priwall Herr Guiddir, Gesamtleiter BBT Priwall (Berufsbildungsstätte Lübeck-Travemünde) Herr Baehr, stellv. Internatsleiter BBT Herr Becker, Gemeinschaft der Priwallbewohner Vorsitzender Herr Erdmann, Leiter der Schleswig-Holsteinischen Seemannsschule Priwall Herr Garbelmann, Polizeistation Travemünde Herren Beckmann und Notbom, stellv. Leiter Berufsschule Herr Blau, Sprecher der Schülervertretung.
Nach dem Tod vom Vorbesitzer Hrn. Matzen hat der Reiterhof einen neuen Besitzer. Mit neuen Ideen und einer Verjüngungskur wird die Anlage ab Januar 2015 weitergeführt

Das Grenz-Modell vom Priwall:

Nach der Wende kam es ins Museum von Schlutup, wo man es bis heute besichtigen kann

Gut zwanzig Autominuten ist es vom Seebad Travemünde bis zum Lübecker Stadtteil Schlutup. Hier verlief vor 25 Jahren die Grenze zur DDR. Heute beherbergt das ehemalige Zollgrenzgebäude ein Museum, in dem sich auch ein sehenswertes Travemünder Ausstellungsstück befindet: Ein Modell der Grenzanlagen, das früher auf dem Priwall gestanden hat.https://travemuende-aktuell.de/data/bilder/2014/b_19500_1.jpg 
11. November:
Klimawandel an der Ostsee
»Wenn wir so weitermachen wie bisher, ist ein ungebremster Klimawandel die Folge.«
Mehr als zwei Dutzend Priwaller und Gäste folgten den Vorträgen über globalenTemperaturanstieg und erhöhten Meerespeigel von Fr. Dr. Insa Meinke, Leiterin des Norddeutschen Klimabüros des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und Dr. Dr. Ursula Kühn, Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde Lübeck. Die Gemeinschaft der Priwallbewohner hatte zu den Dia-Vorträgen am 12. Nov. in der Seglermesse eingeladen.Vorsitzender Eckhard Erdmann, Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V., Dr. Insa Meinke, Leiterin des Norddeutschen Klimabüros des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, Dr. Dr. Ursula Kühn, Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde Lübeck. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>Vorsitzender Eckhard Erdmann, Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V., Dr. Insa Meinke, Leiterin des Norddeutschen Klimabüros des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, Dr. Dr. Ursula Kühn, Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde Lübeck. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
19.November
Priwall-Waterfront: Gebäude müssen kleiner werden
Zur geplanten Bebauung des Priwalls erklärt der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Jan Lindenau: »Wir haben in den vergangenen Wochen den vorliegenden Bebauungsplan zum Projekt Waterfront auf dem Priwall in diversen Sitzungen erörtert und auch die uns zugegangenen Einwände und Briefe der Lübeckerinnen und Lübecker ausgewertet.«
»Hier muss nachgebessert und die Gebäudehöhe reduziert werden«: Jan Lindenau (SPD). Foto: <b>ARCHIV TA</b> 
19./21. November:
Das Waterfront-Projekt verzögert sich weiter. Jetzt soll Spatenstich Ende Mai 2015 sein, es könnte aber auch Ende 2015 werden. Die Stadt Lübeck muss beim Naturschutz nachbessern.
05. Dezember:
Baubeginn der Naturwerkstatt Priwall
Am kommenden Montag wird voraussichtlich der Aufbau des ersten Gebäudemoduls der Naturwerkstatt Priwall (NWP) beginnen.
