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Warteschlangen an den Fähren - Stadtverkehr wiegelt ab !

2 Jahre 8 Monate her - 2 Jahre 8 Monate her #913 von Erdmann Eckhard
Online – Ausgabe Lübecker Nachrichten vom 04.09.2016

Travemünde: Immer wieder Ausfälle: Priwallfähre nervt Passagiere
Nur eines der beiden Schiffe verkehrt regelmäßig, Anwohner und Urlauber ärgern sich über Wartezeiten und Preise. Der Stadtverkehr verweist auf einen Personalengpass.
Dazu erklärt der Vorsitzende der Gemeinschaft der Priwallbewohner e. V. Eckhard Erdmann

Seit Wochen halten sich hartnäckig die Gerüchte zu anstehenden Personalkürzungen an der Priwall-Fähre. Öffentlichkeit und Fährnutzer sind alarmiert: Denn in letzter Zeit setzt an den Nachmittagen ab 14.00h nur noch eine Fähre über. Dann reicht der Stau auf Travemünder Seite bis zum Baggersand, auf der Priwall-Seite bis zum Tante-Emma-Laden. Und Wartezeiten von bis zu 30 Minuten sind an der Tagesordnung.

Der Fährverkehr leidet geraumer Zeit schon unter einem fortlaufenden Personalabbau. Die Zahl der MitarbeiterInnen ist von ursprünglich 32 auf heute nur noch 24 zurückgegangen. Und weil gegenwärtig 2 MitarbeiterInnen fehlen, kann auch eine zweite Fähre nicht eingesetzt werden. Durch Aushilfskräfte lässt sich diese Lücke jedenfalls nicht schließen.

So stehen die Fährmitarbeiter unter immer höherem Zeitdruck, während die Kunden immer unzufriedener werden. Gegenwärtig testet der Stadtverkehr, ob und in welchem Maße die Fährnutzer ihren Unmut auch äußern. Denn wenn das nicht geschieht, werden die anstehenden Neuerungen ab November 2016 in den Dienstplan eingearbeitet – was zu weiteren Leistungseinbußen führen muss.

Noch nicht bestätigt ist, dass künftig ab 18.00h auf der Fähre abkassiert werden soll. Die Folge würde sein, dass dann der Fahrplan nicht mehr eingehalten werden könnte. Obendrein sollen die Fahrzeiten ab 22.00h dahin gehend verändert werden, dass im Nachtbetrieb weniger Fahrten stattfinden. Damit wäre auch die Notfallversorgung auf dem Priwall gefährdet, z. B. Krankenwagen könnten nicht mehr wie bisher übersetzen.

Hieß es noch Mitte Mai 2016 von einem Vertreter im Aussichtsrat, dass „ihm keine Information vorliegen, dass Stellen abgebaut bzw. nicht wieder besetzt werden“, so sprechen die Fakten inzwischen aber gegen diese Aussagen. Ein Mitarbeiter des Fährbüros bestätigte in der Veröffentlichung auf der Homepage im Mai, dass es sehr wohl Personalplanungen gäbe, er aber nicht berechtigt sei, sich offiziell dazu zuäußern.

Die Bürger des Priwalls mahnen: Es ist Pflicht und Aufgabe der Stadt - im Rahmen ihrer Vorsorgepflicht gegenüber allen Bürgern -, in dieser Angelegenheit beim Stadtverkehr zu intervenieren

Zuständig für das Beschwerdemanagement beim Stadtverkehr ist Frau Habeck 0451/ 888-2747

Erdmann


Nachtrag:
Am 08.09.20116 tagt der Aufsichtsrat der Holding, das Thema Fähren soll besprochen werden, schaun wir mal.

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