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Tourismus: Bürger fordern mehr Beteiligung LN 10.01.2020

1 Monat 1 Woche her #1494 von Erdmann Eckhard
Tourismus: Bürger fordern mehr BeteiligungKontroverse Diskussion im OrtsratTravemünde: Kritik an Zerstörung von sozialen Strukturen durch Bau von
Ferienwohnungen.

AUSZUG:
Travemünde. Neue Hotels, die Waterfront-Ferienanlage,private Urlauber-Unterkünfte: DerTourismus boomt im lübschen Seebad. Nicht unbedingt zur Freude aller. Viele
Bürger jedenfalls sind unzufrieden. Sie kritisieren vor allem, dass sie an den
Planungen nicht beteiligt werden. Gewachsene soziale Strukturen würden
zerstört, Einheimische zugunsten der Touristen an den Ortsrand verdrängt.
Bezahlbaren Wohnraum gebe es noch kaum. Auf der Sitzung des Ortsrats am
Mittwochabend gab es deutliche Worte zur touristischen Entwicklung in
Travemünde.„Nationale Tourismusstrategie —Nachhaltiger Tourismus" war das Thema, zu dem der Ortsrat die Lübecker
SPD-Bundestagsabgeordnete und tourismuspolitische Sprecherin ihrer Fraktion
Gabriele Hil1er-Ohm als Referentin eingeladen hatte. Nach einer Exkursion der
Sozialdemokratin in die bundespolitischen Strategien in Sachen Tourismus, in
der Hiller-Ohm sich unter anderem für eine bessere Vernetzung von Bund, Länder
und Kommunen aussprach, ging es ans Eingemachte. Dafür stellten sich
Kurdirektor Uwe Kirchhoff, Christian Martin Lukas, Geschäftsführer von Lübeck
und Travemünde Markting (LTM), und Stadtmarketing-Leiterin Karoline Lenz den
Fragen der etwa 80 Besucher im Gesellschaftshaus.





[/table] Thematisiert wurde im Ortsrat
zudem das Fehlen von Wohnungen für Einheimische. Priwallbewohner Burkhard David bemängelte,dassess im Ostseebad kaum noch bezahlbaren Wohnraum für Travemünder und vor allem für Angestellte
aus der Gastronomie gebe: „Wer kann bei einem Nettoeinkommen von 1200 Euro noch
eine Wohnung mit 800 Euro Miete bezahlen?

"WirtschaftssenatorSven Schindler (SPD) kündigte an, dass zwei Häuser des ehemaligen
PriwallKrankenhauses der Grundstücksgesellschaft „Trave" überschrieben
werden sollen und diese zu Wohngebäuden umgebaut würden. Nach Auskunft der
Stadt ist eine Entscheidung darüber allerdings noch nicht gefallen. Die Gebäude
werden zurzeit als Archiv genutzt. Konkrete Pläne zur Verlagerung des Magazins
gibt derzeit es nicht. Das hat die Stadt der Gemeinschaft der Priwallbewohner
auf eine Anfrage vor wenigen Tagen mitgeteilt.

Ist der Senator nicht ausreichend informiert zum Thema "Umnutzung Krankenhaus",oder weshalb diese Äußerung ?

Erdmann

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