Das Grundstück im Fliegerweg ist bereits geräumt, jetzt kann der Bau beginnen. Foto: <b>TA</b>
07.Dezember
Lukrativer Immobiliendeal:
Stadt verkauft Wohnheim zum Grundstückswert ohne Ausschreibung – und mietet es zurück
»Eine Ausschreibung ist für dieses Jahr geplant«, hieß es von Seiten der Hansestadt Lübeck noch im Januar 2014 zum brachliegenden Wohnheim auf dem Priwall (TA berichtete). Darauf hatten sich auch einheimische Kaufinteressenten verlassen. Doch die Stadt verkaufte ohne Ausschreibung. Und mietet das Gebäude dann möglicherweise zurück. Das Wohnheim könnte sich für den Käufer als echtes Schnäppchenhaus erweisen.
Priwall-Bewohner, die Interesse an der Immobilie hatten, hatten keine Chance: Die Stadt verkaufte entgegen ihrer Ankündigung das Wohnheim ohne Ausschreibung. Zum Grundstückswert. Foto: <b>TA</b>07. Dezember
Adventskaffee auf dem Priwall
Gemütlich-besinnlicher Nachmittag in der Seglermesse
Traditionsgemäß eröffnet der Verein der Priwallbewohner e.V. den Reigen der Weihnachtsfeiern in Travemünde. Viele Mitglieder trafen sich am gestrigen Samstag vor dem 2. Advent in der Seglermesse auf dem Priwall. Der Aufruf, Kuchen zu spenden, wurde voll erhört, und so war für alles gesorgt, um bei Live-Musik einen gemütlich-weihnachtlich gestimmten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen zu verbringen.
Travemünde Aktuell: Adventskaffee auf dem Priwall
Das ehemalige Wohnheim an der Wiekstraße auf dem Priwall, das ohne Ausschreibung an einen Lübecker verkauft wurde, wird vom Käufer saniert und dann lt. Stadtsprecher an die Stadt Lübeck als Unterkunft für Flüchtlinge/Asylbewerber vermietet.Wem nützt Waterfront?
Die »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP) hatte am Samstag zur Bürgerversammlung im Passathafen geladen. Es ging um das Touristische Großprojekt »Priwall Waterfront«. Vertreter von SPD, GRÜNEN, CDU, FDP und BFL folgten dem Ruf.
30.Dezember
Verzögertes Riesen-ProjektBoden bestätigt Erfolg von Waterfront-Gegnern
Als im November das neue ServiceCenter für Fähr- und Busfahrkarten an der Priwallfähre eröffnet wurde (TA berichtete), tauchte für manchen Beobachter überraschend auch der Lübecker Bausenator Franz-Peter Boden (SPD) auf. Fritz Toelsner von »Radio Travemünde« ließ sich erklären, was der Senator mit der Einweihung des Fahrkartenhäuschens zu tun hat und kam dann auch kurz auf das Bauprojekt »Priwall Waterfront« zu sprechen»Dass wir noch nicht am Bauen sind, dafür gibt es ja genügend Gründe. Der eine oder andere ist ja sogar hier«, bestätigte der Lübecker Bausenator Franz-Peter Boden den Erfolg der Waterfront-Gegner, allerdings ohne konkrete Namen zu nennen. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>»Dass wir noch nicht am Bauen sind, dafür gibt es ja genügend Gründe. Der eine oder andere ist ja sogar hier«, bestätigte der Lübecker Bausenator Franz-Peter Boden den Erfolg der Waterfront-Gegner, allerdings ohne konkrete Namen zu nennen. Fotos: KARL ERHARD VÖGEL 2015
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2015
                                              1522 Bewohner
Mitglieder:246Fährpreise mit 18 Monaten Laufzeit 2015/2016  PKW 610.- € fahrzeugbezogene Jahreskarte, ohne Fahrer/InsassenFußgänger incl. Fahrrad, Erstwohnsitz auf dem Priwall, kostenlos.
Fährbeförderungen
Jahr       Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
2015      2 050 00       808 000     11 000                   129 000
Waldplausch 30 - 33 der BIP in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr
Wahlen:
Vorsitzender E. Erdmann
Stellvertretung Fr. V. Kerschl
Schriftwartin Fr. Siemer – Luca
Kassenwart Hr. F. Thierfeldt
1te Beisitzende Fr. Rosenwald
2ter Beisitzer Hr. Hinz
3te Fr. Zimmermann
Kassenprüfer:
Die Hrn. Jahnke und Sievert kandieren erneut, sie nehmen die Wahl an.
Fährpreise Stadtverkehr
Es gab ein Gespräch mit Hrn. Nibbe, Hrn. Pluschkell und Vertretern der Gemeinschaft der Priwallbewohner in Lübeck.
Einen Großkundenrabatt für die Priwaller wird es nicht geben. In einer Befragung durch den Verein auf dem Priwall hatten sich ca. 85% der Befragten für die Gewährung eines Großkundenrabattes ausgesprochen. Die Wirtschaftlichkeit für den Stadtverkehr ist bei einem Großkundenrabatt nicht gegeben, es können nicht so viele neue Kunden generiert werden.Es soll ein neues Fährgeldmodell geben, kurz dargestellt:
Wer viel fährt zahlt mehr max. Preis für eine Jahreskarte, wer weniger fährt zahlt entsprechend weniger und ist nicht gezwungen eine Jahreskarte zu kaufen.
Das Abkassieren soll durch die Einführung von Transponder für Fußgänger erleichtert werden, KFZ sollen abkassiert werden wie bei der Durchfahrt Maut-Tunnel Lübeck.01./03. Januar:
Die Tarife für die Priwallfähre sind wieder erhöht worden. Zum Teil werden die Fahrpreise bis zu 20 Prozent teurer. Die neuen Preise gelten bis Dezember 201603. Februar:
Der GVT lädt zu zwei Veranstaltungen anläßlich „25 Jahre Grenzöffnung und Mauerfall“ ein. Eine davon findet vor Ort in Pötenitz statt. Gedenkansprachen, Rückblicke und ein geselliges Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, organisiert von sehr gastfreundlichen Pötenitzer Bürgern, runden den denkwürdigen Tag ab.11. Februar:
»Was passieren wird, wissen wir nicht« Nach mehr als 80 Jahren hat der Traditionsbetrieb »Siemer« auf dem Priwall geschlossen.Wegen des fragwürdigen Verkaufs einer städtischen Immobilie auf dem Priwall hat ein Grünen-Politiker Strafanzeige gegen den Chef des Liegenschaftsamtes gestellt.Die Abrissarbeiten auf dem Priwall für das Projekt Waterfront gehen weiter. Halle 1 wurde dem Erdboden gleichgemacht. Im März/April ist der Abriss des Krankenhauses geplant.14. Februar:
Priwall-Naturwerkstatt wird in Lübeck vorgestellt Der »Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer e.V.« errichtet eine »Naturwerkstatt« im Fliegerweg auf dem Priwall .Das Projekt soll jetzt auch den Lübeckern vorgestellt werden. Auf dem Priwall entsteht gleich neben der Feuerwache der Neubau einer Naturwerkstatt des Landschaftspflegevereines Dummersdorfer Ufer soll am 25. April auf dem Priwall eröffnet werden.03. März:
Schilder-Streit: Priwaller drohen mit Sperrung des Ostseeküstenradwanderweges Die Höchstgeschwindigkeit von sechs Stundenkilometern gilt für Radfahrer wie Autofahrer, Parken ist verboten, Hunde sind anzuleinen und auf spielende Kinder ist Rücksicht zu nehmen: Mit einem Schild voller Piktogramme weisen die Eigentümer der Wochenendhäuser hin.16. März:
Der Deutsche Olympische Sportbund hat eine Empfehlung für Hamburg als Austragungsort für Olympia 2024 gegeben. Damit will Lübeck-Travemünde als Mitbewerber für dier Segelwett-bewerbe mit ins Rennen gehen21./22. März:
Wegen sehr starker einlaufender Strömung und stürmischen Winden musste die Priwallfähre ihren Betrieb gegen 18 Uhr für ca. drei Stunden einstellen. Das Hochwasser stieg sehr schnell.Die Gebäude I bis III des ehemaligen Priwallkrankenhauses sind fast abgerissen. Auf der Fläche soll ein Supermarkt entstehen. In die übrigen Gebäude sollen eine Jugendherberge, die Magazine der Stadtbibliothek sowie die Rezeption der Ferienanlage Waterfront einziehen.
10./12. April:
Eine Segelkommission, besetzt aus DOSB-Vorstandsmitgliedern, dem Hamburger Sportsenator und anderen Funktionären des Segelverbandes und Wassersports, besucht Travemünde, um dann zu entscheiden, ob der Ort für Olympia als Partner von Hamburg gerüstet sein wird.
Die Kommission entscheidet sich für Kiel-Schilksee als olympisches Segelrevier. Das Lübecker Konzept hat nicht überzeugt. Es gab viele offene Fragen z. B. hinsichtlich des privat zu errichtenden Feriendorfes auf dem Priwall, Sicherheitsbedenken am Grünstrand. An den Projekten „Wellenbrecher vor dem Grünstrand“ und „Regattazentrum am Mövenstein“ soll lt. Travemünder Woche-Chef und Seglerverband weiter festgehalten werden.02. Mai:
»Preise wie vor 35 Jahren« Michael Nath führt zusammen mit Ehefrau Manuela bereits seit dem Jahre 2008 den Dünen-Pavillon auf dem Priwall. Zuvor hatten die Eltern Marion und Werner Nath seit Mai 1980 die bekannte Gaststätte im Dünenweg zum Treffpunkt für Urlauber und Einheimische03./06. Juni:
Die Pläne für die Neugestaltung der Priwall-Promenade zur Flaniermeile liegen vor. Baubeginn soll im Frühjahr 2016 sein, Fertigstellung im Laufe des Jahres. Zuvor muss aber Baurecht für das Waterfront-Projekt geschaffen werden. Die Vorarbeiten für die Uferbefestigung beginnen im Oktober 2015.20. - 22. Juni:
Die mit großer finanzieller Hilfe von Stiftungen entstandene Naturwerkstatt auf dem Priwall öffnet ihre Pforten. Das zukünftige Betreuungs- und Informationszentrum hat sich zwei große Projekte vorgenommen: Die Regeneration der Großen Salzwiese auf dem südlichen Priwall sowie die Schaffung einer Düneninsel in der Pötenitzer Wiek für die Küstenvögel.21.Juni:
Es muss eine erneute Öffentlichkeitsbeteiligung für den B- Plan Waterfront geben, es wurden von Seiten der Stadt relevante Einwendungen des Landes MV nicht berücksichtigt
Eine Privatinitiative sammelt Unterschriften für den Bau von Erholungsstätten für Jugendliche auf dem Priwall. Doch die in früheren Zeiten beliebten Zeltlager, eine Jugendherberge u. ä. wird es wohl nicht mehr am Priwallstrand geben. Natur- und Hochwasserschutz und neue Bebauungspläne sprechen dagegen

Auf dem Priwall schließt aufgrund Nachwuchsmangels die Kindertagesstätte Arche Noah. Ursprünglich war sie im Pörtnerhaus des Priwall-Krankenhaus zuhause, zuletzt aber provisorisch am Priwallhafen /Halle 2 untergebracht. In der Kita spielte zuletzt nur ein Kind, das auch auf dem Priwall lebte30. Juli:
Die Investoren der Waterfront auf dem Priwall und des Aja-Hotels mit Apartmenthaus neben der Verkehrsleitzentrale haben ein Kooperationsvereinbarung, um ihre Projekte besser zu vermarkten, damit gemeinsam in 2018 eröffnet werden kann.Die umstrittene Immobilie Wiekstraße auf dem Priwall ist immer noch nicht freigegeben zur Anmietung von Flüchtlingsunterkünften. Der Käufer konnte bisher keinen Investitionsplan nachweisen, damit einem entsprechenden Mietvertrag mit der Stadt Lübeck zugestimmt werden kann.
04. Juli:
40 Jahre Deutsch-Französischer Segelclub. Etwas abseits gelegen sind die Steganlagen und das Clubhaus des Deutsch-Französischen Segelclubs Passat e.V. an der Pötenitzer Wiek auf dem Priwall05. August
Waterfront: Am 24. September soll die Bürgerschaft entscheiden. Investor schreibt an die Fraktionen und wehrt sich gegen BiP-Zeichnungen Acht Jahre lang plant Sven Hollesen schon am Projekt »Priwall Waterfront«, jetzt ist er kurz vorm Ziel: Am 24. September soll die Lübecker Bürgerschaft den Bebauungsplan absegnen, schon am 25. September will er zum offiziellen ersten Spatenstich laden.07. August:
Aufpassen am Priwall-Strand. Der Sog der Fähren kann unvorsichtigen Badegästen zum besonders im vorderen Bereich des Priwall – Strand zum Verhängnis werden24. August:
BiP präsentiert neues Waterfront-Modell . Am 24. September 2015 sind Lübecks Gemeindevertreter gefragt: In der Bürgerschafts-Sitzung sollen sie über den Bebauungsplan für »Priwall-Waterfront« entscheiden. Eine Mehrheit zeichnet sich ab.31.August:
»Kampfmittelverdachtsfläche« an der Südermole. Der Kampfmittelräumdienst des Landes Schleswig-Holstein hat die oben genannte Fläche als Kampfmittelverdachtsfläche erklärt«. Das kleine Gelände beim Dünenweg soll im September untersucht werden
09. September:
Die BIP wird 7 – und zeigt das neueste Modell von Waterfront!21. September:
Waterfront: Auch der Bauausschuss gibt grünes Licht Bei Kaffee und Keksen tagte am Montagnachmittag in Lübeck der Bauausschuss. Man war guter Stimmung, nur eine einsame TV-Kamera sorgte für Irritationen: Der NDR wollte in der öffentlichen Sitzung ein paar Aufnahmen machen, wenn es um das Thema »Priwall geht, sie wurden "ausgesperrt"21./24. Sept.:
Der Bauausschuss stimmt mit großer Mehrheit für das Priwall-Waterfront-Projekt; Teilbereich 1. Die Bürgerschaft der Stadt Lübeck hat Baurecht für das 126-Millionen-Projekt geschaffen06./09. Okt.:
Die Pläne für ein neues Hafenmeistergebäude am Passathafen liegen vor. Die Stadt wird ein mit sandfarbenen Ziegeln verkleidetes Gebäude errichten. Baustart Frühjahr 2016.10. Oktober:
Die Planet- Hause AG hat bisher kein Modell des Waterfront-Projekt veröffentlicht, dies geschah nun von Seiten der BIP. Das Modell wird im Bauausschuss – und beim Ortsrat präsentier. Die Verwaltung moniert geringe Einzelheiten des Modells, die Platzierung der Häuser und Anzahl der Bauten sind richtig.
10./11. Okt.
Das Waterfront-Projekt , Teilbereich 1, beinhaltet auch ein Tagungszentrum mit Passatblick. Die Ferienapartments sollen vielseitig nutzbar sein. Der Gestaltungsbeirat der Stadt befasst sich mit den problematischen vier Sonderbauten am Wasser und den Parkpaletten. Beides passt noch nicht ins Bild und muss schöner werden.12. Okt.:
Der Grundstein für das 128-Millionen-Projekt Waterfront auf dem Priwall ist gelegt.
30./31. Okt.:
Die 50 Jahre alte Personenfähre „Priwall IV“ fährt zum letzten Mal zwischen der Nordermole und dem Priwall.

Weiterlesen: Geschichte des Priwalls /des Vereins ab 1963 wird z.Z.überarbeitet !! (2)

22. Ausgabe " Wir vom Priwall " 06.2019

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